• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
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    Smilli

    Mal kurz aus meiner Sicht:


    Ich war seidig zarte 23. Hab ein schnelles, bombiges Studium hingelegt und bin meinem Freund in eine (für mich) neue Stadt gefolgt. Ein Umzug aus Liebe sozusagen. Daheim hätte mich eine Karriere im elterlichen Betrieb gelockt, da ich aber nicht zu 100% für mich sagen konnte und wollte, dass ich das machen will, habe ich mich dagegen entschieden. Schweren Herzens. Es war dann auch nicht ganz so easy einen guten Job zu finden. Hab ich am Ende aber doch, mit super Aufstiegschancen. Ich hatte den Aufstieg gerade wundervoll begonnen, alles lief super und mein Freund fand mich so klasse das er mich heiraten wollte ;-D. Eigentlich fand ich mich zu jung...andererseits wusste ich, dass er es ist, also why not? Aber Kinder?? Doch nicht jetzt! Neee, ich mach grad Karriere, ein Kind zerstört mir zudem auch noch meine gerade super antrainierte Figur!! No way! Außerdem...im Hochzeitskleid mit Wampe? Neehee


    Tja...meine Hochzeit hab ich dann alkoholfrei genossen...seufz...


    Trotzdem war ich selbst in hochschwangerem Zustand noch der Meinung, dass meine Karriere wortwörtlich im Arsch ist (was sich mein Mann auch oft anhören durfte) und ich war alles, aber keine Mama.


    Dann war der Kleine (nach langem, extrem leidigen Pressen und Schreien) auf der Welt. Er hat mir sogar ein paar Tage länger als errechnet als "noch-nicht-Mama" gelassen...das war schon sehr nett von ihm. Und dann...dann war alles anders und irgendwie doch nicht. Ich wusste von Anfang an, dass ich mich nicht selbst aufgeben werden und das Kinder nicht das ein und alles meines Universums sind. Aber ich hatte da einen Minimensch, der mich gebraucht hat für seinen Start auf dieser Welt. Und Schwups...ich war bereit ihm den besten Start überhaupt zu ermöglichen! Ich war bereit mich die ersten Monate komplett zu "vergessen" und diesem Kind den vollkommenen Vorrang zu überlassen. Das war manchmal schrecklich und eigentlich doch immer wundervoll. Man kann es überhaupt nicht beschreiben. Trotz alledem haben wir uns als Paar nie vergessen und ihn (gerade mit so kleinen Babys geht das ja doch noch sehr gut) fast überall hin geschleppt (Kino ist eines der wenigen Dinge die halt echt nicht gingen, aber selbst Abends lange weggehen geht mit Baby noch ganz gut). Ich hab mich nicht immer top gestylt,, aber mich als Frau nie vergessen und mir auch meine Freiheiten eingeräumt (z.B. anhand von Mädelsabend, laaangen Friseurbesuchen etc.).


    Nach einem Jahr war mein Wunsch nach Arbeit wieder groß und er ist in die Kita gekommen. Ich hab gefühlt eeewig nach einem neuen Job gesucht, zu meinem vorherigen Arbeitgeber wollte ich nicht mehr, weil mir damals schon gesagt wurde, dass meine Karriere mit der Schwangerschaft erstmal einen ordentlichen Knick bekommen hätte. Habe dann tatsächlich einen wesentlich besseren Job in Teilzeit gefunden! Keine Ahnung wieso die mich genommen haben, dass war echt ein guter Sprung nach oben! War natürlich auch hart mit Kind und Job und Mann der auch eine hohe Position hat, gerade am Anfang wenn man sich beweisen will. Aber irgendwo hab ich es immer von der positiven Seite gesehen und der Teilzeitjob hat es mir sogar ermöglicht (neben der Tatsache meinen Sohn nicht zu vernachlässigen) mein eigenes Selbstständigkeitsprojekt anzugehen.


    Alles lief gut...ehrlich, toller Job, wundervoller kleiner Satansbraten, super Mann an meiner Seite, eigene Verwirklichung durch eigenes Projekt und umso älter die Kleinen werden umso mehr Freiheiten genießt man plötzlich selbst wieder, selbst gereist sind wir in der Zeit viel...und dann BÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄM


    eiskalt erwischt. Mit knapp 26 - Torschusspanik :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o


    Es war klar, dass wir ein zweites Kind haben wollen. Vielleicht so...wenn der Kleine dann mal 5 ist oder so...


    Naja da war er dann gerade 2...und mich konnte kein toller Job und kein gar nichts davon überzeugen, dass ich jetzt nichts überhetzt angehen muss. NEIN, meine Hormone haben mich sowas von verarscht...die meinten tatsächlich mir einreden zu müssen, es könnte ja sein, dass ich nie mehr schwanger werde. Oder es noch eeeewig dauern könnte, wenn wir es dann mal versuchen...


    Um es kurz zu machen: Ich bin gerade im 7. Monat schwanger und mein Sohn fast 2,5 Jahre ]:D.


    Es gibt keinen passenden Zeitpunkt. Wäre ich nicht "versehentlich" schwanger geworden, wäre ich es unter Umständen vll nie... Ich hätte wahrscheinlich niemals für mich den richtigen Zeitpunkt gefunden, einfach auch, weil man vorher meint man kann sowas planen...kann man aber nicht...man weiß ja doch nicht wie es sein wird. Selbst mit zweitem Kind ist es nicht so richtig planbar. Ich weiß zwar jetzt was in etwas auf mich zukommt, aber ich weiß ja nicht wie das Kind sein wird, ob alles ok sein wird etc.


    Wegen dem Job...keine Ahnung ob ich den so mit 2. Kind dann auch noch machen will und kann. Ich nutze die Zeit sehr um mich in Form meiner Selbstständigkeit weiterzuentwickeln, vll habe ich dann die Chance dies in "Vollzeit" zu machen nach der Elternzeit. Keine Ahnung, aber ich weiß auch, es wird sich zur Not was anderes finden. Ich hab das schonmal gewollt und geschafft und das schaffe ich wieder... von einer tollen Stelle lasse ich mich nicht mehr so unter Druck setzen!


    Alles Liebe dir @:)

    Zitat

    Aber wieso sollst du dir jetzt schon Gedanken machen, also wieso macht der Gyn so Druck?


    Du bist doch noch jung...

    Naja. Soooo jung auch nicht mehr. Anscheinend sollte ich mir mal dringend überlegen, ob ich nicht nächstes Jahr Nägel mit Köpfen machen will. ":/

    Zitat

    Ich beneide dich nicht. Ich stelle mir dieses Hin und her im Kopf echt anstrengend vor. Letzte Zweifel werden ohnehin meistens bleiben, aber wenn du sie auf ein Minimum reduzierst, kannst du den Rest ruhig über Board werfen. Warum zögerst du denn genau? Oder hängt es vielleicht hauptsächlich von deinem Partner ab?

    Ich mich auch nicht. ;-D Es ist auch anstrengend. Und nervig. Und ach ich weiß auch nicht.


    Ich weiß nur nicht, wie ich die Zweifel minimiere. Überlege mir, ob ich noch einen Jobwechsel in Betracht ziehen sollte, um anschließend besser dazustehen. Aber das geht ja auch nicht von heute auf morgen, dann muss man im Job erstmal ankommen und eigentlich arbeite ich ja auch gerne in meinem jetzigen Job - ich weiß aber, dass ich dort nicht auf Ewigkeiten bleiben will.


    Ich zögere weil ich nicht weiß, wie ich es mit dem Job am besten regel. Und weil ich weiß, dass mein Partner nicht hocherfreut sein wird, wenn ich ihm sage, dass wir uns da mal doch eingehender mit dem Thema beschäftigen sollten. Er kann das irgendwie nicht. Ein "irgendwann" klingt in seinen Ohren wie "morgen" und er kriegt Panik. Denke, er ist auch noch nicht soweit und ist auch eher was Entscheidungen angeht einer, der etwas länger braucht.

    Zitat

    Mein Partner hätte auch noch warten wollen, aber als ICH im entscheidenden Moment einen Rückzieher machen wollte, hat er nicht auf mich gehört. Für mich war das ein Zeichen, dass er auch ein Kind möchte, aber ähnliche Zweifel wegen dem Zeitpunkt hat wie ich.

    Darf ich fragen, wie alt ihr da wart?

    cameron, wow! Da hast du ja schon in jungen Jahren voll losgelegt. ;-D Ich wünschte, ich wäre auch noch ein paar Jahre jünger und die Zeit würde nicht schon so gegen mich arbeiten.


    Hab' ich das richtig verstanden, du wurdest mit deinem ersten Kind ungeplant schwanger?


    Aber irgendwie sehr beruhigend zu lesen, dass du einen guten Job trotz Kind bekommen hast! Das gibt Hoffnung!


    Ich bin da arg anstrengend. Ich möchte für mich selbst sorgen können, möchte nicht abhängig sein. Will mich auch selbst im Job verwirklichen. Ich sehe die Verwirklichung nicht im Kind. Ein Kind ist ein Aspekt bzw. die Mutterrolle nur eine Rolle von vielen.

    Smilli

    Zitat

    Da hast du ja schon in jungen Jahren voll losgelegt. ;-D Ich wünschte, ich wäre auch noch ein paar Jahre jünger und die Zeit würde nicht schon so gegen mich arbeiten.

    Neeein, ich WURDE losgelegt ;-) . Wie alt bist du? 27? Das ist doch nicht alt!! Obwohl ich gestehen muss, ich sehe es als enormen Vorteil noch immer einigermaßen "jung" zu sein, wenn die Kids dann größer sind.

    Zitat

    Hab' ich das richtig verstanden, du wurdest mit deinem ersten Kind ungeplant schwanger?

    Jap... Sowas von ungeplant, ich konnte mich die ersten Monate in keinsterweise freuen %-|

    Zitat

    Aber irgendwie sehr beruhigend zu lesen, dass du einen guten Job trotz Kind bekommen hast! Das gibt Hoffnung!

    Möglicherweise gehört da auch eine gewisse Portion Glück und Mut dazu und wie ich geschrieben hatte, ich hab schon in der Elternzeit sehr oft geschaut und mir Firmen rausgesucht die ich anschreiben will usw. Eine aussagekräftige Bewerbung ist da natürlich auch extrem wichtig. Aber ich war schon immer sehr zielstrebig und gut organisiert. Ich war jetzt nicht auf DEN Karrierejob aus, weil ich eigentlich erstmal aus meiner alten Firma weg wollte, bzw. dort nach der Elternzeit nicht mehr einsteigen wollte. Und ich hab auch schnell gemerkt, wenn du was in Teilzeit suchst wirst du deine Ansprüche was die Tätigkeit angeht auch nicht ganz so hoch schrauben können. Ich habs trotzdem versucht. Und ich hab meinen Stellenwert als Mutter jetzt nicht extrem hervorgehoben, bin aber eine der überzeugten Mütter, die wissen was sie an Nutzen für den Arbeitgeber mit sich bringen. Klar, da waren viele Absagen dabei...aber es hat dann ja doch geklappt!

    Zitat

    Ich bin da arg anstrengend. Ich möchte für mich selbst sorgen können, möchte nicht abhängig sein. Will mich auch selbst im Job verwirklichen. Ich sehe die Verwirklichung nicht im Kind. Ein Kind ist ein Aspekt bzw. die Mutterrolle nur eine Rolle von vielen.

    Dito! Selbst in der Ehe mit einem Mann der echt gut verdient kann ich nur sehr schlecht sein Geld annehmen. Wir haben eine gemeinsame Wohnung gekauft. Die ist strikt halbiert, also ich habe meinen Teil selbst gekauft ;-D. Natürlich übernimmt er irgendwo mehr Kosten als ich...einfach weil ich mich für die Teilzeit entschieden habe und der flexiblere Part was Familie und Kind angeht bin, daher aber eben nicht soviel Geld nach Hause bringen kann. Aber auch das (ich bin da echt schrecklich...) habe ich im vorneherein penibel ausgerechnet, wieviel ich in Vollzeit verdienen würde und welchen Teil ich dadurch finanziell nicht abdecken kann usw ;-D . Mir war es von Anfang an wichtig, mir meinen Lebensstil auch selbst leisten zu können und mich selbst zu verwirklichen. Klar geht gerade das mit der Selbstverwirklichung teilweise nicht ohne Einschränkungen bzw. dem "erstmal-zurückstecken-müssen", aber wenn man sich dessen bewusst ist und drauf einlassen kann, dann schafft man das durchaus.


    Übrigens: Bei uns war es auch nicht so, dass für meinen Mann unser erstes Kind von vornehrein klar war das wir das bekommen. Für mich dagegen dann schon. Ich war schwanger, alt genug und selber schuld - also war mir klar, ich bekomm das jetzt (auch wenn ich mir gleichzeitig in die Hosen gemacht hab vor Schiss). Er war da (trotz der Tatsache dass er älter ist und seine Karriere schon wesentlich besser ausgebaut war), wesentlich ... ich sag mal unoptimistischer (pessimistisch nicht, aber eben nicht so, dass er meinte das klappt schon und wir sind bereit). Eine Abtreibung war für ihn definitiv auch eine Option. Das hat mir zwar irgendwo weh getan...also der Gedanke, aber dadurch hab ich mich auch damals schon damit auseinandergesetzt und ihm auch die Möglichkeit gelassen, wenn er das Kind nicht will bzw. annehmen kann, dass ich das halt alleine durchziehe (und das war echt hart für mich, der Gedanke).


    Zum Zweiten musste er auch hinbewegt werden ;-D. Danach haben wir uns geeignigt ist Schluss 8-)

    Zitat

    Neeein, ich WURDE losgelegt ;-) . Wie alt bist du? 27? Das ist doch nicht alt!! Obwohl ich gestehen muss, ich sehe es als enormen Vorteil noch immer einigermaßen "jung" zu sein, wenn die Kids dann größer sind.

    ;-D Du wurdest loslegt. ;-D Das klingt ja sehr witzig. ;-D ;-D ;-D Ach, sei froh! Dann wurde dir die Entscheidung schon abgenommen ;-) Nein, ich bin nicht 27. ??schön wär's??


    Ich wollte auch jung sein :-/ Jetzt ertappe ich mich manchmal, dass ich mir denke, oje, wenn dein potentielles-nicht-oder-vielleicht-doch-Kind mal mit der Schule fertig ist, bist du schon im reiferen Alter. :-o %:|

    Zitat

    Jap... Sowas von ungeplant, ich konnte mich die ersten Monate in keinsterweise freuen %-|

    Kann ich voll und ganz verstehen. Finde ich übrigens durchaus legitim. Man muss nicht gleich voller Glück übersprudeln.

    Zitat

    Aber ich war schon immer sehr zielstrebig und gut organisiert.

    Ich bin auch arg zielstrebig. Ob gut organisiert - ich weiß nicht, ich glaube nur so teilweise. |-o

    Zitat

    Mir war es von Anfang an wichtig, mir meinen Lebensstil auch selbst leisten zu können und mich selbst zu verwirklichen.

    Jajajaajaja!!!

    Jetzt hab ich erst gesehen, 2011 hattest du geschrieben, dass du 27 bist. Demnach bist du jetzt

    .


    Hast du immernoch den selben Partner? Sorry, dass ich jetzt blöd fragen muss...aber 62 Seiten möchte ich jetzt nicht alle nachlesen |-o Weil wenn ja, ist mir nicht bewusst wieso er da immernoch zögert... ":/

    Zitat

    Jetzt hab ich erst gesehen, 2011 hattest du geschrieben, dass du 27 bist. Demnach bist du jetzt

    .

    ;-D Ja.


    Ach was, ist doch gar kein Problem! Ich würde auch keine 62 Seiten lesen ??ich erschrecke gerade selber - 62 Seiten grübel ich jetzt schon, das ist auch nicht mehr normal??


    Ja, ist der gleiche. Er weiß es ja nicht wirklich. Das liegt an mir. Ich sage nichts. Weil ich weiß, was dann kommt... er will noch reisen, er will noch dies, er will das, Kinder kosten, machen Arbeit. Er will erst noch leben. Es wird dann so niedergeredet, dass ich nicht weiß, was ich dann sagen soll. Außer ein: Es ist mir wichtig, dass wir mal darüber reden. Aber wie gesagt: Ich habe das Gefühl, er kriegt Panik.

    Ich könnte es heute Abend mal so schön ansprechen, aber ich weiß nicht wie. Und was soll ich bloß gegen seine Totschlagargumente sagen. %:| Ich weiß ja auch selbst nicht, ob ich wirklich will und wann - aber es frustriert, dass ich (wahrscheinlich?) so gar nicht wirklich mit ihm reden kann. Der letzte Versuch war irgendwie, naja...

    Keine Ahnung ob's für dich passt, aber ich hätte da eine Formulierungsidee: Du könntest ihn fragen, ob er in 10 Jahren Kinder haben will, bzw. ob er in seiner Vorstellung in 10 Jahren Kinder hat. Wenn er bei dem Zeithorizont immer noch überfordert ist, will er vielleicht nie ein Kind. Wenn er darauf aber einigermaßen eindeutig mit ja antwortet, könntest du weiterfragen, wie alt die Kinder (oder das Kind) in seiner Vorstellung dann gerade sind (ist).


    Wenn er der Vater deiner Kinder sein soll, wirst du nicht umhinkommen, das Thema mit ihm zu besprechen.


    Gerade wenn man Beruf (oder gar Karriere) und Familie vereinbaren will, ist man als Frau auf einen Partner angewiesen, der "mitzieht", d.h. der 1. selbst einen Kinderwunsch hat und daher 2. bereit ist, aktiv und in nennenswertem Umfang die Haus- und Erziehungsarbeit mit zumachen (und dafür z.B. auch beruflich die Stunden reduziert.) Und 3. sollte er eben nach Möglichkeit lange vor der Schwangerschaft für Gespräche zum Thema zugänglich sein.


    Nicht jedem kommt eine Verhütungspanne oder ein Methodenversagen zu Hilfe. Und wenn man sich bewusst für ein Kind entscheiden "muss", dann sollte man sich dabei nach Möglichkeit schon gegenseitig unterstützen, indem man zusammen seine Gedanken sortiert und nicht nur jeder für sich.


    Alles gute für den nächsten Gesprächsanlauf, wie auch immer er dann konkret aussehen mag! *:)

    Zitat

    Nicht jedem kommt eine Verhütungspanne oder ein Methodenversagen zu Hilfe. Und wenn man sich bewusst für ein Kind entscheiden "muss", dann sollte man sich dabei nach Möglichkeit schon gegenseitig unterstützen, indem man zusammen seine Gedanken sortiert und nicht nur jeder für sich.

    Da hast du vollkommen recht!


    Ich konnte es gestern nur kurz ansprechen. Eigentlich musste ich eher Dampf ablassen und hab eine Stunde erst mal nur geheult, weil mich die Situation bzw. die Entscheidung überfordert. Er hat gesehen, dass es für mich auch schwierig ist und ich glaube irgendwie, das hat ihm auch geholfen. Gesagt hat er nicht viel, wir haben generell nicht so viel darüber gesprochen, ich habe vielmehr gesagt, was mich bedrückt und beschäftigt. Er hat aber mit mir geschimpft, dass ich das nicht schon früher gesagt habe. Jetzt ist es mal generell ausgesprochen, so irgendwie, und jeder kann jetzt erst einmal seinen Gedanken nachhängen.

    Es klingt für mich wirklich so, als wolltest du ein Kind oder Kinder. Und es gibt echt nicht den perfekten Zeitpunkt. Ich muss nächste Woche zu einem Spezialisten. Habe seit dem Kaiserschnitt Probleme mit meinem Unterleib. Und wenn der mir jetzt eröffnen sollte, dass es schwer werden könnte schwanger zu werden, dann haben mein Mann und ich beschlossen, direkt loszulegen. Ansonsten würden wir aus finanzieller Sicht noch ein paar Monate warten.


    Schieb die Entscheidung nicht zu lange. Die Umstände scheinen sich ja bei dir nicht wesentlich zu ändern, oder?!

    Ich unterschreibe einfach mal was Lola geschrieben hat!


    Wäre es nicht versehntlich passiert, keine Ahnung ob es je passiert wäre... Und ich glaube ich hatte auch riesen Glück, dass mein Partner sich in der Rolle als Vater sehr gut zurecht gefunden hat. Umso älter der Kleine wird, umso besser klappt es...


    Zu den Totschlagargumenten. Er hat ja nicht unrecht...Kinder kosten Geld. Ein Haufen Geld und noch viel mehr Geld wenn man ihnen das bestmöglichste bieten will...Kinder kosten Entbehrungen. Was man zu dem Zeitpunkt wenn man drüber nachdenkt eben noch nicht wissen kann ist dass, wie unwahrscheinlich ein Kind dein Leben bereichern kann.


    Zumal es bei uns so ist, dass mein Mann immer sagt, er freut sich dann auch wieder drauf all die Dinge einfach zu tun (teure Urlaube mit weiten Flügen z.B.) die jetzt halt nicht so einfach realisierbar sind. Umso älter sie werden, umso unabhängiger werden sie auch (für mich manchmal sehr schön und manchmal sehr traurig) und umso mehr bekommt man seine Freiheiten wieder.


    Es ist nicht einfach...aber du solltest echt offen mit ihm reden. Was ist wenn er echt zu dem Schluss kommt, dass er keinesfalls Kinder will?


    Ich glaube an der Arbeit machst du es ja nicht mehr fest oder? Der springende Punkt ist ja jetzt im Endeffekt "nur" noch dein Freund oder?

    Zitat

    Aber irgendwie sehr beruhigend zu lesen, dass du einen guten Job trotz Kind bekommen hast! Das gibt Hoffnung!

    Gute Nachrichten auch von mir dazu. Habe in meinem Fach zunehmende Bereitschaft bemerkt einen auch mit Kindern einzustellen, auch bei anspruchsvollerem Kram. Allerdings braucht man einen Mann dazu der dann mal Stunden reduziert oder so.


    Was ich wichtig finde ist das man sich klar macht das nur die wenigsten alles haben können: Geld, Reisen, Abends losgehen, Hütte, Kinder, Karriere... irgendwo müssen die meisten Abstriche machen. Bei uns ist Geld auf der Abstrichliste gelandet mit allem was so dran hängt. Jede Wahl ist in Ordnung, aber entscheiden muss man sich leider irgendwann, wenn man nicht total reich geerbt hat.

    Hallo!!


    Danke, dass ihr so Anteil an meiner Lage nehmt und mir schreibt. Im Freundeskreis mag ich das Thema nicht breittreten, weil solch ein Thema im Gedächtnis bleibt und dann in regelmäßigen Abständen angesprochen wird. Und gerade wenn man sich so unsicher ist, ist das eher belastend.

    @ nunu246

    Zitat

    Es klingt für mich wirklich so, als wolltest du ein Kind oder Kinder.

    Ja irgendwie schon.

    Zitat

    Schieb die Entscheidung nicht zu lange. Die Umstände scheinen sich ja bei dir nicht wesentlich zu ändern, oder?!

    Das ist gerade das, was ich mich auch frage. Es wird immer etwas geben, was man noch machen muss/braucht/vorher erledigen sollte. Ein paar Dinge stehen schon noch auf der Liste - aber die Frage ist, was danach kommt. ??eigentlich plane ich eine Fernreise für nächsten Winter??

    Zitat

    Habe seit dem Kaiserschnitt Probleme mit meinem Unterleib. Und wenn der mir jetzt eröffnen sollte, dass es schwer werden könnte schwanger zu werden, dann haben mein Mann und ich beschlossen, direkt loszulegen. Ansonsten würden wir aus finanzieller Sicht noch ein paar Monate warten.

    Oh! Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du positive Nachrichten bekommst. @:)

    @ cameron

    Zitat

    Ich unterschreibe einfach mal was Lola geschrieben hat!

    Das hat mir in der Tat auch gut gefallen und darüber habe ich auch einige Zeit nachgedacht.

    Zitat

    Zu den Totschlagargumenten. Er hat ja nicht unrecht...Kinder kosten Geld. Ein Haufen Geld und noch viel mehr Geld wenn man ihnen das bestmöglichste bieten will...Kinder kosten Entbehrungen. Was man zu dem Zeitpunkt wenn man drüber nachdenkt eben noch nicht wissen kann ist dass, wie unwahrscheinlich ein Kind dein Leben bereichern kann.


    Zumal es bei uns so ist, dass mein Mann immer sagt, er freut sich dann auch wieder drauf all die Dinge einfach zu tun (teure Urlaube mit weiten Flügen z.B.) die jetzt halt nicht so einfach realisierbar sind. Umso älter sie werden, umso unabhängiger werden sie auch (für mich manchmal sehr schön und manchmal sehr traurig) und umso mehr bekommt man seine Freiheiten wieder.

    Er hat besonders Angst um mich. Er weiß, wie sehr mir die eigene Verwirklichung wichtig ist.


    Zum anderen:

    Eigentlich ein Programm, das noch Jahre füllen könnte - wenn ich so viel Zeit hätte. Bzw. wir.


    Bereicherung des eigenen Lebens... ich glaube, das ist auch so ein Thema. Wir hängen ein bisschen am jetzigen Leben und können uns die Veränderung nicht vorstellen. Bei ihm kommt erschwerend hinzu: Keiner seiner Freunde hat bisher Kinder. Und sieht wohl keinen Grund, als erstes damit anfangen zu müssen.

    Zitat

    Was ist wenn er echt zu dem Schluss kommt, dass er keinesfalls Kinder will?

    Mmh. Weiß ich nicht. Gute Frage. Eigentlich dachte ich, er will schon. Aber es ist schwierig für ihn, darüber zu sprechen.

    Zitat

    Ich glaube an der Arbeit machst du es ja nicht mehr fest oder? Der springende Punkt ist ja jetzt im Endeffekt "nur" noch dein Freund oder?

    Der wirklich springende Punkt ist wahrscheinlich tatsächlich mein Freund. Die Arbeit kommt direkt danach. ??Hatte das Glück mit meinem Abschluss in kurzer Zeit sehr weit zu kommen??