Während kinderwunschplanung, plagen mich auf einmal ängste

    Hallo ihr alle🤗,

    Bin neu hier im forum und hoffe auf paar tröstende worte.

    Also bei meinem mann und mir besteht ein kinderwunsch schon seit 2 jahren. Ich bringe schin 2 kinder mit aus erster beziehung. Der große ist 12 zbd die kleine 7. Mein mann hat noch keine kinder. Meine erste geburt war notkaiserschnitt und die zweite mit gel eingeleitet aber spontan. Nun habe ich aber im fernsehen einen bericht gesehen, wo es um eine fruchtwasserembolie ging. Seit dem habe ich totale angst, vor einer erneuten geburt. Doch ohne geburt, kein kind. Denn raus müssen sie dann ja alle 😊. Ich müsste sogar eventuell nächsten zyklus sogar mit clomifen nachhelfen, da ich nicht immer einen eisprung habe, bzw. Das ei nicht so groß wird das es springt. Die ängste vor einer fruchtwasserembolie machen micht fertig und hemmen die freude auf das wunschkind.


    Lg himmbeere

  • 5 Antworten

    Ich würde mich von solchen Sendungen erstmal fernhalten. Es können leider unendlich viele Komplikationen auftreten - und man kann sich nicht aller bewusst sein - man wird dann einfach nur grundsätzlich ängstlich und verunsichert. Wenn irh ein Kind wollt - halt dir vor Augen, dass es schon 2 mal wunderbar geklappt hat. Bereite dich drauf vor, wo es möglich ist (Impfungen, Nährstoffe, Vorsorge) - aber alles andere, blende aus. Hier zu lesen, oder in einer FB Gruppe wo gefühlt jeden Tag wer von einem Abort berichtet - das schaffich jetzt noch - aber mit positivem Test werd ich das abdrehen müssen. X-\

    Sorgen sind normal - aber man muss sich nicht unnötig triggern. @:)

    Man sieht sich ja am Tag vor der Führerschein Prüfung auch nicht sie tödlichsten Verkehrsunfälle der Welt an. Oder vor dem Fenster putzen die Statistik der Haushaltsunfälle. Ein gewisses Risiko gibt es immer im Leben, und wenn ich jetzt google "auf der Couch verstorben" werde ich die nächste Zeit dort sicher nicht mehr beim Fernsehen einschlafen, wenn ich dafür empfänglich bin. Bei solchen Themen bin ich Verfechter des "informieren wenn es soweit ist" Zeitplans. Also wenn es Komplikationen gibt, und sie auch einen Namen haben, kein was wäre wenn. Denn damit kann man sich sein eigenes Leben ganz schön kaputt machen, siehe die Krankheitsängstefäden hier, nur weil man mal einen Stift fallen gelassen hat.

    Nala85 schrieb:

    Sorgen sind normal - aber man muss sich nicht unnötig triggern. @:)

    Da bin ich ganz bei dir, wobei man auch festhalten muss, dass die Schwelle, ab der sich jemand getriggert fühlt, auch individuell verschieden sein kann.


    Ich habe während der Schwangerschaft einiges an wissenschaftlicher Literatur zum Thema Embryogenese, Organbildung, Fehlbildungen, Fehlgeburten und Wahrscheinlichkeiten gelesen. Verunsichert hat es mich kein bisschen. Ich war gelassen und zuversichtlich und irgendwie ist die Gefasstheit auch geblieben, als es dann doch zu einem Abort kam. Mir hat das Wissen um Wahrscheinlichkeiten und mögliche Ursachen sehr geholfen einen für mich guten Umgang mit dem Thema zu finden.


    An sich habe ich das in verschiedenen Lebensbereichen ab und an, dass ich Horrorszenarien in meinem Kopf wälze. Ich halte mich dann davon bewusst nicht fern, sondern gehe alles - inklusive potentieller Lösungsmöglichkeiten - intensiv durch. Nicht für immer, sondern für eine begrenzte Zeitdauer. Irgendwann habe ich die potentiellen Probleme ausreichend durchgekaut und kann sie dann gut in eine Ecke stellen, ohne dass sie auf mich weiterhin bedrohend wirken.


    Was Fakten angeht, vielleicht nicht nur einen Blick auf Horrorszenarien werfen, sondern auch auf das, was gut und positiv ist. Wir leben in einer Zeit an einem Ort an dem wir Zugang zu guter medizinischer Versorgung haben, so sie denn nötig sein sollte. Kinderkriegen war vermutlich noch nie so sicher, wie es das hier und heute ist. Ich glaube, die Wahrscheinlichkeit dass Mutter oder Kind die Schwangerschaft bzw. Geburt nicht überleben, ist ähnlich niedrig wie die Wahrscheinlichkeit innerhalb eines Jahres einen tödlichen Autounfall zu haben.

    vielen lieben dank für die antworten. Ich denke, das ich deshalb vielleicht so sensibel darauf reagiere, weil die erste geburt halt schon in einen notkaiserschnitt geendet ist. Wobei ich aber auch das gegenteil hatte und zwar eine wundervolle 2 geburt. Ich werde das mal versuchen, das mich diese gedanken nicht weiter einnehmeb und mal mehr positive berichte lesen😊