• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    Hallo Smilli *:) Ich da ;-D


    Aaach, ich hatte jetzt erstmal Ruhe, hatte mit Uni zu tun, mit Kommilitonen, Familie etc. Der Gedanke an Baby oder schwanger war für mich eine Katastrophe und so fern, habe gerade erst vor ein paar Wochen zu meine Freund gesagt dass ich diesbezüglich keine Gedanken mehr hab.


    Und ja, vorgestern sah ich dieses kleine bezaubernde Wesen mit den kleinen Füßen in den winzigen Socken in dieser Babyschale ]:D x:) Ich brauch glaub ich nix mehr zu sagen XD |-o


    Wie siehts bei den anderen aus? Und bei dir, Smilli? @:)

    Ui Feuerblume, viel Glück @:)


    Ich hab das sicher schon gefragt, mag aber nicht mehr zurückblättern und suchen |-o ]:D , deshalb: Wie alt seit ihr nochmal und wie ist bei euch die Ausgangsposition, zwecks Dauer der Beziehung, Ausbildung, Wohnung etc. ?

    ich 28, er 34


    ich habe ein abgeschlossenes Studium und bin mittlerweile schon 7 Jahre in meinem Beruf tätig. Er hat auch ne abgeschlossene Ausbildung, ist aber zur Zeit in der Probezeit


    Dauer der Beziehung: 1 Jahr


    Wohnsituation: Wir bauen grad bei seinen Eltern die ehemalige Wohnung der Großeltern aus.


    Die Eckdaten stimmen und auf Grund des Alters und dem immer stärker werdenden Wunsch haben wir uns entschieden es zu versuchen

    Yeah – toll, dass ihr geschrieben habt! :-)

    @ Lucaria

    ;-D Das kenne ich! Also besonders die Zeiten, in denen der Gedanke, Mama zu sein, eine absolute Katastrophe darstellt! ;-D Und die andere Seite kenne ich aber auch...


    Ich habe ja gerade so viele Frisch-Mamas im Bekannten- und Freundeskreis, das ist mächtig anstrengend. Also weniger in der Hinsicht, dass ich dann auch will – ich sehe das gerade relativ entspannt und wenn ich Babys sehe, quietsche ich nicht gleich vor Vergüngen, sondern sehe eher die Arbeit und die Einschränken. Ich sehe gerade, wie sich die Leute dadurch verändern. Welche Probleme sie haben, vor welchen neuen Problemen sie stehen. Und darauf habe ich keine Lust. :|N :(v Und auch enorme Angst. Ne Freundin, die eigentlich gar keine Kinder mag, ist jetzt Mama. Sie geht in der Rolle mächtig auf, eine absolute Veränderung hat sie vollzogen. Irgendwie finde ich es schade. Viele Eigenschaften, die ich früher sehr an ihr schätzte, sind irgendwie verloren gegangen. Sie fängt jetzt auch zum Teil mit dem gleichen ??blöden?? Blabla an, wie die Mamis, über die wir früher gelästert haben. :-X Es ist wirklich Gehirnwäsche. Und darauf habe ich keine Lust. :=o Merke bei meinem Freund auch, dass er Angst davor hat, dass ich genau so werde. Und was soll ich da groß sagen – die habe ich ja auch!? Ich glaube, er freundet sich so ganz ganz ganz langsam mit dem Gedanken an, vielleicht doch irgendwann mal Vater zu werden. Wobei das bei ihm eher in 4 Jahren oder so auf der Agenda stehen würde. Und bei mir – ach keine Ahnung. Gerade ist es wieder so, dass ich mir denke, ich will nicht aus m Job raus. ":/ Ich will keinen Tag fehlen.

    @ Feuerblume,

    wow, Glückwunsch!!! :)z :)_ Ich ziehe meinen Hut vor all den Frauen, die es wagen. Ich bin viel zu kopfgesteuert für solche Entscheidungen. %-|


    Ich musste aber gerade steuern – wie kommt's, dass du schon 7 Jahre berufstätig bist? Hast du dein Studium schon mit 21 beendet? Oder eben nebenher immer gejobbt?


    Die Beziehungsdauer wäre mir persönlich zu kurz – aber es ist einfach jeder anders. Und ich finde deine Entscheidung dennoch super!! Denn es liest sich ingesamt einfach gut! :)^ :)z


    Dann drücke ich dir bzw. euch die Daumen und hoffe, dass es bald klappt! :-)

    Ich trau mich gar nicht mehr zu euch |-o


    Bin nämlich jetzt auch eine von den grauenhaften "guck-mal-wie-süß-mein-Baby-ist" Mamis. Die sich mit anderen Mamis trifft und, genau, über Babys spricht. Wobei ich mir Gespräche über Windelinhalte meist verbitte. Und verkneife. Das geht dann doch zu weit.


    Aber es ist einfach so, dass von jetzt auf gleich dein Leben Kopf steht. Komplett. Entweder wirste darüber bekloppt, oder du fügst dich und machst das Beste draus. Vorher kann man sich das einfach nicht vorstellen, was so ein kleiner Mensch mit einem macht. Und was man alles aufgeben muss. Hätte mir vor einem Jahr einer erzählt, dass ich begeistert Beifall klatsche, wenn jemand mir volles Pfund auf die Schulter rülpst, ich hätte laut gelacht. Tja und nun bedeutet das: Hurra, es gibt kein Bauchweh gleich! Und ja, das versetzt mich in Begeisterung.


    Um es gleich vorweg zu nehmen: ich find mich selber manchmal bescheuert. Aber ich liebe dieses kleine Wesen einfach so furchtbar sehr und genieße verdammt nochmal jeden Tag. Das liest sich sogar für mich ziemlich grenzdebil, aber so ist es nunmal.


    Und eigentlich genieße ich auch nicht jeden Tag. Manche Tage sind einfach nur behämmert. Wenn man noch nicht mal alleine aufs Klo gehen kann, weil Babylein in Tobsuchtsgeheul ausbricht, sobald man es ablegt. Also gespaßt man auf dem Klo sitzend weiter. Wenn man es nicht in die Dusche schafft aus dem selben Grund, weil man in der Dusche nicht bespaßen kann. Wenn die Windel dermaßen gesprengt wurde, dass man das Kind am liebsten an den Ohren durch die Wanne ziehen möchte. Wenn nach einem solchen Tag der Papa abends "einfach nur für sich sein und Feierabend haben möchte". Dann ist man manchmal der Klapse näher als dem eigenen Bett.


    Welches man ohnehin nur alle 100 Jahre mal aus der Nähe sieht. Besonders gemein, wenn man endlich wieder 6 Stunden am Stück schlafen durfte und dann auf einmal wieder alle 3 Stunden Essen gefordert wird. Und in welchem man manchmal in den abenteuerlichsten Verrenkungen liegt, weil ein 60cm Menschlein erstaunlicherweise deutlich mehr Platz braucht als 2 Erwachsene und selbiges Menschlein einfach mal nicht im eigenen Bett schlafen möchte. Nö. Irgendwann tut man ja für ein paar Stunden Schlaf ungefähr alles. Würde sie mich bitten nackig Schuhplattler zu tanzen, ich würde es tun. Für 8 Stunden Schlaf am Stück? Aber sicher!


    Und dann guckt man neben sich und da strahlt ein kleiner Mensch über sämtliche Backen. Einfach weil man da ist. Das ist unbezahlbar. Und so bekloppt es klingt, dafür nimmt man dann einiges in Kauf. Jedenfalls meistens. Oft könnte ich heulen, weil ich wenigstens ein bisschen selbstbestimmter sein möchte. Oder weil es so ekelhaft wunderschön ist.


    Ich beneide euch: um jeden Abend zu zweit. Einfach nur zu Hause auf dem Sofa. Nur zusammen sitzen und nix machen. Nicht aufspringen oder jemanden durch die Gegend tragen müssen. Und einfach mal schnell was erledigen können. Kurz ins Auto, zack, fertig. Das ist inzwischen immer ein mittelschwerer Umzug und will gut vorbereitet und zeitlich genau abgestimmt sein. Schließlich will man weder ein vollgek....tes noch ein vor Hunger brüllendes Kind durch den H&M schieben. Oder den Supermarkt. Oder die Post.


    Und ich hoffe, dass dieses großartig wundervoll scheußlich anstrengende Abenteuer auch euch mal erwischt. Es ist definitiv eine gute Möglichkeit, ne Menge zu lernen. Über sich selbst. Und über die verschiedenen Farben von Babypups.

    flutterby,


    hihi, danke für deine Ausführungen! :)z :)_ Und bitte hier immer melden!!! Bitte!!!


    Bin doch arg geschockt, dass du dich jetzt zu solch einer Mama gewandelt hast ]:D Hätte ich ja von dir nie gedacht, :-p . Aber alles nicht böse gemeint und mit einem ganz großen Grinsen und noch mehr Zwinkerern geschrieben.... es ist ja nicht so, dass ich das nicht ständig in meinem Umfeld erlebe. :)_


    Und wenn ich das so lese – ich kann mir schon vorstellen, dass es daran ganz viel Wunderbares gibt. Aber ich lese da auch so viel Furchtbares raus, das mich jetzt schon ganz verrückt werden lässt. Die Tatsache, nicht mal duschen gehen zu können oder kurz zum Auto. Waaahhhhh!!!!! %:| ;-D


    Ich möchte keine Frau werden, die nur noch übers Baby spricht. Ich mag meine Partnerschaft, will hier nichts riskieren und meinen Freund nicht unnötig anpflaumen – ich hasse keifende Weiber. %-| Und bin immer darauf bedacht, dass es harmonisch ist. So ein kleiner Mensch könnte meine so liebgewonnene Harmonie zerstören. |-o Ich habe keine Lust, dass evtl. alles in die Brüche geht – ich lese zum einen hier so viel, genervte Frauen, genervte Männer und es ist einfach Fakt, dass so viele Ehen und Partnerschaften an Kindern zerbrechen. ":/ Ich will arbeiten und Überstunden machen. Ich mag reisen. Ich kann mich einschränken und tu das auch gerne, ich brauche nicht jeden Abend mit meinem Partner faul auf der Couch liegen, ich muss nicht spontan mit ihm Essen gegangen sein. Aber ich will, dass die Partnerschaft es überlebt und nicht nur überlebt, sondern dass man es zu zweit wuppt und es kein ständiges Gezeter gibt.


    Ich glaube, wenn das jetzt hier jemand liest, der denkt sich dann auch: Dann lass es Smilli. Du bist keine Frau, die Mutter sein sollte. Aber ich klammere mich doch irgendwie daran, dass es so sein kann, wie ich es gerne hätte. Und ich suche noch die Mutti, die mir das bestätigt ;-) Ja, es geht harmonisch weiter, ich kann arbeiten, ich bin nicht nur Mutter und wenn mein Kind schläft, gehe ich duschen, kann Essen, mich anständig anziehen und hin und wieder das Kind abends weggeben und auch mal mit den Freundinnen ins Kino.

    Smilli

    Zitat

    Bin doch arg geschockt, dass du dich jetzt zu solch einer Mama gewandelt hast ]:D Hätte ich ja von dir nie gedacht, :-p .

    Ich hätte es ja auch nicht von mir gedacht. Und schon gar nicht, dass es mich dermaßen glücklichen machen und so ausfüllen würde. So kann's gehen ;-D Wobei ich schon auch gerne Nicht-Eltern treffe und über andere Themen rede. Ging mir auch schon vorher so: ich liebe meinen Beruf, aber immerzu nur über Schule reden nervt mich auch recht bald.


    Aber du hast da wirklich verdammt hohe Ansprüche an dich selbst. Es IST wirklich wunderbar. Trotzdem darf man nicht erwarten, dass einem immerzu die Sonne aus dem Allerwertesten scheint. Manchmal ist es eben auch doof und anstrengend. Aber es ist ja immer eine Frage, wie man dann damit umgeht. Wir kriegen es hier zum Glück hin, auch dann noch zivilisiert mit einander umzugehen, wenn wir beide total übernächtigt und genervt sind. Sicher auch deshalb, weil wir uns ab und zu aus dem Weg gehen und auch vorher noch nie wutschnaubend aufeinander los gegangen sind. Und weil es mir meistens nichts ausmacht, das Baby ständig um mich zu haben. ??Manchmal allerdings bin ich auch nahe dran, es den Nachbarn per Klingelstreich vor die Tür zu legen?? Klar ist es ne Belastungsprobe für eine Beziehung, weil ja von jetzt auf gleich alles anders ist und sich das Zentrum verschiebt. Und weil man ja immer nur die eigene Perspektive kennt. ICH weiß nicht, wie es ist, nach einem anstrengenden Arbeitstag nach Hause zu kommen und sich nach dem Sofa zu sehnen und dann stattdessen ein Baby in den Arm gedrückt bekommt, weil Mutti nicht mehr kann. ER weiß nicht, wie es ist, nichtmal duschen gehen zu können (was aber auch echt nur ab und zu mal vorkommt, meistens klappt das wunderbar!), den ganzen Tag lang ein nörgeliges Baby zu bespaßen, was absolut nur rumgetragen werden möchte und nebenbei noch den Haushalt zu wuppen. Da gibt es naturgemäß schon Reibungspunkte. Über die man aber reden kann und muss, ohne Vorwürfe und Gezicke, das bringt ja nicht weiter. Das gelingt uns zum Glück meistens gut. Wenn ihr da ähnlich gestrickt seid, was ich mal vermute wegen der Harmoniebedürftigkeit, sollte es ja auch bei euch nicht zur Eskalation kommen. Es liegt also bei jedem selbst und der eigenen Konfliktfähigkeit, ob es in ewiges Gezeter ausarten muss.


    Ich muss gerade lernen, explizit um Hilfe zu bitten und nicht zu erwarten, dass er mir von der Stirn abliest, was ich brauche. Um für mich Druck raus zu nehmen, gönne ich mir deshalb ab sofort ne gute Fee, die mir im Haushalt hilft. Wenn es hier zumindest sauber ist, brauche ich an dem Ende weniger schlechtes Gewissen zu haben.


    Das ist das Nächste und ich glaube auch das Wichtigste: ein gutes Netzwerk macht vieles leichter. Ich hab hier nämlich keins. Meine Familie 120 km weit weg, die Schwiegers 450 km. Freunde ebenso quer durch Deutschland verteilt. Hier kenne ich entweder andere frisch Mamas oder Kolleginnen, aber alle nicht soooo close. Wenn ab und zu mal jemand das Baby für ne Stunde oder zwei nehmen könnte, dass ich auch mal abschalten und für mich sein könnte, wäre vieles anders. Geht nur leider nicht.


    Von den Januar Mamis hier bei med1 gibt es eine frische Zwillingsmama, die sowohl für sich selbst, als auch für ihren Mann und sogar für sie beide zusammen einen freien Nachmittag organisiert bekommt. JEDE WOCHE. Da sieht die Welt dann ganz anders aus. Offen gestanden ist das meine heimliche Heldin |-o


    Und was das hier angeht:

    Zitat

    ich kann arbeiten, ich bin nicht nur Mutter und wenn mein Kind schläft, gehe ich duschen, kann Essen, mich anständig anziehen und hin und wieder das Kind abends weggeben und auch mal mit den Freundinnen ins Kino.

    Das ist sehr gut möglich. Nicht unbedingt ab dem ersten Tag, aber mit der Zeit nach und nach wird das alles wieder machbar. Bis auf das Arbeiten und ab und zu mal duschen schaffe ich das schon jetzt und wenn das Baby dann mal ein Jahr alt ist, kommt der Rest dazu. Plus ab und zu ein Wochenende zu zweit mit meinem Partner. OHNE Kind. Sogar schon bald, hoffe ich. Omas an die Front ]:D

    smili:


    ich hab ein Duales Studium an der Berufsakademie gemacht, das dauert nur 3 Jahre.


    Und wenn ich die Arbeitszeiten bei meinem Praxispartner mitrechne (deswegen ja dual weil Arbeit und Studium in einem) sind es sogar schon fast 10 Jahre :=o


    Ich weiß 1 Jahr ist kurz aber wir sind beide nicht mehr die jüngsten und wir wollen es einfach. Es fühlt sich richtig an

    Huhu..


    vllt kennt mich noch wer??? ich bin Pinguin83 früher gewesen... und Flutterby mensch du schreibst mir aus dem herzen.. SO gehts mir auch...


    wenn mir einer gesagt hätte das ein Pups am Mittagstisch mir ein glückliches Lächeln auf die Lippen zaubert weil ich wei er wird nicht meckern weil er bauchweh hat, dann hätte ich dem jenigen nen vogel gezeigt.


    und was ist nun? wir üben auf Nummero 2 <3


    feuerblume wenn eure Herzen sagen es ist so und es FÜHLT sich so richtig an dann ist es so.. ich drück däumcehn

    erdnuckel wie schön! Dann halte ich die Daumen, dass es bald klappt.


    feuerblume du sagtest ja schon selber: den perfekten Zeitpunkt gibt es einfach nicht. Irgendwann muss man sich einfach trauen. Auch euch viel Spaß und dass es bald klappt :)^


    Im Übrigen habe ich mir fest vorgenommen dieses eine Jahr "nur" Mami zu sein und das so gut es geht zu genießen. Mit allem was dazu gehört, Mamigruppen, Pekip, Babyschwimmen und dem ganzen Theater. Danach bin ich dann auch wieder Lehrerin und so, mit dem ganzen intellektuellen Erwachsenenkram. Ein Jahr Ausnahmezustand, dann wird auch für mich der Beruf wieder einen großen Platz in meinem Leben einnehmen.


    Auch wenn es sich bislang vielleicht nicht so angehört hat: wir haben ein echt liebes Anfängerbaby erwischt (Ja, auch die sind manchmal anstrengend und können einen sehr fordern, das nennt man in der Mutti-Fachsprache dann "Schub") und so schön und unkompliziert wie jetzt gerade wird es nie wieder sein. Das hilft mir, mich nicht komplett doof zu finden und auch die bescheuerten Tage zu überstehen.

    flutterby, vielen Dank für deinen Beitrag, so ehrlich, und praxisnah :-D


    Ich male mir immer wieder aus, wie es wohl wäre, was für eine Mutter ich wäre. Ich glaube nicht, dass ich eine gute Mama wäre. Ich meine klar, ich bin jetzt 22 und es kann sich noch viel ändern, aber so charakterliche Grundzüge bleiben dann doch. Ich bin manchmal so eine Zornkugel, die innerhalb von Sekunden wegen einer Nichtigkeit schimpfend und Dinge schmeißend durch die Wohnung zischt. Was wäre das bloß, wenn mir das mit meinem Kind passiert? Das hat es nicht verdient...


    Ich habe da zum Glück einen Partner, der einfach so eine ruhige und ausgeglichene Seele ist. Dadurch gab es bei uns nie lauten Streit, wohl aber Diskussionen und Gespräche, die nie ausarteten.


    Hier gibt es auch einen Faden, wo es darum geht, ob man Kinder in die Welt setzen würde auch wenn man weiß dass man ihnen eine Krankheit vererben kann. Bei mir wäre das:


    Schlechte Augen, schiefe Zähne, ein krummes Kreuz und dadurch Probleme mit dem linken Knie, schlechte Lunge und Allergien, Schilddrüsenprobleme, Durchblutungsstörungen mit hohem Risiko zu Schlaganfall und Herzinfarkt, Risiko auf Muskelschwund...


    Ich meine, das alles muss nicht kommen. Aber es kann. Und ich weiß selbst, wie nervig es ist, mit 22 Jahren die Lunge eines 70-jährigen und einen ebensolchen Rücken zu haben, der schmerzt und einschränkt.


    Oder wenn das Kind dann in die Grundschule kommt, und mir die ach so tollen Schimpfwörter um die Ohren haut, die es von den coolen Klassenkameraden gelernt hat. So gesehen an meinen 3 Neffen. Und erst die Pubertät.. %:|


    Und viele andere Gedanken die mich weeeeit weg von einem Kinderwunsch bringen..


    Und dann stell ich mir wieder vor, dass ich eine liebe und manchmal auch strenge Mama wäre, wie es bei uns war, und vielleicht ein oder 2 liebe Menschen mehr auf dem Planeten wären..