Als FSJ Praktikantin krankgeschrieben, trotzdem die Vergütung?

    Hallo ihr Lieben,


    ich habe mich am 02.01.2010 abends im Seniorenheim verhoben und bin bis dato krankgeschrieben. Jetzt schaue ich auf meinen Kontoaufzug und sehe, dass ich 14,52 Euro erhalten habe anstatt 150 Euro (die mtl. Vergütung)


    Im Vertrag kann ich nichts erlesen, ob die Vergütung gestrichen wird, wenn ich krankgeschrieben bin.


    Kann mir vielleicht einer von euch sagen, ob es rechtens ist, dass ich jetzt nur 14,52 Euro bekomme anstatt die ganze mtl. Vergütung?


    Ich kenne das nur so, dass wenn man krankgeschrieben ist bis zu 6 Wochen die Lohnvorzahlung bekommt.Ich bitte um schnell Hilfe... Dankeschön@:)

  • 17 Antworten

    ich mach auch ein fsj


    du wirst nicht nahc stunden oder tagen bezahlt, dieser betrag steht dir zu


    also wenn du mal krank buist riegst du auf gar keine fall weniger,..da stimmt was nicht...


    bei welchem träger machst du dein fsj ß


    ich mache bei der ijgd


    da kann man sonst auch leute kontaktieren die dann mit deinem betrieb sprechen...

    Ich hab ein FÖJ gemacht und war ein halbes Jahr krankgeschrieben.. habe dennoch mein volles Gehalt weiter bekommen! (ok, nach 6 Wochen dann Krankengeld, aber immerhin).


    Den Träger ansprechen halte ich für eine gute Idee.

    Also ich mache mein FSJ in einem Seniorenzentrum wo der Träger die Caritas ist.


    Ja, es ist auf der Arbeit passiert und irgendwie musste ich dann doch eben schlucken als ich gesehen habe, dass ich nur 14,52 bekommen habe...


    Da kann doch irgendwie etwas nicht stimmen. Sind denn die Vertragsbedingungen anders?


    Aber ihr bekommt doch auch eure Vergütung, wenn ihr krank seid oder?


    Ich verstehe das nicht und den Chef bekomme ich auch nicht ans Telefon...

    na was fragst Du denn dann, wenn Du Dir so sicher bist 8-)


    Also es gibt ein Gesetz zur Förderung von Jugendfreiwilligendiensten....


    http://www.gesetze-im-internet.de/jfdg/index.html


    Guck mal, ob Du davon erfasst bist (kenn ja Deinen Vertrag nicht)


    Gute Besserung!

    Ich bin mir ja nicht sicher, deswegen frage ich hier in dem Forum.


    Es kommt mir ja ziemlich komisch vor, und das man nach 6 Wochen Krankengeld bekommt, dass weiss ich ja auch, aber irgendwie verwirrt mich das, dass ich wirklich meine mtl. Vergütung nicht im vollen Satz erhalten habe und dort auch irgendwie keinen erreichen kann.

    Ich habe dem Pflegedienstleiter jetzt mal eine Mail geschrieben, denn verar* lasse ich mich ja auch nicht. Ich bin zwar die billige Hilfskraft aber das Recht muss sein.


    Das ärgert mich wirklich, zumal ich von 150 Euro mtl. ja auch nicht wirklich leben kann, aber immerhin schon mal meine Miete zahlen kann. Und was kann ich schon mit 14 Euro anfangen?:(

    Also ich habe jetzt eine Rückantwort erhalten und der PDL meinte, dass ich mit meiner Äußerung recht hätte und er würde es auch so kennen, dass die Vergütung weiter gezahlt wird usw. und das er es an die Verwaltung weitergibt denn vermutlich wäre ein Fehler aufgetreten.


    Oh man, vielleicht habe ich ja dann doch noch Glück und bekomme mein restliches Geld.

    Ich habe mal ein FÖJ absolviert. Nach Vertragsabschluss wurde mir aufgrund einer Belehrung mündlich und schriftlich mitgeteilt, dass, wenn man in den ersten 6 Wochen nach Vertragsabschluss erkrankt, während der Krankheit keine Bezüge erhält. Tja, mir ist es tatsächlich passiert, dass ich innerhalb der ersten 6 Wochen krank wurde. Man wollte mir tatsächlich auch keine Bezüge bezahlen. Aber dann sagte ich, dass das doch gar nicht in meinem Vertrag verankert sei. Selbst, wenn es im Vertrag gestanden hätte, wäre die Rechtslage äußerst schwammig. Denn geht man nach dem Lohnfortzahlungsgesetz, ist der Arbeitgeber tatsächlich nicht verpflichtet, in den ersten 6 Wochen Lohn zu bezahlen, wenn der Arbeitnehmer während dieser Zeit erkrankt. Nur, die Frage ist ja, ist dieses Gesetz auch anwendbar. Denn dafür muss als Vorraussetzung ein Arbeitsvertrag bestehen und ob es überhaupt in rechtlichen Sinne ein Arbeitsvertrag ist, was zwischen FÖJler oder FSJler und dem Träger besteht, ist außerst fraglich. Selbst mein Anwalt konnte keine genaue Aussage dazu treffen. Und mit meinem Träger habe ich mich wegen der Sache auch richtig böse zerstritten. Aber nicht nur deswegen, gab auch andere sehr fragliche Zwischenfälle.


    Wie auch immer... am Ende habe ich recht bekommen und mir wurden die Bezüge in voller Höhe entrichtet. Man muss halt Durchsetzungsvermögen zeigen und eventuell mit dem Anwalt drohen. Außerdem habe ich mich noch an eine höhere Stelle gewand, die noch über den Träger stand. Da habe ich mich dann schriftlich beschwert und die haben den Träger dann ein mächtig auf den Deckel gegeben. Nur, war dann der Träger wieder ziemlich sauer auf mich und fühlte sich durch mich hintergangen. Man hätte es ja auch andernweitig regeln können und blablabla... Ja, klar %-|

    @ BlauerEngel21

    Lies erst mal deinen Vertrag, was da bezüglich Krankheitsausfall und Vergütung drin steht. Dann wende dich an deinen Träger und rede mit denen darüber. Vielleicht ist denen ja auch nur ein Fehler unterlaufen, wer weiß. Wenn die sich aber dumm stellen und deine Volle Aufwandsentschädigung nicht zahlen wollen, dann wenne dich an eine höhere Stelle. Gibt ja sicher noch jemanden, der über deinen Träger steht. Meist können die schon was ausrichten. aber wenn alles nichts hilft, bleibt der Gang zum Anwalt wohl nicht aus.

    Zitat

    Also ich habe jetzt eine Rückantwort erhalten und der PDL meinte, dass ich mit meiner Äußerung recht hätte und er würde es auch so kennen, dass die Vergütung weiter gezahlt wird usw. und das er es an die Verwaltung weitergibt denn vermutlich wäre ein Fehler aufgetreten.

    Na dann ist ja alles wieder im Lot :-)

    Fürs FSJ nicht. Aber für ein Praktikum im Krankenhaus. Die Untersuchung ist aber immer unterschiedlich!!!! Ich glaub ich hatte alles was möglich ist und zwar:


    Blutprobe (Untersuchung auf HIV und anderes)


    Urinprobe


    Stuhlprobe(Wegen Salmonellen, das Praktikum war in der Küche)


    Sehtest


    Atemvolumen


    Röntgen der Lunge


    Abhören


    Wiegen


    Messen


    Und auf die Gelenke klopfen (keine Ahnung wie das medizinisch korrekt heiß ;-D )

    Ich hab auch mal ein Praktikum im Krankenhaus gemacht, aber davon wurde beimir gar nichts getestet. Nur kontrolliert, ob ich gut genug geimpft bin.


    Naja ich wollte mal fragen, wegen des Blut- und Urintests, da ich vor kurzem Cannabis geraucht habe und ich nur wissen will, ob das auch getestet wird.


    Denn das wäre ja dann wahrscheinlich ein Problem.

    Muss man in Heimen o.ä. fast immer machen. Blutabnehmen, Urinprobe, Wirbelsäule angucken, Bauchraum abtasten, Reflextest und Abhören gehören immer dazu.


    Wiegen und messen oder eigene Angaben machen auch.

    Sorry@blauer engel, hab dir nen falschen post zugerechnet |-o


    also, wenn es sich so klärt, ist ja alles in bester ordnung, dann muss man ja nicht erst die gesetze bemühen. anwalt würde ich sowieso erstmal lassen, da hast du nämlich ganz schnell höhere kosten als das fehlende gehalt