• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
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    Ich glaube das ist meine Art der Vorbereitung... Auch das, alles für mich behalten und das gar nicht so zu kommunizieren. Einen Teil der Familie hab ich auch noch nicht informiert. Der Gedanke an "Erstlingsausstattung" überfordert mich noch im Moment. Ab wann kümmert man sich da überhaupt?? Naja. Ich habe am Dienstag wieder einen Arzttermin. Ich hoffe, dass noch alles in Ordnung ist. Ich denke kaum an diese Termine - aber kurz vorher werde ich dann doch immer etwas nervös.


    Und ja, diese Frauen sind nicht so meins... ich mag keine Bauchabdrücke machen und Söckchen stricken. Und meine Kollegin schwärmt mir seit Wochen von der "herrlichen Babyzeit" vor. Ich könnte durchdrehen. Vor der habe ich einfach nur einen wahnsinnigen Respekt.

    Mh, ich sehe das wie Lola. Es gibt bei Kindern immer ein berufliches Risiko und die Frage ist nur: trägt es einer oder verteilt man es soweit möglich?


    Das mit dem Tage am Stück abfeiern klappt besser wenn Kinder größer sind, je kleiner sie sind, desto weniger können sie sich an Leute erinnern die nicht regelmäßig präsent sind. Nur so als Anregung.


    Babyausstattung tut es auch noch kurz vor knapp. Da muss man nicht in Aktionismus ausbrechen. Und ansonsten geht das halt jeder auf seine Weise an. Wobei ich glaube, dass du dir sehr viele Sorgen machst und dadurch vielleicht auch ein wenig den Blick fürs Positive verlierst. Immerhin läuft es ja bisher bei dir ziemlich Komplikationsfrei und das ist schon ziemlich viel wert. :-)


    Am Ende bringt es ja auch nichts sich wahnsinnig viel Gedanken um Zeug zu machen, bei dem es noch zuviele Unbekannte gibt.


    Versucht doch mal zu sondieren welche Möglichkeiten es in der Firma geht, besprecht welche Risiken ihr eingehen würdet, guckt nach Wohnungen näher an seiner Firma und nach beruflichen Möglichkeiten da für dich und so. Macht das ganze beherrschbarer und weniger erschreckend. Das wäre jedenfalls meine Strategie: da wo ich kann mehr Substanz hinter packen, das was ich gerade eh nicht einschätzen und beeinflussen kann, wegschieben und mich da auf das konzentrieren was gerade gut läuft.


    Ach ja und von wegen nicht bemerken das dein Freund sich um sowas Gedanken macht, hast du eine Glaskugel? Also ich meine, er ist dein Partner, aber du kannst auch ihm nur vor die Stirn gucken. Also freu dich doch daran, dass er mit dir offen über sowas spricht und das ist doch eine super gute Basis.

    Also, er steht bzgl Job absolut hinter mir. Er möchte mir auch einen schnellen Einstieg wieder ermöglichen, von dem her würde ich sagen, es wird geteilt. Außer in der ersten Zeit - da stecke ich zurück. Es ist halt wie gesagt nur die Frage, wie wir dafür sorgen können, dass er stundenmäßig nicht so viel arbeiten muss (Stichwort: Überstunden).


    Und der Job bei ihm in der Nähe wäre dann hoffentlich nach der Babyzeit bzw evtl würde ich auch zuerst nochmals in die alte Firma zurückgehen und mich aus der Stelle heraus dann bewerben.


    Und du hast recht... ich mache mir immer zu viele Gedanken und erlaube mir oft keine positiven Gefühle aus Angst, verletzt zu werden. Ich habe noch immer Sorgen, dass es schief geht, was mich irgendwie blockiert. Statt es zu genießen, dass es mir soweit gut geht.


    Alles klar... dann mach ich mir glaub mal eine Liste, was es so alles braucht und schiebe die dann nochmal zur Seite. Evtl erfahre ich am Dienstag auch mehr bzgl Geschlecht, dann weiß ich auch, wen ich vielleicht hinsichtlich Klamottem leihen ansprechen kann.

    Also wenn du Babyzeug brauchst, dann können wir auch gucken wir weit es ist. Ich hab hier einen Katon voller Klamotten für den schlimmsten Fall, nämlich den, dass sich noch ein Baby einschleicht. Das sind Sets, ausreichend um damit hinzukommen. Ich hab nen Hochstuhl den ich dir geben könnte und so. Mein Geheule falls ich ihn nochmal bräuchte würdest du dann bis zu deinem Wohnort hören, egal wo du wohnst. %:| %:| Also mach dich da mal nicht irre. Und zum Glück sind die am Anfang eh nicht daran interessiert welche Farbe das Zeug hat, was sie vollkotzen. ]:D ]:D


    Wir haben gerade den Klassiker, er arbeitet ganz, und pendelt insgesamt drei Stunden hin und zurück, ich hab Kinder, Haushalt und bau mir nebenbei auf freiberuflicher Basis was auf. Das liegt schlicht daran, dass er nach dem Umzug zuerst was gefunden hat. Er bewirbt sich weiter auf TZ Stellen, aber das ist schwer, weil die immer an Frauen gehen. Bei Männern gehen die Arbeitgeber davon aus, dass die sich dann in absehbarer Zeit eh wieder auf VZ bewerben. Da hat man es leichter wenn man schon in einem Betrieb länger dabei ist, da hat man nämlich schlicht Anrecht auf 3 Jahre TZ, jedenfalls ab einer gewissen Betriebsgröße. Ist natürlich nicht super für den Lebenslauf, aber das ist so eine Babyauszeit ja auch nicht, damit muss man als Eltern meiner Meinung nach halt leben.


    Ziel: er findet eine TZ Stelle und ich fasse hier beruflich Fuss. Da haben sich gerade ein paar interessante Optionen aufgetan und in meinem Job ist das ansonsten mit langfristigen Perspektiven eh kompliziert, auch ohne Kinder. Mit Kindern fällt ein ganz großes Arbeitsfeld schlicht weg, muss man sich keine Illusionen machen.


    Wenn beide Angestellte sind, dann kommt es meiner Erfahrung nach darauf an, dass beide vom Kindergarten abholen, denn sowas schränkt die Flexibilität mehr ein, als man denken könnte. Es ist nicht nur der Wiedereinstieg und die Fehlzeit, es ist die Frage wer verantwortlich ist, wenn das Kind krank ist. Wenn immer du die Kranktage nehmen musst, wenn Baby flach liegt, dann hast du weiterhin berufliche Nachteile die er nicht hat. Genauso beim Hinbringen/Abholen zur/von der Kita. Wenn du das immer alleine an der Backe hast, dann bedeutet das am Ende, dass du tendenziell eher zu spät bist, weil Kind noch kurz mal eben einen Wutanfall hatte, gebummelt hat oder einfach nur auf Klo musste, sich ein Getränk über den Pulli gegossen hat oder oder oder. Und es bedeutet das du immer und wirklich immer pünktlich gehen musst, es sei denn du arbeitest im Grunde wesentlich kürzer als die gebuchte Kitazeit, so dass du Luft für spontante Mehrarbeit hast. Dafür muss man aber sehr lange Zeiten buchen und ob das geht hängt natürlich von Arbeitszeiten und Öffnugnszeiten der Kita ab. Unsere macht um 16 Uhr zu, Punkt. Wenn da gerade noch ein wichtiger Kunde sitzt bedeutet das für den der Abholdienst hat, dass er den Kunden sitzen lassen muss.


    Es sind also weniger die Überstunden als mehr die allgemeine Zuständigkeit für alle Belange rund um das Kind. Wer nimmt Urlaub wenn in der Kita frei ist (bei uns stehen nun vier Wochen Kindergartenurlaub an)? Wer nimmt Krankentage? Wer fährt hin und zurück? Wer nimmt die U-Arzt Termine mit Kind wahr? Wer macht früher Schluß wenn später Geburstage und so anstehen? Wer bastelt mit dem Nachwuchs die Laterne für den Umzug und muss dafür nachmittags eher nach Hause?


    Das setzt sich fort über die Hausaufgabe, Nachhilfe, Hobbies am Nachmittag zu denen die Kinder gebracht werden müssen oder wo man zumindest fahrgemeinschaften organisieren muss. Dafür muss man aber Kontakte zu anderen Eltern knüpfen, was auch nicht ohne Zeiteinsatz klappt, weil man dafür zu Kitaveranstaltungen muss und soweiter.


    Am besten klappt das mit der Verantwortung Erfahrungsgemäß wenn beide von beginn an zuständig sind. Wenn nicht klar ist, dass sie jede Nacht aufsteht, nur weil sie gerade zu Hause ist und stillt. Wenn die Arbeit mit dem Kind nicht niedriger gewichtet wird als die Erwerbsarbeit, nicht als weniger verantwortungsvoll. Und das ist sie auch nicht, denn wer will schon vor Übermüdung das Baby vom Wickeltisch rollen lassen?


    ich denke, wenn noch ein Kind käme, würde ich hier auch die TZ Elternzeit drängen. Da kann man ja Stunden dazu arbeiten und ist trotzdem mehr zu Hause. Das gabs für uns noch nicht, aber mich deucht, dass wäre eine gute Alternative. Nach den zwei Monaten am Anfang wo er bestensfalls ganz zu Hause ist, weil Frau nach Entbindung ja bestensfalls liegt, viel auf dem Bauch, damit sich alles zurückbilden kann, kann er dann weiter arbeiten, aber weniger und ist dann eben auch zuständig. Wenn sich das in der Elternzeit erstmal so eingespielt hat, dass sie alles macht, dann ist es total schwer das nach der Elternzeit wieder aufzubrechen.

    Und das gilt ja nur, wenn man selbst und das Kind mit langen Trennungszeiten und Kita gut zurecht kommt. Wenn Kind krank oder eben nicht für Betreuung gebaut ist oder in einem die Sehnsucht stark ist (und das kann ja beiden passieren, ist ja auch gar nicht verkehrt gerne mit dem eigenen Kind zusammen zusein ;-D), dann ist es sowieso nochmal anders.

    Nun kommt der Tripplepost (muhahaha):


    Mir ist nämlich noch etwas eingefallen von wegen Umzug:


    Wenn du erst arbeitest und dann umziehst, beduetet das ja, dass du den ganzen Eingewönungszirkus mit dem Kind durchhast. Inklusive der Zeit in der sie in aller Regel (goldene Ausnahmen gibt es natürlich) nur zu Hause rumhängen weil sie jeden in der Einrichtung üblichen Infekt durchmachen. Und dann willst du ernsthaft umziehen und alles nochmal machen? Das ist eigentlich ziemlich ungünstig, auch weil die Bezugspersonen da dann wieder wegfallen. Das vertragen die meisten Kleinkinder nicht besonders gut.


    Ich würde, so aus praktischen Erwägungen raus, umziehen solange Baby noch nicht betreut wird und dann am neuen Wohnort eingewöhnen. Dann kannst du dich aus der Elternzeit raus bewerben, was ja nicht das selbe ist wie arbeitslos zu sein. Und du hast, weil Job noch vorhanden, überall Anrecht auf einen Krippenplatz. Dann müsstest du den Rumba mit der Gewöhnung nur einmal machen und das in einer Zeit in der du noch nicht auf der Arbeit sein musst, also auch Krankeiten abfedern könntest ohne gleich im neuen Job ständig zu fehlen. Die nehmen nämlich in jeder Einrichtung neu alle Infekte mit ...

    Zitat

    Toffiffee, das freut mich! :-) Wie geht es dir mit dem Schritt?

    Frag mich das noch einmal, wenn ich zwei Striche sehe 8-)

    Liebe danae,


    viiielen Dank für deine Beiträge!! :-) Mehr, mehr, mehr ;-D Ich melde mich die Tage - Arbeiten schlaucht mich etwas und ich sehne mich schon wieder nach Urlaub |-o Seit zwei Tagen ist mein Bauch enorm gewachsen, jetzt ist er auch eher schwangerenmäßig und sieht nicht mehr nach Wohlstandsbäuchlein aus. Hab doch bisschen dran zu knabbern. Über 30 Jahre ist der Bauch ultraflach und plötzlich bisschen Wampe. Verrückt.


    Also, ich melde mich schnellstmöglich!! Schon jetzt aber: lieben, lieben Dank für deine Worte! War irgendwie gerührt und freue mich über so viel Anteilnahme und deine Anregungen!!! :-)


    ??und dein Studienfach klingt interessant- ich grübel noch, was die Montage ist?? ;-D

    Frag einfach nach, wenn du noch irgendwas wissen willst. Ich teile gerne meine Erfahrungen, muss ja nicht jeder an der selben Stelle verwundert in das selbe Loch fallen, dass ich und tausend andere schon gefunden haben. ;-D ;-D

    Zitat

    Ich wünsche dir, dass es dich voll erwischt und deinen Mann gleich mit

    Ich hoffe es :-)


    War Kind Nr. 2 eigentlich ein richtiges "Wunschkind"? Wie hast du den positiven Test aufgenommen?

    War es. Ich wollte unbedingt ein Zweites. Aber einen positiven Test im eigentlichen Sinne hatte ich gar nicht. Bin mit enormen Unterleibsschmerzen eingeliefert worden, nachts um zwei, weil der Notarzt dachte mein Blinddarm müsse raus. Tja, waren dann aber die ersten Dehnungsschmerzen. (Halleluja!)


    Als mich die Ärztin da in der Nachtschicht anpampte ich sei schwanger und gar nicht krank, war meine erste Reaktion:"Ach so." ;-) Und dann der zweite Gedanke:"Na ja, dann können sie mich wieder gehen lassen, dann war das Umfallen ja normalen und die Übelkeit auch, kann ich mich dann gleich mal dran gewöhnen, wenn es läuft wie beim ersten Mal."


    Man könnte also sagen, ich hab mich verhalten (ist ja noch so unsicher) aufs Kind gefreut, aber bei der Aussicht auf die Schwangerschaft schwer aufgeseufzt. ;-D ;-D

    Ich bin seit gestern irgendwie nicht gut drauf. Auf einmal kommt die Panik. Seitdem ein kleines Bäuchlein da ist, hab ich Angst. Ich gucke mich an und frag mich, ob das die richtige Entscheidung war. Ich habe Angst vor der Veränderung und mache mir so Sorgen, dass ich nicht glücklich sein werde. Was stimmt nur nicht mit mir... Zwei meiner Freundinnen sind auch schwanger und so dermaßen glücklich, dass ich mir denke, so wie ich fühle kann nicht richtig sein. Habe echt nah am Wasser gebaut und könnte heulen. Hormone? Alles normal? Oder muss ich mir Sorgen machen? Ach Mann... :-|


    Tut mir leid, ich kann gerade auf nichts anderes eingehen. Muss mich erst mal durch den Berg an Emotionen wühlen... ich glaube, ich fühle mich auch irgendwie allein und bin überfordert. Muss den Kerl mehr einspannen. Und entgegen meiner Erwartungen und Befürchtungen, ist seine Familie so ruhig. Da meldet sich niemand und fragt. Ich hatte Angst, dass sie sich zu sehr einmischen. Dass jetzt aber gar keine Reaktion kommt, verletzt mich doch mehr, als ich dachte. Vermutlich kann man mir es auch einfach nicht recht machen.