Was übernimmt die Krankenkasse bei Kryo nach IVF?

    Hallo zusammen,


    ich hoffe ich habe meine Frage richtig formuliert. Mein Mann und ich haben Montag unsere erste Punktion für die geplante IVF. Nun müssen wir uns entscheiden ob wir eine Kryo-Konservierung wünschen oder nicht. Im ersten Impuls habe ich dies verneint, da ich, ich bin ehrlich, wenig Geld in die Sache stecken möchte und dieses auch nur so bedingt zur Verfügung habe. Nun ist es so, dass ich wohl Richtgung Überstimulation gehe. Freitag hat die Ärztin knapp 40 (!) Folikel gezählt und hatte mir eindringlich nochmal dazu geraten. Da ich diese ganze Hormonbelastung ungerne nochmal machen möchte, werden wir uns ggf. doch für den Kryo entscheiden, allerdings frage ich mich ob/inwiefern die Krankenkasse (bei uns die DAK) sich da beteiligt. Insgesamt bekommen wir 3 IVF Versuche. Ich würde ungerne überhaupt mehr als 3 Versuche unternehmen da ich es psychisch einfach sehr belastend finde. Mir ist natürlich bewusst dass der Kryo Transfer günstiger ist als die IVF. Beteiligen die sich da an Medikamenten etc, da es ja irgendwie doch als Versuch zählt (sagt zumindest Dr. Google) :)

    Vielleicht kann mir ja jemand Licht ins Dunkle bringen.

    LG und vielen dank

  • 8 Antworten

    Hallo FassBrause, soweit ich weiß, beteiligt sich die Krankenkasse gar nicht an den Kosten. Sowohl das einfrieren und die Lagerung, als auch der Transfer in einem späteren Zyklus sind Selbstzahler Leistungen. So wurde es uns jedenfalls in unserer KiWu Klinik erklärt. Es wird also nur der “Frisch-Versuch“ von der Krankenkasse bis zu 100% getragen.


    Bei uns kam das bisher noch nicht zum tragen, weil wie nichts zum einfrieren hatten. Vielleicht weiß ja jemand aus eigener Erfahrung noch weitere Details.


    Aber mal so nebenbei, 40!! Follikel halte ich für verantwortungslos von deiner Klinik! Das ganze ist ja auch mit gesundheitlichen Risiken verbunden.

    So wie ich das lese wird ja auch beim Kryo Transfer mit Medikamenten nachgeholfen. Kann ja nicht sein, dass die das als Versuch werten aber sich dann in keinster Form beteiligen. Ich bin da irgendwie irritiert und finde die Aufklärung da etwas schwammig.


    Ich muss sagen dass wir in einer Klinik sind die einen ziemlich guten Ruf hat und Patienten deutschland dort anreisen. Die Ärztin sagte mir das mit den 40 auch nur so nebenbei. Sie sagte auch, das sich aktuell nicht überstimuliert sei, das aber schon passieren könnte. Habe auch ein Medikament bekommen was ich aber erst nehme wenn sich die Werte verändern. So gehts mir auch noch gut.

    Ich bin aber dennoch irgendwie etwas verunsichert!

    Kryo wird nicht als Versuch gewertet.

    Und wie viele Versuche man machen möchte....- das kann man vorher nicht wissen. So einfach ist es nicht, damit abzuschließen, wenn es nicht klappt. Kenne viele, die nach drei Versuchen eigentlich aufhören wollten, als es dann aber soweit war, doch nicht. Ich kenne etliche Frauen, die sich im Nachhinein geärgert haben, weil sie nicht eingefroren haben.

    Wir haben bereits eine Vierjährige was es für mich persönlich schon leichter macht, als für jemanden der noch keine Kinder hat. Das möchte ich zumindest mal unterstellen! ;-) Mir geht es hauptsächlich darum nicht nochmal den Hormonmist durchmachen zu müssen

    In meinem Umfeld wurde mir von manchen gesagt, dass sie die Kryo als angenehmer empfanden, eben weil keine Entnahme und nicht ganz so viel Trara damit verbunden war. Das würd ich in deine Bedenken miteinfliessen lassen. Vergleich auch für dich welche Implantationsmethode für dich angenehmer wäre. Noch dazu kann eine Stimu auch immer nicht funktionieren, oder die Befruchtung, oder die Zellteilung vorm Einsetzen etc., dann gehst mit leeren Händen aus einem deiner Versuche und es wäre vl. ganz gut geweßen die schönsten aus der aktuellen Stimu noch zur Hand zu haben.