Ich hab meistens freiwillig Spätdienst an den Weihnachtsfeiertagen gemacht. So bin ich der nervigen "Familienfeier" entgangen. Und an Silvester freiwillig Nachtdienst. War mir eigentlich immer egal hauptsache nur entweder/oder.

    @ Hirsebrei

    Zitat

    Die Familie ist auf Einen angewiesen. Man kann die Kinderbetreuung nicht anders regeln. Oder man hat pflegebedürftige, auf Einen angewiesene Verwandte die an diesem Tag nicht fremdbetreut werden können.

    Zitat

    am anfang stand die Berufswahl.

    Hat jemand anders hier zu solchen Situationen geschrieben. Das ist doch auch Deine Meinung, oder?


    Warum sollten Kollegen Rücksicht nehmen, wenn sich jemand den falschen Job gesucht hat, den er mit seinem Privatleben nicht vereinbahren kann? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, siehst Du keinen Grund, auf so etwas Rücksicht zu nehmen.

    ...ic hfinde auch:


    bei drei feiertagen könnte sich einer der anderen kollegen doch auch erbarmen.


    ich meine, was soll das?


    azubis vergraulen oder was?


    ist das ein weihnachtsritual? ein tag ist ja okay, aber alle drei?


    sorry, das kenne ich von keinem meiner leute in sozialen berufen,


    egal, ob arzt oder polizist.

    Zitat

    na,die leute wälzen die unangenehmen dienste halt auf die azubis ab.


    das ist wohl üblich

    Das Mädel steht am Anfang der Ausbildung! Sie steht da nicht alleine und die pflegekräfte die da sind an Weihnachten wären so oder so da.sie läuft da nur mit!


    Bei uns ist es auch so...entweder Weihnachten komplett oder Silvester plus den 06.01.

    Zitat

    Das Mädel steht am Anfang der Ausbildung! Sie steht da nicht alleine und die pflegekräfte die da sind an Weihnachten wären so oder so da.sie läuft da nur mit!

    Und warum muss sie dann alle drei Tage arbeiten, wenn sie eh nur mitläuft? Ich finde das albern. Soll damit gleich am Anfang mal klargestellt werden: "Wenn du dir diesen Job aussuchst, ist das eben so"? Mir kommt es eher so vor wie "Ach wir armen Pflegekräfte müssen auch die Feiertage arbeiten, warum sollte es den Azubis besser gehen, dann gönnen wir auch denen kein Weihnachten frei..."


    Klar weiß man das, wenn man sich so einen Beruf aussucht und das gilt auch für Azubis, aber meiner Meinung nach muss das eben nicht im ersten Ausbildungsmonat sein, wo sie eh nicht wirklich viel tun kann...

    Zitat

    na,die leute wälzen die unangenehmen dienste halt auf die azubis ab.


    das ist wohl üblich.

    Wenn man sich für einen Beruf in der Pflege entscheidet dann muss man halt damit leben an Feiertagen und Wochenenden arbeiten gehen zu müssen. Punkt. Ansonsten nimmt man sich Urlaub. Das hat nichts mit Ausbeute der Azubis oder dergleichen zu tun. Man weiß vorher das man auch an Feiertagen arbeiten gehen muss. Entweder man akzeptiert das oder sucht sich was anderes. Ist bisher keiner davon umgekommen wenn er an Weihnachten nicht den ganzen Tag bei der Familie war.

    Seh ich genauso. Dafür hat sie halt im nächsten jahr frei


    Außerdem ist sie ja nicht von früh bis nachts auf arbeit sondern nur am nachmittag, abend. Versteh wirklich das Problem einiger leute hier nicht.. ":/

    Das hat manchmal auch einfach praktische Gründe. Vielleicht hat sie davor mehr frei, muss auf bestimmte Stunden kommen etc. Ich hab vor Jahren mal ein Praktikum im Krankenhaus gemacht und lief nicht nur mit, ich hatte die ganze Zeit zu tun. Sie darf keine Medikamente vergeben, aber alles andere darf sie doch schon machen (Pflege, Essen geben etc.). Gerade an Weihnachten wird mit den alten Menschen auch etwas gefeiert, da braucht es Personal.

    Sie muss mit um mitzukriegen wie es da abläuft... lach...


    1. ausbildungsjahr hatte ich auch weihnachten SD und als ich dann zwischen den Tagen die Station gewechselt hab sollte ich auch Sylvester ran, da ist dann aber die Leitung der ersten Station für mich eingetreten und hat das klargestellt.


    Ob nun 17 oder 18... auf dem Papier evtl wichtig für die Uhrzeiten und Pausenzeiten aber nicht für die Feiertage.


    und btw gibt schöne Zuschläge... manche reißen sich auch um diese Schichten.

    Weil sie als Azubi auch mit Kleinigkeiten, die sie bis dahin schon kann z.b:Toilettengänge, Tisch decken, abräumen essen reichen usw. die PK´s schon entlasten kann. Da man an diesen Tagen meist nicht mit voller Besatzung fährt.


    Wär ja schon wenn der Vater sich auch mal wieder außern würde.

    Auch als Schüler kann man jede Menge machen, die Leutchen werden da eine Weihnachtsfeier haben, die müssen hin und her gefahren werden, die müssen Hilf beim Essen haben, Hilfe bei den Toilettengängen, den Kollegen beim Lagern helfen.


    Auch für Azubis die gerade mal 4 Woche da sind, gibt es genügend zu tun ;-)

    Na gut, dann hatte ich vielleicht damals einfach Glück und nette Stationsleitungen, die mir an Weihnachten frei gegeben haben... Und ich weiß noch, dass an den Tagen weniger Personal da war, weil auch viel Besuch da war und viele von ihren Angehörigen betüdelt wurden (ok, war auch Krankenhaus, nicht Altenheim).


    Ich musste auch mal am 1.1. arbeiten, war ein sehr lustiger und spaßiger Dienst. Aber ich war auch kurz vorm Examen und konnte viel machen. Grundsätzlich fand ich arbeiten am WE sowieso immer entspannter. Aber über drei Weihnachtsspätdienste im ersten Monat hätt ich mich wohl auch geärgert.

    geärgert sicher, aber es ging drum ob das rechtens ist und ob man da was machen kann... und da lautet die Antwort nun mal NEIN. Es sei denn es steht explizit was besonderes im Arbeitsvertrag drin.


    Nur Azubi oder nur 17 sein ist da kein Argument für.

    @ In-Kog Nito

    Zitat

    na,die leute wälzen die unangenehmen dienste halt auf die azubis ab.


    das ist wohl üblich.

    Das ist doch Quatsch. Gerade in Berufen mit großer Verantwortung wird niemals ein Azubi alleine gelassen. Das heißt, dass da auf jeden Fall noch ein erfahrener Mitarbeiter dabei ist oder in sekundenschnelle erreichbar.

    @ mond+sterne

    Zitat

    Warum sollten Kollegen Rücksicht nehmen, wenn sich jemand den falschen Job gesucht hat, den er mit seinem Privatleben nicht vereinbahren kann? Wenn ich Dich richtig verstanden habe, siehst Du keinen Grund, auf so etwas Rücksicht zu nehmen.

    Da hast Du aber was gründlich mißverstanden.


    Ich beziehe mich auf den hier geschilderten Fall. Und sehe halt keinen Grund dafür, dass die Tochter des FEs nicht diesen Dienst übernehmen sollte.


    Stellt der selbe Arbeitgeber eine alleinerziehende Mutter ein die keine Betreuung an diesen Tagen für ihre Kinder hat, sehe ich das auch wieder anders.


    Das ist seine Entscheidung.


    Was ich nicht verstehe ist warum auf eine 17-jährige hier besondere Rücksicht genommen werden sollte? Nur, weil sie 17 Jahre alt ist und gerade ihre Ausbildung begonnen hat?

    @ spüli09

    Zitat

    Andersherum verstehe ich eben nicht, warum sie da sein muss. Wenn sie doch eh nicht viel machen kann und nur "mitläuft"

    Dir ist der Begriff "Auszubildender" aber schon geläufig?


    Sie ist da um zu lernen – auch wenn sie nur mitläuft.


    Das ist doch keine extra ausgedachte Schikane. Vor allem wird sie diese Stunden ja auch an anderer Stelle ausgleichen können. Dann hat sie halt zum Beispiel am 3. und 4. Januar frei oder was auch immer.


    Und wie hier Andere schon sagen: "Mitlaufen" bedeutet ja nicht, dass man gar nichts tut. Man hat nur nicht die Verantwortung zu tragen wie ausgelernte oder erfahrene Mitarbeiter.

    Zitat

    Aber über drei Weihnachtsspätdienste im ersten Monat hätt ich mich wohl auch geärgert.

    Warum zu diesem Zeitpunkt mehr als zwei Jahre später?

    Zitat

    Gerade in Berufen mit großer Verantwortung wird niemals ein Azubi alleine gelassen. Das heißt, dass da auf jeden Fall noch ein erfahrener Mitarbeiter dabei ist oder in sekundenschnelle erreichbar.

    Dazu noch was:


    Auch wenn es um Büroarbeit oder um den Einzelhandel geht wird oft gemeckert, dass man so blöde Arbeiten machen müßte. Wie zum Beispiel Akten kopieren, scannen und so weiter oder Regale aufräumen.


    Ich frage mich immer, ob da mal Jemand die Alternativen anguckt?


    Würde der Azubi das nicht machen, dann müßte das ein erfahrener Mitarbeiter tun und der Azubi würde zuschauen. Oder im extremsten Fall däumchendrehend in der Ecke sitzen. Dafür bleiben dann die Arbeiten liegen, die der erfahren Mitarbeiter sonst hätte tun können.


    Ein Azubi ist zwar da um zu lernen, aber andererseits wird er nun mal auch bezahlt. Er muß also auch seine Arbeitskraft effektiv einbringen. Dass das am Ausbildungsbeginn nicht die Aufgaben sind die der Mitarbeiter macht der schon 30 Jahre in dem Beruf arbeitet – also wer das nicht versteht, der tut mir leid.


    Ich streite nicht ab, dass es durchaus Ausbeuterei gibt. Ich bin auch dafür sich gegen arbeitsfremde Aufgaben zu wehren (zum Beispiel als Putzfrau arbeiten zu müßen und gar nichts zu lernen).

    Ich finde es schon was Anderes, wenn man schon länger dabei ist. Dann "gehört man ja schon irgendwie zum Team dazu". Aber wenn ich wo neu anfange als "Küken" und mir dann (bevor ich überhaupt angefangen habe) meinen Dienstplan abhole und da erfahre, dass ich die Tage arbeiten muss, ist es für mich was anderes, als wenn ich schon länger da arbeite und das vielleicht vor drei Monaten mit mir abgesprochen wurde.


    Für mich wirkt das halt einfach ein bisschen so wie "Oh, da kommt ne Neue, die teilen wir da direkt mal ein."


    Dass solche Tage dazu gehören verstehe ich ja, habe halt trotzdem meine Meinung und für mich kommt das so rüber.

    Zitat

    Dir ist der Begriff "Auszubildender" aber schon geläufig?

    Ja, vielen Dank :-/