• Oh nein, ich höre was, wo kommt das denn her?

    Die biologische Uhr. Sie tickt. Ganz plötzlich. Und ich höre es! Hilfe!!!! :-o :-o :-o Ich habe über die Frauen immer geschmunzelt, die, mit ihrem ausgeprägtem Kinderwunsch. Konnte das nie nachvollziehen. Fand das "Babygetue" lächerlich. Ok, eigentlich finde ich das jetzt teils auch noch immer. Es hat sich ganz heimlich, still und leise angebahnt: Ein Kind.…
  • 1 Antworten

    Ja wahrscheinlich. Weil so plane ich zu viel. Und ich bin einfach ein Denker und eine, die immer zu viel denkt. Ich bin da viel zu rational. Ich will jetzt im Job auf der Position, auf der ich gerade bin, ankommen und was aufbauen. Und denke mir immer, dass das clever ist. Aber weiß nicht, ob es das wirklich ist. Eigentlich müsste ich jetzt noch 2.5 Jahre arbeiten, damit es so richtig als "Erfahrung" in dem Bereich eingestuft wird. Aber da rennt mir ja total die Zeit davon. Und wahrscheinlich wäre ein Arbeitgeberwechsel davor auch noch gut, weil ich genau weiß, dass ich in der Position mit Kind nachher abgeschrieben bin und die Position nach der Elternzeit nicht mehr machen darf. Tolle Aussicht. %-| :(v Wenn ich das aber geschafft habe, kommt sicherlich das nächste, was mich wieder abhält. Und eigentlich stehe ich mir ja permanent selbst im Weg. Ich denke mir halt immer, ich will ja auch noch arbeiten. Und stelle mir den Wiedereinstieg mit Kind so schwer vor, dass ich jetzt weit kommen sollte, damit ich gewisse Erfahrungen vorweisen kann. Ich weiß nicht, ob das clever ist. Aber ich mag halt nicht nur nach einer potentiellen Schwangerschaft irgendwas arbeiten. Sonst wäre ja der ganze schwere Ausbildungsweg, der mir so unendlich viele Nerven gekostet hat, völlig umsonst gewesen.

    Zitat

    Ich hätte auch am liebsten gehabt, dass das Schicksal entscheidet, aber die Verhütung hielt bombenfest :=o

    ;-D ;-D ;-D :)^ Vermutlich ist das auch meine insgeheime Hoffnung :=o Und daher CI. Immer froh, wenn es gut gegangen ist. Und auch irgendwie nicht, weil es dem Gedankenmachen endlich ein Ende setzen würde. Aber ein Kind ist eine so wichtige Entscheidung, die man dann wahrscheinlich auch nicht dem Schicksal in die Hände legen darf. Oder vielleicht doch. ]:D


    Mein Kerl würde da auch gerade aktuell gar nicht mitmachen. :|N

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    Hilfreich ist auch, wenn einem bei den Aktivitäten, die mit Kind schwerer durchzuführen sind, also Partys, Fernreisen alleine etc, sowieso langsam Langeweile beschlichen hatte.

    Das hat eine Freundin von mir mal gesagt. Ich wusste nicht, dass sie schwanger werden wollte und als sie es war, meinte sie, na ja, sie hätte jetzt erst einmal auch alles gemacht und kannte das alles und es war dann einfach gut und Zeit für einen Wechsel. Mmh. Party, ausgehen, bis tief in die Nacht aufbleiben... das sind Dinge, die interessieren mich schon seit Längerem nicht mehr. Einzig das Reisen - das ist wohl auch etwas, das werde ich immer lieben und wird mir wohl nie langweilig. Wobei ich mich da auch an den Gedanken klammere, dass ich das mit Kind auch machen kann. ;-D

    Smilli


    Bitte sehr. ;-D ;-D


    Ich hab immer einen Plan A bis M, mindestens. Wenn meine Freunde etwas großes organisiert haben wollen, dann rufen sie mich an und ich bin auch ihre Option sollte die Zombieapokalypse ausbrechen oder die nächste Flutwelle hier rollen, sie sind sich sicher irgendwo liegt auch dafür ein Plan in meinem Hirn bereit.


    Aber all meine mühsam gesponnenen Plän wurden zu Staub mit Kind. Ich musste erkennen: ein Kind ist eine Persönlichkeit mit eigenen Bedürfnissen und die sind von Baby zu Baby verschieden und dann kommt da noch das Elternpaar dazu, dass auch aus zwei Individuen besteht und sich selbst als Vater/Mutter auch erstmal kennenlernen muss. Das ist wie der Flug ins Blaue, dafür kann man nicht packen oder planen. Es ist das allergrößte Abenteuer in meinem Leben und ich bin reingestolpert, quasi shangheit worden. Das macht es irgendwo einfacher, aber andererseits hat man keine finanziellen Rücklagen (so als Studentin, alleine) und auch sonst ist man eventuell studienbedingt gerade weit weg von Familie und Co. Am Ende ist es die Reise ins absolut Unbekannte, ob nun in geplanter Expedition oder mit abgetriebenem Boot. Das Land ist so oder so neu und wird einen an Grenzen führen um einen an der nächsten Ecke vor Schönheit umzuhauen. Es ist spannend, furchteinflößend, zwischen tiefer Verzweiflung und himmelhoher Begeisteurng ist für mich immer mal wieder alles dabei.


    Smilli, du hast Pläne im Job, ZIele, hast schon viel erreicht. Das ist super, denn du hast eine Frieheit und Sicherheit das da irgendwo ein Anknüpfungspunkt ist den ich nicht hatte, aber es bindet dich auch in einem Maße in dem ich nie gebunden war. Da sind Verpflichtungen, du willst hinterher nicht schlechter dastehen, die ganze Arbeit umsonst, meinst du das wird besser wenn du länger dabei bist oder noch weiter aufsteigst oder wird es immer nur schwerer den Kopf frei zu kriegen und sich auf eine Zeit mit Kind einzulassen? Jede Medaille hat zwei Seiten und beruflich bereits fest im Sattel zu sitzen kann sowohl Sicherheit geben als auch Angst machen, ganz nach eigenem Fokus. Meist vermutlich beides zugleich. ;-)


    Kinder oder nicht, Leben ist Lotto. Man weiß nie was gekommen wäre und deswegen finde ich Bedauern auch so blödsinnig. Wenn ich keine Kinder hätte dann wäre ich heute... ja keine Ahnung. Ich bin geneigt zu sagen mit dem Studium durch und im Berufsleben, aber vielleicht wäre ich auch doch noch ins Ausland gegangen und dort im islamischen Frühling erschoßen worden oder oder oder und nun hab ich unerwartet ein Angebot mit Kindern bekommen, ein ganz tolles, vielleicht wäre ich wirklich fertig gewesen und hätte die Angebot dann verpasst... Man ist so unfassbar ahnungslos was die Zukunft angeht, ungefaire Pläne sind toll, aber wenn man nur plant und nicht lebt ärgert man sich hinterher am allermeisten.


    Hier im Forum hab ich vor Jahren eine Frau kennengelernt die ihren wirklich guten Job verloren hat weil sie ein Kind bekommen hat. Sie war tieftraurig und verzweifelt, bekam dann noch ein Kind, weil der Job ja nun eh weg war und weil sie ein Macher war fing sie an zu nähen und zu designen. Das hatte mit ihrem alten Job nichts zu tun, aber sie war so gut darin, sie ist nun selbstständig, hat ein eigenes Geschäft und noch ein drittes Kind, denn mit dem neuen Konzept war das plötzlich doch möglich. All das hatte sie nicht vor Augen als es hieß sie müsse nach acht Wochen ganz zurück oder gar nicht mehr, sie wusste ja noch gar nicht, dass sie da Talent hat.


    An die hab ich gedacht als mein Loch so tief wurde und je mehr ich mich auf das hier und jetzt eingelassen habe, umso besser wurde es insgesamt. Ich hätte bestimmt auch mit Karrier glücklich werden können, genauso wie ich auf die Schnauze hätte fallen können. Am Ende ist meiner MEinung nach weniger wichtig wie man sich entscheidet, als wie man die Entscheidung lebt.

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    Haben gestern stundenlang mal über alles gesprochen. Dabei kam auch raus, dass er noch nicht so weit ist. Gut zu wissen. Ich weiß jetzt, dass ich mich auf jeden Fall erst mal noch auf meinen Beruf konzentrieren kann. So schnell wird sich hier bei mir nicht ändern.

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    Vielleicht liest es ja hier noch jemand ;-D Ich schreibe einfach ab und an mal. :-)


    Ich glaube, es ist keiner so kompliziert wie ich. ;-D Ist hier noch jemand anderes im Faden? |-o


    Bei mir ist es ein echtes auf und ab. ":/ Manchmal finde ich es alles gut, so wie es gerade ist, dann bin ich wieder frustriert und kriege Torschlusspanik :-o :-X

    @ Smilli

    Ich kann dich verstehen.In jeglicher Lage. Wäre ich nicht ungeplant schwanger geworden vor 2 Jahren, würde ich jetzt sicher so wie du da hängen. Ich muss leider bestätigen, dass man im Beruf völlig abgeschrieben wird. Sehr schade!!! Habe mich damit abgefunden und somit sind wir uns einig, dass wir bald ein 2. Kind wollen. Meine gute Position im Beruf ist ja eh futsch.

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    Ja das ist nicht schön. Ich hätte es so auch nicht erwartet. Als ich von meiner Schwangerschaft erzählt habe, wurde direkt alles in die Wege geleitet für meinen Ersatz und den musste ich prompt einarbeiten und ich war abgeschrieben. Aber es muss ja nicht so bei dir sein. Denke es hängt wirklich auch von der Firma ab. Ich kann auf jeden Fall verstehen, wenn Frauen Angst vor einem Karriereknick durch Kind/Kinder haben. Aber ich würde mein Kind für kein Geld der Welt oder eben Job hergeben wollen. Ich denke mit der Karriere kann man auch nochmal loslegen wenn die Kinder was größer sind.

    @ nunu

    Zitat

    Ja das ist nicht schön. Ich hätte es so auch nicht erwartet. Als ich von meiner Schwangerschaft erzählt habe, wurde direkt alles in die Wege geleitet für meinen Ersatz und den musste ich prompt einarbeiten und ich war abgeschrieben.

    Wie hattest du denn vor der Schwangerschaft dein Standing im Unternehmen eingeschätzt? Hattest du das Gefühl, dass deine Chefs sehr zufrieden mit dir waren? Oder gab es da schon irgendwelche Anzeichen, dass du für sie leicht ersetzbar bzw. verzichtbar bist?

    Also meine Meinung ist, dass meine Chefs mit mir zufrieden waren. Haben sie auch schon gesagt und sonst hätte ich sicher nicht, als meine Kollegin in Mutterschutz ging, ihre Position bekommen. War keine höhere Position, aber etwas mehr Verantwortung. Ein Chef hat mir sogar von sich aus mehr Geld gegeben. Aber jetzt sitzen in dieser Abteilung nur noch Männer und eine Dame die die Familienplanung schon abgeschlossen hat. Das sagt mir genug. Mache jetzt etwas ganz anderes. So richtig komme ich damit auch nicht klar. Es ist eben eine ganz andere Arbeit und ein anderes Umfeld. Echt schade...

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    Mmh. Ich glaube, ich habe im Moment einen recht guten Stand in der Firma. Werde vom Chef bei dem was ich tue unterstützt, meine Meinung wird geschätzt und bekam erst kürzlich positives Feedback. Es ist so bitter, dass ich weiß, dass diese Tätigkeit bei uns nur kinderlose Frauen machen dürfen. Und mit Kind in ein anderes Unternehmen wechseln - das zu realisieren stelle ich mir fast unmöglich vor. Wahrscheinlich wird man erst gar nicht eingestellt. Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. %:|


    Und dann noch die Angst, das mal generell so richtig meinem Partner zu sagen. ":/ Der weiß von meinen Gedanken noch nichts. Habe irgendwie Angst, es anzusprechen. {:( Dazu kommt noch, dass mir beim Gyn kürzlich gesagt wurde, ich müsse mir jetzt mal Gedanken machen und ich solle nicht mehr so lange warten. Das setzt mich so sehr unter Druck.

    Aber wieso sollst du dir jetzt schon Gedanken machen, also wieso macht der Gyn so Druck?


    Du bist doch noch jung...

    Ich beneide dich nicht. Ich stelle mir dieses Hin und her im Kopf echt anstrengend vor. Letzte Zweifel werden ohnehin meistens bleiben, aber wenn du sie auf ein Minimum reduzierst, kannst du den Rest ruhig über Board werfen. Warum zögerst du denn genau? Oder hängt es vielleicht hauptsächlich von deinem Partner ab?

    Zitat

    Und dann noch die Angst, das mal generell so richtig meinem Partner zu sagen. Der weiß von meinen Gedanken noch nichts. Habe irgendwie Angst, es anzusprechen.

    Ich kann dich verstehen, aber das ist der erste Schritt. Mein Partner hätte auch noch warten wollen, aber als ICH im entscheidenden Moment einen Rückzieher machen wollte, hat er nicht auf mich gehört. Für mich war das ein Zeichen, dass er auch ein Kind möchte, aber ähnliche Zweifel wegen dem Zeitpunkt hat wie ich.

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