• Allgemeiner Austauschfaden für pflegende Angehörige?

    Hallo, in diesem Forenbereich geht es ja nicht ganz so rege zu - und oft werden eher spezifische Fragen diskutiert. Mich würde interessieren, ob es hier andere pflegende oder zumindest in Pflegebelange involvierte Angehörige gibt, die Interesse an einem Rundum-Austausch hätten. Bei meinen Eltern (noch 74 & 75) wird es immer schwieriger und es ergeben sich…
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    BenitaB.  

    Oha, dann ist "das Kind" also ungefähr so alt wie meine Wenigkeit. Joah, da könnte man etwas mehr erwarten...

    Ich bin da ja (privat) leider (?) auch eher knallhart. Und warum man so eine OP rauszögert, statt SOFORT und vor weiterer Ausbreitung und schadensminimierend zu operieren, muss man nicht verstehen. Klar darf man Schiss haben und sich dann ausheulen, Schulter zum Anlehnen suchen,... Alles klar, niemand muss sich für die Tapferkeitsmedaille bewerben bei sowas. Aber wenigstens handeln...



    Shojo :

    Nochmals ein Oha. Bzgl. der Freundin. Sowas mehrfach mit anzuschauen ist schon tragisch. Aber eben auch, wenn jemand den Absprung nicht findet. Bei mir hat es ja auch gedauert, aber irgendwann war da der Gedanke, dass es nicht sein kann, dass ich nicht mal ansatzweise beherzige und v.a. erlebe, was ich Patienten predige. Wenn man dann nicht mehr in den Spiegel schauen kann...

    Aber Knackpunkt ist wirklich, wenn man selber nicht davon ausgeht, dass man es besser haben kann / besser verdient hat. Dann klammert man sich für ein bisschen Zuwendung (die ja oft nur manipulativ ist, damit man brav weiter gibt) halt an die Beziehung...

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    Sunflower_73 schrieb:

    Aber Knackpunkt ist wirklich, wenn man selber nicht davon ausgeht, dass man es besser haben kann / besser verdient hat. Dann klammert man sich für ein bisschen Zuwendung (die ja oft nur manipulativ ist, damit man brav weiter gibt) halt an die Beziehung...

    Ich sag auch nicht mehr viel dazu. Die Sache ist halt, sie empfindet die Aussicht aufs Alleinsein anders als ich, und nicht ich wäre dann "allein", sondern sie. Und was da effektiv für sie schlimmer wäre, kann ich nicht beurteilen. Ich verstehe es halt wirklich nicht gut, und es führt zum Teil auch zu einer gewissen Entfremdung zwischen uns, weil es für sie nicht leicht ist, dass ich ihn nicht mag. Äußert sich ja auch darin, dass ich beispielsweise auf Unternehmungen, bei denen er dabei ist, nur äußerst selten mitkomme. Ich verbringe nicht gern Zeit mit Leuten, die ich nicht mag, und bin in Sachen Gutemienezumbösenspiel nicht sonderlich engagiert.

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    Das war der Punkt, als ich angefangen habe, nachzudenken. Als meine echt loyalen Freundinnen mir signalisiert haben (liebevoll), dass mein Kerl sich zur Katastrophe entwickelt hat und sie ihn anders kennengelernt haben.

    Und das trotz rd. 100 km Distanz und seltenen Treffen (und noch seltener MIT den Kerlen dabei).


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    So, und das ist jetzt mein tendenziell letzter Beitrag hier. Ich habe mich drüben endgültig orientiert und werde jetzt mal dorthin paddeln... BackUp vom Faden hier läuft; aber ich werde drüben wohl neu starten.

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    Endlich, ich bin wirklich nur wegen diesem Faden oft hier. Also demnächst drüben weiter


    Ja, ich bin nachdenklich. Ich vermisse meinen Mann derzeit tatsächlich nicht. Verrückt. Ich genieße, dass ich für niemanden ausser mich selbst sorgen muss. Naja und meinen Hund natürlich. Für den ich über eine andere Hundebesitzerin eine Studentin habe, die einen Hund zum Laufen gesucht hat. Traumhaft. Eine winwin Situation. Die war mit ihm gestern knapp 2 Stunden unterwegs.