• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    Dann hol dir mal deinen Freund ran und lass dich knuddeln. Solange gehts ja nur virtuell, dass ist einfach nicht das selbe. ;-)

    Hey Smilli, ich lese hier auch nach wie vor still die ganze Zeit mit. Tut mir sehr leid, dass Du Dich gerade mit allem nicht so gut fühlst. Wünsche Dir, dass das nur eine ganz kurze Phase ist und es Dir bald besser geht :)* @:)


    Mach Dich nicht fertig, ich glaube, in einer Schwangerschaft ist die ganze Bandbreite der menschlichen Emotionen irgendwo normal. Nur weil Deine Freundinnen anders empfinden, bist Du noch lange nicht schlechter, nur anders. Du bist ja auch ein einzigartiger Mensch :)z

    Endlich habe ich die nötige Ruhe zum Antworten. Liege faul unter dem Sonnenschirm und mache einfach nichts. Etwas, was ich auch in den letzten Monaten erst einmal lernen musste |-o


    Lieben Dank euch allen, dass ihr hier so eifrig mitlest. Ich merke, dass ich doch ganz viele Sorgen lediglich hier "ablade" und im Alltag ausblende.


    Ich fühle mich so einigermaßen ok. Die letzte Woche war irgendwie anstrengend und viel. Das Hormonchaosproblem habe ich noch immer %-| In dem einen Moment freue ich mich, im anderen schluchze ich meinem alten Leben hinterher. Sehr aufwühlend. Aber ich habe mal das getan, was ich sonst nie mache: Etwas zur Schwangerschaft googlen. Und siehe da - anscheinend werden gerade vermehrt irgendwelche Hormone ausgeschüttet. Yippieh, ja, das spüre ich. Ich bin da so wahnsinnig anfällig, da freut man sich doch direkt auf nach der Geburt. Ich weiß jetzt schon, dass ich ein Kandidat für Depressionen bin. Danae, fällt dir dazu was ein? Wollte mal meine Hebamme fragen...


    Danae, deine ganzen Anregungen finde ich supergut und ich muss gestehen - über das meiste habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. Ich habe das so sehr alles auf mich zukommen lassen, dass viele Dinge nicht geklärt sind. In einem stabileren Moment werde ich darüber sicherlich nachdenken... Wahnsinn, was zu dieser Zeit alles dazugehört.

    Mein allergrößtes Sorgenthema ist im Moment, dass ich diese Woche wieder beim Arzt war. Das Kind ist ok. Scheint dahingehend alles in Ordnung zu sein. Es war sehr aktiv, ist mit der Größe etwas voraus. Beim nächsten Termin wird dann eine größere Untersuchung stattfinden, keine Ahnung, ich glaube da guckt man dann konkret nach der Versorgung oder so.


    Was jetzt aber wirklich nicht schön war: das Kind kann momentan auf natürlichem Wege nicht schlüpfen. Der Muttermund ist durch - tja, wahrscheinlich die Plazenta? - blockiert. Wird nun beobachtet, ob sich durchs Wachstum des Kindes auch die Plazenta mit bewegt. Der Arzt hat mich komplett verunsichert. Er hat anhand des Ultraschalls nicht gesehen/verstanden, wie die Plazenta liegt (vorne/hinten). Und er war so entspannt, dass ich erst mal (mit Tinnitus im linken Ohr vor Schreck) von dannen zog. Und nun läuft das Gedankenkarusell. Ich habe nicht darauf geachtet, wie die Plazenta genau liegt. Eine Freundin, deren beste Freundin Hebamme ist und der ich das erzählt habe, hat mich komplett dazu gebracht, dass ich fast meinen Verstand verliere: Die meinte nämlich, sollte sie sich nicht verschieben, muss ich schon recht früh in der Schwangerschaft (was zum Geier ist früh???) deutlich zurücktreten und viel ruhen. Generell droht wohl eine Unterversorgung des Kindes (wegen seinem Gewicht auf Plazenta) oder eine Plazentaablösung.


    Ich kann nicht in Worte fassen, was diese neue Information mit mir macht... ich mache nun weiter wie bisher und denke mir, Smilli, nicht in Panik verfallen. Aber die Angst ist natürlich da. Horch nun arg in mich hinein, ob ich es spüre. Aber ich merke es im Moment eh nur sehr zaghaft (ist für mehr wahrscheinlich auch noch zu früh).


    Vielleicht ist das ganze Thema auch in ein paar Wochen gar kein Thema mehr. Aber ich kann einfach nicht ganz abschalten... Der Kaiserschnitt wäre es nicht mal - meinetwegen dann das. Hauptsache, es kann schlüpfen und alle bleiben gesund. Aber bis dahin ist es ja noch so ein langer Weg.. Leider habe ich meine Hebamme gestern nicht erreicht. Die Freundin meint, noch mal zum Arzt gehen und evtl auf ein Teilbeschäftigungsverbot pochen - aber ist das nicht etwas arger Aktionismus, wo evtl gar kein Bedarf besteht?

    Dices Lob fürs nichts-tun. Das ist ganz wichtig und auch schon die wichtigste Vorsorge gegen Depressionen nach der Entbindung. Setz dir keine Ziele, nimm dir nichts vor, lass alles deinen freund erledigen und organisieren, vom Maxi Cosi bis zum Bett beziehen und lieg viel rum. Das was ich gemacht habe, nämlich eine Hausarbeit schreiben müssen ist so ziemlich das dümmste was man machen kann. Man bringt sich um die Zeit die man braucht um in der neuen Rolle seelisch und organisatorisch anzukommen. Und das was man schon konnte, Haushalt und so, muss alles neu gelernt werden, unter den neuen Umständen. Man ahnt gar nicht wie anders Abwasch sein kann, wenn man dabei ein Kind nicht schreien lassen will.


    Deshalb, groove dich in aller Ruhe ein, leg dir viele Bücher (oder nen reader mit Nachbeleuchtung!) bereit und setze am Anfang einfach "Baby kennenlernen und Mutter sein eingewöhnen" als ersten und einzigen Punkt auf die Tagesordnung. Das ist, laut Hebammen, Ärzten und nun auch eigener Erfahrung (ich musste es beim ersten mal ja unbedingt anders machen %-| %-| ) die beste Vorsorge gegen Depressionen nach der Entbindung. Und natürlich gegen jede Menge dummer Rückbildungsprobleme.


    Und dann die ganzen Punkte: Man hat die nie alle auf der Pfanne, bevor man es nicht erlebt hat. Ich bereite mich ja innerlich auf die Einschulung der Großen vor und trotz all der Erfahrungen die ich schon gesammelt habe, bin ich mir ganz sicher, dass es total anders sein wird, als ich nun erwarte. Da tun sich dann Aufgaben auf, von denen ich vorher nichts geahnt habe und das Kind reagiert ganz anders als die letzten Jahren hätten erwarten lassen oder wie auch immer. Die Fähigkeit sich dann auf etwas einzustellen, wenn es da ist, ist sicher diejenige, die hier in der Mutterschaft am besten geschult wurde. ;-D ;-D


    Gerade ist also Problem "Plazenta" da. Wie wäre es, wenn du zuallerst einmal am MOntag deinen Dok anrufst und nochmal nachfragst?Der hat die Bilder, der kann da am qualifiziertesten was zu sagen.


    Eine Planzenta unten ist halt bisschen doof, aber du bist ja noch recht früh dabei, da dehnt sich ja noch alles und man kann halt vorher nicht genau abschätzen wo unten nun sie genau sitzt. Wird sich zeigen, noch kein Anlass für Panik, weil noch schwimmt Baby ja offenbar vergnügt im Kreis und hat Platz, kann ergo auch auf gar nichts drücken. Noch ist also alles im grünen Bereich. Kein Grund in Hektik auszubrechen.

    Lieben Dank für deine Antwort!! :)_


    Ja, ich versuche gerade ein bisschen weniger ein Workaholic zu sein und mehr liegen zu lassen. Gelingt mir teilweise schon ziemlich gut. Ich habe vorhin nur kurz die Wäsche aufgehängt und liege noch immer faul rum :=o


    Ok, verstanden: Druck rausnehmen, das Gefühl zu haben, gleich den Haushalt perfekt schmeißen zu müssen. Zurücklehnen und in der neuen Rolle ankommen, dem Körper die Möglichkeit geben, sich zu erholen. Da wird sich mein Freund aber umgucken ;-) Der schimpft ja oft mit mir, dass ich immer zu viel mache.


    In der Zeit auch noch eine Hausarbeit schreiben zu müssen, ist natürlich auch wirklich ungünstig. Ich weiß noch, wie mich das Hausarbeitenschreiben auch ohne Kind schon gestresst hat... Wie hat sich das dann bei dir ausgewirkt?


    Ui ja, Einschulungszeit ist sicherlich sehr spannend! Bin gespannt, was du dann vielleicht davon berichtest :-) Ich seh schon... es kommen dann immer neue Herausforderungen. ??ich wäre ja einfach schon froh, wenn die Herausforderung Schwangerschaft und Babyzeit vorbei wäre?? |-o


    Ja... ein neues Problem. Nervig, ohne wäre mir deutlich lieber. Ja genau, ich denke auch, noch ist da nichts in Gefahr. Und sich nen Kopf zu machen, was sein könnte... wer weiß, ob es überhaupt so kommt. Ich schwanke seit Tagen zwischen "gib dem ganzen die 3.5 Wochen Zeit und schau dann, was die Gegebenheiten sind" und "Ruf nächste Woche gleich beim Arzt an/geh vorbei/ lass es dir erklären". Mmmh. Aber so ganz unbeschwert ist man dann halt doch nicht. Ich denke auch, ich rufe einfach noch mal an und frage nach, wie die Plazenta liegt. Zu blöd, dass ich total unfähig beim Termin auf der Liege lag und nicht reagieren konnte. Emotionen einordnen und steuern und denken gleichzeitig funktioniert nicht so gut. Weiß gar nicht, ab wann das überhaupt Thema wäre für den Arzt - ich google aber auch nicht.


    Bin heute übrigens in der 20. Woche angekommen. Vorhin, wie ich da so rumliege, hat es im Bauch ordentlich geturnt. Hab da sogar erstmalig die Bewegungen von außen gesehen :-o Das ist ja schon etwas gruselig... Eigentlich wollte ich mir den ganzen Nachmittag mal Gedanken bzgl Namen machen. Aber da komm ich nicht weiter. Das ist ja ein unglaublich schwieriges Thema. ??und ich bin geschädigt durchs Studium??

    Hab einen großen Fehler gemacht: Hab nach den Ausprägungen gegooglet, weil ich mir dachte, dann weiß ich dieses Mal, wovon der Arzt spricht. Und blöderweise stand da noch so viel anderes blödes Zeug. Und überall, auf verschiedenen Seiten, das gleiche: Saugefährlich, unter Umständen verbluten innerhalb kürzester Zeit, Baby wird geholt - egal wann, auch wenn es nicht überlebt. Und im Stadium, in dem ich mich befinde, viel schonen, nix tragen. Ich fühle mich verarscht. Von meinem Körper und dem Arzt. Mir wurde nix gesagt, gar nichts!! Einfach wieder zum Arbeiten geschickt. Ich habe gerade erst mal bitterlich geweint, zum Glück war mein Freund zur Stelle, der mich getröstet hat. Ich bin echt fertig und habe so Angst. Wenn jetzt was sein sollte, hat das Kind doch gar keine Chance. :�( Bin überfordert und mein Plan ist, am Montag direkt noch mal beim Arzt zu stehen.

    Mach das und denk immer daran, google ist dein Feind, da landen immer die üblen Sachen oben. Sei dir da nicht zu schade genau nachzufragen und sei nicht zu wütend auf dich. Als ich zur Sondermessung musste, weil mein Kind zu dünn war, konnte ich auch erst nicht eine intelligente Frage stellen. Das geht alles viel zu schnell. Ist ganz normal. @:)


    Ich bin in eine dicke Depression gerutscht und wollte mit dem Kind aus dem Fenster springen. Kann das wirklich nicht empfehlen. Und dein freund kann dann mal zeigen wie wichtig es ihm ist, dass du weniger machst. ;-D ;-D

    Ich priorisiere das jetzt am Montag und erwarte mehr Infos. Ich fühle mich machtlos und möchte wissen, was ich tun kann. Bis dahin versuche ich ruhig zu bleiben, fällt mir nur unglaublich schwer. Aber das Kleine ist heute so gut drauf, turnt wie noch nie, der Bauch beult, das ist schön und lenkt etwas ab. Da scheint es jemandem ganz gut zu gehen.


    Morgen bin ich eigentlich unterwegs. Heute Nachmittag dachte ich mir, ich sage alles ab. Doch jetzt geh ich doch - wurde ja nicht offiziell ins Bett verfrachtet. Mein Freund ist auch unglaublich lieb. Hat mich bekocht und guckt sehr nach mir.


    Uff, also doch so ne richtige Depression der feinsten Art... das ist ja furchtbar. Wie lange hast du gebraucht, um da wieder rauszufinden? Ist sicherlich schwierig, weil man ja nicht nur egoistisch nach sich schauen kann.

    so ein halbes Jahr, dann stand ich soweit wieder, wie das bei mir normal ist. Aber ich war damals auch in Therapie und mein Therapeut hat mich da gleich abholen können.

    Ich werde es meiner ehemaligen Therapeutin auch mal mitteilen, was Sache ist ;-) Weil ich da nicht mehr in Therapie bin und vielleicht ganz gut, wenn ich ihr sage, dass ich vermutet, dass es eine kritische Zeit werden könnte... (jegliche Hormonveränderungen und -schwankungen haben mich in der Vergangenheit in eine mittelschwere Krise gestürzt %-| )

    Habe mich heute mit meiner Hebamme beraten und sie hat mich ziemlich gut beruhigt. Ich solle mir mal jetzt keine Sorgen machen und dem Ganzen Zeit geben, dass sich da was tun kann. Und dann wird man sehen.

    Na siehst du, alles gut. Und das mit der Therapeutin halte ich für eine gute Idee. Man sollte sein Netz spannen solange man kann und wenn man es dann nicht braucht hat es ja auch nicht geschadet. ;-)

    Hallo Smilli,


    wie geht es Dir? Hatte in einem anderen Faden gelesen, dass sich das bei Dir zum Glück als falscher Alarm herausgestellt hat mit der Plazenta Praevia...hoffe, Du bleibst für den Rest der Schwangerschaft von solchen Sachen verschont %:|


    Schönes WE Euch *:)