• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    danae87,

    Zitat

    Gute Nachrichten auch von mir dazu. Habe in meinem Fach zunehmende Bereitschaft bemerkt einen auch mit Kindern einzustellen, auch bei anspruchsvollerem Kram. Allerdings braucht man einen Mann dazu der dann mal Stunden reduziert oder so.

    Yippieh! :)z :)^ Klingt voll gut!! Sowas les ich gern ;-) Da ist auch noch so ein bisschen der Knackpunkt, weil mein Freund die Stunden nicht reduzieren kann. Zumindest momentan nicht.

    Zitat

    Was ich wichtig finde ist das man sich klar macht das nur die wenigsten alles haben können: Geld, Reisen, Abends losgehen, Hütte, Kinder, Karriere... irgendwo müssen die meisten Abstriche machen. Bei uns ist Geld auf der Abstrichliste gelandet mit allem was so dran hängt. Jede Wahl ist in Ordnung, aber entscheiden muss man sich leider irgendwann, wenn man nicht total reich geerbt hat.

    Ich streich das abends weggehen und die Hütte. ;-D

    Also mein Mann ist momentan der absolute Mehrverdiener. Und das wird sich so schnell auch nicht ändern. Wir haben uns geeinigt, dass ich nur so viel arbeiten gehe wie nötig. Ich gehe ja seit der Kleine 1 Jahr ist wieder 2 Tage voll arbeiten und dadurch und unseren Baustress ist der Kleine echt oft sehr knatschig und hängt an mir. Er weint oft, wenn ich ihn für paar Tage wegbringen muss. Im April hat er einen Kitaplatz. Und Plan ist dann, dass ich nur noch halbtags oder dreiviertel arbeiten gehe. Und somit der Kleine wieder jeden Tag zu Hause ist.


    Was ich eigentlich damit sagen will und hier auch schon erwähnt wurde, man muss einfach zurückstecken als Eltern. Aber es fällt mir auch gar nicht mehr schwer. Es ist es einfach wert. Diese Jahre mit deinem Kind bringt dir keiner mehr wieder und es geht so schnell vorbei.


    Ich kann ja sogar deinen Freund verstehen, dass er noch nicht möchte. Aber du solltest ihm wirklich sagen was du willst. Musst ihm ja nicht die Pistole auf die Brust setzen. Wenn er wirklich so Angst um dich hat, dann kannst du ihm die Angst ja nehmen.

    Smilli


    Also Kind ist halt ein wenig Lotto, ist einfach so. Man weiß nicht ob man eines bekommt das Betreuung woanders gut kann oder nicht oder ob es gerne reist oder nicht. Meine ist die Unflexibilität in Person, die hat als Baby nichtmal woanders als in ihrem Bett geschlafen und nur unter bestimmten Bedingungen gegessen, die Kleine ist das vergleichsweise viel unkomplizierter, ABER selbst die Große ist nun mit 4,5 Jahren schon viel reisetauglicher, kann immerhin jeden Vormittag betreuut werden und ich kann auch mal zwei Tage weg sein ohne das es eine Katastrophe wäre. Man muss nicht warten bis sie aus dem Haus sind, auch wenn das oft so klingt, es geht am Ende um die ersten paar Jahre und da hilft es wenn beide Elternteil bereit sind flexibel immer neu zu verhandeln was wie wo gehen kann damit keiner zu kurz kommt.

    @ nunu246

    Zitat

    Was ich eigentlich damit sagen will und hier auch schon erwähnt wurde, man muss einfach zurückstecken als Eltern. Aber es fällt mir auch gar nicht mehr schwer. Es ist es einfach wert. Diese Jahre mit deinem Kind bringt dir keiner mehr wieder und es geht so schnell vorbei.

    Ich glaube, ich verstehe, was ihr mir sagen möchtet. Die Prioritäten ändern sich und vielleicht fänd ich es nachher gar nicht tragisch, im Beruf zurückzustecken.

    Zitat

    Ich kann ja sogar deinen Freund verstehen, dass er noch nicht möchte. Aber du solltest ihm wirklich sagen was du willst. Musst ihm ja nicht die Pistole auf die Brust setzen. Wenn er wirklich so Angst um dich hat, dann kannst du ihm die Angst ja nehmen.

    Ich ja auch! Das ist ja das Problem. ;-D Ich kann die Zweifel so gut verstehen und bin ja selbst noch so unentschlossen, dass ich hinter dem Plan nicht 100%ig stehen kann und ich ihn nicht überzeugen kann und mag.


    Gestern meinte er schon - das kam in so einem Nebensatz - irgendwann, wenn dann ein Kind da ist. Aha. Ich glaube, er will das für sein Leben schon. Aber will das, was wir gerade haben, nicht aufgeben.

    Zitat

    Wenn er wirklich so Angst um dich hat, dann kannst du ihm die Angst ja nehmen.

    Darüber werde ich mal nachdenken. Er sieht "die Gesellschaft" (ich weiß, es gibt nicht DIE Gesellschaft, weiß gerade nicht, wie ich es anders sagen soll...) noch nicht soweit, vor allem in Deutschland, Beruf und Kind unter einen Hut zu bringen.


    Wir werden jetzt wohl beide darüber nachdenken und in nächster Zeit nochmals reden.

    @ danae87,

    Zitat

    Man muss nicht warten bis sie aus dem Haus sind, auch wenn das oft so klingt, es geht am Ende um die ersten paar Jahre und da hilft es wenn beide Elternteil bereit sind flexibel immer neu zu verhandeln was wie wo gehen kann damit keiner zu kurz kommt.

    :)^ :)z

    Zitat

    Ich glaube, er will das für sein Leben schon. Aber will das, was wir gerade haben, nicht aufgeben.

    Boah was hab ich an diesem Gedanken gekotzt nach dem die Große da war. Gott hab ich vor diesem Wickeltisch geheult und gedacht: "Drei Jahre, oh Gott drei lange unendliche Jahre brauchen die im Schnitt um trocken zu werden? Das halt ich nicht aus." Und zack waren sie rum. Und dann kam die Kleine. ;-D ;-D


    Ich hab bestimmt ein paar Türen zugeschlagen mit den Kindern, sicher sogar. Allerdings sind andere aufgegangen, einfach weil ich mir Sachen neu durchdacht und vorgestellt habe. So gesehen waren drei Jahre eine gute Zeitspanne (in der ich ja weiter studiert hab, aber die ich am Ende für beide Kinder zusammen länger an der Uni war). Ich hab ganz neu gedacht und neu geplant und in dieser Zeit Ideen entwickelt wie ich das mit den Kindern, was mir ungeahnt wichtig wurde und Job der mir weiterhin wichtig ist zusammen bringen kann.


    Wenn das so in etwa klappt mach ich etwas das sonst so niemand macht von dem ich weiß und das mir alles zusammen ermöglicht. Vor den Kindern wäre ich nie auf die Idee gekommen weil das alles null in meinem Horizont lag und weil nicht die Notwendigkeit bestand überhaupt vom Standard abzuweichen. Ich wäre in die normale Mühle eingestiegen und hätte vermutlich nie Kinder bekommen weil Zeitanstellungen die absolute Regel sind, so ziemlich genau bis man aus dem gebährfähigen Alter raus ist. Und ich hätte mich mit vielen vielen anderen um wenige Stellen geschlagen, wäre ständig umgezogen und über lange Strecken für weniger Geld als harz 4 beschfätigt gewesen. So kann ich es nun nämlich bei denen bewundern die im Zeitplan fertig wurden.


    Und andere Dinge hab ich nicht aufgegeben sondern aufgeschoben. Nächstes Jahr steht Kanutour an, die Kinder sind alt genug dafür und stehen aufs zelten. Noch würde ich nicht durch den Dschungel mit ihnen wandern, aber erste längere Reisen gehen schon wieder, eine feste Basis und von da aus Touren gehen wirklich gut.


    Für mich ist das Kinder bekommen ein echtes Abenteuer, einmal weil man nicht weiß was für ein Mensch da zu einem stößt, dann weil man nicht weiß wer man als Elternteil ist, da kommt auch ungeahntes hoch und dann weil man nochmal anders auf die Welt blickt. Türen gehen zu, Türen gehen auf. Und genau deshalb finde ich Flexibilität am allerwichtigsten für angehende Eltern. Dann kann das einfach alles einen irren Spaß machen, selbst wenn man tageweise über die Anschaffung von Tier-Flugtransportboxen nachdenkt um den Nachwuchs auseinander zu halten. 8-) 8-)

    Hallo Smilli2,

    Zitat

    Darf ich fragen, wie alt ihr da wart?

    Ähnlich alt wie du jetzt.

    Zitat

    er will noch reisen, er will noch dies, er will das, Kinder kosten, machen Arbeit. Er will erst noch leben.

    Mein Partner hatte die gleichen "Argumente". Aber gleichzeitig hat man gemerkt, dass diese Gründe nicht wirklich ausschlaggebend sind, den Kinderwunsch zu verschieben, weil man in 5 Jahren immer noch die gleichen Gründe hervorbringen kann. Als ich dann schwanger war, habe ich auch allen gesagt, dass ich nur eins bedauere: nicht mehr gereist zu sein. Aber was soll ich sagen: im Babyjahr bin ich so oft verreist, wie die ganzen Jahre zuvor zusammen nicht. Allerdings hatten wir Glück mit dem Kind und die Gelegenheit

    , dennoch hätte ich mir das im Traum nicht vorgestellt, dass ich so tolle Orte besuchen werde.


    Dennoch: Mach die Fernreise jetzt und nicht erst nächstes Jahr. ;-)

    Zitat

    Gesagt hat er nicht viel, wir haben generell nicht so viel darüber gesprochen, ich habe vielmehr gesagt, was mich bedrückt und beschäftigt. Er hat aber mit mir geschimpft, dass ich das nicht schon früher gesagt habe. Jetzt ist es mal generell ausgesprochen, so irgendwie, und jeder kann jetzt erst einmal seinen Gedanken nachhängen.

    Das klingt doch schon mal positiv. Dann mach dir jetzt Gedanken, auch zu seinen möglichen Argumenten (und wie man sie entkräften kann ]:D ) und dann seid ihr bald vielleicht einen Schritt weiter.

    Zitat

    Er hat besonders Angst um mich. Er weiß, wie sehr mir die eigene Verwirklichung wichtig ist.

    Naja, was heisst schon Selbstverwirklichung? Man kann sich ja in vielen Dingen und Bereichen selbst verwirklichen. Wichtig ist, dass dein Freund hinter dir steht und das eine wie das andere unterstützen würde. Was du in 2, 5, 10 Jahren willst, weisst du doch noch gar nicht. Es passieren oft Dinge, die dem Leben eine neue Richtung verpassen. Mit Kind ist das sogar noch wahrscheinlicher. Die Frage ist nur, ob man den Mut und die Lust hat, sich darauf einzulassen. ;-)


    Das hat danae87 hier auch schön beschrieben:

    Zitat

    Ich hab bestimmt ein paar Türen zugeschlagen mit den Kindern, sicher sogar. Allerdings sind andere aufgegangen, einfach weil ich mir Sachen neu durchdacht und vorgestellt habe. So gesehen waren drei Jahre eine gute Zeitspanne (in der ich ja weiter studiert hab, aber die ich am Ende für beide Kinder zusammen länger an der Uni war). Ich hab ganz neu gedacht und neu geplant und in dieser Zeit Ideen entwickelt wie ich das mit den Kindern, was mir ungeahnt wichtig wurde und Job der mir weiterhin wichtig ist zusammen bringen kann.

    Ich habe nach der Elternzeit auch schnell einen guten Job gefunden

    . Allerdings sind mittlerweile aufregende Dinge in meinem/unserem Leben passiert, dass es gar nicht mehr das ist, was ich wirklich machen möchte.

    Achso noch etwas zum Papa: er ist der geborene Vater und liebt sein Kind über alles. Sobald er da ist, ist Mama abgeschrieben und das Kind hängt nur noch an seinem "Rockzipfel". Er kann sich heute nicht mehr vorstellen, dass er noch warten wollte.

    Ich muss jetzt mal sagen, es freut mich persönlich ja auch sehr, dass es hier auch Mütter gibt, die anscheinend eine ähnliche Einstellung haben wie ich.


    Das finde ich selbst im Freundeskreis echt selten...ich dachte immer, ich bin halt anders ;-D. Ich nehm meine Lebensplanung nicht mehr so "ernst", also ich weiß, dass ich Ziele habe. Aber ich weiß auch, dass meine Werte sich sicherlich immer mal wieder verschieben werden und ich mich daran neu orientiere. Und das ist toll und wirklich gut so! Wie danae schon schrieb, niemals (wirklich nie nie nie niemals!!!) wäre ich vor dem ersten Kind überhaupt auf die Idee gekommen, dass es auch anders geht oder das es anders vielleicht wesentlich angenehmer/besser/oder whatever sein könnte.

    Zitat

    Ich habe nach der Elternzeit auch schnell einen guten Job gefunden

    . Allerdings sind mittlerweile aufregende Dinge in meinem/unserem Leben passiert, dass es gar nicht mehr das ist, was ich wirklich machen möchte.

    Geht mir genauso.


    Meine zweite Elternzeit ist geplant. Dank Elterngeld+ fange ich mit meiner "Selbstverwirklichung" an und werde dann wohl auf meinen jetzigen Job (der schon echt toll war, aber am Ende doch nicht das was ich wirklich will) dingsen ;-). Aber wer weiß wie es kommt...am Ende mach ich dann doch was vollkommen anderes. Vielleicht passiert ja jobmässig bei meinem Mann irgendwas und wir müssen ganz neu planen...ich weiß es nicht und irgendwie ist das auch ganz gut so!


    *:)

    Übrigens

    Zitat

    Boah was hab ich an diesem Gedanken gekotzt nach dem die Große da war. Gott hab ich vor diesem Wickeltisch geheult und gedacht: "Drei Jahre, oh Gott drei lange unendliche Jahre brauchen die im Schnitt um trocken zu werden? Das halt ich nicht aus." Und zack waren sie rum. Und dann kam die Kleine. ;-D ;-D

    Ging mir ähnlich.


    Wir hatten ein kleines Kolikbaby. Die üblichen ersten 3 Monate. Gott hab ich geheult nach stundenlangen Schreiphasen.


    Meine Mutter meinte immer nur (zumindest bis zu dem Zeitpunkt als sie es dann mal live miterlebt hat), ich würde übertreiben und das kann gar nicht sein, was es für mich noch schlimmer gemacht hat. Ich dachte die ersten drei Monate gehen nie vorbei. Das kam mir vor wie 30 Jahre...und schwups...jetzt ist er knapp 2,5 und ich weiß gar nicht wie ich damals denken konnte das geht nie vorbei ;-D. Das gute an den Koliken war, dass es ich dermaßen abgehärtet hat, dass alle anderen Phasen fast schon angenehm waren ;-D.


    Übrigens, sind wir mittlerweile trocken und ich dachte auch, dass ich wohl Windeln kaufen muss bis er 18 ist 8-)

    Es tickt wieder bei mir ;-D


    Projekt Kind Nr. 2 wird angegangen. Aus gesundheitlichen Gründen kann eine erneute Schwangerschaft bei mir schwierig werden, muss aber nicht. Es kann auch direkt klappen. In 11 Tagen wird meine Kette gezogen und dann lassen wir es drauf ankommen.

    Bin im 6. ÜZ und es hat bisher leider noch nicht geklappt. Versuche mir den Kinderwunsch auszureden. Vielleicht klappt es ja dann...

    Hallo ihr Lieben,


    ich weiß nicht, ob hier noch jemand liest. Wollte einfach noch mal schreiben. :-)


    Bei mir gibt es gar nichts Neues, außer, dass mir mein Gyn mitgeteilt hat, dass ich mich mal mit dem Thema genauer auseinandersetzen sollte, weil wohl die Zeit tickt. %-| Er sieht ein bisschen die Gefahr, dass es sonst zu spät wird. Naja.


    Wenn ich hier im Forum bisschen rumschaue, dann sehe ich auch, dass die Erstgebärenden hier eigentlich alle jünger sind als ich. Wann genau bin ich alt geworden?


    Ich könnte es mir jetzt dann doch langsam vorstellen. Allerdings macht der Kerl auch noch nicht so wirklich mit und ich bin generell noch sehr unsicher. Aber ich vermute auch, dass ich keine Frau bin, die - egal wie lange ich nun noch warte - so richtig überzeugt ist von einem Kind. Es gibt ja Frauen, die einfach wissen, dass sie wollen. Vermutlich gehöre ich nicht dazu. Werde wohl immer unsicher sein.