• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
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    Aber ich vermute auch, dass ich keine Frau bin, die - egal wie lange ich nun noch warte - so richtig überzeugt ist von einem Kind.

    Bei mir ähnlich. Auf einen irgendwie drängenden Kinderwunsch könnte ich wohl auch bis zum St. Nimmerleinstag warten. ;-D WENN ich mich für ein Kind entscheiden sollte, dann müsste diese Entscheidung "einfach so" treffen. Ganz ohne Zwang sozusagen... ;-D


    Unsicherheit finde ich im übrigen nicht verkehrt. Mir sind Menschen mit Selbst- und sonstigen Zweifeln viel lieber als solche, die sich über alles Mögliche völlig sicher sind (auch wenn es Dinge sind, die man sich m.E. gar nicht wirklich sicher sein KANN, wenn man genau drüber nachdenkt.)

    LolaX5, du triffst es :)z Ich lese hier oft von Frauen, bei denen sich (so scheint es zumindest) alles um den Kinderwunsch dreht. Und ich dussel damit seit bald 5 Jahren rum und komm nicht wirklich in die Gänge ;-D :=o |-o


    Ich finde es teilweise bei mir schon anstrengend, weil ich mir sehr viele Gedanken mache und selten spontane Entscheidungen treffe. :-X

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    Ich lese hier oft von Frauen, bei denen sich (so scheint es zumindest) alles um den Kinderwunsch dreht.

    Ich lese diese einschlägigen Beiträge so gut wie nicht, weil mich diese Art von Beiträgen nicht so interessiert. So würde ich auch auf keinen Fall sein wollen. :|N Interessanter (für mich) sind Beiträge wie deine.


    Das Blöde ist, dass man ohne die "Hilfe" eines unbedingten Kinderwunsches, der sich (wie ein Panzer, hat man manchmal den Eindruck!) den Weg bahnt, eben die Entscheidung für ein Kind viel rationaler treffen "muss", wenn es was werden soll. ":/

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    Und ich dussel damit seit bald 5 Jahren rum und komm nicht wirklich in die Gänge ;-D :=o |-o

    Tja, ist ja auch nicht so einfach... ;-)

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    Ich finde es teilweise bei mir schon anstrengend, weil ich mir sehr viele Gedanken mache und selten spontane Entscheidungen treffe. :-X

    Naja, das Kinderthema ist ja nun aber eher nicht so geeignet für spontane Entscheidungen. Abseits von Verhütungspannen erfordert es aber nunmal zwangsläufig eine Entscheidung. ":/

    Lieb, dass du gerade hier schreibst! Tut sehr gut! In meinem Umfeld spreche ich das Thema unter Freunden oder in der Familie nicht an. Ich will keine falsche Hoffnungen schüren bzw. mag ich auch nicht ständig darauf angesprochen werden, gerade wenn man sich nicht sicher ist.

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    Das Blöde ist, dass man ohne die "Hilfe" eines unbedingten Kinderwunsches, der sich (wie ein Panzer, hat man manchmal den Eindruck!) den Weg bahnt, eben die Entscheidung für ein Kind viel rationaler treffen "muss", wenn es was werden soll. ":/

    Da hast du recht. Da entscheidet wirklich der Kopf und nicht das Herz oder die Hormone oder so.


    Ich glaube, ich kann mich auch deshalb nicht dazu bewegen, weil ich dann denke: Was ist, wenn der Kerl dann dicht macht und ich das aber dann für mich entschieden habe? Wir sind einfach beide Menschen, die ihr Glück auch noch in vielen anderen Bereichen finden. Aber ein Kind ist natürlich etwas ganz anderes als ein Hobby oder so und daher nicht zu vergleichen.


    Ich denke daher, ich komme so langsam um eine Entscheidung nicht herum. Was zu Anfang des Fadens alles noch eher locker war, drängt jetzt aufgrund des Alters tatsächlich zu Taten. Ich mag nicht irgendwann realisieren, dass ich meine Chance verpasst habe.


    Lola, hast du Kinder?

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    Lieb, dass du gerade hier schreibst! Tut sehr gut!

    Gerne. *:) Wobei ich ja nicht aus altruistischen Gründen schreibe, sondern weil mich das Thema selbst beschäftigt. ;-)

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    Da hast du recht. Da entscheidet wirklich der Kopf und nicht das Herz oder die Hormone oder so.

    Naja, nur der Kopf entscheidet auch nicht, würde ich sagen. Das Herz spielt/spricht schon auch mit. Aber irgendwie subtiler/leiser als bei den Frauen, die schon beim Anblick eines (beliebigen, fremden!) Babys das Herz übergeht.

    Zitat

    Ich glaube, ich kann mich auch deshalb nicht dazu bewegen, weil ich dann denke: Was ist, wenn der Kerl dann dicht macht und ich das aber dann für mich entschieden habe? Wir sind einfach beide Menschen, die ihr Glück auch noch in vielen anderen Bereichen finden. Aber ein Kind ist natürlich etwas ganz anderes als ein Hobby oder so und daher nicht zu vergleichen.

    Grundsätzlich finde ich es gut, wenn Eltern in Ihren Kindern NICHT ihren Lebenssinn sehen. Natürlich muss auf die Bedürfnisse der Kinder gut geachtet werden, aber Eltern mit vielen Interessen können für Kinder potentiell sehr interessant sein.

    Zitat

    Ich denke daher, ich komme so langsam um eine Entscheidung nicht herum. Was zu Anfang des Fadens alles noch eher locker war, drängt jetzt aufgrund des Alters tatsächlich zu Taten. Ich mag nicht irgendwann realisieren, dass ich meine Chance verpasst habe.


    Lola, hast du Kinder?

    Nein, hab' ich nicht. Ich müsste mich da auch in den nächsten Jahren bald mal entscheiden. :=o ;-D

    Mir geht's eigentlich ganz genau so wie Euch beiden - darf ich mich anschließen beim unentschlossenen von einem Bein aufs andere hüpfen ;-D?

    Nachtrag:

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    Ich glaube, ich kann mich auch deshalb nicht dazu bewegen, weil ich dann denke: Was ist, wenn der Kerl dann dicht macht und ich das aber dann für mich entschieden habe?

    Ich finde, dass man das gar nicht allein entscheiden kann/soll. Gerade wenn man wenn überhaupt, dann nur einen "bedingten Kinderwunsch" hat, hängt ja vieles von den Bedingungen ab. Insofern würde ich zuerst überlegen wollen, wie das organisatorische Drumherum klappen KÖNNTE, sodass es beiden gefällt und sich beide gleichermaßen einbringen, und erst dann hätte ich die Basis für ein "Ja zum Kind bzw. für ein Ja zum Weglassen der Verhütung".


    Insofern könnte ich nicht für mich allein, isoliert zu einem "Ich will" kommen, das ich dann fix und fertig meinem Gegenüber "vortragen" könnte. Das müsste schon ein gemeinsamer Weg "durch die Zweifel hindurch" sein.

    Zitat

    Mir geht's eigentlich ganz genau so wie Euch beiden - darf ich mich anschließen beim unentschlossenen von einem Bein aufs andere hüpfen ;-D ?

    StatusQuoVadis, von dir habe ich hier auch schon gelesen. ;-D Sehr sehr gerne!! Würde mich sehr freuen!

    LolaX5,


    darf ich fragen, wie alt du bist? Wie "akut" ist das Thema bei dir?


    Ich mag tatsächlich die meisten Babys/Kinder nicht und finde die meisten auch nicht niedlich oder so. |-o


    Und du hast natürlich absolut recht.. Das muss man zusammen entscheiden.

    Zitat

    LolaX5,


    darf ich fragen, wie alt du bist? Wie "akut" ist das Thema bei dir?

    Ich bin älter als du. ;-) Mit dem "akut" ist es so eine Sache. Wenn man sich auch ein Leben ohne eigenen Nachwuchs vorstellen kann ist da eben nichts "akut". Das ist ja das Problem. :=o

    @ Smilli

    Danke für die nette Begrüßung :)_ :-)


    Ich habe die letzten paar Beiträge von Dir und Lola gelesen und mich gefreut, dass es noch andere Frauen gibt, die dem Kinderwunsch derart ambivalent gegenüberstehen - vieles, was Ihr geschrieben habt, könnte ich 1:1 so unterschreiben.


    Bei meinem Mann und mir geht es nur eigentlich nicht mehr um die Frage, ob, sondern eher wann. Er möchte halt ganz klar Kinder, seine Eltern sind total kinderverrückt und dass sie Enkel erwarten, ist ziemlich offensichtlich (das ist manchmal etwas anstrengend für mich -).


    So ein grundsätzliches Ja spüre ich seit 1, 2 Jahren in mir, wo ich mir vorher nie hätte auch nur ansatzweise Kinder vorstellen können. Es ist ein grundsätzliches, aber leises und auch zögerhaftes, zweifelndes, fragendes Ja.


    Trotzdem habe ich auch eine Liste an Befürchtungen und Ängsten, die ich mir konkret nochmal anschauen muss. Bei uns steht das Gespräch über die geplante Rollen- und Aufgabenverteilung noch aus, und auch über unsere Befürchtungen (z.B., was ein Kind mit der Partnerschaft macht, Eifersucht, Überforderung, finanziell, etc). Meine Befürchtungen in Hinblick auf meine Figur und meinen Körper wird mir wohl leider keiner vorher nehmen können, und ich hoffe einfach, dass ich mich danach noch einigermaßen attraktiv und wohl in meinem Körper fühle.....gleiches gilt für Schwangerschaft und Geburt. Ich finde die Vorstellung, dass da etwas in mir heranwachsen soll nämlich ehrlich gesagt nicht besonders schön, sondern bestenfalls spannend, zuweilen aber auch gruselig oder einfach nur eklig....

    Ich weiß ja nicht, ob es gewünscht ist, dass ich hier noch mitlese und schreibe, aber ich mach es einfach mal.


    Bin mittlerweile in der 13. SSW mit Kind Nr. 2. Und ja wir hatten da wirklich einen Kinderwunsch. Aber nicht so, wie ihn manche beschreiben. Wenn es nach einem Jahr nicht geklappt hätte, dann hätten wir es eben sein gelassen oder über Adoption nachgedacht. Den Weg der künstl. Befruchtung wären wir auch nie gegangen. Das 1. Kind war ja absolut nicht geplant und ich denke echt, das war ganz gut so. Sonst würden wir jetzt noch nicht über ein Kind nachdenken. Der Wunsch war wenn dann nur hormonell. Habe das um den Eisprung ganz doll gemerkt. Sonst war ich immer total rational und gar nicht so: Oh ich will auf jeden Fall Kinder. Für mich hätte es wohl auch nie den passenden Moment gegeben und ich hätte das Thema soweit wie möglich rausgeschoben. Bin jetzt froh, dass ich mit 30 dann mein 2. Kind haben werde und die Familienplanung dann abgeschlossen ist.

    So, jetzt habe ich mich tatsächlich mal durch die letzten 66 Seiten gelesen ;-D (na gut, 70% - hab auch ein bisschen was ausgelassen ;-) ), weil ich so den groben Verlauf bei Dir erfahren wollte....hab bei so vielen Beiträgen gedacht jajajajaja....das könnte auch von mir sein :-D


    Ich denke, wenn bei mir nicht dazu kommen würde, dass mein Mann schon relativ alt ist (Mitte 40) und meine Eltern auch schon recht alt (69 und 79), dann würde ich auch sagen, dass ich mir auf jeden Fall noch ein paar Jahre Zeit lassen würde. Vielleicht nicht als bewusste Entscheidung, sondern auch so ein unentschlossenes Schieben, weil ich vorher noch 1.000 Sachen erledigen, erleben und machen möchte (bei mir ist es auch in erster Linie das Reisen, und ganz akut, unsere Wohnung. Wir leben zwar jetzt auch schon seit fast einem Jahr hier, aber sie ist immer noch nicht fertig....ich möchte, dass das "Nest" gebaut ist, bevor es losgeht). Ich habe zwar schon ein bisschen was gesehen in der Welt, und in meinem Traumjob bin ich auch schon seit 2008 glücklich, aber weiß nicht... ":/


    Es ist so, dass da "irgendwas" noch zu fehlen scheint. Ich weiß aber nicht was >:( und wahrscheinlich wird immer "irgendwas" fehlen und noch nicht ganz richtig sein %-|


    Würde sehr gerne vorher nochmal eine Fernreise machen, wir hatten an Namibia gedacht, im April / Mai 2017. Allerdings würde das irgendwie bedeuten, dass wir auch bis dahin das Thema Kinder wohl abhaken. Und das fühlt sich auch sch*** an :-( . Hatten uns noch ne schwangerschaftsfreundliche Alternative überlegt, mit der wir dann evt ab Januar loslegen könnten....da müssen wir uns noch entscheiden. Und bis Januar ist die Wohnung sicher auch noch nicht fertig %-|. Narf!!!


    Irgendwie schreckt mich die Vorstellung einfach nicht, ne "alte" Mutter zu sein. Meine Mutter war 39, als sie mich bekommen hat, meine Schwester war 34 beim ersten Kind....und wie gesagt, noch mit 26/27 hätte ich jedem einen Vogel gezeigt, der mir mit Kindern gekommen wäre ;-D. Naja, aber so durch das Alter meines Mannes und meiner Eltern steht das Thema eben auch jetzt "schon" langsam auf dem Plan (werde in 2 Monaten 31 - und bin auch noch gefühlte 23).

    @ nunu

    Ich denke, bei manchen Frauen ist es echt ein Glücksfall, wenn es ungeplant passiert...ich habe mir das auch schon mehr als einmal gedacht und ein kleines bisschen gewünscht, glaub mir.... {:( :-X


    Das Schwerste ist einfach, die Entscheidung zu treffen und dann den Schritt über den Abgrund zu machen ]:D

    @ StatusQuoVadis

    Es gibt einfach nicht den perfekten Zeitpunkt meiner Meinung nach. Ich bin jetzt mit Kind Nr. 2 im größten Stress schwanger. Jeder fragt uns wann wir dafür noch Zeit hatten. ;-D Wir sind ein Haus am Bauen und stecken jetzt in der stressigen Endphase. Umzug steht in den nächsten 4 Wochen an. Wir hatten auch überlegt zu warten, bis wir im Haus sind. Aber andererseits wollten wir auch nicht so lange warten, damit der Altersunterschied bei den Kindern nicht so groß ist. Wenn das 2. Kind pünktlich kommt, haben die zwei knapp 3 Jahre Unterschied. Der Große wird 3 Wochen später 3. Finden wir einen guten Abstand. Wenn der Große mal älter als 5 gewesen wäre, ich glaube, dann hätte ich keine Lust mehr gehabt von vorne anzufangen.


    Du sagst, dir fehlt etwas. Vielleicht fehlt dir ja genau der Nachwuchs und nicht, dass alles perfekt ist vorher. ;-)