Röntgen der LWS bei Kinderwunsch?

    Hallo zusammen!


    Ich mache mir gerade ein wenig Sorgen, da ich gestern aufgrund des Verdachts auf einen Bandscheibenvorfall im Bereich der LWS geröntgt wurde.

    Bis gestern befand ich mich lt. NFP in der ersten Zyklushälfte. Heute ging die Temperatur schlagartig nach oben und ich habe nun Sorge, dass ich gestern oder heute einen ES hatte und sich nun ein bestrahltes Ei auf den Weg gemacht hat. Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, da ich zwar hoffe, dass mein Zyklus wieder in Gang kommt, ich aber zurzeit wieder mehr denn je stille, sodass ich es für unwahr hielt, dass gerade jetzt ein Ei springt.


    Ich hatte in den letzten Tagen ungeschützten Verkehr, da mein Partner und ich grundsätzlich gerne ein zweites Kind bekommen würden. Ich bin seit gestern allerdings auch wieder erkältet bzw. erkälteter, sodass es auch einfach eine krankheitsbedingte erhöhte Temperatur sein könnte.


    Wenn ich nun aber gestern oder heute tatsächlich einen ES hatte, wie schädlich waren die 4 Röntgenaufnahmen (2 von vorne und zwei von der Seite im Liegen)? Und falls der ES nicht kam, sollten wir doch lieber erstmal wieder verhüten und wenn ja, wie lange oder besteht hier kein Risiko, wenn der ES noch aussteht?


    Ich geb zu, dass ich gestern aufgrund der Erkältung bisschen neben der Spur war. Ich hätte dem Arzt lieber sagen sollen, dass wir am Basteln sind und ihm vorher die oben stehenden Fragen stellen sollen. Nun ist es aber zu spät und ich hoffe, ihr könnt meine Sorgen ein wenig relativieren.


    Danke! @:)

  • 6 Antworten

    Ich habe jetzt einmal ein bisschen im Internet geforstet und habe es so verstanden, dass das Alles oder nichts-Prinzip gelten würde. Ansonsten müsste man wahrscheinlich die Röntgendosis wissen und dann gibt es garantiert irgendwelche Rechnungen, die vermutlich auf ein ähnliches Ergebnis kommen. Im Zweifel kannst du ja den Arzt noch einmal ansprechen?


    Tatsächlich würde ich mir da nicht zu viele Sorgen machen. Während meiner Schwangerschaft mussten auch viele Dinge gemacht werden, die eigentlich vermieden werden sollten, doch letztendlich war das Risiko immer noch sehr überschaubar. Ich würde n ihr weiteres Röntgen meiden.

    Zitat

    Das potenzielle Risiko, dass ein Embryo durch ionisierende Strahlung zu Schaden kommt, besteht jenseits der Präimplantationsphase, also ab Tag 10 post conceptionem [2]. Vorher gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip: Jedes Agens, eben auch ein Röntgenquant, das vor der 4. Schwangerschaftswoche zu einer Schädigung des Embryos führt, löst einen Frühabort aus. (Quelle)

    Demnach wäre das Röntgen nicht problematisch.

    Aber vielleicht kennt sich hier ja jemand aus und kann das bestätigen.

    Hatschepsut_ schrieb:

    Ich habe jetzt einmal ein bisschen im Internet geforstet und habe es so verstanden, dass das Alles oder nichts-Prinzip gelten würde. Ansonsten müsste man wahrscheinlich die Röntgendosis wissen und dann gibt es garantiert irgendwelche Rechnungen, die vermutlich auf ein ähnliches Ergebnis kommen. Im Zweifel kannst du ja den Arzt noch einmal ansprechen?


    Tatsächlich würde ich mir da nicht zu viele Sorgen machen. Während meiner Schwangerschaft mussten auch viele Dinge gemacht werden, die eigentlich vermieden werden sollten, doch letztendlich war das Risiko immer noch sehr überschaubar. Ich würde n ihr weiteres Röntgen meiden.

    Ja, das definitiv! Es besteht aber glücklicherweise kein Bedarf an weiteren Untersuchungen, da sich der Verdacht nicht bestätigt hat.


    Danke! @:)

    So früh gilt das Alles-oder-nichts-Prinzip: Eine schwer beschädigte Eizelle würde sich gar nicht einnisten bzw. befruchten lassen. Du machst dir ein bisschen zu viele Sorgen glaube ich;-)

    Warum Roentgen und nicht MRT? (Wurde bei meinem Vater gleich gemacht bei seinem Bandscheibenvorfall)


    Die Roentgendosis von modernen Geraeten sind geringer als die Strahlenbelastung die du bei einem Intercontinentalflug haettest


    Ein Flug von Frankfurt nach New York und zurück führt zu einer durchschnittlichen effektiven Dosis von ca. 100 Mikrosievert


    Das Roentgen der LWS nur 0,1 Mikrosievert


    Quelle: http://www.uni-bonn-radiologie…ont_content.php?idart=430