• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    Das stimmt, aber die Wahrscheinlichkeit das gar nichts geht ist dann ja doch im Bereich eines negativen Wunders anzusetzen. Das würde die beruflichen Entscheidungen ja schonmal erleichtern, weil man sie alle treffen kann mit Blick darauf das sich die eigenen Situation in absehbarer Zeit (bei normaler Fruchtbarkeit wäre eine Schwangerschaft innerhalb eines Jahres ja ziemlich durchschnittlich) ändern wird. Das wäre ja schon weit weniger Roulette. ;-)

    @ Smilli

    Wie ist es bei dir rund um deinen Oktober-Termin gelaufen? Gibt's irgendwelche neuen Erkenntnisse oder Überlegungen? :)D

    Ich melde mich demnächst ausführlich. Nur auf die Schnelle: Gespräch steht noch aus. Termin war letzte Woche, danach war ich auch noch krank. Ich schau jetzt mal, ob es am Wochenende dafür Zeit hat. Mag das nicht zwischen Tür und Angel besprechen...

    Hallo!! :-)


    Es gibt ein kleines Update...


    Wir konnten reden. Also ich weiß jetzt, dass er schon will und er nicht mehr so lange warten will wegen dem Alter. Das ist so rein unemotional seine Meinung.


    Aber er meinte auch, dass er vor dem Schritt Angst hat. Ich finde es toll, dass er das gesagt hat und wir haben ein bisschen darüber gesprochen. Sollten wir uns zu dem Schritt entscheiden, habe ich ihm gesagt, dass ich auch Angst habe. Und ich vermute auch fast, dass das normal ist. Das zeigt ja eigentlich nur, dass man sich darüber Gedanken macht und sich seiner Verantwortung bewusst ist.

    @ Smili

    Freut mich, dass ihr ein positives Gespräch hattet! :-)


    Ich finde es auch normal, dass einem Thema irgendwo Angst macht, weil es so eine große Lebensveränderung ist und mit der Verantwortung für einen Dritten einhergeht.


    Habt ihr genauer darüber gesprochen, welche Ängste ihr jeweils habt? Ggf. braucht man für verschiedene Ängste ja auch ganz verschiedene "Gegenstrategien" bzw. Lösungsansätze...

    Huhu *:)


    freue mich auch, dass Ihr reden konntet :-)

    Zitat

    Also ich weiß jetzt, dass er schon will und er nicht mehr so lange warten will wegen dem Alter. Das ist so rein unemotional seine Meinung.

    Das klingt doch zumindest mal nach einer klaren Ansage "Pro-Kind" :-).

    Zitat

    Sollten wir uns zu dem Schritt entscheiden, habe ich ihm gesagt, dass ich auch Angst habe. Und ich vermute auch fast, dass das normal ist.

    Wahrscheinlich gehört diese Angst vor dem Ungewissen fast zwangsläufig dazu....ich kann mir kaum vorstellen, dass es Menschen gibt, die da wirklich völlig angstfrei dran gehen. Und manche sind eben da nachdenklicher und zögerlicher als andere, was aber ja nicht schlimm ist.


    Ihr scheint Euch da im Moment in Eurem Tempo ganz langsam dahin vorzutasten, zunächst mal die grundsätzliche Frage "Ja" oder "Nein" zu klären. Wobei die Tendenz anscheinend zu Ja geht...was denkst Du, wie viel % "fehlen" denn bei Euch noch, um wirklich zu einer Entscheidung zu gelangen? Im Sinne von, wir haben zwar beide ganz gehörigen Respekt davor, aber wir möchten diesen Weg nun gehen? Oder habt Ihr die Weggabelung der Idee "Leben ohne Kinder" vielleicht doch auch schon hinter Euch gelassen?


    Falls Ihr schon konkreter über Ängste gesprochen habt, seid Ihr in der Hinsicht aber zumindest schonmal weiter als mein Mann und ich ;-D




    Wir hatten im Urlaub 1, 2 gute Gespräche zu dem Thema, aber es ist noch vieles offen, und im Alltag fehlt meist einfach die Zeit... :-(. Ich würde mich schon freuen, wenn wir mal sagen würden, ab dann und dann geht es wirklich los...dann könnte ich mich zumindest freuen. Und fürchten zugleich ]:D


    Vielleicht sollte ich ihm mal eine Mail schreiben, dann sind meine Gedanken schonmal raus und man hat eine erste Grundlage für das nächste Gespräch :-/ .

    Huhu ihr Lieben!


    Danke, dass ihr hier noch reinschaut.


    Wir habe die Ängste nicht explizit aufgeschlüsselt. Die sind auch bei mir so vielfältig, da gibt es zum Teil wohl auch gar keine Gegenmaßnahmen. Ich denke er denkt vorallem an Existenzgeschichten. Und er tut sich generell schwer mit Entscheidungen. Wir entscheiden quasi alles gemeinsam, es ist aber letztlich schon immer so, dass ich im Alltag immer am Schluss das "Machtwort" spreche und die Ansage mache, wie es nun läuft.


    Es ist für ihn eh schwer über Gefühle zu reden und ich weiß, was er mir damit sagen möchte. Und er war so erleichtert, dass es mir auch so geht.

    Die Infos kommen leider nur Stückchenweise, ich bin es nicht gewohnt übers Handy zu schreiben, leider klappt das nicht so gut, daher entschuldigt bitte, dass ich nur so knapp antworte.


    So und das Highlight zum Schluss:


    Trotz all der Ängste hat er gesagt, dass er definitiv will und sprach tatsächlich

    :-o Und es ging sogar noch weiter: Aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme mit der Schilddrüse sei er dafür, ??dass wir ab sofort auf die Verhütung verzichten?? :-o


    Wer ist der Mann und was hat er mit meinem Freund gemacht??


    Anderes Thema ist ggf. auch noch bei mir ein Jobwechsel. Und nun wäre seine Idee, zweigleisig zu fahren und zu gucken, was zuerst eintritt.


    Ich bin total durch den Wind...

    Smilli, das klingt doch alles sehr sehr gut.


    Ich hab hier auch mal mitgeschrieben, was ich für viele Ängste bezüglich Kinderkriegen hatte. Meine Tochter ist mittlerweile schon fast 2. Einige Befürchtungen haben sich bewahrheitet, andere nicht.


    Immer wenn ich hier mitlese, denk ich mir "Trau dich einfach, schmeiss dich ins Abenteuer Kind". Deswegen wollte ich dir das einfach mal so schreiben ;-D

    Schokominza,


    hihihi, sehr lieb von dir, dass du dich meldest und mir das schreibst!!


    Ja, ich muss das jetzt erst mal sacken lassen. ;-)


    Darf ich fragen, was sich bei dir bewahrheitet hat?

    Ich bin ein sehr freiheitsliebender Mensch, der viel Zeit für sich alleine braucht und auch viel Ruhebedarf hat. Zeit zum Ausspannen war mir extrem wichtig, ich war auch generell nicht sehr belastbar.


    Ich hatte dementsprechend viele Bedenken bezüglich Kinder kriegen. Ich hatte auch eigentlich nicht so den dringenden Kinderwunsch, es war eher ganz pragmatisch so, dass ich mir überlegt habe, was ich mit 45 wohl mehr bereuen würde. Auf Kinder komplett zu verzichten wollte ich auch nicht, also hab ich irgendwann meinen ganzen Mut zusammengenommen und bin auch recht schnell schwanger geworden. Die Ängste holten mich auch erst so in der 38. SSW ein, den Rest der Zeit war ich tiefenentspannt (Danke Hormone! ;-) )


    Was sich bewahrheitet hat: nicht mehr ausschlafen können, viele Freiheiten aufgeben. Meine Tochter war und ist ein eher forderndes und mamaanhängliches Kind, und ich war tatsächlich noch eingeschränkter, als ich vorher gedacht hätte.


    ABER: es hat mir gar nicht besonders viel ausgemacht. Ich hab vor der Schwangerschaft gar nicht bedacht, dass das Kind ja dann kein fremder Energievampir ist, sondern einfach zu einem gehört und man mit der Zeit irrsinnig zusammenwächst und dann gar nicht mehr so bewertet im Sinne von Schlafmangel und co. Die ersten Wochen waren schwierig, weil ich meine Tochter oft als "störenden" Besucher empfand aber recht bald haben die Muttergefühle zugeschlagen und es ist seitdem ganz oft kitschigerweise so, dass ich das Mamasein total genieße und es mir tatsächlich viel zurückgibt, mich so gut wie möglich um sie zu kümmern.


    Natürlich vermisse ich ab und an mein "altes" Leben, das kann ich aber mit steigendem Alter der Kleinen wieder zurückerobern. Ich genieße jetzt auch Abendessen mit Freundinnen umso mehr, weil es einfach seltener geht. Früher hatte ich eher ein Überangebot an Freizeit, das konnte ich oft nicht richtig genießen...


    Und mittlerweile hab ich auch einen echten Kinderwunsch nach einem zweiten Kind :)z


    Alles Gute für dich! Ich bin gespannt, wie es bei dir weitergeht!

    Danke für deinen Erfahrungsbericht! Sehr interessant zu lesen...


    Vor einigen Dingen habe ich echt Angst. Aber man wächst ja auch mit seinen Aufgaben.


    Trotz dass ich hier schon 5 Jahre rumeiere (wie die Zeit vergeht und unfassbar, dass ich euch mit dem Thema schon 5 Jahre belästige ;-) ), kann ich die Entwicklung der letzten Woche gar nicht richtig begreifen und traue dem allen noch nicht. Und nun bin ich noch viel nervöser.


    Schokominza,


    ich wünsche dir, dass du dir bald deinen Wunsch nach einem zweiten Kind erfüllen kannst!

    Zitat

    Vor einigen Dingen habe ich echt Angst. Aber man wächst ja auch mit seinen Aufgaben.

    Willst du mal sagen, wovor du Angst hast?


    Ja der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Ich habe im Abstand von einem Jahr das zweite Kind bekommen. Dachte erst: das schaffe ich nicht, bin doch mit dem ersten total ausgelastet.


    Und es ging und es war nicht mal stressig, man hatte zu tun, ja.... aber es war auch schön und leicht, einfach normales tun. Es war nie nur annähernd so, wie ich in der Schwangerschaft Sorgen gehabt habe.


    Sondern einfach ganz anders, vieles ergibt sich einfach, man kann nichts vorplanen, wie es sein wird. Es kommt eh ganz anders.


    Und wenn dein Partner auch will, dann bist du doch mit dem Kind nicht allein ;-)

    Das stimmt, ich bin nicht allein.


    Mmh Ängste... Ich frage mich, ob ich organisiert genug bin, um mich um ein Kind zu kümmern. Was macht das Elternsein aus unserer Partnerschaft. Wie schaffe ich es, im Job nicht abgeschrieben zu sein. Was macht die Schwangerschaft mit meinem Körper...


    Aber letztlich sind das alles Fragen, die man im Voraus nicht beantworten kann. Da muss ich mich halt überraschen lassen...