• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
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    Natürlich, aber er wäre zeitlich eingeschrenkt.

    Ja, richtig. :)z Aber ich bin nunmal so überhaupt kein Befürworter des Modells "freigehaltener Rücken"! Je mehr Paare das so machen, desto länger wird die Unvereinbarkeit von Kindern und Erwerbsarbeit/Karriere zementiert.

    Ich fände ja beie TZ auch am schönsten, aber in Jahrelanger Praxis habe ich eben erfahren, dass das einfach nicht immer umsetzbar ist. Eigentlich ist es meistens nicht umsetzbar. Wenn ich nun eine Weiterbildung in VZ mache, dann ist er eben dran mit Kindern. Die Weiterbildung gibts halt nur VZ, ist nichts zu machen. Und wenn er nun einen guten VZ Job findet der uns tatsächlich ernährt, dann ist Weiterbildung am Arsch, denn beide VZ geht nicht und Ernährung ohne Stütze kommt von Weiterbildung mit ungewisser Perspektive und mit definitvem Bedarf an Stütze. Hätte ich den einen Job bekommen der uns vier ernährt hätte, in TZ, dann hätte er sein Studium weiter machen können VZ.


    Das Leben ist da einfach nicht statisch. Man guckt was geht und dann wurschtelt man da so rum. Und wenn einer von beiden voll unglücklich ist mit mehr als 50% oder mit mehr als zwei Stunden Kinderzeit, dann ist das eben auch ein fixer Parameter mit dem man eben arbeitet. Mein eigenes Glück würde ich jedenfalls genauso wenig auf dem Altar gesellschaftlicher Veränderung opfern, wie das Glück meines Partners oder meiner Kinder.

    Zitat

    Den Haushalt 50-50 aufteilen würde aber in meinen Augen bedeuten, dass auch der Mann nur noch Teilzeit arbeitet

    na das ist aber eine komische Rechnung :-o


    wie machen es denn die Paar, wo beide Eltern in Vollzeit arbeiten. Da würde ja NUll Haushalt übrig bleiben. ;-)


    Das ist auch eine Frage der ansprüche glaube ich, Haushalt kann man optieren, in der Woche nur das nötigste Einkaufen und bisschen Ordnung halten und am WE dann mal Putzen. Sollte dann aber in zwei ; drei Stunden auch erledigt sein, wenn beide mal was tun.


    Und wenn die Kinderbetreuungseinrichtungen gut sind und zeitlich funktionieren, kann man die sicher ruhig nutzen um VZ zu arbeiten..... und das ist dann nicht gleich Vernachlässigung des Kindes oder dem KInd geht es nicht gut, sondern.... aber das wurde ja schon tausendmal hier diskutiert.


    Und man muss dann eh schauen, wie das Kind so ist und alles lässt sich eh nicht vorplanen. Das grundlegenede muss in der Partnerschaft klar sein und für alles andere sucht man dann gemeinsaam eine Lösung, macht auch mal Kompromisse...irgendwie geht es dann schon immer.

    wintersonne


    Eh. Hier geht beide Vollzeit nicht, schon wegen der Kinder nicht, aber auch weil beide Eltern nicht wollen. Wir finden die Kinder viel nerviger wenn wir mit denen nicht in Ruhe basteln können sondern faktisch nur abendzeit und bett bleibt und dann Wochenende. Ergo -> für uns keine Alternative. Ich sag halt nur, dass ich es auch in Ordnung finde wenn man nach der Entbindung bemerkt, dass der Job nur noch dritte Reihe ist, dem auch Raum zu geben und nicht auf Teufel komm raus und um des Prinzip willens irgendwas durchzusetzen.

    danae,


    ich verstehe, was du meinst. Die Gefühle und Veränderungen auch zulassen, so wie es eben kommt und geschieht.


    Ich bin da auch offen, für mich ist nur wichtig, dass ich nicht allzu große Einbußen jobtechnisch habe. Wie das dann auch immer aussieht. Ich habe leider oft genug erlebt, dass sich Frauen aufopferungsvoll um die Kinder gekümmert haben und das auch wirklich gerne! Und ohne das Gefühl zu haben, nicht wertgeschätzt zu werden oder so. Eine Abmachung mit dem Mann, dass er das Geld ranschafft, während der andere schaut, dass der Familienbetrieb läuft. Wenn alle damit so glücklich sind, perfekt. Aber leider halt doch erlebt: Das Paar trennt sich und die Frau steht schließlich vor dem Nichts. Das meinte ich, mit nicht abhängig machen. Ich will noch den Anschluss haben, dass ich ohne Probleme leicht in den Job komme.

    Kann ich auch voll gut verstehen. Du machst das schon, wenn es denn irgendwann soweit ist. Muss man ja auch erstmal gucken wie der Arbeitgeber da ist. Hab halt auch schon mehr als einmal im Umfeld gesehen, dass gerade den erfolgreichen Frauen bei Schwangerschaft einfach nur eine EInladung zur Verhandlung über die Höhe ihrer Abfindung zukam. Eine Chance war gar nicht eingeplant. :-|

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    dass gerade den erfolgreichen Frauen bei Schwangerschaft einfach nur eine EInladung zur Verhandlung über die Höhe ihrer Abfindung zukam. Eine Chance war gar nicht eingeplant.

    mag es ja durchaus geben, aber ist doch die Ausnahme. In der heutigne Zeit ist es doch eher normal, dass die arbeitgeber wisse, dass Frauen KInder bekommen und beides JOb und Kinder gut unter einen Hut bekommen. Die 50 Jahre sind doch nun schon lange vorbei.


    Ich weiß auch nicht, warum man solche negativen Ausnahmen so betont und es einer TE schreibt, die einen Kinderwunsch hat. Das ist doch toll, :)= schön, dass Frauen das immer noch bewusst wollen.... und eben mit Mut in die Zukunft gehen. Da so negative Beispiele in den Vordergrund rücken ist doch eher kontraproduktiv. :=o

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    Das Paar trennt sich und die Frau steht schließlich vor dem Nichts. Das meinte ich, mit nicht abhängig machen. Ich will noch den Anschluss haben, dass ich ohne Probleme leicht in den Job komme.

    Das kann ich absolut verstehen, etwas anderes käme für mich auch nicht in Frage. Finanzielle Abhängigkeit ... never und ich denke auch , es tut einer Partnerschaft auf Augenhöhe nicht gut. ":/

    Ich wollte doch bloß sagen, dass man es so genau eh nie planen kann und es am Ende auch keine Katastrophe ist, sondern allenfalls saublöd. @:)

    Das versuch ich gerade zu lernen: mich vom Gedanken zu verabschieden, alles planen und steuern zu können.


    Heute beginnt ein neuer Zyklus. Wir haben noch nicht wieder drüber gesprochen, mal sehen. Bin gerade aber tatsächlich geneigt, mich einfach darauf einzulassen, auch weil ich weiß, dass es mir sowieso immer schwer fallen wird, mich ganz bewusst zu entscheiden.


    Ist es arg doof, das Schicksal entscheiden zu lassen? :=o

    Du kannst es gerne Schicksal nennen, aber ich würde es nicht so nennen (oder sehen), wenn man ganz bewusst ohne Verhütung Sex hat... ;-D

    Ich kann das vom Kopf aus nicht anders irgendwie. Bin da wohl Shojo ähnlich, wusste nicht, dass es bei ihr auch so wahr.


    Lola, ich rede es mir wohl ein. Und bin gespannt, ob ich nicht doch noch einen Rückzieher mache. Das Thema ist so emotionsgeladen, meine Meinung über das richtige Vorgehens schwankte mehrmals täglich. Und ich bin ja auch noch gespannt, ob mein Freund dabei bleibt. Wir sind ja beide eher nüchtern bei dem Thema. Auf jeden Fall hab ich kein Auge auf meinen Zyklus.


    Erst gestern wieder mit einer Freundin ein "Jobgespräch" gehabt, sie weiß nichts von meinen Gedankengänge, aber ich merke, dass sie auch an dem Thema knabbert. Beruhigend, wir sind nicht allein.

    Lola, hältst du mich eigentlich für wahnsinnig hinsichtlich der Entwicklung der letzten Tage? |-o


    Wie würdest du das mit dem Job machen?

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    Lola, hältst du mich eigentlich für wahnsinnig hinsichtlich der Entwicklung der letzten Tage? |-o

    Du hast den Faden vor 5 Jahren eröffnet. Von einer überstürzten Entwicklung kann man also sicher nicht sprechen... ;-) Irgendwann "muss" man sich eben trauen...

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    Wie würdest du das mit dem Job machen?

    Ich fand Sheryl Sandbergs Argumentation überzeugend, dass man nicht schon beruflich zurückstecken sollte, wenn man noch nicht mal schwanger bzw. in der Babypause ist (don't leave before you leave). Das würde dafür sprechen, es einfach mal mit ein paar Bewerbungen zu versuchen. Ich denke, man sollte da nicht zuviele Skrupel haben (von wegen "kann man das dem neuen Arbeitgeber wirklich zumuten, dass man bald wieder ausfällt?").


    Wichtiger noch als der Arbeitgeber wären mir für die berufliche Perspektive allerdings die Vereinbarungen mit meinem Parnter, was die zukünftige Arbeitsteilung angeht. Da müsste ich schon sicher wissen, dass der Pool voll ist, bevor ich vom 5m-Turm springe... ;-D Ohne eine diesbezügliche Zusage würde ich sicher nicht springen. (Soviel Kontrolle über mein Schicksal wäre mir dann schon wichtig.)


    Natürlich kann man nie genau planen wie es dann wirklich kommt. Aber ich möchte sicher nicht erst über die spätere Rollenverteilung verhandeln, wenn ich schon schwanger bin.

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    Bin gerade aber tatsächlich geneigt, mich einfach darauf einzulassen, auch weil ich weiß, dass es mir sowieso immer schwer fallen wird, mich ganz bewusst zu entscheiden.

    Ich bin schon sehr gespannt, wie du dich entscheiden wirst. ;-)


    Wie alt seid ihr eigentlich (du und dein Freund)?