• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
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    Wirksame Wehen? Was bedeutet das? Sieht er da irgendwie, dass das evtl Wehen waren?

    Es gibt Übungswehen, die kriegt man eigentlich erst später im Verlauf, aber die machen nichts. Also die Verkürzen weder den Gebärmutterhals noch öffnen sie irgendwas. Wirksame Wehen bereiten eben die Geburt schonmal vor, als Muttermund öffnet sich langsam, der Hals verkürzt sich. Die hat man normalerweise so im Endspurt und da sind die total sinnvoll, dann geht die Geburt später leichter, aber du wärest dafür wesentlich zu früh dran.


    Es kann sein, dass du an dem Tag einfach zuweit gelaufen bist. Solange es nicht wiederkommt ist es vermutlich gar nicht schlimmer, aber man sollte es so als Grenzziehung schon ernst nehmen und sich merken, dass diese Art Wanderung nicht mehr drinne ist. ;-)

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    Ich frag mich, wie ich da fitter sein kann.

    Isst du vernünftig? Hast du die Gelegenheit einen kleinen leichten Spaziergang zu machen damit der Kreislauf wieder hoch geht?

    Lieben Dank für deine Erklärung! Mmh ok, dann hab ich das wahrscheinlich fast etwas auf die leichte Schulter genommen. Ich achte jetzt drauf. Ich finde es aber auch schwierig... wenn man sich fitt fühlt und dann mach ich halt wie ich kann, da hat mir der Körper zu spät signalisiert, dass es zu viel ist. Muss da wohl echt besser auf mich achten.


    Ja, ich würde sagen, ich esse normal. Halt 3 Mahlzeiten am Tag. Hab mir aber auch schon überlegt, ob das vielleicht zu wenig ist und Zwischenmahlzeiten sinnvoll wären.


    Ja, kurzer Spaziergang wäre absolut drin! Nur leider im Moment nicht so wirklich, weil der Heuschnupfen quält %-|


    Mittlerweile hat es sich im Büro rumgesprochen und alle sind verwundert, dass ich schon im 5. Monat bin. Suchen alle den Bauch. :=o

    Ich würd es trotzdem mal evrsuchen, und wenn du nur einmal durch den Flur marschierst oder so. Hauptsache der Kreislauf geht hoch. Und eventuell die Mahlzeiten etwas verkleinern und dafür auf fünf Termien verteilen oder so.


    Ja, bisschen gucken muss man da schon, man übersieht so ein leichtes Ziehen schonmal. Eben doch besondere Umstände. ;-)

    Danke, werde die Ratschläge beherzigen und hab es heute schon bisschen anders gemacht. War ja zwar daheim, aber hab jetzt auch daheim mal öfter gegessen. Mal sehen.


    Im Moment fühle ich mich ansonsten ganz gut. Bisschen spannt der Bauch, aber vollkommen in Ordnung.


    Mach mir in letzter Zeit viele Gedanken um meine Beziehung und hoffe so, dass sie durch das Kind nicht zu sehr belastet wird. Ich hänge sehr an meinem Freund und will nichts gefährden. Bin jetzt schon am Überlegen, worauf ich wohl achten muss bzw was wir tun können, damit es weiterhin gut läuft.

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    Bin jetzt schon am Überlegen, worauf ich wohl achten muss bzw was wir tun können, damit es weiterhin gut läuft

    Das beobachte ich gerade im Freundeskreis. Eine Trennung ("2,5" Kinder) und eine Beziehung die sehr schlecht läuft (2 Kinder). Was mir bei diesen Paaren auffällt: Sie reden nicht miteinander, gönnen sich gegenseitig nichts und schenken sich keine Anerkennung + nehmen sich keine Auszeit zu zweit (und wenn es nur eine Stunde am Abend ist). Frau ist auf Mann neidisch und umgekehrt.

    Mmh... also ich denke auch, Kommunikation ist schon mal ein gutes Stichwort! Die Frage ist nur, wie man die sicherstellt, wenn vielleicht beide abends kaputt sind. Ich will auch vermeiden, dass ich ihn total überfordere. Er arbeitet sehr viel und ist abends verständlicherweise sehr müde. Ich vermute aber: das werde ich auch sein und mich wahrscheinlich danach sehnen, dass er mir mal das Kind abnimmt. Von Haushalt/einkaufen/etc. ganz zu schweigen. Mmh...


    Aber ok: Kommunikation, Zweisamkeit, Wertschätzung. Ich glaube, ich sollte mir das irgendwo aufschreiben, dass man es im Alltag oft sieht...

    Ich hoffe auf jeden Fall, dass die Länge unsrer Beziehung irgendwie ein Pluspunkt ist und uns das hilft, weil man den anderen gut kennt und sieht, wenn die Überlastung anklopft (bestenfalls schon vorher...).


    Mein Freund hat das Thema gestern sogar auch angesprochen. Er ist zuversichtlich, dass wir das schaffen, aber es hat mir ein mulmiges Gefühl gegeben, weil ich nicht gedacht hätte, dass er darüber nachdenkt bzw sich sorgt.

    Toffifee

    Wie geht es dir denn?

    ...

    Toffiffee, das freut mich! :-) Wie geht es dir mit dem Schritt?


    Mmhhh... nicht wirklich. Also, meine Eltern würden sicherlich mal aufpassen. Das habe ich sie so aber auch noch nicht gefragt. Seine Eltern - eher schwierig. Sie hat mir mal gesagt, dass sie früher auch niemanden hatte, der sie unterstützt und dass es niemanden interessiert hat und auch nicht gefragt wurde. Ich kenne auch ihre Einstellung von wegen, man hat ein Kind und Verantwortung und hat für dieses Tag und Nacht da zu sein. Also: weggehen und Zeit als Paar ist unerwünscht. Ich mag sie ja, aber ich hasse auch ihre konservativen Ansichten, dass ich mir denke, wir werden da noch viel Spaß haben...

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    Er arbeitet sehr viel und ist abends verständlicherweise sehr müde.

    Ist er denn bereit, daran was zu ändern, um ein präsenter Vater sein zu können? Das würde ich schon als erforderlich ansehen (zumindest wenn man will, dass der Vater ein aktiver Vater ist.).

    Ganz generell: ja.


    Das Problem ist nur die Firma, in der er arbeitet. Alle total überlastet, zu wenig Leute. Er hat da eine ziemlich wichtige Position und ich weiß nicht, inwieweit die Arbeitszeit minimiert werden könnte. Vor allem ohne, dass er dort dann auf dem absteigenden Ast ist. Das möchte ich ja auch nicht. Dazu kommt noch, dass er täglich weit pendelt. Wir werden auch sicherlich in den kommenden Jahren umziehen, um seine Fahrtzeit zu verkürzen.

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    Ganz generell: ja.

    "Generell ja" nützt nichts. Wenn du möchtest, dass er Zeit und Energie hat, um ein aktiver Vater zu sein, dann brauchst du ein "ja, mache ich.", dem dann auch die entsprechenden Handlungen (inkl. in Kauf nehmen des beruflichen Risikos) folgen. Statistisch ist es nämlich sonst eher so, dass junge Väter eher noch MEHR arbeiten (z.t. wg. gestiegener Verantwortung).

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    Das Problem ist nur die Firma, in der er arbeitet. Alle total überlastet, zu wenig Leute.

    Wie steht die Firma finanziell da? Wenn alle total überlastet sind, müsste ja eigentlich jemand zusätzlich eingestellt werden.

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    Er hat da eine ziemlich wichtige Position und ich weiß nicht, inwieweit die Arbeitszeit minimiert werden könnte. Vor allem ohne, dass er dort dann auf dem absteigenden Ast ist. Das möchte ich ja auch nicht.

    Ist es dir im Zweifel wichtiger, dass er als Vater präsent ist oder dass er beruflich nicht zurückstecken muss? Davon hängt vieles ab. Wenn es zweiteres ist, darfst du dich hinterher aber auch nicht über die Konsequenzen wundern.

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    Dazu kommt noch, dass er täglich weit pendelt. Wir werden auch sicherlich in den kommenden Jahren umziehen, um seine Fahrtzeit zu verkürzen.

    Das ist sicher sinnvoll. Zumindest wenn er - trotz Arbeitsbedingungen - bei dem Unternehmen bleiben will.

    Er hat den wesentlich besseren, sichereren und besser bezahlten Job als ich. Mein Job ist gut, ok, eine super Chance für mich, aber nix, wo ich bleiben will. Daher ist für mich sein Job mehr wert, der ist - trotz der blöden Rahmenbedingungen - ein Glücksgriff. Daher ist es für mich auch ok, wenn ich mich beruflich in seine geographische Richtung orientiere.


    Tja, es ist schwierig. Ich will natürlich, dass er präsent ist und sich einbringt. Es darf und soll nicht alles an mir hängen. Und das hat er auch schon gesagt. Ich denke, wir werden das noch mal klären. An der Pendelei kann ich nichts ändern, hier geht immer Zeit flöten. Und die Arbeitszeiten, Mmh. Das hängt an Abgabeterminen und sein Chef blockiert ihn oft abends. Ich denke, da müssen wir uns einen Schlachtplan überlegen.


    Es ist ein weltweites, sehr großes Unternehmen. Aber der Bereich ist eher Nische. Gibt nicht viele, die sich in der Hinsicht spezialisiert haben. Und Kollegen rennen eher weg, weil der Standort unattraktiv ist.

    Ach so, seine Kollegen, also, das ist eine junge Gruppe. Alle Väter. Die meisten machen es so: normal arbeiten und die Überstunden öfter am Stück abbauen. Also weniger jeden Abend früh heimkommen, sondern öfter mal komplette Tage daheim sein.


    Es k**** mich an. Das war ja einer der Gründe, weshalb ich immer gezögert habe. Der Kerl muss schuften, ich bin erst mal angemeldet. Es ist total deprimierend. Ich war ja nur irgendwann so bockig, dass ich gesagt habe, der Drecksjob hält mich nicht ab. Aber es ist verdammt schwierig. Und mein Problem ist: Ich sehe es. Ich sehe weiterhin die Nachteile. Noch immer kein grinsendes Honigkuchenpferd, das nur noch aufs Kind schaut. Die Schwangerschaft läuft nebenher und ich sehe, wo man überall Nachteile hat. Meinen Kolleginnen war das alles egal. Da gab es nur noch Baby und die Vorbereitungen. Ich bereite noch nichts vor und grübele.

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    Die Schwangerschaft läuft nebenher und ich sehe, wo man überall Nachteile hat. Meinen Kolleginnen war das alles egal. Da gab es nur noch Baby und die Vorbereitungen.

    Es gibt nunmal viele Frauen, die beim Thema Nachwuchs erschreckend "eindimensional-interessiert" werden. ":/ Diese "Fraktion" würde ich mir aber echt nicht als Vorbild nehmen. :|N


    Ich glaube, dass man bessere Chance hat, gefährliche Klippen zu umschiffen, wenn man sie frühzeitig sieht und als Gefahr erkennt.