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    ich habe mal nachgefragt bei meinem ersten spieß der erzählte mir das er noch als rekrut verbände aufrollen durfte und tee verteilen für andere kranke, wäsche einsortieren usw... hilfarbeiten eben.

    @ Mue

    Zitat

    ich habe es bis jetzt nur so kennen gelernt wie es auch im KH ist -


    Bettwäsche über Wäscheservice, Waschlappen und Handtücher auch.

    beim ambulanten Pflegedienst? Echt, gibts das schon?

    Hallo Ihr alle!*:)


    Ich bin auch Krankenschwester und hab grad meinen vierten Nachtdienst hinter mir zzz


    Bin in ner Klinik für Kinder und Jugendliche gelandet die hauptsächlich wegen Adipositas und Diabetes behandelt werden. Ich arbeite da in der Ambulanz und deck pflegerisch und medizinisch alles ab was da so kommen mag. Von Zecken entfernen bis Prellungen über Heimweh und natürlich Entgleisungen des Blutzuckers. Ist ganz spannend, weil jeder Dienst anders ist. Aber auch hier isses schwer allen gerecht zu werden, aber das Problem kennt ihr bestimmt...{:(


    Würd mich freuen mich mit euch hier über alles mögliche austauschen zu können.


    So und jetzt geh ich endlich schlafen:)z

    Zitat

    Würd mich freuen mich mit euch hier über alles mögliche austauschen zu können.

    Dafür ist der Faden da ;-)

    Zitat

    So und jetzt geh ich endlich schlafen

    zzz schlaf gut haste dir verdient nach der 4.


    LG mue

    Guten Morgen, Ihr Frühaufsteher! *:)


    Hab zur Zeit Urlaub und genieße es, mal wieder wie normale Leute "am Tage" aufzustehen...;-D Ich gebe zu, das ist der Teil, mit dem ich wohl nie ganz zurecht kommen werde. Dieses Aufstehen bei Nachtzeiten 4.30/5.00 Uhr. zzz Ich brauche morgens eine Anlaufzeit von mindestens einer Stunde+Anfahrt. Um 6 bzw. 6.30 geht halt auch ambulant der Dienst los. Schön ist auf jeden Fall auch, dass man sich immer auf einen Patienten konzentrieren kann und zwischendurch eine Pause zum umschalten und immer ein bischen frische Luft um die Nase hat. ;-) Was manche Leute betrifft, darf man nicht zu empfindlich sein, da erlebt man schon ne Menge im häuslichen Umfeld... Es ist halt nicht immer sauber und angenehm. Dafür bekomme ich aber einen kompletten Überblick über die Situation, das Krankheitsbild, die Sorgen und Ängste des Menschen und seine Angehörigen. Irgendwie scheint es mir so natürlicher und einfacher, viele Dinge besser zu verstehen, damit umgehen zu können und an der Ursache zu bekämpfen.


    Leider ist ambulante Pflege zu 90% doch Altenpflege und läuft am Ende halt darauf hinaus, dass wir die Menschen zum Ende hin begleiten... Mit dem Tod kann ich durch eine sehr gute Palliativ-Fortbildung und verschiedene Erfahrungen inzwischen auch viel besser umgehen. Man erlebt ihn ja viel umfangreicher durch die lange und sehr persönliche Begleitung und auch über das Sterben hinaus durch den Kontakt mit den Angehörigen.


    Einzig Probleme gibt es im Team, wenn da nicht alle Hand in Hand arbeiten. Im ambulanten Bereich (gerade weil jeder selbständig für sich arbeitet) ist Eigenverantwortung, enge Kommunikation und Zuverlässigkeit ein Muss! Naja, und das klappt halt nicht bei allen... ist immer nervig. :-|