• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    @ Lola

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    Welche wichtigen Dinge im Leben bekommt man denn auf dem Silbertablett serviert? Wenige bis keine, würde ich sagen. Wenn einem etwas wichtig ist, dann muss es nicht "problemlos machbar" sein. Es darf durchaus auch schwer sein. So sehe ich das jedenfalls. :-)

    Klar, wenn es einem das wert ist und man es wirklich möchte, dann sollte man dafür kämpfen :)z .

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    Bei der klassischen Rollenaufteilung kommt es häufig dazu, dass die Partner glauben, dass es der jeweils andere leichter hat. Und selbst wenn das nicht der Fall ist, driften die Alltage einfach verdamt weit auseinander.

    Das kann passieren, muss aber nicht. Ich finde, wenn beide Partner Respekt voreinander haben, dann kommt man auch nicht so leicht dazu, die Leistung des anderen gering zu schätzen. Entfremdung beugt man am besten durch eine gute Kommunikation entgegen.

    Zitat

    Vorhin hast du nicht nur von der ersten Zeit gesprochen sondern von den ersten Jahre. Bei zwei Kindern wären das also schonmal locker 5-6 Jahre. Das holt man nicht mehr auf, wenn man im Job so lange ausfällt.

    Wie gesagt, ich weiß noch gar nicht, wie ich es im Fall des Falles lösen wollen würde, ich kann mir da sehr viele mögliche Modelle vorstellen. Die erste Zeit wäre in meinen Augen die regulären 12 Monate Elternzeit, da sehe ich zumindest bei mir kein Problem. Wenn es darüber hinaus gehen soll, dann natürlich schon, und da hast Du Recht, wenn man 5-6 Jahre raus ist, wird es mit dem Wiedereinstig schwierig. Aber man kann ja auch kreativ sein, und sich danach etwas anderes suchen oder aufbauen ;-)

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    Ich sehe ein Kind nicht als beliebig formbare Knete, die man einfach so "prägen" kann und soll. Ganz im Gegenteil, im glaube Kinder kommen schon mit einer eigenen Persönlichkeit auf die Welt. Es geht daher in meinen Augen viel mehr um Unterstützung und Hilfe bei der Entfaltung, nicht um Prägung. :-)

    Das sehe ich ganz genauso wie Du, Kinder kommen mit einer eigenen Persönlichkeit auf die Welt, und ich habe ganz sicher nicht gemeint, dass man sie verformen oder verbiegen soll. Trotzdem prägt man seine Kinder zwangsläufig, wenn man sie erziehen möchte. Und ich sehe "Prägung" per se als nichts Negatives. Man kann seine Kinder auch im positiven Sinne prägen und das möchte ich durchaus zumindest versuchen.

    @ wintersonne

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    Den Haushalt 50-50 aufteilen würde aber in meinen Augen bedeuten, dass auch der Mann nur noch Teilzeit arbeitet

    na das ist aber eine komische Rechnung :-o


    wie machen es denn die Paar, wo beide Eltern in Vollzeit arbeiten. Da würde ja NUll Haushalt übrig bleiben. ;-)

    Nö, das finde ich überhaupt nicht komisch, dass beide bei derselben Arbeitsbelastung auch denselben Anteil im Haushalt übernehmen sollen, sondern fair ;-). Wenn beide VZ arbeiten, sollte man den Haushalt eben auch 50-50 aufteilen, klar.

    @ Smilli

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    Heute beginnt ein neuer Zyklus. Wir haben noch nicht wieder drüber gesprochen, mal sehen. Bin gerade aber tatsächlich geneigt, mich einfach darauf einzulassen, auch weil ich weiß, dass es mir sowieso immer schwer fallen wird, mich ganz bewusst zu entscheiden.


    Ist es arg doof, das Schicksal entscheiden zu lassen? :=o

    Wow, dann wird es ja bei Euch jetzt sogar schon ernst ;-D


    Freue mich für Dich, bin ein wenig neidisch :-p


    Bzgl das Schicksal entscheiden lassen - nö, das finde ich persönlich kein bisschen blöd. Im Endeffekt setzt man zwar mit dem Weglassen der Verhütung eine Weiche in Richtung mögliches Kind, aber ob und wann es klappt, hat man deswegen trotzdem noch lange nicht in der Hand - also wird das immer auch ein bisschen "Schicksal" bleiben.

    Ach ist das immer blöd, wenn man mit dem Handy online ist. Das geht ja wirklich gar nicht. %-| Ständig hakt es, löscht alles und autokorrigiert, wie es lustig ist.. Bin echt zu dusslig dafür. |-o


    StatusQuoVadis,


    kein Grund zum Neidisch werden. Das ist alles andere als romantisch oder so, das war eher ganz sachlich und es schwingt in allem noch viel Angst mit.


    Mein Freund meinte in dem Gespräch: ??wie wär's, wir fahren zweigleisig: du bewirbst dich auf einen anderen Job und wir lassen die Verhütung weg und dann gucken wir, was zuerst eintritt?? Dann hat er selbst gelacht und gemeint, dass das solch eine verrückte Aussage ist und er sich gerade sehr über sich selbst wundert. Und als ich ungefähr so geschaut habe :-o , habe ich noch mal nachgefragt, ja wie jetzt, ähm, also, jetzt einfach Verhütung sein lassen, so wirklich? ??Ich dachte, ich hätte mich komplett verhört oder es missverstanden?? und er: "Ja genau, ganz unrational sind wir jetzt."


    Ich lass das im Moment noch sacken, je mehr Zeit verstreicht, desto besser finde ich es so aber. Aber auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich bin ja noch gespannt, ob er das jetzt so wirklich ernst gemeint hat. Das kam so überraschend, dass es eigentlich nicht wahr sein kann.


    ??Wir haben übrigens nicht nach dem Kalender Sex. Also auch jetzt nicht. Ich mache ja NFP, aber eigentlich nur aus Interesse wegen meinen verkorksten Zyklen, damit ich weiß, wann es mich wieder erwischt - weil das sonst so oft aus dem heiteren Himmel passierte, dass die Mens kam. Und wenn ich da mal schaue, wir hatten in den letzten Monaten selten um den ES rum Sex. Halt dann, wenn wir Lust haben. Und so soll es bleiben. Zu was ich ihn - denke ich - nie bringen könnte und auch selbst nicht möchte, ist, wenn man dann gezwungenermaßen Sex hat, weil man den ES im Blick hat. Also soll heißen, selbst wenn wir in den vergangenen Zyklen nicht verhütete hätten, wäre meiner Meinung nach in den wenigsten Zyklen eine wirkliche Gefahr ausgegangen??

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    Du hast den Faden vor 5 Jahren eröffnet. Von einer überstürzten Entwicklung kann man also sicher nicht sprechen...

    ;-D |-o Stimmt...

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    Wichtiger noch als der Arbeitgeber wären mir für die berufliche Perspektive allerdings die Vereinbarungen mit meinem Parnter, was die zukünftige Arbeitsteilung angeht. Da müsste ich schon sicher wissen, dass der Pool voll ist, bevor ich vom 5m-Turm springe... ;-D Ohne eine diesbezügliche Zusage würde ich sicher nicht springen. (Soviel Kontrolle über mein Schicksal wäre mir dann schon wichtig.)


    Natürlich kann man nie genau planen wie es dann wirklich kommt. Aber ich möchte sicher nicht erst über die spätere Rollenverteilung verhandeln, wenn ich schon schwanger bin.

    Er weiß, wie ich ticke und er kennt meine Meinung dazu. Bzw. ist er in der Hinsicht absolut emanzipiert und hat mich immer sehr dabei unterstützt, meinen Weg zu gehen, mir den Rücken freigehalten, mich oft motiviert, wenn ich den einfacheren Weg gehen wollte. Ich denke, nur durch seinen Zuspruch und sein Vertrauen in mich, habe ich überhaupt studiert.

    Toffifee! x:)


    Schön, dass du hier sogar noch ein bisschen liest!! Wie geht es dir? Was macht dein "Ticken"? ;-D Du hast dich doch vor ein paar Jahren auch mit so einem vielleicht-Wunsch rumgeschlagen..?


    Zu deiner Frage:


    Wir sind schon Ü30. :-X Also es wird Zeit sich mal zu überlegen, was Sache ist ;-)

    @ Smilli2

    Ich habe ja nicht so viel Ahnung, was man vor dem Schwangerwerden beachten sollte, aber ggf. gibt's noch medizinische Gründe für einen kleinen Aufschub: Soweit ich weiß, sollte man den Impstatus überprüfenlassen und ggf. Impfungen ergänzen (z.B. MMR) und Folsäure einnehmen. Letzteres ist schnell gemacht, aber wenn du noch eine Impfung brauchst, wäre das ev. noch ein kleiner (ggf. willkommener) Aufschub. ;-)

    Zitat

    Er weiß, wie ich ticke und er kennt meine Meinung dazu. Bzw. ist er in der Hinsicht absolut emanzipiert und hat mich immer sehr dabei unterstützt, meinen Weg zu gehen, mir den Rücken freigehalten, mich oft motiviert, wenn ich den einfacheren Weg gehen wollte. Ich denke, nur durch seinen Zuspruch und sein Vertrauen in mich, habe ich überhaupt studiert.

    Klingt super! :-) :)^ Ich würde ihn trotzdem auch nocheinmal explizit nach seiner Idealvorstellung von der Aufgabenteilung fragen und abklären, ob auch er bereit ist, einen unbequemeren Weg zu gehen, um ein aktiver Vater zu sein.

    Mehr ist nicht zu beachten, vor Kinderwunsch. Und bei Folsäure muss man nicht das teuer Zeug von Femibion kaufen. ;-)

    Also, vor einem 3/4 Jahr hat der Gyn mal meinen Rötelnschutz (waren es Röteln? Ööööhm...) bestimmt und hat letzten Monat gemeint, man könne von einem Schutz ausgehen. Müsste man dann dennoch auffrischen?


    Ach ja, Folsäure. Danach müsste ich tatsächlich dann noch schauen. Vielleicht nehm ich das auch einfach mal prophylaktisch, dann Bonn ich flexibler ;-D

    Gar nicht fies, hängt mit der Blutgruppe zusammen und der Blutgruppe die das Baby unter Umständen hat und bla. War mir eigentlich egal, es hieß, dass sei notwendig für Baby, also wurde das auch gemacht. Ich wollte ja ins Geburtshaus und da sind andere Risiken dann zu minimieren. ;-)