• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    @ Lola

    Zitat

    Oder du überlegst dir "einfach" zu jedem Szenario, wie du damit umgehen könntest. ;-) Dann kann zwar immer noch so einiges Unvorhergesehenes passieren, aber du bist zumindest schon mal auf alle Möglichkeiten, die du jetzt schon siehst, mental (und ev. auch organisatorisch) vorbereitet. :-)

    Ja, das sollte ich mal machen, danke für den Gedankenanstoß @:).


    Mal schauen, wie lebhaft meine Phantasie so ist ;-D

    @ Smilli

    Geht mir gerade auch so, versinke beruflich im Stress...in solchen Phasen rückt der KiWu bei mir auch immer automatisch fast völlig in den Hintergrund....


    Dein Freund macht es aber auch echt spannend - die Bemerkung klingt ja schon wieder ganz eindeutig pro Kind :-D :)^


    Macht Ihr den Kurztrip denn nun? Habt Ihr da evt mal etwas Ruhe zum Reden?


    Schließe mich der Frage von danae an, bist Du Dir selbst ein bisschen darüber klarer geworden, was Du möchtest?

    @ danae

    Zitat

    Es ist auch möglich sich vor Augen zu führen wie oft man im Leben schon damit klar gekommen ist, wenn alles anders kam als gedacht. Das gibt mir immer wieder viel Ruhe, zusammen mit dem Sammeln von Infortmationen, wo man im Zweifelsfalle Hilfe bekäme.

    Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich in meinem Leben glaube ich fast noch nie in Situationen war, in denen ich wirklich gar nicht mehr wusste, wie mir geschieht und wie es nun weitergehen soll. Da haben sicher viele Menschen schon mehr durch, also kann ich da gar nicht auf dieses Vertrauen zurück greifen, dass ich schon ne Menge mitgemacht und das auch gemeistert habe (was jetzt nicht heißt, dass ich noch nie in schweren Lebenslagen war, aber eben nichts Schicksalsschlaghaftes, sehr Überraschendes). Einerseits bin ich natürlich dankbar dafür, andererseits scheut man dann wohl auch mehr vor großen Sachen zurück. Aber dafür finde ich den Hinweis mit der Hilfe super, zB mache ich mir etwas Sorgen darüber, ob ich nach der Geburt eine postnatale Depression bekommen könnte, weil ich da vorbelastet bin, und da gibt es glaube ich mittlerweile schon ganz gute Hilfsangebote. Da werde ich mir auf jeden Fall vorher ein paar Anlaufstellen raussuchen, um dafür gewappnet zu sein.

    *:)


    Wir haben keinen Kurztrip gemacht, Wetter war zu schlecht. Haben hier Zeit miteinander verbracht, das war mal wieder richtig schön und sehr harmonisch x:) Hat gut getan!


    Ich habe noch etwas nachgedacht und mich etwas sortiert, was auch mal bitter nötig war. Ich habe dabei gemerkt, dass ein Kind doch auf jeden Fall schön wäre. Nun muss ich das mit ihm noch bereden. Dafür hab ich noch immer meinen Termin im Oktober im Hinterkopf.


    Und ja, stimmt, er klang sehr pro Kind. Das tut er ab und an. Dieser Kerl, ehrlich!! %-| ;-D

    Zitat

    Aber dafür finde ich den Hinweis mit der Hilfe super, zB mache ich mir etwas Sorgen darüber, ob ich nach der Geburt eine postnatale Depression bekommen könnte, weil ich da vorbelastet bin, und da gibt es glaube ich mittlerweile schon ganz gute Hilfsangebote. Da werde ich mir auf jeden Fall vorher ein paar Anlaufstellen raussuchen, um dafür gewappnet zu sein.

    Wellcome. Das ist eine super Adresse, auch ohne Depressionen. Die helfen einem einfach und halten einem den größten Mist vom Hals. Ansonsten beste Depressions-prophylaxe, auch wenn es dämlich klingt, sich ans Wochenbett halten. Das ist die Zeit größter hormoneller Umstellung, da sollte man jeden Stress meiden und der Körper kann auch alle Ruhe brauchen, genau wie das Baby, dass erstmal ankommen muss und dabei in aller Regel am liebsten ruhig neben einem Elternteil liegt. Klingt halt vertraut, reicht vertraut, da macht der große Platz um einen rum gleich viel weniger Angst.


    Deshalb: Haushaltshilfe organisieren, sich mit Büchern (e-Reader mit nachtbeleuchtung wäre DIE Anschaffung) eindecken und die ersten paar Wochen einfach rumliegen und nur soviel machen wie sich lässig ergibt. Wenn man sich die Zeit lässt, dann wirds leichter, nicht nur am Anfang, sondern generell.


    Hab beim ersten Kind nicht auf meine Hebamme gehört und bin aufgestanden und hab gemacht und getan und... ach das war keine so clevere Idee. %:| %:| Bei der Zweiten hab ich ziemlich strikt gar nichts getan. Nur hin und wieder den Platz gewechselt und viel im Forum rumgehangen. War super, ich ruhiger, Baby entspannter und generell sicherer. Hat all die folgenden Monate vereinfacht.


    Smilli


    Super, da hast du doch schnmal die halbe Miete. Du weißt es wäre nicht alles, aber schon sehr schön. Damit kann man doch arbeiten. @:)

    @ danae

    Danke für die Tipps für das Wochenbett @:)


    Glaube, von Wellcome hatte ich auch schon gelesen. Echt toll, dass es diese Hilfsangebote mittlerweile gibt.


    Früher muss das ziemlich übel für die betroffenen Frauen gewesen sein, wo über das Thema kaum was bekannt war bzw es totgeschwiegen / tabuisiert wurde...

    @ Smilli

    Drücke Dir die Daumen, dass Ihr dann im Oktober mal reden könnt :)*

    @ me

    Wir waren am Freitag essen, und da haben wir uns schonmal Kindernamen überlegt ??wir waren uns erstaunlich schnell einig, der Punkt wär dann schonmal abgehakt?? ;-D - aber, wann es nun losgehen soll, wissen wir immer noch nicht :-/ %-| .


    Ich versteh meinen Mann da auch manchmal nicht. Bei ihm ist zwar alles 100% pro Kind, aber irgendwie mal zu sagen, ok, im Januar geht es los, schafft er auch nicht. Für mich hängt das nach wie vor noch an unserer Urlaubsplanung. Zuletzt tendierte ich wieder stärker dazu, Namibia noch zu machen im April/Mai und dann loszulegen. Wir haben jetzt schon so lange gewartet, dann kommt es auf die paar Monate auch nicht mehr an. Aber dann hätten wir nochmal einen schönen "Schluss"punkt bzw "Start"punkt und auch etwas, wo man dann drauf hinplanen kann. Er ist sich da irgendwie unschlüssig, aber ohne Namibia im Januar loslegen und dann nur einen kleinen / entspannten Urlaub planen möchte er irgendwie auch nicht {:(. Und das fühlt sich dann wiederum für mich total blöd an, das Kinderthema ohne handfesten Grund noch weiter verschieben....??ok, ich kenne seinen Grund, aber ich sag mal, das ist eigentlich kein ernsthaftes Hindernis, nur blöd??


    Also auch uns stehen da noch einige Gespräche ins Haus dieses Jahr und so langsam wird die Zeit irgendwie knapp...

    Vielleicht ist dein Mann mehr so der Typ der da mit einem "wenn es klappt gut, wenn nicht dann nicht" rangehen muss? Gibt Leute denen ist das sonst zu angestrengt. frag ihn doch ob er sich so locker damit wohlfühlen würde.

    Huhu *:)

    @ Smilli

    Gibt es bei Dir etwas Neues?


    Bei mir schon...ich war Mitte Oktober ein paar Tage allein im Urlaub

    , das war ein Herzenswunsch, den ich mir halt gerne noch erfüllen wollte, bevor es losgeht. Seitdem ich wieder hier bin, fühle ich mich bereit - na gut, zumindest bereiter, als ich mich je zuvor gefühlt habe ;-D


    Ich bin gespannt, ob das Gefühl nun etwas dauerhafter ist, oder ob bald wieder eine "ach nee, argh, Kinder"-Phase kommt. Tendenziell habe ich das Gefühl, dass diese abgeneigten Phasen bei mir aber immer weniger und kürzer werden. Und ich finde fremde Kinder plötzlich oft sogar ein bisschen sympathisch {:( %:| ;-D


    Ich habe auch bei meinem Mann nun schon 2, 3 mal anklingen lassen, dass ich nur noch ungern bis Mai/Juni nächsten Jahres warten wollen würde....und wir müssen eben immer noch ein paar ausführliche Gespräche führen. Unter Anderem darüber, wann es tatsächlich losgehen soll :-(. Und 10.000 andere Sachen. Ich weiß auch nicht. Es wäre auch schöner für mich, wenn ich diesen Startpunkt schon wüsste. Wahrscheinlich kriege ich dann am Tag X eh wieder Panik %-| %-|

    @ danae

    Zitat

    Vielleicht ist dein Mann mehr so der Typ der da mit einem "wenn es klappt gut, wenn nicht dann nicht" rangehen muss? Gibt Leute denen ist das sonst zu angestrengt. frag ihn doch ob er sich so locker damit wohlfühlen würde.

    ;-D Ja, ich denke, dass ich das auch demnächst mal fragen werde. Glaube zwar nicht, dass er da von begeistert wäre, weil es zumindest eine konkrete Sache gibt, von der ich weiß, dass sie ihn im Moment noch zurückhält. Aber ich dachte schon vor längerer Zeit mal, ob das nicht MIR helfen würde.


    Man baut doch irgendwie durch dieses "ab Tag/Monat X" geht es los, einen ziemlichen Druck auf. Ich habe halt irgendwie die fixe Idee/Angst/Hoffnung/Sorge, dass es bei uns dann sofort klappt. Aber sehr wahrscheinlich ist es eben dann doch nicht so. Wenn wir jetzt schon die Verhütung weglassen, vielleicht klappt es dann erst in dem Monat, in dem wir nächstes Jahr dann loslegen wollten....oder auch dann lange gar nicht ":/

    Steckt man nicht drinne. Muss man sich aber mit Kindern eh dran gewöhnen, an diesen latenten Kontrollverlust. Man weiß ja nie wann die krank werden, ob sie dies oder das mögen werden oder nicht, ob Fremdbetreuung klappt oder ob man nicht dann doch plötzlich lieber zu Hause bliebe. ;-) Das Gute ist, dass man ja so im Großen und Ganzen in diesem Land doch jede Menge Möglichkeiten hat. :-D

    Och nööö...Kontrolle abgeben...mag ich einfach gar nicht ]:D


    Aber ja....Du hast Recht. Geht wohl nicht anders, als sich darauf einzulassen :-D


    Die Unsicherheit darüber, wann und ob es klappt, ist da wahrlich erst der Anfang der Reise ins Abenteuerland.

    Zitat

    Ich habe halt irgendwie die fixe Idee/Angst/Hoffnung/Sorge, dass es bei uns dann sofort klappt.

    Das finde ich auch schwierig, dass es mit Absetzen der Verhütung einerseits sofort kappen könnte und andererseits auch jahrelang nicht bzw. eben gar nicht. :-/


    Es bleiben - wenn es klappt - zwar die 9 Monate "Vorbereitungszeit", dennoch finde ich es schwierig, dass das so völlig ungewiss ist mit dem Zeitpunkt (bzw. ob es überhaupt klappt). Insbesondere auch in Zusammenhang mit der beruflichen Zukunftsplanung macht das die Sache nicht leichter.

    Aber das ist doch in jedem Fall mit Kindern so, dass da vieles nur noch bedingt planbar ist. ":/ ":/ Also eine schwere Krankheit, wie die dicke Lungenentzündung der Großen, und man ist wochenlang raus. Meine hat drei Monate gebraucht bis sie wieder soweit auf dem Dampfer war, dass man sie guten Gewissens in die Kita bringen konnte. Von den echt harten Sachen wie Unfällen, behinderungen und soweiter ganz zu schweigen.


    Kita-Streik, Krankheiten, ein Kind das keine Fremdbetreuung verträgt oder nur eingeschränkt, dass alles sind doch nicht planbare Faktoren, selbst wenn man als Mutter genauso fühlt und will, wie man das vorher gedacht hat, was ja auch keinesfalls gesagt ist. ":/ ":/


    Also ein wenig Risikobereitschaft und Mut zur Imrpo gehört doch in jedem Fall dazu.

    Ich finde die Unsicherheiten, die mit dem Kind kommen, sind etwas anderes. Denn erstens weiß man um diese Unsicherheiten vorab Bescheid und zweitens ist dann die Priorität völlig klar, was ( bzw. wer) vorgeht. Das hat für mich wenig mit Ridikobereitschaft oder Mut zu tun.


    Beim Schwangerwerden besteht dagegen z.B. die Gefahr, dass man "für nichts" berufliche Entscheidungen aufschiebt oder aufgibt, weil man ja vielleicht bald schwanger wird. (Vielleicht kann man aber auch kein Kind bekommen und hat dann völlig unnötig eine Chance ausgeschlagen.)


    Immerhin geht es um die größte Lebensveränderung überhaupt und ausgerechnet bei der weiß man nicht, ob sie überhaupt eintritt und wenn ja: wann.


    Da muss man sich zuerst (bei "dezentem" Kinderwunsch entsprechend mühsam) dazu durchringen, die Verhütung weg zu lassen, d.h. man braucht ein volles, beiderseitiges Ja zu Kind. Und ERST DANN zeigt sich erst, ob es überhaupt klappt. :-/


    Das ist schon eine denkbar unpraktische Faktenlage. ;-D

    Mh, würde es helfen wenn man eine Untersuchung im Vorfeld macht wie es mit der jeweiligen Fertilität aussieht? Bei ihm und ihr? Dann könnte man ja die Chancen immerhin schon besser abschätzen.

    Zitat

    Mh, würde es helfen wenn man eine Untersuchung im Vorfeld macht wie es mit der jeweiligen Fertilität aussieht? Bei ihm und ihr? Dann könnte man ja die Chancen immerhin schon besser abschätzen.

    ;-D


    Ja, das sehe ich auch so. Ich habe z.B. meinen AMH Wert vor ein paar Jahren und heuer bestimmen lassen.


    Aber ein "Komplettprogramm" an Fruchtbarkeitsuntersuchungen bevor man es auch nur einen Zyklus probiert hat, käme sogar mir etwas übertrieben vor. (Obwohl ich es rein rational für keine schlechte Idee halte).


    Aber auch mit diesen Tests ändert sich ja nichts daran, dass es klappen kann aber nicht muss. Die Unberechenbarkeit des "Ob" sowie des Zeitpunkts bleibt also.