• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    Hilft es euch wenn ich euch sage, dass ich mehr als die üblichen Fünf abgegriffen habe und trotzdem im Reinen mit meiner Entscheidung bin?

    :-)


    Ja, das hilft schon, obwohl ich mir nicht so sicher bin, dass ich damit so gut umgehen könnte, wie Du (weil ich vielleicht in der Hinsicht persönlich noch nicht so gefestigt bin).


    Gehört aber leider auch zu den Dingen, die man erst erfährt, wenn der Fall eingetreten ist %:| .


    Dachte gestern erst, eigentlich ist das alles von A bis Z ein riesiges Glücksspiel...wie Roulette.


    Dann hatte ich plötzlich Lust, mal wieder ins Casino zu gehen ;-D. Da gibt's wenigstens nur 2 mögliche Szenarien, Gewinn oder Verlust :-D

    Jap, Kinder sind Roulette, aber so als würde man ganz oft spielen und wie im Casino kommt es am Ende darauf an ob man da war um zugewinnen und mit den Nerven runter ist, weil man verloren hat oder ob man wegen der Freude am Spiel da war und Gewinn und Verlust sekundär sind. ;-)


    Ich hab mit einigen Sachen auch gehadert und gebraucht um mich anzufreunden, aber es eilt ja nicht, man lebt ja noch eine Weile. ;-D

    Zitat

    Ja, das hilft schon, obwohl ich mir nicht so sicher bin, dass ich damit so gut umgehen könnte, wie Du (weil ich vielleicht in der Hinsicht persönlich noch nicht so gefestigt bin).

    Ich bin auch so eine ungefestigte Persönlichkeit. Habe gestern von "Neurotizismus" gelesen und was soll ich sagen? Trifft genau zu :-( Ach, wie ich meine Psyche liebe! Ich beneide diese coolen & lässigen Frauen!!! Wie kann ich mein Hirn umprogrammieren? 8-)

    Zitat

    Dachte gestern erst, eigentlich ist das alles von A bis Z ein riesiges Glücksspiel...wie Roulette.

    Tja, damit kann ich eben nicht umgehen. Bei mir muss alles geplant sein weil ich sonst Angstzustände bekomme. Kann keine Kontrolle abgeben.


    Geburtsverletzungen... was habe ich alles darüber gelesen und gehört!


    Worst Case: abgerissene Schamlippen und Scheiden-/Gebärmuttersenkung. %:|

    Ich hab eine diagnsotizierte Borderline-Störung, austherapiert, aber ich kann den Wunsch nach Kontrolle gut nachvollziehen. ;-) ;-)


    Deshalb habe ich einfach Pläne für tausend Situationen gemacht. Infos für alle Eventualitäten eingeholt und dachte "Muhahaha, irgendwas funzt sicher."


    Senkungen kann man mit viel Sport vorbeugen, am besten fängt man damit gleich an, hilft gegen Inkontinenz im Alter, mit oder ohne Entbindung. Und ansonten kann ich nur empfehlen sich die zur Auswahl stehenden Entbindungsplätze gut anzusehen. ICH würde niemals an einem Ort entbinden, an dem ich nicht immer jemanden zur Hand habe, weil vielleicht nebenan gerade eine Frau in der heißen Phase ist. Wenn die dann später kommen und sehen "Kind liegt scheiße" kann es zu spät sein um noch zu helfen. Wo man sich wohlfühlt, sicher und aufgehoben, da entbindet man nachweislich am einfachsten und am Verletzungsärmsten. Und da war mir die Meinung des werdenden Vaters scheißegal, ich wollte Gebrutshaus, nicht Krankenhaus und da ich da durch muss, entscheide ich das. Eine Freundin hat sich von ihrem Mann ins Krankenhaus quatschen lassen und das bitter bereut, aber umgedreht wird man im Geburtshaus nicht glücklich wenn man sich einen Arzt an die Hand sehnt.


    Also, schlußendlich ist gerade das Chaos eine Frage guter Vorbereitung. Nur gegen Streifen, gegen die alle so fleißig ölen, gegen die kann man so gut wie gar nichts tun, dass ist Bindegewebe und damit genetisch. ;-)

    Zitat

    oder ob man wegen der Freude am Spiel da war und Gewinn und Verlust sekundär sind.

    Haha, ja auf jeden Fall das ;-) :-D


    Glaub, Kinder bekommen zu wollen unter der "Bedingung", es muss alles möglichst easy und "verlustfrei" von Statten gehen, ist auch eine schlechte Idee...da fährt man einfach einen sehr hohen Einsatz.

    Zitat

    Geburtsverletzungen... was habe ich alles darüber gelesen und gehört!


    Worst Case: abgerissene Schamlippen und Scheiden-/Gebärmuttersenkung.

    Ja, genau deswegen lese ich ich sowas auch eigentlich aus Prinzip nicht :-p


    Nur bei Shojo dachte ich, is bestimmt wieder irgendwie lustig, naja %:| ]:D

    Zitat

    Habe gestern von "Neurotizismus" gelesen

    Du solltest auch weniger lesen :-p ;-D


    ...wenn es Dich aber tatsächlich im Alltag belastet, dann gibt es sicher auch Möglichkeiten, da entgegen zu steuern. Glaube zwar nicht, dass man sich in der Hinsicht komplett umprogrammieren kann, aber man kann bestimmt Strategien erlernen, die einem helfen, in Belastungs- und Stresssituationen stabiler zu reagieren oder vielleicht eine grundpositivere Sicht einzunehmen. NLP wäre vielleicht so eine Methode, aber so genau weiß ich darüber leider nicht Bescheid.

    Zitat

    Tja, damit kann ich eben nicht umgehen. Bei mir muss alles geplant sein weil ich sonst Angstzustände bekomme. Kann keine Kontrolle abgeben.

    Aber denkst Du nicht, dass Du das ein Stück weit auch automatisch lernen würdest, mit Kindern?


    Und Du hast ja in dem Sinne auch jederzeit noch die Kontrolle darüber zu entscheiden, wie Du mit bestimmten Szenarien umgehen möchtest. Du kannst vielleicht weniger kontrollieren, was passiert, aber Du hast im Normalfall die Kontrolle darüber, wie Du darauf reagierst.

    Ich find ja eine Verhaltenstherapie ziemlich sinnvoll, wenn man sich selbst da so ausgeliefert ist. Dann kann man angucken wieso und weshalb und was schlimmstenfalls passieren würde. Das rückt die Perspektive gerade und entspannt enorm.

    Zitat

    Glaub, Kinder bekommen zu wollen unter der "Bedingung", es muss alles möglichst easy und "verlustfrei" von Statten gehen, ist auch eine schlechte Idee...da fährt man einfach einen sehr hohen Einsatz.

    Jup. Den zahlt man dann entweder selbst oder die Kinder, je nach Maß des Druckes den man auszuüben bereit ist. Wenn man aber Lust hat auf ein Abenteuer, wenn man Lust hat die Welt und sich selbst und alles nochmal in einem ganz neuen Licht zu sehen, kennenzulernen, Prioritäten neu zuordnen und ganz grundlegend mit sich selbst konfrontiert zu werden, dann sind Kinder immer ein Gewinn. Darauf kann man nämlich ganz sicher setzen. ;-D ;-D


    Ich find das ja super, und ich find es super bäuchlings durch den Dreck zu robben um das Heupferd zu bewundern, wie es so elegant springt oder Grashalme zu mikroskopieren um die wunderschöne Struktur der Zellen zu bewundern, gekrönt durch leuchtende Kinderaugen, aber das ist halt auch nur meine ganz persönliche Art Kinder-haben toll zu finden, auch da gibt es ja tausend und eine Variante. ;-D

    danae,


    Jetzt bin ich aber neugierig - welche 5 hast du angegriffen?


    Sport ist so ein Thema: sollte ich mehr machen. Ich bin da nicht gut in Form und eigentlich sind das keine guten Ausgangsbedingungen für die aktuelle Lage. Wenn ich dran denke, mach ich ein bisschen Beckenbodenübungen - momentan ist der bei mir aber auch fast schon zu sehr trainiert.


    Ich kann da mit recht vielem leben. Bzw besser gesagt: wenn ich weiß, dass es sich wieder gibt. Ich hatte ja sehr lange Zeit Angst vor Schwangerschaft, nachdem mir jemand erzählte, sie hätte davon einen Tinnitus bekommen (den sie aber erfolgreich wieder losgeworden ist). Tinnitus ist etwas, mit dem ich gar nicht umgehen kann. Da möchte ich mich umgehend aus dem Fenster stürzen. Da ich da etwas vorbelastet bin, hoffe ich, dass es nicht eintritt. Falls doch - keine Ahnung.


    Psychisch bin ich ja auch nicht so die Stabilste, aber das versuche ich nun entspannt zu sehen. Ich litt jahrelang unter Ängsten. Habe viele in den Griff bekommen, einige wenige sind noch da. Aber mich davon im Leben steuern lassen: keinesfalls! Ich werde aufpassen, dass ich die Ängste - sollte alles gut gehen - nicht dem Kind vermittle. Ansonsten muss ich noch lernen, ruhiger zu werden. Aber mit Kind kann dann eh nicht immer alles perfekt laufen. Ich übe mich schon mal, das anzunehmen und mir eine gewisse Gelassenheit anzutrainieren. Und auch das ist für mich schwierig. Aber ich habe beschlossen, das Abenteuer einzugehen und meinem wirren Kopf und mir selbst zu zeigen, was möglich ist.

    Zitat

    Ich find ja eine Verhaltenstherapie ziemlich sinnvoll, wenn man sich selbst da so ausgeliefert ist. Dann kann man angucken wieso und weshalb und was schlimmstenfalls passieren würde. Das rückt die Perspektive gerade und entspannt enorm.

    :)z


    Ja, und auch ganz generell ist das ein hilfreiches Vorgehen, glaube ich. Sich überlegen, was kann im schlimmsten Fall realistisch betrachtet passieren, und wie möchte ich darauf dann reagieren.


    Toffifee, würde Dir das vielleicht helfen? Dann hättest Du für diverse Szenarien schon ein paar Handlungsstrategien parat und würdest Dich vielleicht nicht mehr ganz so ausgeliefert fühlen...

    Zitat

    Wenn man aber Lust hat auf ein Abenteuer, wenn man Lust hat die Welt und sich selbst und alles nochmal in einem ganz neuen Licht zu sehen, kennenzulernen, Prioritäten neu zuordnen und ganz grundlegend mit sich selbst konfrontiert zu werden, dann sind Kinder immer ein Gewinn. Darauf kann man nämlich ganz sicher setzen. ;-D ;-D

    Da habe ich total viel Lust drauf - auch wenn mir hiervor speziell

    Zitat

    und ganz grundlegend mit sich selbst konfrontiert zu werden

    etwas graut. Die emotionalen Leichen, die dann gnadenlos an die Oberfläche gezerrt werden, und denen man sich stellen muss, und dann vielleicht auch weniger schöne Dinge über sich erkennt....ich hoffe in erster Linie dabei nur, dass ich den Bewältigungs- und Lernprozess schaffen würde, ohne dem Kind / den Kindern in irgendeiner Art und Weise zu schaden. Aber wenn es dann so weit ist, kann man sich auch da sicherlich Hilfe holen...Und vielleicht bin ich ja auch nicht so schlimm, wie ich befürchte ]:D


    Angst habe ich auch vor den Konflikten, die es wahrscheinlich unweigerlich mit Eltern/Schwiegereltern/Nachbarn/Lehrern was auch immer geben wird. Ich bin eher ziemlich harmoniesüchtig und konfliktscheu, aber wenn man mich verletzt oder meine Grenzen mehrfach übertritt, neige ich zum Eskalieren und kann dann auch mal ziemlich Porzellan zerschlagen, statt in einem vernünftigen Maß zu reagieren und frühzeitig eine Linie zu ziehen. Ich denke, das wird sehr anstrengend, das lernen zu müssen. Ich möchte nämlich solche Grabenkämpfe am liebsten vermeiden und einfach nur meine Ruhe haben :=o Glaube, das wird mit Kindern nicht so einfach möglich sein. Da muss man ja nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Kinder entscheiden und einstehen.

    Zitat

    Ich find das ja super, und ich find es super bäuchlings durch den Dreck zu robben um das Heupferd zu bewundern, wie es so elegant springt oder Grashalme zu mikroskopieren um die wunderschöne Struktur der Zellen zu bewundern, gekrönt durch leuchtende Kinderaugen, aber das ist halt auch nur meine ganz persönliche Art Kinder-haben toll zu finden, auch da gibt es ja tausend und eine Variante. ;-D

    Klingt wirklich toll :-). Hatte Dir ja schon einmal geschrieben, dass Du in der Hinsicht eh ein bisschen mein Vorbild bist ;-)


    Und ja, ich finde das auch wichtig zu sagen, dass es wahrscheinlich so viele Wege gibt, ein gutes Elternteil zu sein, wie es Kinder gibt. Jeder Mensch hat seine individuellen Stärken und Schwächen und somit kann auch jeder seinen Kindern etwas Anderes mit auf den Weg geben.

    Eine freundin hat null abbekommen. Ich finde das unfair, aber bitte.


    Meine? Ok ich strukturiere mal nach bleibend und temporär:


    temporär:


    - Inkontinent (frühe Rückbildung hat es gerichtet, ich muss nur weiter turnen, dann geht es)


    - Meine Bauchmuskeln sind aus unerfindlichen Gründen nicht von alleine zurück an ihre ursprüngliche Position gerutscht, geht aber mit Training auch weg


    - depressive Verstimmungen nach der ersten Entbindung. Also wohl eher eine postpartiale Depression, aber das ging dank Erfahung auf dem Gebiet plus vorhandenem Therapeuten ganz gut


    - übersteigertes Geruchsempfinden, so das ist bei jedem Klogang einen Brechreiz hatte


    bleibend:


    - immer mal wieder Schmerzen am bebrochenen Steiß


    - niedriger Bltdruck mit Schwindel und Übelkeit als Nebenerscheinung


    - undefinierte Gelenkschmerzen die nur mit einer Zuckerdiät einigermaßen im Rahmen bleiben


    - Sehrkraftschwächung auf einem Auge


    - leichter Bandscheibenvorfall durch Gleitwirbel + Schwangerschaftserweichugn + Kind tragen nach dem Zweiten (geht aber mit Turnen gut)


    - last but and least, weil eigentlich auch schon wurscht: gerissene Haut am Bauch, sieht aus wie ein Feuer, wenn ich die Linien nachziehe, oder wie ein Pflanzengewirr. Ich hab irgendwo bei 40 Rissen aufgehört zu zählen. Und größere Brüste. Die nerven echt. Mit denen bin ich noch nicht im Reinen.

    Puh. Da hast du aber einiges mitgenommen. Und du warst ja jünger als ich - das kann dann heiter werden... Aber das mit den Muskelschmerzen ist merkwürdig! Kann man da gar nichts machen?


    Ich habe auch vor, recht schnell mit der Rückbildung zu beginnen. Ich muss ja gestehen - ich hänge an meiner Figur. Ich bin deutlich zu schlank, aber schon immer. Wenn aber 5kg hängen bleiben: perfekt.


    Mit Depressionen rechne ich schon heute. Werde das mal bei meiner Hebamme ansprechen. Das war ja eigentlich nun in den ersten Wochen die lästigste Beschwerde: diese Verstimmungen. Ich weiß, dass ich dafür anfällig bin. Und ich rechne damit, dass es meine Schilddrüse komplett zerschießen wird. Soll nun ab der 13. Woche Jod nehmen, das feuert den Zerstörungswahn der Schilddrüse nur noch mehr an. Aber wie sagte der Arzt: ihre Schilddrüse ist nicht so wichtig. Das Kind geht vor. Soso.

    Zitat

    Und ich rechne damit, dass es meine Schilddrüse komplett zerschießen wird. Soll nun ab der 13. Woche Jod nehmen, das feuert den Zerstörungswahn der Schilddrüse nur noch mehr an. Aber wie sagte der Arzt: ihre Schilddrüse ist nicht so wichtig. Das Kind geht vor. Soso.

    :-o Das hat er ernsthaft zu Dir gesagt??

    Meiner Meinung nach muss ein guter Arzt sowohl das Kindeswohl, als auch das Wohl der Mutter im Auge behalten. So klingt der einfach nur wie ein total trampeliger Holzkopf, der es vielleicht einfach nicht besser kann. Hättest Du die Möglichkeit, Dir einen versierteren Arzt zu suchen?