• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
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    Ich frage mich, ob ich organisiert genug bin, um mich um ein Kind zu kümmern.

    Eine meiner Professorinnen an der Uni hat einmal gesagt, dass sie erst durch ihre Kinder so richtig effizient geworden ist. (Notgedrungen, weil man die knappe Zeit dann umso besser nutzen muss.) Das fand ich irgendwie sehr beruhigend bzw. schön, dass es auch positive Nebenwirkungen gibt.

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    Wie schaffe ich es, im Job nicht abgeschrieben zu sein.

    Die Sorge hätte ich auch. Insbesondere wenn auch noch ein Jobwechsel im Raum steht. Die Gefahr ist außerdem groß, dass man ohne es zu wollen in klassische Rollenmuster kippt. Ich glaube da muss man echt sehr, sehr stark und sehr bewusst gegensteuern, damit das nicht passiert.

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    Eine meiner Professorinnen an der Uni hat einmal gesagt, dass sie erst durch ihre Kinder so richtig effizient geworden ist. (Notgedrungen, weil man die knappe Zeit dann umso besser nutzen muss.)

    War bei mir auch so.


    Ansonsten weiss man das wirklich vorher nicht, aber das gilt für total viele Dinge über die man nich so nachdenkt. Jobwechsel zum Beispiel. Man weiß da ja vorher auch nicht ob man da in einer Sackgasse landet, weil die Kollegen doof sind, der Chef mauert oder der Laden übermorgen total umgebaut wird. Ganz viel der allgemeinen Sicherheit ist ja mehr gefühlt denn tatsächlich.


    Da schläg dein Freund nun aber auch schon Tempo an. Da wäre ich auch überrumpelt. ;-D

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    Trotz all der Ängste hat er gesagt, dass er definitiv will und sprach tatsächlich

    :-o Und es ging sogar noch weiter: Aufgrund meiner gesundheitlichen Probleme mit der Schilddrüse sei er dafür, ??dass wir ab sofort auf die Verhütung verzichten?? :-o

    Whoa :-o, der Herr hat es aber jetzt plötzlich doch sehr eilig ;-D ;-D


    Krass. Kann ich auch verstehen, dass Du das jetzt erstmal sacken lassen musst.


    Habt Ihr das denn jetzt schon so beschlossen, oder werdet Ihr nochmal darüber reden, wann es nun auch von Dir aus tatsächlich losgehen kann?


    Gibt es noch irgendwas, was Du gerne vor der Schwangerschaft mal gemacht oder erlebt haben wollen würdest?

    Mädels, macht mich nicht bange :-o


    Ich bin jetzt 37 und wollte nie Kinder und auch jetzt sage ich: "Bloß nicht!"


    Ich hör auch noch nichts ticken, aber wenn ich das hier so lese, ist es nicht unmöglich, dass mir das auch noch passiert... huiuiuiui ;-D

    LolaX5,


    das stimmt natürlich. Wenn ich viel Zeit habe, kann ich sie mir nehmen. Anderenfalls muss ich eben doch Möglichkeiten nutzen und da dann reagieren und aktiv werden. Wahrscheinlich würde mir das noch gut tun. ;-D


    Ja, diese Jobsache. Ich muss nicht wechseln. Aber ich hätte es mir mal überlegt. Weil ich dachte, dass ich in einem anderen Unternehmen vielleicht andere Chancen habe. Aber man muss natürlich auch erst mal in solche Unternehmen kommen. UNd dann weiß man auch nicht, was einen dort erwartet... Ob es besser Bzw irgendwie nachher mit dem Einstieg günstiger ist, das sieht man dann, wenn es soweit ist.

    danea,


    Ja genau...


    :-o Das finde ich ehrlich gesagt auch und bin tatsächlich total perplex. Von "Ich will nicht darüber reden und am ehesten noch in 5 Jahren aber erst nach xyz " auf einmal "lassen wir es auf uns zukommen und es drauf ankommen- ab sofort".


    Er wollte dann auch gleich an dem Abend noch Sex (unberührte), was aber auch ok war, weil ch eh und erst zweiten Zyklushälfte bin (was er auch wusste).


    Er ist seit dem Gespräch arg verändert. Sehr anhänglich und greift öfter als sonst einfach so nach meiner Hand.

    StatusQuoVadis,


    solche spontanen (wobei ich natürlich nicht weiß, wie spontan das für ihn nun wirklich ist und wie lange die Idee in ihm gereift ist) Entscheidungen sind für ihn wirklich äußerst überraschend.


    Ich weiß noch nicht, ob ich mich jetzt einfach drauf einlasse und ins Abenteuer hüpfe. Wir haben nicht noch mal gesprochen.


    Es gibt schon viel, was ich noch machen will. Wobei ich mir mittlerweile denke, man hat nie alles gemacht. Und ich kann bestimmt auch viel mit KInd machen. Reisen muss auch mit Kind gehen, ich hoffe es jetzt einfach mal... ;-D

    PradaTeufel,


    ;-D Mich beschäftigt das Thema ja nun schon einige Zeit. Aber früher, also da noch davor, war mir das ganz arg fremd. Und ich bin auch jetzt nicht so wie andere in meinem Freundeskreis, die auf das Kinderthema plötzlich ganz versessen sind.


    Vielleicht erwischt es dich ja auch noch... :=o

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    Ja, diese Jobsache. Ich muss nicht wechseln. Aber ich hätte es mir mal überlegt.

    Wie zufrieden bist du mit deinem aktuellen Job? Je unzufriedener man im Job ist, desto höher ist gewissermaßen die Gefahr, dass man kinderbedingt länger "ausfällt". Nicht weil das so sein müsste, sondern weil ein Arbeitsplatz, den man nicht so richtig mag, einen eben nicht so sehr zu einer schnellen Rückkehr animiert.

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    Weil ich dachte, dass ich in einem anderen Unternehmen vielleicht andere Chancen habe. Aber man muss natürlich auch erst mal in solche Unternehmen kommen.

    Ja, das stimmt! Hast du schon Bewerbungen geschrieben? Oder ist es erst eine Überlegung?

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    UNd dann weiß man auch nicht, was einen dort erwartet... Ob es besser Bzw irgendwie nachher mit dem Einstieg günstiger ist, das sieht man dann, wenn es soweit ist.

    Wenn was soweit ist?

    Ok, ich bin keine Frau. Aber ich muss auch sagen das ich es noch NIE habe ticken hören. Ich bin jetzt 52.....


    Ist vielleicht auch besser so.

    Ich möchte einwerfen, dass es auch voll in Ordnung ist, wenn man am Ende voll erstaunt bemerkt das man lieber länger zu Hause sein möchte und beruflich kürzer treten will. Kann auch passieren und ich kenne auch Mütter die ganz unglücklich waren, dass sie wegen bestimmter Abmachungen oder Jobwechsel diesem für sie selbst erstaunlichen BEdürfnis nicht nachgeben konnten. Man ist ja halt auch das erste Mal Elternteil und wie man dann fühlt weiss man halt erst, wenn es soweit ist. Wenn man also kann, dann würde ich versuchen mir größtmöglichen Spielarum zu sichern.

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    Ich möchte einwerfen, dass es auch voll in Ordnung ist, wenn man am Ende voll erstaunt bemerkt das man lieber länger zu Hause sein möchte und beruflich kürzer treten will.

    Das fände ich überhaupt nicht "voll in Ordnung", finanziell abhängig zu werden, nur weil sich das momentan vielleicht bequemer/besser anfühlt! :|N Habe kürzlich erst eine Radioreportage gehört über gut gebildete Frauen, die dann wegen einem Kind in die Hausfrauen rolle gekippt sind. (Weil sie das so wollten.) Fand ich ganz, ganz furchtbar! Da würde ich lieber kein Kind bekommen, als in so einem klassischen Modell aufzuwachen. Das ist genau das, was ich meinte: Man muss m.E. massiv gegensteuern. Wenn man einfach das macht, was sich momentan am bequemsten anfühlt, landet man genau dort, wo ich nicht hinwollen würde: bei klassischer Rollenteilung.

    Aber, Du schreibst, die Frauen wollten das so, wo ist dann das Problem ":/?


    Wenn man das absolut gar nicht möchte, muss man natürlich massiv gegensteuern, klar, aber das muss doch wirklich jede Frau für sich entscheiden, auch in Anbetracht der eigenen Umstände.


    Ich weiß auch noch gar nicht, was später mal in Bezug auf meinen Job wird (den ich eigentlich heiß und innig liebe). Kann mir da ehrlich gesagt von, ich bleibe ganz komplett zu Hause und lass den Job mal Job sein bis ich gehe ein paar Wochen nach der Geburt wieder arbeiten und / oder drücke das Kind dem Mann aufs Auge und gebe dann die Ernährerin der Familie echt alles vorstellen :-/. Ich habe keine Ahnung, wie sich das für mich mit Kind anfühlen wird und was ich dann wollen werde. Und das empfinde ich als wahnsinnigen Luxus, dass ich diese Wahlfreiheit habe. Obwohl, bei näherem Betrachten ist es leider keine 100%-ige Wahlfreiheit, realistisch gesehen, werden wir zumindest einen Teil meines Einkommens brauchen und ich verdiene leider zu wenig, um eine Familie allein zu ernähren. Mit dem Gehalt meines Mannes ginge es vielleicht so gerade.


    Ich sehe das so - am Ende hat eben meist die Frau die Mehrbelastung, wenn sie arbeitet. Dann hat sie nämlich sehr oft Haushalt, Kind und auch noch den Job an der Hacke. Stelle ich mir halt ehrlich gesagt nicht so prickelnd vor und habe auch Angst davor, dass mir das dann alles zu viel wird.


    Schon klar, dann sind partnerschaftliche Absprachen und der Mann gefordert - aber um rauszufinden, was brauche / will ich eigentlich, was kann ich leisten, was kannst Du machen, das dauert sicher seine Zeit und es ist bestimmt nicht leicht....man kann sich sicher vorher schon einige Szenarien überlegen, aber wie es dann im Ernstfall tatsächlich wird, weiß man ja vorher nicht...

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    Aber, Du schreibst, die Frauen wollten das so, wo ist dann das Problem ":/?

    Nur weil man etwas (in einem bestimmten Moment) will, muss es noch lange nicht schlau sein. Etwas was man will, kann viele negative Folgen haben. Wenn man ein bisschen nachdenkt, lässt man es dann vielleicht doch lieber.


    Was andere für sich entscheiden ist deren Sache, aber ich persönlich will nicht in eine Falle tappen, die ich vorab schon erkannt habe. Es ist hochgradig wahrscheinlich, dass man nach der Geburt eine enge Bindung zum Kind hat. Insofern fände ich es überhaupt nicht überraschend, wenn man sich nach der Geburt (für eine bestimmte Zeit) vorstellen kann "nur" Mutter zu sein. Trotzdem muss man nicht jeder Gefühlsregung nachgeben, wenn man genau weiß, welche negativen Konsequenzen das mit sich bringen würde.