• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    feuerblume, ich finds toll, dass dein Freund dahinter steht :)^ Das ist ganz viel wert! Vom Alter her ist es bei dir ja auch vollkommen legitim! :-)


    Bei mir passt ja im Prinzip gar nichts. Ich bin am Anfang meines Studiums, habe im Prinzip keine richtige berufliche Ausbildung und kaum nennenswerte Berufserfahrung. Dieser Aspekt ist aber verdammt wichtig. Ich möchte in der Lage sein, für mich und im Zweifel den kleinen Menschen alles selbst finanzieren zu können. Ich möchte eine Wohnung/Haus, in der es platzmäßig kein Problem wäre. Aber dieser verdammte Gefühl!


    Ich will es so gern abstellen, es geht einfach nicht. Selbst, wenn ich mich mit den negativen Aspekten von Schwangerschaft und Geburt beschäftige. Schmerzen, Nachfolgen, Beziehungskrisen. Ich komme doch wieder zurück zum:'Es wäre so schön'-Gefühl.. tief in mir drin.


    Rein biologisch-klar, wäre es perfekt. 21, gesund, seit 8 Jahren fruchtbar. Ein Dach über dem Kopf und seit 3 1/2 Jahren in einer Beziehung. Immer satt. Klar, dass der Körper das für die idealen Zustände hält. Aber das Leben besteht nicht nur aus Biologie und körperlichen Grundfunktionen %:|


    Geld, eine gute, große Unterkunft, abgeschlossene Ausbildung und genug Berufserfahrung, Hörner abgestoßen haben, etc... Ich denke über all diese rationalen Dinge nach, aber das Gefühl, diese Stimme wird nicht leiser dadurch. Ich schätze, wenn es nicht von selbst weggeht, wird mich das die nächsten Jahre begleiten. {:(

    Lucaria


    Wenn ich dein Alter lese, kriege ich doch langsam Torschlusspanik ]:D


    Meine Freundin muss sich nun täglich mehrmals übergeben und könnte nur schlafen, das schreckt mich dann doch wieder ab. Kann dir auch nur empfehlen, dir ein paar mehr Horrorstories anzuhören/durchzulesen. Allerdings bin ich schon neidisch auf ihren Bauch, der langsam wächst.


    Ich bin letzte Woche Patentante geworden. Ist ja auch ein Anfang ;-D


    Das Argument mit dem Geld ist auch nicht zu verachten. Die Vernunft ist im Moment noch stärker. Du hast schon die richtigen Gedanken. :)_

    @ Lucaria

    Zitat

    Ich bin am Anfang meines Studiums,

    wenn es so dringend ist mit dem Kinderwunsch, dann hör dich mal um bei denen die Kinder im Studium bekommen. Geht anscheinend ganz gut. Hat sogar Vorteile, danach hat man die Hhttps://nde frei um wirklich in den Beruf einzusteigen. Wenn ich könnte, würde ich es so machen. Scheint mir noch die flexibelste Lösung zu sein.

    TheBlackCat: Haha ja, immer wenn ich negative Geschichten über Schwangerschaft und Kinder haben lese, ernüchtert mich das erstmal. Es ist auf jedenfall ein guter Tipp, sich sowas öfter durchzulesen ;-D Bis jetzt kam die rosarote Brille spätestens dann wieder, wenn Lucaria Kugelbäuche und kleine Menschlein mit großen Augen sieht |-o ;-)


    Das mit der Übelkeit ist auch ein abschreckendes Argument. Und was mir gerade einfällt: Meine persönliche Schmerzgrenze.. Wie ist das denn bei dir so?


    Ich persönlich bin recht schmerzempfindlich, auch wenn es davon abhängt, um welchen Schmerz es sich handelt. Ärztliche Behandlungen, da bin ich eher tapfer. Aber Kopfschmerzen?Regelschmerzen? Letztens habe ich mir bei zweiterem gedacht: So, und genau so tut es weh, wenn du gebärst. Nur 100000x stärker ]:D Gab mir erstmal nen Dämpfer ;-D


    PeeKlee: Ja, ich habe das mit dem Studium schon öfter gehört, dass es eine gute Zeit dafür sein soll wegen der Flexibilität. Allerdings ist diese Theorie nur auf Studien anwendbar, die kaum Anwesenheitspflicht vorweisen, hauptsächlich aus Vorlesungen bestehen die man sich selbst schön einteilen kann.


    Bei mir geht das nicht, ich studiere Übersetzungswissenschaft. Dieses Studium hat kaum Vorlesungen, sondern hauptsächlich Seminare mit Anwesenheitspflicht. Die Kurse sind sehr lernintensiv und zu fixen Zeiten veranschlagt, man hat einen fixen Stundenplan, und eine Woche Lernpause wär schon eher kritisch.

    Zitat

    Dieses Studium hat kaum Vorlesungen, sondern hauptsächlich Seminare mit Anwesenheitspflicht.

    Das ist natürlich ein bisschen blöd, aber meiner Meinung nach noch immer weniger blöd als ein Arbeitgeber der noch viel mehr Stunden pro Woche Anwesenheit fragt.


    Weisst du, es gibt immer diese Art Gründe die zwar realistisch und logisch erscheinen, aber nicht von existentieller Art sind. Später wird ein Haus gebaut, der Arbeitgeber gewechselt, die Mutter hat nicht mehr so Kraft und und und. Dann doch lieber das Studium dass man nach Not und Belieben auch verlhttps://ngern kann. Ich sage nicht dass es ein Spaziergang wird, aber die Möglichkeiten sind während des Studiums am grössten.

    Mein Kinderwunsch ist seit kurzem wieder in ganz weite Ferne gerückt |-o


    Ich bin seit drei Wochen Tante und obwohl meine Schwester (35) jahrelang darüber gemeckert hat, dass ihre Freundinnen nur noch ein Thema kennen, ist sie jetzt selbst genauso. Bis vor kurzem noch absoluter Karrieremensch, Senior Brandmanager bei Lindt, Arbeit Tag und Nacht, Reisen in der ganzen Welt. Und jetzt: Baby Baby Baby. Irgendwie verständlich, aber ich bin so gar nicht neidisch auf ihre schlaflosen Nächte, ihre Augenringe bis zum Kinn und ihre entzündeten Brüste :-o :-X


    Gestern meinte mein Freund (der im November einen Fachwirt neben der Arbeit begonnen hat), dass wir seinetwegen direkt am Tag seiner mündlichen Abschlussprüfung (Februar 2016) loslegen können. Das ist zwei Monate vor meinem 30. Geburtstag, finde ich nicht schlecht ;-D

    Hallo ihr Lieben!!


    Hach herrlich, was ihr so alles schreibt. ;-D Da fühle ich mich so gut aufgehoben und bin sooo froh, dass der Faden überlebt und es immer wieder für Menschen ne Plattform bietet, die Gedanken mal zu sortieren bzw. generell auszutauschen. :)z


    Ich kann nur von mir sprechen: Ich hätte während des Studiums kein Kind haben wollen. Klar, man ist dann erst mal "fertig" und kann im Job einigermaßen durchstarten. Aber irgendwie hat man dann auch einiges nicht. Also, ich möchte noch reisen und endlich mal nicht mehr jeden Euro umdrehen müssen. Ja klar, es gibt auch Studenten, denen es nicht schlecht geht und ich kenne tatsächlich einige, die während des Studiums immer chic und teuer im Urlaub waren (wie auch immer die das gemacht haben). Aber für mich wäre es nichts gewesen.. Besonders während der megastressigen Endprüfungsphase hätte ich mir so oder so schon die Kugel geben können. Mit Kind hätte ich die Prüfungen nie geschafft. Ganz sicher nicht. Und wenn, dann sicherlich nicht mit dem Ergebnis, das ich jetzt vorweisen kann.


    Mein Plan ist noch immer recht schnell nach dem Werfen ;-D wieder arbeiten zu gehen. Aber bei mir ist es schon immer so: Je mehr ich plane, desto mehr geht schief. Ich brauche mir eigentlich nichts vornehmen, weil es eh nie klappt. Daher lass ich das mal. Habe also wirklich keine konkreten Pläne. Kürzlich dachte ich mir so, dass ich ja mal Ende 2015 anpeilen könnte... so mit Verhütung weglassen. Aber ob das so bleibt ist noch fraglich. Für den Mann an meiner Seite wäre das wohl so ok (hört hört – wer hätte das gedacht??). Aber ich vermute, das hat er auch nur gesagt, weil das noch soooo weit weg ist. ]:D Und ich weiß selbst nicht, ob ich das so toll finde. ;-D

    Nachtrag: Kürzlich hat mir ne Freundin hübsch mitgeteilt, wie sie die Geburt empfand und ehrlich, ich habe mir geschworen, nie nie niemals auf sämtliche Drogen bei einer Geburt verzichten zu wollen. ;-D Alles her, was es gibt. Und das in großen Mengen. ;-D


    Sie meinte, dass es schon so sei, dass eine Geburt das ist, was man (vom Gefühl her) an Schmerzen ertragen kann. Mehr geht nicht mehr. Na dann Mädels, herzlichen Glückwunsch. {:( Ich bin eine Schmerzmemme und stehe dazu. Toll. Gibt es auch nette Lösungen für solche Menschlein wie mich?

    Ich kann allen, die mit noch nicht erfüllbaren Wünschen kämpfen, nur empfehlen: holt euch doch ein befreundetes Kind ins Haus. Für eine Woche oder zwei. Das Kind findets cool, die Eltern auch, und ihr merkt mal, was das heisst – 24/7 zuständig zu sein. Bzw. in seiner gesamten Freizeit zuständig zu sein. Und auch das intensive Gespräch mit dem Partner empfehle ich – würde er wirklich 50-50 machen? Wie lange bliebe er zu Hause? Würden die Kinderkosten einkommensanteilig übernommen? Würde er sich um Kleidung, Nahrung, ... kümmern? Da trennt sich nämlich die Spreu der willigen Väter vom Weizen – drei Monate daheim bleiben will dann doch kaum einer.

    Zitat

    Aufschneiden, rausholen lassen :=o ;-D

    ;-D


    Aber weißt, was mich an der Sache stört? Dass das halt schon ein übler Eingriff ist... ":/ Und dann bist ewig nicht fitt und hast nachher noch eine unschöne Narbe... Andererseits... auf "natürlichem Weg" bleibt ja auch nicht alles ganz {:(

    Zitat

    holt euch doch ein befreundetes Kind ins Haus. Für eine Woche oder zwei.

    Mmh... das bringt bei mir nichts. Ich weiß, dass ich die meisten Kinder nur so mäßig mag. ;-D Also, die Kinder der anderen. Ich mag tatsächlich die Kinder innerhalb der Familie lieber, aber auch da ist noch so eine Grenze. Eine Grenze, die man beim eigenen Kind dann wohl nicht hat.

    Zitat

    Und auch das intensive Gespräch mit dem Partner empfehle ich – würde er wirklich 50-50 machen? Wie lange bliebe er zu Hause? Würden die Kinderkosten einkommensanteilig übernommen? Würde er sich um Kleidung, Nahrung, ... kümmern? Da trennt sich nämlich die Spreu der willigen Väter vom Weizen – drei Monate daheim bleiben will dann doch kaum einer.

    Der Vater muss ja auch nicht 3 Monate daheim bleiben. Nicht unbedingt. Da muss jeder einen eigenen Weg finden. Und ich kenne tatsächlich einige Mütter, die dann froh waren, als der Mann endlich wieder arbeiten ging und man einen anderen Alltag hatte. ;-D Ansonsten gebe ich dir recht: Man muss natürlich vorher einiges besprechen. Das gehört dazu und die Verantwortung muss man übernehmen. Blauäugig ein Kind in die Welt setzen wäre eh auch gar nicht mein Ding. Wobei ich mir auch immer denke: Man kann nicht alles bereden. Und vieles wird zerredet, wenn man zu sehr drüber spricht. Der Job kann flöten gehen, man wird krank, der Partner trennt sich... Da gibt es so viele Faktoren, die man vorher nicht beachten kann. Aber ja: Ein vernünftiges Gespräch muss vorher geführt werden. Da stimmt ich dir generell schon zu!! :)z

    Ich lass euch hier auch mal gerade wissen, dass ich es geschafft habe.


    Drei Tage nach dem Termin hatten wir unsere Hannah endlich im Arm x:)


    Der Weg bis zur Geburt war zwar ein ziemlicher Ritt (30 Stunden heftige Wehen, die zu nix geführt haben, bis es dann mal endlich richtig los ging) aber die Geburt an sich war schön. Ja, es ist das absolute Schmerzlimit, was man ertragen kann, trotz PDA. Aber es ist nichts, was man nicht schaffen kann. Und in dem Moment funktioniert man einfach, da gibts nichts groß zu überlegen. Hilft ja auch nix, man kann ja schlecht auf halbem Weg sagen "Ach nee, Danke, so dann doch nicht."


    Ich hatte jedenfalls eine großartige Hebamme, einen tollen Arzt und den allerbesten Freund der Welt. Mit der super Unterstützung war es zu schaffen und für mich ein schönes Erlebnis. Wenn auch das Schmerzhafteste, Anstrengendste und Krasseste, was ich jemals geleistet habe.


    Übrigens: nein, ich finde die Schmerzen und die Anstrengung sind nicht vergessen, wenn das Baby endlich auf dem Bauch liegt. Aber es ist einem dann schlicht weg scheiß egal. Weil es endlich, endlich, endlich vorbei ist.


    Jetzt sind wir zu Hause und gewöhnen uns langsam ein. Schlaf ist ein seltener Gast, aber das wird sich noch besser einpendeln.


    Viele liebe Grüße