• Allgemeiner Austauschfaden für pflegende Angehörige?

    Hallo, in diesem Forenbereich geht es ja nicht ganz so rege zu - und oft werden eher spezifische Fragen diskutiert. Mich würde interessieren, ob es hier andere pflegende oder zumindest in Pflegebelange involvierte Angehörige gibt, die Interesse an einem Rundum-Austausch hätten. Bei meinen Eltern (noch 74 & 75) wird es immer schwieriger und es ergeben sich…
  • 1 Antworten

    Ich kenne mich in dem Bereich durchaus aus und kenne die Problematik/schwarzen Schafe. Habe hier in der Gegend aber beruflich mit Berufsbetreuern best. Verbände (Caritas,...) zu und und wüsste, an wen ich mich wende und worauf ich achte. Evtl. würde ich es auch selber übernehmen; aber für best. Dinge brauche ich eben mehr Handhabe.


    Und wenn die Betreuung kommt und alles, was damit erreicht werden soll, muss das Haus verkauft werden bzw. ich muss JETZT schnelle eine Entscheidung treffen, ob ich es kaufe. Ansonsten gibt es bei meinen Eltern nichts zu holen und die Betreuung wäre - brutal formuliert - v.a. dafür da, beide zu trennen und im Heim/betreutem Wohnen unterzubringen.

    Es gibt genug Verwandte die meinen das Eigentum des Betreuten stünde ihnen zu und die alles in die Wege leiten damit das Vermögen bei ihnen landet.

    Hier gab es mal eine alte Dame die ihr Haus einem Neffen überschrieben und sich ein lebenslanges Wohnrecht zugesichert hat,

    Das Ergebnis war, dass die alte Dame rausgemobbt, anstatt liebevoll betreut wurde und das Haus dann später verkauft wurde. Das war sicher nicht im Sinne der alten Dame.

    Sunflower_73 schrieb:

    Ich bin gerade dabei, das hier zu speichern. Ich tauche denn spätestens am WE bei med auf!

    Freu mich schon auf dich :)^

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    Würde ich jetzt auch schnell sagen. ;-D


    Sunflower

    Am Wochenende gibt es subtropische Winde und bis zu 20 Grad.

    Des Einen Freud, des Anderen Leid.

    Meine Knochen finden es gut, wenn es wärmer wird. Aktuell habe ich meinen Ofen angeschmissen und genieße die Wärme. Und wenn die Pollen anfangen zu fliegen, fahre ich ab an die Ostsee ....

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    Sunflower_73 schrieb:

    Evtl. würde ich es auch selber übernehmen; aber für best. Dinge brauche ich eben mehr Handhabe.

    Das eine schließt das andere ja nicht aus.


    Du weißt ja, dass ich nach einigen Monaten die Betreuung meiner Mutter selbst übernommen habe, da das mit dem Berufsbetreuer überhaupt nicht funktioniert hat. Ok, die Psychiatrieeinweisung hat natürlich noch der Berufsbetreuer veranlasst. Aber in den 8 Jahren danach gab es nur 2 Dinge, die ich nicht regeln durfte. Das waren eine Erbausschlagung (die habe ich zwar angestoßen, wurde aber erst nach Überprüfung wirksam) und ein Grundstücksverkauf. Dafür - und nur dafür- wurde ein Ergänzungsbetreuer eingesetzt.

    Taps :

    Ich meinte, dass ich für jetzt wichtige Schritte eben die Möglichkeiten der gesetzlichen Betreuung benötige. Dazu reicht mene alles umfassende Vorsorgevollmacht eben doch nicht aus.

    Sozialpsychiatrischer Dienst hat erstmal ambulanten Pflegedient vorgeschlagen, der täglich reinschaut. Aber selbst da ist allen Informierten gerade klar, dass es nicht ausreichen wird. Was meine Eltern gerade an Chaos und Risikofaktoren anrichten... Wäre eigentlich nur der Schritt, das Chaos durch neutrale Personen beschreiben zu lassen und die Höherstufung der Pflegestufe bei meinem Vater zu bekommen.


    Wetterumschwung:

    Ich stelle mich auf Migräne ein... wie immer im Frühjahr, wenn es von kalt auf krass warm geht. Morgen gibt es noch die Cortisonspritze ins Auge; wie das wird kan ich noch gar nicht abschätzen. *örks*



    Freue mich auch auf den "Neustart" drüben!

    Sunflower

    was ist das bloß für ein Sch..., mit dem du dich schon so lange rumquälen musst, und das bei den ganzen anderen Baustellen, die du noch hast.

    Ich verfolge deinen Faden schon von Anfang an und du hast mein Mitgefühl. Das nützt dir zwar nichts, aber kurz vor Ende des Forums wollte ich dir das noch einmal sagen.

    Ist in deiner Vollmacht nicht gesagt, dass du als Betreuerin ernannt werden sollst, wenn es notwendig wird?

    Das sollte eigentlich bei guten Vorsorgevollmachten enthalten sein.

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    sunflower, von mir eine virtuelle Umarmung.


    Das ist eine Menge, mal wieder, was du zu tragen hast. Sowohl, was deinen Körper angeht als auch die anderen Belastungen. Ich möchte nicht in deiner Haut sein und bewundere dich, wie du das alles trotzdem bewältigst.


    Ich freue mich auch auf einen Neustart. Vor allem freue ich mich, dass diese Kontakte nicht verloren gehen, aus diesem Faden und forum. Ich würde euch sehr vermissen.

    Sunflower_73 schrieb:

    Ich meinte, dass ich für jetzt wichtige Schritte eben die Möglichkeiten der gesetzlichen Betreuung benötige. Dazu reicht mene alles umfassende Vorsorgevollmacht eben doch nicht aus.

    Ok, dann habe ich das falsch verstanden.


    Das ging meinem Mann nicht anders, obwohl er jede Menge superschicke teure Unterlagen von Notar hatte.:=oIch selbst gar keine Vollmachten, außer einer popligen Verfügungsberechtigung bei der Bank. Die hat mir aber erst so richtig was genützt, als ich Betreuerin war, und als solche (offiziell) keinen Onliniezugang bekam. Ohne den wäre es aber schwierig geworden, von Ferne alle Rechnungen zu bezahlen.


    Du solltest nicht immer "hier" rufen.

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    Oder mal Lotto spielen und "hier" rufen?


    Das Drama ums Onlinebanking hatte ich - trotz kompletter Vollmacht - neulich auch erst. Finanzangelegenheiten waren in der Vollmacht enthalten; Einrichtung Online-Banking explizit nicht. Zwei Telefonate später ging es dann doch, weil meine Eltern dort eben auch schon mehrfach aufgefallen waren durch ihre Schusseligkeit etc.

    Es ist eben immer alles Drama und umständlich. Und einerseits ist es gut, dass man Menschen nicht so problemlos über den Tisch ziehen kann; in der Grauzone bei Dementen aber echt schwierig.

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