• Verhütung ? Nein Danke !

    Ich würde gerne wissen , wer auch nicht verhütet, weil das Schwanger werden sowieso nicht einfach ist. Nach einen Wochen haben wir aufgehört zu verhüten, und das hat auch nichts mit verantwortungslos zu tun , den ich bin mir stehts bewusst , das es doch klappen kann. Die Pille lehne ich ab , weil ich sie nicht brauche , das einzige Positive war , das…
  • 112 Antworten

    @ Starke Löwin

    Es gibt nicht nur die Pille. Es gibt Kondome, es gibt die Spirale bzw die Gynefix, und eben NFP. Damit ist NICHT die Methode gemeint, dass man auf den Kalender guckt. Viele Damen kennen sich damit aus, schau mal das Forum durch. Aber auch das ist Verhütung.


    Wobei...auch wenn der GV beispielsweise am letzten unfruchtbaren Tag im Zyklus stattfindet kann frau schwanger werden - die Spermien, die Mädchen entstehen lassen, sind langsamer, leben aber länger. (hab ich zumindest mal so im Bio-Unterricht gelernt).


    Stillen ist nur dann ein guter (wenn auch nicht 100%iger Schutz) solange voll gestillt wird.


    GAR NICHT VERHÜTEN sollte wirklich nur, wer sich über eine Schwangerschaft bzw ein Kind freuen kann ! Ich kenne auch eine Frau, die 20 Jahre lang die Pille genommen hat, dann dachte "jetzt bin ich eh unfruchtbar" und nicht mal ein Jahr später kam ihr Kind auf die Welt !

    @ sensibelmann99

    Deine moralischen Imperative sind gut und schön. Nur leider wird sich die Zielgruppe wohl kaum daran halten. Denn wer "unter akuter Verantwortungsschwäche leidet" wird prinzipbedingt gerade nicht auf hemmungslosen Sex verzichten.

    Was für ein sinnloser Thread. ":/ Die TE schreibt missverständlich und mir wird überhaupt nicht klar, wozu dieser Beitrag nun sein soll.

    Zitat

    Wer Kinder nur als Pflicht sieht oder Verantwortung scheut, sollte besser verhüten und keine Kinder bekommen. Kinder sollte man schon mögen und die Verantwortung nicht scheuen, wenn man auf Verhütung verzichtet.

    Klar hört sich dass erstmal ziemlich "unromantisch" an. Aber Fakt ist nunmal: Kinder zu haben bedeutet viele Pflichten und Verantwortungen. Und egal wie groß der Kinderwunsch und die "wir würden so gern Kinder haben" Gedanken auch sind, die Konsequenzen die sich aus Schwangerschaft und Geburt ergeben verschwinden dadurch nicht einfach.


    Man mag es vielleicht nicht glauben, aber auch Eltern die mit ihren Kindern glücklich sind und sie lieben können sich gestresst und überfordert fühlen. Und das hat nichts damit zu tun dass sie schlechte Eltern wären, sondern damit dass "Kinder großziehen" nunmal nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen ist.

    Zitat

    Wer eine Kinderphobie hat oder unter akuter Verantwortungsschwäche leidet, sollte auf Sex verzichten (oder sich sterilisieren lassen- das schränkt dann aber auch die Auswahl an beziehngsbereiten Frauen ein).

    Interessant wie "es realistisch sehen" und "drauf hinweisen dass Eltern-werden nicht bedeutet in einer entspannten Regenbogenwelt zu leben" gleich als "Kinderphobie" interpretiert wird. Nur so als Info, es gibt zwischen "oh Kinder sind ja so toll und so süß und mit ihnen ist ja alles so einfach" und "oh Gott, Kinder bedeuten nur stress und arbeit, am besten nie welche bekommen" viele Grauzonen. Nur weil man anmerkt dass Kinder zu kriegen weitreichendere Konsequenzen hat als die spontane Entscheidung etwas neues zu kochen hat man nicht automatisch eine Kinderphobie.

    Zitat

    sondern damit dass "Kinder großziehen" nunmal nicht nur Friede-Freude-Eierkuchen ist.

    Ich denke, dass das den meisten potentiellen Eltern bekannt ist- auch stressige Phasen sind bewältigbar. Ansonsten- ja, Kinder sind nichts für Weicheier und nicht dressierbar wie Hunde ...- aber ich finde das auch besser so.

    Zitat

    Nur weil man anmerkt dass Kinder zu kriegen weitreichendere Konsequenzen hat

    Bist du Captain Obvious? ;-D Das versteht sich doch von selbst. Man kann auch anmerken, dass morgens die Sonne aufgeht, aber irgendwie sind solche vollkommen offensichtlichen Anmerkungen relativ überflüssig. ;-)


    Wenn die TE Grund zur Annahme hat, dass es bei ihr ohnehin länger dauern dürfte mit dem Schwanger werden, dann macht es (Kinderwunsch auch beim Partner vorausgesetzt) m.E. sehr viel Sinn, nicht erst ewig weiter zu verhüten, bis der Zeitpunkt zu 100% perfekt ist. Denn erstens kommt der 100% Zeitpunkt eh nie und 2. gibt es eben keine Garantie, dass es dann sofort klappt.

    Ich verhüte seit 9 Jahren mit kleinen unterbrechungen nicht mehr.


    Ich hatte auch schon die Spirale, die Pille auch , aber ich haben mir irgendwann gesagt ich will meinem Körper das nicht mehr antun , da ich schon lange weis , das ich ohne Hilfsmittel nicht schwanger werde, möchte ich mir das nicht mehr antun und verhütung ist nicht nur Frauen sache.

    Zitat

    Ich denke, dass das den meisten potentiellen Eltern bekannt ist- auch stressige Phasen sind bewältigbar. Ansonsten- ja, Kinder sind nichts für Weicheier und nicht dressierbar wie Hunde ...- aber ich finde das auch besser so.

    Wenn ich ehrlich sein darf: Ich habe nicht so den Eindruck dass es den meisten potentiellen Eltern klar ist. Zumindest nicht denjenigen die mit einer "Wenns passiert, dann passiert es halt" Haltung daran gehen. Mit so einem Gedanken geht man vielleicht ran wenn es darum geht wie stark man das Essen würzt oder ähnliches, aber für etwas so "weitreichendes" wie Kinder kriegen finde ich diese Haltung etwas riskant. Kinder zu kriegen sollte keine Entscheidung sein die man einfach so aus einer Laune heraus trifft.

    Zitat

    Das versteht sich doch von selbst

    Wie gesagt: Wenn ich teilweise davon lese bzw mitbekomme dass manche an die Thematik "Verhütung und Schwangerschaft" mit einer Haltung rangehen wie ich sie habe wenn ich mich für mein Mittagessen entscheide, dann habe ich da so meine Zweifel dass sich das wirklich so von selbst versteht.

    Zitat

    Kinder zu kriegen sollte keine Entscheidung sein die man einfach so aus einer Laune heraus trifft.

    Wieso nicht? Diese Menschen haben jedenfalls schonmal alle bewusster für ein Kind entschieden als die Heerscharen an Verhütungspannen bzw. Verhütungsversagen. ;-)

    Zitat

    Wenn jemand nicht verhütet, ist das doch ohnehin synonym damit, dass Nachwuchs gewünscht oder zumindest ok ist.


    (LolaX5)

    Nein, es könnte beispielsweise auch Ausdruck von Gedankenlosigkeit sein, und ist es meiner Ansicht nach häufig auch.

    Zitat

    Meine Frage war glaub klar und deutlich?


    Wer allgemein "Nein" zu verhütung sagt , ob nun Kinderwunsch oder nicht .


    Ich meine damit langzeit Beziehungen und keine ONS, oder sonst was.

    Also bei mir hat Deine Frage Verwirrung ausgelöst, insbesondere weil Du die Diskussion im UF Verhütung angelegt hattest.


    Außerdem fand ich den Titel verwirrend, weil er mich an die politische Forderung "Atomkraft? Nein, Danke!" erinnert. Nachdem LolaX5 mir das einigermaßen plausibel erklärt hat, ist das für mich so einigermaßen geklärt, auch wenn Du Dich dazu nicht weiter geäußert hast.


    "Nein" zur Verhütung zu sagen, obwohl man keinen Kinderwunsch hat, finde ich allerdings weiterhin bescheuert.

    Zitat

    Ich verhüte seit 9 Jahren mit kleinen unterbrechungen nicht mehr.


    Ich hatte auch schon die Spirale, die Pille auch , aber ich haben mir irgendwann gesagt ich will meinem Körper das nicht mehr antun , da ich schon lange weis , das ich ohne Hilfsmittel nicht schwanger werde, möchte ich mir das nicht mehr antun und verhütung ist nicht nur Frauen sache.

    Ok, ich verstehe es weiterhin nicht so ganz. Aber muss ich wohl auch nicht, weil ich anscheinend nicht zur Zielgruppe Deiner Diskussion gehöre ":/

    Zitat

    Ich habe nicht so den Eindruck dass es den meisten potentiellen Eltern klar ist. Zumindest nicht denjenigen die mit einer "Wenns passiert, dann passiert es halt" Haltung daran gehen

    Meine Frau und ich sind solche Menschen mit einer Haltung: "Wenns passiert, dann passierts". Spontanität hat noch lange nichts mit Oberflächlichkeit oder fehlendem Denken zu tun. Und ich kenne viele Menschen, die nicht so planmäßig an das Kinderkriegen herangehen- und alle sind hervorragende Eltern.


    Wer schnell auf neue Anforderungen reagieren und sich einstellen kann, ist klar im Vorteil.


    Wer versucht Dinge wie das Kinderkriegen in Details zu planen und ständig abwägt, wird diese Dinge oft nicht umsetzen oder sich vollkommen überflüssig verplanen, weil das Meiste kaum abwägbar ist: Weder der Job ist 100% sicher, noch die Beziehung ist 100% sicher noch die genetischen Anlagen der Kinder sind planbar.


    Und für Kindererziehung und über Kindesentwicklung kann man sich bilden- da reicht es aber aus, wenn die Frau schwanger ist, damit zu beginnen- 9 Monate sind hinreichend lang dafür. Und in der heutigen Zeit hat man alle Informationsmöglichkeiten problemlos zur Verfügung (schwierig ist für zahlreiche Menschen dabei bloß wissenschaftliche Informationen von Aussagen, die auf reinem Glauben und damit ungesichertem Wissen beruhen, zu unterscheiden).

    Zitat

    War verhütet auch nicht , natürlich nur in einer Beziehung.

    Ich habe noch nie verhütet, auch außerhalb (m)einer festen Partnerschaft. Kann man verantwortungslos finden, aber ich war mir der Risiken immer bewusst und habe sie in Kauf genommen. So wie andere rauchen oder trinken oder Extremsport betreiben oder sowas, so gestalte ich eben mein Sexualleben. Mit einem gewissen Risiko, aber das war es mir immer wert. Und das muss auch erlaubt sein, finde ich. Ich will das hier nicht verherrlichen und andere keineswegs dazu animieren, ihre Gesundheit leichtfertig aufs Spiel zu setzen, aber es gibt nun mal keine Verpflichtung, gesund zu leben und sämtlichen Gefahren aus dem Weg zu gehen. Mir ist diese Freiheit enorm wichtig.

    Spontanität ist für ich wichtig , wie alles zu Planen.


    Grad das planen von Kinder funktioniert dann nicht, wir haben entschieden verhütung lassen wir weg, und was es doch passiert dann passiert es.

    Zitat

    Und das muss auch erlaubt sein, finde ich. [...] Mir ist diese Freiheit enorm wichtig.

    Nur dass diese Freiheit dann halt, gerade wenn ausserhalb von Beziehungen komplett unverhütet verkehrt wird, auch zu Lasten des möglicherweise entstehenden Kindes gehen kann. Erlaubt ist das eh, gut finden muss man das aber noch lange nicht ;-)


    In einer Beziehung nicht oder nur halbherzig zu verhüten, wenn Kinder jederzeit bei beiden Partnern willkommen wären, finde ich hingegen total in Ordnung. Also kein Kind zu "planen", sondern es einfach mehr oder weniger "drauf ankommen lassen".