Na ja aber wenn wir ehrlich sind: soooo schwer fand ich die Ausbildung nicht. Ich finde da gibt es deutlich anspruchvolleres, also soll jetzt nicht heißen das das Niveau unterirdisch ist, aber ich denke die Ausbildung ist locker schaffbar wenn man sich dahinter klemmt. Kommt natürlich auch immer auf die Schule und das Bundesland an.


    Aber generell fand ich es leicht. Ich studiere ja jetzt auch Pflege und auch das ist nichts was unschaffbar ist ;-D eher locker und entspannt ;-)

    Ich hab die Ausbildung, zumindest den theoretischen Teil zum großen Teil mit meiner Frau quasi mitgelernt, ich fand das ganze auch eher recht easy ;-D Hart waren wohl nur die Nachtdienste ansich und das ewige Rumsitzen ohne Entkommen im schulischen Teil ;-D Aber ich mein, da wird ja auch kein Medizin studiert sondern Pflege gelernt...

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    Aber ich mein, da wird ja auch kein Medizin studiert sondern Pflege gelernt...

    Na ja wie weit das in die Tiefe geht hängt auch von der Schule ab. Nicht jede nutzt das gleich Konzept, allerdings ist meine Ausbildung auch schon länger her, und wie es aktuell aussieht weiß ich nicht, da ich noch nicht wieder ins Ausbildungsleben integriert bin

    schwer fand ich es auch nicht, ehrlich gesagt hab ich die ganzen 3 jahre nicht gelernt, könnte aber auch dran liegen das mich vieles schon vorher interessiert hat, alles an anatomie wusste ich vor der ausbildung, alles an mikrobiologie und so durchs studium, alles aus der pflege durch mein arbeiten im Altenheim vorab ;-)


    das einzige was ich hätte lernen sollen war die sozialwissenschaft... und das ist so gar nicht meins.... also hab ich es nie gelernt und in kauf genommen da nur mit ner 3 abzuschneiden ;-)

    Ja aber mal ehrlich wer kräht danach ob das Examen 3 war? Ich habe nach dem Examen in der Altenpflege gearbeitet und d< habe ich oft mitbekommen das lieber die eingestellt wurde die ein 2er oder 3er Examen hatten als die mit ner 1. Meine Chefin pflegte immer zu sagen, sie wolle ja jemanden der arbeiten kann ;-) Auch nicht der richtige Weg, aber so ist es nun mal.


    Und wen ich mein Studium fertig habe interessiert meine Examensnote ja auch nicht mehr, sondern meine Abschlussnote vom Studium ...

    Ich denke, die praktische Note ist die relevanteste, aber ich habe eh das Gefühl, Krankenschwestern gibt es zu wenige, wen Interessiert es da die Note. Die Einrichtungen haben ja heute schon das Problem, ihre Dienstpläne mit der Pflichtzahl an KS abzudecken oder in der ambulanten Pflege alle Leistungen die nur durch KS erbracht werden dürfen abzudecken.

    Ja da kannst du Recht haben, aber ich denke auch die praktische Note im Examen sagt nicht sooo viel aus. Das ist halt eine Prüfung und wenn da was schief geht wegen Stress, unvorhergesehenen Dingen etc. dann bekommt man eine schlechte Note, obwohl man eigentlich besser ist.


    Allerdings muss ein Grundwissen natürlich schon vorhanden sein ...

    also ich wurde eingestellt nur mit der Urkunde, die Noten hat mein Chef nie gesehen *soviel dazu* und das war die 1. stelle nach der Ausbildung, bei der 2. interessiert dann eh wenn nur das Arbeitszeugnis des 1. und nicht das Examen von vor x Jahren....


    Und ich meinte jetzt die 3 in dem Teil der schriftlichen Note, die ja insgesamt trotzdem 2 war ;-) eben 1 und 3 ... lach


    Und mündlich und praktisch waren ja nochmal ganz andere Gebiete.

    Und ja prakt. Examen ist echt was zum reinfallen, hab das erste Mal beim Examen in meinem Leben ne komplette versorgung am Inkubator gemacht... natürlich 100 sachen falsch ;-) und ist demnach auch keine 2 geworden, trotzdem weiß ich, dass ich das JETZT kann...


    Aber unsere Anleitungen und Mentroren-Anleiter-Schüler Verhältnisse waren auch für den Arsch, ich weiß schon warum ich da nicht übernommen werden wollte.

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    Aber unsere Anleitungen und Mentroren-Anleiter-Schüler Verhältnisse waren auch für den Arsch, ich weiß schon warum ich da nicht übernommen werden wollte.

    Leider steht und fällt damit viel. Lerne ich im Studium ja auch immer wieder ...

    Also ich habe nur mittlere Reife und hatte sogar mehrere Zusagen und konnte mir das Krankenhaus aussuchen wo ich lernen möchte. Und ich bin, obwohl ich kein Abi habe, ein 1er/2er Schüler. Besser als manche Abiturienten in meinem Kurs. Hab mir darüber auch nie sonderlich gedanken gemacht, ich weiß das ich das lernen möchte und ich verstehe auch die Theorie und bin interessiert daran es zu erlernen. Und dafür brauche ich kein Abitur.

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    Sicher braucht man dafür kein Abitur. Aber im Zuge der immer zunehmenden dualen Ausbildung wird sich irgendwann das (Fach)Abitur durchsetzen, weil das eben Zugangsvoraussetzung zur FH ist

    Na bis dahin interessiert mich das nicht mehr, denn in 1,5 Jahren habe ich hoffentlich schon mein Examen. Danach werde ich vielleicht noch 1-2 Jahre in dem Beruf arbeiten und dann wechsel ich vielleicht zur Berufsfeuerwehr. Möglichkeiten hat man mit dem Beruf viele. :)z

    Jo das kann passieren, nur dem dualen Ausbildungs-Studiumszeug bin ich bei der Krankenpflege auch skeptisch gegenüber. Man lernt so schon zu wenig in der Praxis (2000 zu 2500 Stunden sind es in NRW) das heißt eh fast 50% nur am Schreibtisch....


    Und ganz ehrlich mit soooo viel Theorie- Praxis Konflikt weil doch alles anders geht und so wie in der Schule gelernt gar nicht durchführbar etc (ist wohl nicht in jedem Beruf so krass der Konflikt).... von daher bin ich dafür Schüler auch auf Stationen wie Schüler zu behandeln (nicht wie vollzeitkräfte), für sie Ausbilder die Zeit haben einplanen und man könnte sich den ganzen dualen Kram das geplante 4. jahr für irgendwas etc alles sparen.

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    Ich denke, die praktische Note ist die relevanteste, aber ich habe eh das Gefühl, Krankenschwestern gibt es zu wenige, wen Interessiert es da die Note.

    Ja aber mal ehrlich, rechtfertigt das, JEDEN einzustellen? Zu meiner Zeit gab es da noch die Vorgabe, dass gute Noten und mindestens ein Praktikumseinsatz im Kliniksbereich (nicht Altenpflege) die Voraussetzung waren, um überhaupt zu einem Bewerbungsgespräch und einem Eignungstest eingeladen zu werden. Wenn ich mir anschaue, was sich heute alles Krankenschwester/Krankenpfleger nennen will – na gute Nacht, Marie, und keen Bette!!

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    Ja da kannst du Recht haben, aber ich denke auch die praktische Note im Examen sagt nicht sooo viel aus. Das ist halt eine Prüfung und wenn da was schief geht wegen Stress, unvorhergesehenen Dingen etc. dann bekommt man eine schlechte Note, obwohl man eigentlich besser ist.

    Ich finde eben schon, dass auch die praktische Note etwas aussagt. Nämlich, was du in den drei Jahren Ausbildung alles drin behalten hast und ob du die Basics einer Grundkrankenpflege beherrschst. Denn wenn du dich reinkniest und intus behälst, worauf es ankommt und wie eine adäquate Pflege zu funktionieren hat, dann juckt dich auch nicht, ob du in einer Prüfung stehst oder nicht. Und Stress, unvorhergesehene Dinge..... DAS ist keine Entschuldigung. Das passiert dir nach der Ausbildung täglich mindestens einmal. Und wer eigentlich besser ist wenn kein Stress oder unvorhergesehene Dinge auftreten, .........ist die typische Fachpflaume.

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    Jo das kann passieren, nur dem dualen Ausbildungs-Studiumszeug bin ich bei der Krankenpflege auch skeptisch gegenüber. Man lernt so schon zu wenig in der Praxis (2000 zu 2500 Stunden sind es in NRW) das heißt eh fast 50% nur am Schreibtisch....

    Ich muss aber zugeben, ich habe diese Woche an der FH einen Kinästhetik Kurs gemacht und war das erste mal im Skills Lab bei uns, das haben wir seit wir den dualen Studiengang haben. Die Möglichkeiten in der Theorie praktisch üben zu können hätte ich auch gerne gehabt. Das Skills Lab hat alles wovon ein Schüler träumen kann, echt unglaublich :-o


    Insofern hat mich das schon schwer beeindruckt

    also nen kinästhetik kurs hatte ich auch in der normalen theoretischen ausbildung... nur blöd wenn man das auf der station dann nicht umsetzen darf oder kann... lach.. weil es a) keiner kann und b) als unsinn angesehen wird... tja... fortschritt ist was BÖÖÖSES

    @ conn:

    geb ich dir recht, aber wenn sich eh zu wenig bewerben sollen dann alle Plätze leer bleiben und der Pflegekraftmangel noch weiter wachsen? Dann holen wir noch mehr billige polen und russen die können es natürlich besser *ironie aus*


    Und mal ehrlich, dass es heute keiner mehr machen will, wen wundert es bei der Bezahlung?


    Und es geht nicht um Stress bei der praktischen Prüfung sondern das dich die Prüfen die du auch schon auf der Station kennengelernt hast und die dich einfach nicht mögen oder man sie nicht mag.... plus einer Lehrkraft die 20 jahre aus dem Pflegeberuf raus ist sich aber für die Göttin hält... jo klasse.

    Zitat

    also nen kinästhetik kurs hatte ich auch in der normalen theoretischen ausbildung.

    Ja ich hab das in der Ausbildung auch mal gemacht, mir geht es jetzt aber um das Zertifikat, da ich den Trainerschein machen möchte, aber darum geht es ja auch gar nicht.

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    nur blöd wenn man das auf der station dann nicht umsetzen darf oder kann... lach.. weil es a) keiner kann und b) als unsinn angesehen wird

    Das was in den Schulen gemacht wird ist ja oftmals auch nur so halbherzig. Die wenigsten Schüler bekommen in der Ausbildung einen Zertifikatskurs.