Das Problem ist eher, dass der Wirkstoff im Pflaster ja durch Körperwärme aktiviert und über's Fettgewebe aufgenommen wird und bei kachektischen Pat. gar nichts bringt... und noch schlimmer: wenn sie schwitzen kriegen sie die ganze Ladung auf einmal und sind überdosiert! Schmerzpflaster bei alten Menschen - sehr fraglich... Da sparen sie nicht, sondern verschwenden regelrecht! :(v

    Hi ihr Lieben,


    :°( -trauriges Thema)

    @ hanna-Maria

    ich lass dir erstmal etwas Kraft da


    :)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*:)*

    Zitat

    Ich glaube eher, dass viele Ärzte seit Jahren keine Fortbildung mehr besucht haben und neben "alt bewährtem" %-| nur das übernehmen, was Pharmavertreter anpreisen...

    zumindest was das Thema Palliativ Pflege angeht kann ich mir das gut vorstellen


    Bis später *:)@:):)*

    Mue

    Vielen Dank! @:)


    Ja, ich hatte erst vor 2 Monaten eine sehr gute Palliativpflege-Fortbildung. Da hab ich ne Menge gelernt, aber mit vielen Ärzten läßt sich das nicht umsetzen... weil die sich nämlich von ner popeligen Pflegedienstschwester nicht belehren lassen wollen und Zeit zum reden haben sie auch alle nicht... :-|


    Aber bei uns hier im Süden ist ne gute Sache im kommen. Bis 2009 soll es ein zusätzliches Palliativ-Netzwerk geben (SAPV - Spezielle ambulante Palliativ-Versorgung), bestehend aus speziell ausgebildetem ärzlichen, pflegerischen und sozialen Personal. Ich möchte auch gern die Palliativ-Care-Weiterbildung machen, ist z.Zt. aber heillos überlaufen... :°(

    Zitat

    Ja, ich hatte erst vor 2 Monaten eine sehr gute Palliativpflege-Fortbildung. Da hab ich ne Menge gelernt, aber mit vielen Ärzten läßt sich das nicht umsetzen... weil die sich nämlich von ner popeligen Pflegedienstschwester nicht belehren lassen wollen und Zeit zum reden haben sie auch alle nicht...

    hinzu kommt das diese ja studiert haben und wir es nur gelernt haben.


    ausserdem herscht bei vielen ärzten immer noch das mechanische menschenbild vor. sie sehen dem menschen als maschine. ist diese defekt wird es repariert. dabei ist der blick aber nur auf den schaden gerichtet.


    warum sagen sie ansonsten der analabzess von zimmer 5, statt herr von lautenberger-misemüllerheim

    Zitat

    ausserdem herscht bei vielen ärzten immer noch das mechanische menschenbild vor. sie sehen dem menschen als maschine. ist diese defekt wird es repariert. dabei ist der blick aber nur auf den schaden gerichtet.

    :)^


    Ich möchte deswegen nicht mehr im medizinischen Bereich arbeiten, einzige Ausnahme wäre eine anthroposophische Klinik.

    ich gehe heute auch wieder in den Nachtdienst, letztes WE hatten wir es tatsählich mal ruhiger, so dass auch Gespräche mit den Patienten möglich waren und ich hab es ausgeschöpft, so lang es ging, ist so selten ;-)


    heute bin ich auf der Akutentgiftung und das ist eine Arbeit, die liegt mir überhaupt gar nicht, da geh ich schon mit Widerwillen los :-/:-/

    hatte heute einen echt geilen tag... hatte heute meinen letzten tag im ambulanten op bereich. war heute direkt im op eingesetzt. war mit wiederwillen hingegangen und hatte gestern den abteilungsleiter auch gebeten mich wo anders einzusetzen. im op habe ich immer das gefühl im weg zu sein.


    ortho hatte heute nichts, augen ops waren auch nicht. chir wollten heute nur einen pikel rausschneiden.


    waren heute nur drei gyn op's eingeplant. die erste war eine lap... naja... war schon interessant da die anästesie ein problem bekamm weil das anästesie gerät mittendrin den dienst verweigerte, ich durfte zum erstenmal etwas machen. beatmung mit dem ambubeutel und gabe von meds. klasse. (ging alles gut)


    zweites war eine ausschabung. da stöhnte ich schon, weil unser krankenhaus etwas konservativ eingestellt ist. dachte ich müsse in die ganz andere ecke des op's... aber denkste... die ärztin sagte zu mir "he... du.. da kannst du ja nichts, sehen komm rum. ok war komisch. sie fing an zu erklären und ich fragte ihr löcher in den bauch.


    als letztes wr ein verbandwechsel geplant (offener bauch mit vakuumpumpe)


    die ärztin fragte mich ob ich lust hätte ihr direkt am tisch zu assestieren... ich "ja klar"... ok mach dich steril... aber mit schutzbrille... patientin hatte herpatitis C.


    10 min später war ich verkleidet und durfte helfen. sie zeigte mir die ganze wunde und fragte mich ob ich mal reinfassen möchte zum austasten.... ich steckte im warsten sinne des wortes "im patienten....".


    weil heute mein letzter tag in ambulanten op bereich war bekamm ich auch noch vom personal einen gutschein geschenkt... ich war totall baffff... was für ein vormittag.

    ich hab mal ne ziemlich ebscheuerte frage *g*


    also ich arbeite ja inner ambulanz und wir haben einen PORT-patienten.


    ich muss das ja dokumentieren, was ich da treibe.


    also alnegen der infusion parenteral blabla is ja klar


    aber was schreib ich ein,w enn ichs wieder bamache?


    abmachen klingt blöd, abschließen 8wegen gegenteil von anschließen? is auch doof, abhängen, abklemmen? ich weiß nich, ich bin unzufrieden mit dem, was die deutsche sprache hergibt. was schreibt ihr, wenn ihr den port abklemmt?

    infusionsprogramm beendet.portnadel entfernt.


    oder wenn die nadel drin bleibt;


    infusionsprogramm vorläufig beendet.


    mehr musst du nicht schreiben.


    wenn nadel ex,eben schreiben.wenn gespült,auch dokumentieren.aber sonst nüscht.


    damit hab ich bisher keine probleme gehabt.

    hallo marysue


    also entfernen dürfen wir die inner ambulant gar nich, spülen schon, logischerweise und das hab ich auch geschrieben. mir fiel halt einfach kein vernünftiges wort ein für "abmachen"


    aber parenterale infusion beendet, port gespült- das klingt gut. danke :-)

    jetzt hab ich grad noch über mich geschmunzelt, weil, klar infu is immer parenteral, aber ichw eiß, wo ich das her hab


    ich hab das direkt vom verordnungsschein abgeschrieben, so wies der dr aufgeschrieben hat ;-)

    @ süntje*:) hallo leidensgenossin. hab auch gerade nachtdienst. oje... akutentgiftung... kenne ich... bringe ab und an meine patienten auch auf so ne station. also, gehe jetzt bubu machen.zzz*:)

    Hallo Ihr alle!


    Ich habe mal eine fachliche Frage für Pädiatrieexperten.


    Ich habe gestern auf VOX eine BBC-Sendung gesehen, in der gezeigt wurde, wie der menschliche Körper in Notsituationen reagiert.


    U.a. ging es dort um ein Ungeborenes, das schon im Muttreleib Mekonium aussschied ( Frage: Passiert das nicht häufiger, gerade bei Übertragung?).


    Nun wurde dort beschrieben, dass dieses Mekonium die Lunge erreichte und dort zu einer Infektion führte, was nach der Geburt zur Lebensbedrohung wurde.


    2. Frage: Ein Ungeborenes wird doch über die Nabelschnur mit Sauerstoff versorgt und hat noch gar keine Lungenatmung, oder? Die setzt doch erst nach der Geburt ein. Wie also kommt es dann zur Aspiration von Mekonium-Partikeln?

    Also da ich das gerade gelernt habe *grins* versuch ich es mal, sollte es falsch sein, dann bitte verbessern.


    Also, es stimmt, dass Kinder bei Übertragung auch schon Mekonium abgeben, aber der Zustand des "Übertragens" wenn es nicht nur 1 bis 2 Tage ist, ist auch schon ein Stresszustand. Die Plazenta ist für ne Arbeit von 9 Monaten ausgerichtet, danach arbeitet sie nur noch im Sparmodus bzw stellt die Arbeit ca. 2 Wochen nach ET ganz ein, darum werden die Kinder spätestens dann ja auch geholt.


    Bei der Geburt setzen sie ebenso den ersten Stuhl ab, bzw können sie, aber das ist ja auch stress... also eigentlich der gleiche Grund.


    Und zum zweiten. Soviel ich weiß trinken Kinder das Fruchtwasser trotzdem, der Atemweg ist noch nicht frei, die Lungen nicht entfaltet, aber trotzdem schlucken sie das Fruchtwasser. Und nach der Geburt, also beim ersten Schrei ist es dann möglich, dass sich auch noch Fruchtwasser in den Wegen befindet und so quasi dann auch aspiriert wurde, weil dann die Lunge ja entfaltet wird.


    Manche Kinder haben ja auch diese kleinen Atemaussetzer bzw müssen abgesaugt werden. Ob das nun bei normalem Fruchtwasser weniger schlimm ist, als bei Mekonium im Fruchtwasser weiß ich jedoch nicht.

    Zitat

    dass sich auch noch Fruchtwasser in den Wegen befindet und so quasi dann auch aspiriert wurde, weil dann die Lunge ja entfaltet wird.

    Beim Trinken wird der Luftweg verschlossen, auch beim geborenen Menschen.


    Im Film wurde das so dargestellt, dass sich noch im Mutterleib das Kind mit diesen Partikeln die Lunge infiziert hat, also quasi schon vor der Geburt lebensbedrohlich erkrankt war. Wurde auch sehr "schön" in Bildern gezeigt, wie die dunklen Partikel die Lunge besiedeln, so dass diese ganz durchsetzt war und sich nach der Geburt gar nicht entfalten konnte. Das Kind war so schwer erkrankt, dass es nur noch durch eine Herz-Lungen-Maschine zu retten war.


    Ansonsten sind diese BBC-Dokus ja immer sehr gut recherchiert.


    Ich glaube, ich schreibe mal 'ne Mail an Vox