• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    Wenn das denn geht, manchmal hängt der Kinderwunsch ja auch mit einem Partner zusammen. Man will dann nur mit dieser Person Kinder, ohne sie nicht. Ich finde nicht das es grunsätzlich falsch ist sich da zusammen Schritt für Schritt zu einer Entscheidung zu bewegen.

    Nein, nein. Nicht falsch verstehen. Ich meine das nur, weil er ja anscheinend so unentschlossen ist.


    Vor der ungeplanten SS hatten mein Mann und ich auch dieses Gespräch und waren uns dann einig, dass es irgendwann Kinder geben wird. Der Zeitpunkt war einfach noch nicht da. Mein Mann steckte noch in einer Weiterbildung und war nur am Wochenende zu Hause. Ganz zu schweigen, dass er keinen Verdienst hatte und ich teilweise für zwei Mieten aufkommen musste. Ich glaube einen oder zwei Monate später hielt ich einen positiven Test in der Hand. :=o

    @ Smilli

    Mich interessiert es auch :-)


    Deine Situation ist wohl in der Hinsicht "Entscheidung" wirklich viel komplizierter als meine, weil Du so hin- und hergerissen bist, und Dein Freund scheint es auch zu sein und so, wie es rüberkommt, auch nicht in der Lage, seine Gefühle in Worte zu fassen, was das Thema betrifft. Bei mir sind ja allein schon durch meinen Mann und das ganze Umfeld die Weichen eher in eine Richtung gelegt (wobei ich nie gegen mein Gefühl Kinder bekommen würde).


    Ich glaube aber auch, dass Männer oft (nicht alle, aber so der Schnitt), sich bei Weitem nicht die Gedanken machen, die wir Frauen über das Thema so herumwälzen. Wahrscheinlich ist diese Idee, Kinder zu haben, für Männer so erstmal etwas ziemlich Abstraktes, was nicht leicht (in Worte) zu fassen ist, wohingegen es uns Frauen ja direkt von Anfang an massiv betrifft.


    Wünsche Euch sehr, dass ihr doch nochmal ganz in Ruhe und mit kühlem Kopf, stressbefreit über die Kinderfrage sprechen könnt, oder zumindest erkennt, was ein sachliches Gespräch im Moment so schwer zu machen scheint @:)

    @ Frauenarzt

    Ich war ehrlich gesagt schon sehr lange nicht mehr bei einem....mein AMH-Wert würde mich auch interessieren, aber das muss man zahlen, oder?


    Wie ein Arzt aber so dermaßen übergriffig sein kann wie Deiner, Smilli, verstehe ich nicht :(v. Es geht ihn doch gar nichts an, wann und ob Du Kinder bekommst. Wenn Du zu ihm jetzt gesagt hättest, jo, ich will Kinder und Du wärst schon Ende 30, könnte ich es ja verstehen, wenn er so ne Bemerkung loslässt, aber völlig unaufgefordert ins Blaue hinein bei einer 30-jährigen :|N !?

    @ danae

    Ja, doch...ich denke, das wäre durchaus machbar. Ist sicher halt nochmal ne ganze Ecke mehr Vorbereitung nötig mit Kleinkind, aber es ist nicht so, dass die Idee, nach Namibia zu reisen, generell gestorben sein muss, wenn wir es nicht nächstes Jahr machen (immer vorausgesetzt, das Kind lässt es zu...) :)z


    Ich wollte Dir schon länger mal sagen, dass ich es wahnsinnig toll und beeindruckend finde, wie Du mit Deinen Kindern umgehst. So wie Du es beschreibst, scheinst Du einfach eine sehr pragmatische, gute und auch in vielerlei Hinsicht entspannte+coole Mutter zu sein @:).

    @ me

    Bei mir ist der KiWu in den letzten Tagen irgendwie schon wieder recht präsent...habe lange damit verbracht, nach Kindernamen zu googeln (obwohl ich mich zumindest für einen Sohn schon ziemlich festgelegt habe) und stelle mir nur die schönen Seiten am Kinderhaben vor, verdränge alles Negative ]:D


    Leider ist es bei mir dann auch noch so, dass ich mir wirklich total einen Sohn wünschen würde :-X (ja, böse politisch nicht korrekt, nicht zu sagen "egal, Hauptsache, gesund" ich weiß), oder zumindest eine Ronja Räubertochter, weil ich mit diesem ganzen pinken Prinzessinenkram mal echt so dermaßen gar nichts anfangen kann...finde das total schrecklich. Aber man kann es sich nicht aussuchen, ne {:( %:|


    Bislang war das aber auch bei mir immer so eine Wellenbewegung....solche Phasen wechseln sich mit Tagen ab, wo ich absolut glücklich bin, keine Kinder zu haben und über all die *hier böses h-Wort einfügen* Frauen nur den Kopf schütteln kann....


    Mittlerweile denke ich auch, dass ich mich wohl keinem normalen

    -Faden anschließen kann, weil ich da zwar immer mal sehr interessiert mitlese...aber es ist echt nicht meins...so dieses unbedingte unter allen Umständen ein Kind wollen.....habe ich halt nicht. Würde mich dort fehl am Platze fühlen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jemals in Tränen ausbrechen werde, nur weil meine Tage kommen. Ich befürchte eher, dass ich, falls ich mal nen positiven Test in der Hand halten sollte, im ersten Moment und in den ersten Wochen nur noch in bester Schimanski-Manier "sch...! sch....! sch....!" denken werde... und ich sehe mich schon meine Schwiegereltern extrem vor den Kopf stoßen, weil ich absolut keine Lust habe, ihnen 9 Monate ein absolutes Glückseligkeits-Koma vorzuspielen %-| .

    Zitat

    Ich wollte Dir schon länger mal sagen, dass ich es wahnsinnig toll und beeindruckend finde, wie Du mit Deinen Kindern umgehst. So wie Du es beschreibst, scheinst Du einfach eine sehr pragmatische, gute und auch in vielerlei Hinsicht entspannte+coole Mutter zu sein @:).

    Oh danke, ich kann aber auch schon sehr sehr wütend werden, besonders unter Schlafmangel, aber ich hab auch schon coole Kinder. ;-D ;-D ;-D

    Zitat

    Leider ist es bei mir dann auch noch so, dass ich mir wirklich total einen Sohn wünschen würde :-X (ja, böse politisch nicht korrekt, nicht zu sagen "egal, Hauptsache, gesund" ich weiß), oder zumindest eine Ronja Räubertochter, weil ich mit diesem ganzen pinken Prinzessinenkram mal echt so dermaßen gar nichts anfangen kann...finde das total schrecklich. Aber man kann es sich nicht aussuchen, ne {:( %:|

    Wieso entweder oder? Meine beiden sind voll rosa und glitzer und so, aber auch ziemlich Ronja und kriechen mit mir im rosa-glitzer Dress durch den Dreck um als Piraten einen Überfall zu machen. Und ich habe ungelogen noch nicht eine Prinzessin kennengelernt die das nicht gern macht, also irgendwas in der Richtung. Man kann doch gut aussehen und dennoch auf Schwertkampf stehen. ;-D ;-D


    Und bei den Jungs ist es dann halt der Drachen/Star Wars oder was auch immer Kram. Und die ständigen Schlägereien die man schlichten muss. Am Ende ist alles was so übertrieben wird ein wenig anstrengend, aber die müssen ja auch erstmal übertreiben um ihr Maß zu finden. ;-)

    Zitat

    Wieso entweder oder? Meine beiden sind voll rosa und glitzer und so, aber auch ziemlich Ronja und kriechen mit mir im rosa-glitzer Dress durch den Dreck um als Piraten einen Überfall zu machen

    Das ist in der Tat sehr cool ;-D


    Hast schon Recht, da so eindimensional klischeemäßig dran zu gehen, macht wohl wahrscheinlich keinen Sinn ;-).


    Das mit dem Sohn kommt aber wohl tatsächlich woanders her, als von meiner Abneigung gegen Pink.


    Ich müsste da nochmal in mich gehen...

    Zitat

    Am Ende ist alles was so übertrieben wird ein wenig anstrengend, aber die müssen ja auch erstmal übertreiben um ihr Maß zu finden.

    Ja, stimmt...Dann ist es wohl auch eine Art der Identitätsfindung, die in dem Alter so stattfinden muss.


    Irgendwie ist es ja auch schön, dass Kinder fast alle (oder viele?) irgendwas haben, wofür sie zu 100% brennen und sich ganz darin verlieren. Also sei es nun Prinzessinnen-Welt, Star-Wars-Imperium, Fußball, Tiere oder was auch immer.

    Da geht es ja um sich-finden und um Gruppenprozesse, Peargroup und soweiter. Ich finde das sehr sehr spannend, wie weit die Kinder jeweils gehen um dazu zugehören, dass ist sehr unterschiedlich und wo bei wem die Grenze erreicht ist. :-D :-D

    Ja, spannend finde ich das Thema Entwicklungs- und Sozialpsychologie auch :-).


    Mich erstaunt es zu hören, dass das bei Kindern echt schon so früh anfängt mit dem Finden der eigenen Identität über das Auseinandersetzen mit einer Peargroup. Das ist halt etwas, was ich spontan eher mit Teenagern verbinde. ich dachte, dass in den ersten paar Jahren in allererster Linie so die Eltern da der Fixpunkt sind, über die sich das eigene Selbstbild entwickelt. Aber klar, es fängt schon an, so bald sie in den Kindergarten kommen, richtig?


    Vermutet hatte ich es aber auch schon, dass die Kinder sich bestimmt auch gegenseitig hochschaukeln, wenn die Freundin aus dem Kindergarten alles von Prinzessin Elsa hat, möchte ich auch, und als Junge muss man doch Fußball mögen etc ;-).


    Ich glaube halt, dass ich tatsächlich bis ich in die Schule kam, total auf meine Eltern fixiert war (obwohl ich auch im Kindergarten war) und andere Kinder haben mich kaum bis gar nicht interessiert. War aber sowieso eher Typ Einzelgänger und sehr introvertiert. Deshalb erstaunt es mich, dass diese Gruppenprozesse schon so früh da sind. Aber es ist einleuchtend.


    Sorry, ich muss gerade ziemlich dämlich klingen ;-D


    Eigentlich ist es halt eine Selbstverständlichkeit und sehr naheliegend, aber ich habe nie drüber nachgedacht.

    Zitat

    Aber klar, es fängt schon an, so bald sie in den Kindergarten kommen, richtig?

    Kommt ein wenig drauf an. Meine Große hat länger gebraucht um sich überhaupt für andere Kinder zu interessieren. Da brauchte es viel echter Arbeit im Angang, üben sozialer Verhaltensweisen weil sie da irgendwie nicht den standard-Lernvorgang durchläuft. Die Kleine ist da anders. Die war immer sehr interessiert an anderen Kindern und macht ihrer Schwester schon lange alles nach, beginnt nun in der Trotzphase aber auch schon sich abzugrenzen und zu sagen: "Das mag die A., die L. mag das hier."


    Aber so im Schnitt sind sie so mit drei Jahren wirklich in der Lage mit anderen Kindern zu spielen und interessieren sich dann auch. Und so mit 4-5 werden Freundschaften fester und ab da beginnt dann auch deutlich das Orientieren an den "Großen". Der Elsa-Mist zum Beispiel. %-| Aber immerhin ist das Zeug nicht rosa und blau steht meiner. ;-D ;-D Und eines ihrer liebsten Kleider ist null Elsa und trotzdem war da die Grenze erreicht, dass hat sie auch unter Druck der anderen Kinder nicht aufgegeben.


    Alles sehr spannend. :-D

    Danke für den spannenden Einblick, danae :-) @:)


    Das mal so hautnah miterleben und begleiten zu dürfen, wie sich eine kleine, ganz eigene Persönlichkeit entwickelt und entfaltet muss sehr bereichernd sein. Also, das ist definitiv etwas, was mich an der Vorstellung, Kinder zu haben, anzieht.

    Zitat

    Das mag die A., die L. mag das hier."

    ;-D Cool.


    Ich kann mir echt gut vorstellen, dass die Nesthäkchen oft schon allein durch das Abschauen beim älteren Geschwisterkind sozial ein wenig fitter sind und sich schneller entwickeln.

    Zitat

    Der Elsa-Mist zum Beispiel. %-| Aber immerhin ist das Zeug nicht rosa und blau steht meiner. ;-D ;-D

    Stimmt ;-D. Wenigstens ist es nicht rosa. Meine kleine Nichte ist da gerade auch total verrückt nach :-D.

    Zitat

    Und eines ihrer liebsten Kleider ist null Elsa und trotzdem war da die Grenze erreicht, dass hat sie auch unter Druck der anderen Kinder nicht aufgegeben.

    Finde ich stark :-) :)^ .


    Ich glaube, ich wär jemand, der sein Kind grundsätzlich schon früh ermutigen würde, an dem festzuhalten, was es mag, denkt und fühlt, auch, wenn alle anderen etwas Anderes sagen oder gut finden. Eben damit das Kind diese persönliche Grenze spüren und auch vertreten kann.


    Aber das ist sicherlich auch eine Gratwanderung, man möchte ja auch keine "alle anderen sind blöd und nach mir die Sintflut"-Einstellung provozieren, mit der das Kind dann überall nur noch aneckt und zum Außenseiter wird ":/.


    Wahrscheinlich entwickelt sich all das aber eh auch im Zusammenspiel mit der charakterlichen Grundprägung, die das Kind von Geburt an mitbringt, und man hat als Elternteil gar nicht so eine riesengroße Einflussmöglichkeit darauf, wie das Kind mit dem Druck der Gruppe umgeht....




    Letztens dachte ich wieder, dass ich Heidenrespekt vor einer Schwangerschaft und Geburt hätte. Also, das rein körperliche, das kann ich mir einfach gar nicht vorstellen und wollen tu ich's auch nicht %:|.


    Am liebsten wäre es mir ja, man bekäme die Kinder im Alter von etwa einem Jahr "geliefert" und könnte sich all die Schmerzen und die Säuglingszeit ersparen ]:D

    Dafür wäre ich auch zuhaben gewesen. Aber es gibt auch Frauen denen geht es Schwanger voll super und die Geburt läuft wie von selbst. Das ist wie mit dem Kind, muss man nehmen wie es kommt. ;-)

    Ja, das ist wohl so ... alles ne riesige Überraschungstüte ]:D


    Ich wüsste leider am liebsten immer schon ganz genau im Voraus, was mich erwartet.... das muss ich mir jetzt erstmal noch komplett abgewöhnen, bevor wir es drauf ankommen lassen :p> .

    Zitat

    Ich wüsste leider am liebsten immer schon ganz genau im Voraus, was mich erwartet.... das muss ich mir jetzt erstmal noch komplett abgewöhnen, ...

    Oder du überlegst dir "einfach" zu jedem Szenario, wie du damit umgehen könntest. ;-) Dann kann zwar immer noch so einiges Unvorhergesehenes passieren, aber du bist zumindest schon mal auf alle Möglichkeiten, die du jetzt schon siehst, mental (und ev. auch organisatorisch) vorbereitet. :-)

    Hallo!! *:)


    Es freut mich, dass der Faden wieder lebt :-) Ich bin selbst leider nicht allzu oft online, weil mir häufig etwas die Zeit fehlt, aber ich halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden. :)^


    Ich war ein bisschen fleißig und habe für mich meine Gedanken zusammengefasst. Das ist aber in einem ersten Schritt nun doch für mich und ich habe beschlossen, das Gespräch nochmals ein paar Tage zu schieben, bis ich so richtig weiß, wie es mir geht.


    Es war dann aber gestern doch interessant. Wir haben uns überlegt, ob wir einen Kurztrip machen sollen und ich habe dazu gemeint, dass wir es vielleicht doch tun sollten, weil ich nicht weiß, wann wir das sonst mal machen würden. Mein Gedanke hierzu war: Ich sollte den Trip machen, weil ich nicht weiß, wann es sich sonst mal anbietet, in diese Gegend zu fahren, in der wir eigentlich nie sind. Seine Reaktion: Ja, sollten wir. Denn mit Kindern macht man das dann nicht so schnell.


    Huch!? :-o


    Ich habe im Oktober den nächsten Kontrolltermin beim Gyn und bin schon am Überlegen, ob ich den Termin dann nicht als Aufhänger für ein Gespräch nutze. Denn ich weiß ja eh wieder, was beim Arzt Thema sein wird. %-|

    Ich glaube übrigens auch, dass mich das Thema so genervt und aufgeregt hat, dass mein Körper so richtig in Mitleidenschaft gezogen wurde |-o Ich fühlte mich ein paar Tage nicht so gut und mein Zyklus macht auch komische Dinge ??hat schon 3x so ausgesehen, als käme der Eisprung und dann wieder doch nicht?? Ich muss dringend abschalten ;-D

    ;-D ;-D Ich glaub ihr müsst da wirklich mal eine Linie reinkriegen, so ein hin und her, dass würde mich auch stressen. ;-) Bist du dir selbst denn schon einen Schritt näher?

    Zitat

    Oder du überlegst dir "einfach" zu jedem Szenario, wie du damit umgehen könntest. ;-) Dann kann zwar immer noch so einiges Unvorhergesehenes passieren, aber du bist zumindest schon mal auf alle Möglichkeiten, die du jetzt schon siehst, mental (und ev. auch organisatorisch) vorbereitet. :-) (LolaX5)

    Es ist auch möglich sich vor Augen zu führen wie oft man im Leben schon damit klar gekommen ist, wenn alles anders kam als gedacht. Das gibt mir immer wieder viel Ruhe, zusammen mit dem Sammeln von Infortmationen, wo man im Zweifelsfalle Hilfe bekäme. Ich hab das schon oft geschafft, ich bin vorbereitet, egal was kommt, ich kriegs schon hin.