Bestattungsvorsorge- Kosten, Pflegeheim und Selbstbehalt.

    Wenn man beabsichtigt in ein Pflegeheim zu gehen, macht man sich auch Gedanken über spätere Bestattungskosten für eine angemessene Beerdigung nach dem Tod.


    Die kosten einer Beerdigung sind im allgemeinem höher als der Selbstbehalt von 2600 Euro im Pflegeheim


    Ich habe mir mehrere Angebote von Bestattungsunternehmen machen lassen, kein Angebot war unter 4000 Euro gesamtkosten, Urnengrab, Trauerfeier etc. mit eingerechnet


    Das bedeutet dass das die Hinterbliebenen die restlichen Beerdigungskosten übernehmen müssen.


    Wenn man dies vermeiden möchte, welche Möglichkeiten hätte man noch? ???

  • 3 Antworten

    Lass dich genau beraten. Wenn jemand einen Bestattungsvertrag macht und die Kosten vorweg auf ein Treuhandkonto zahlt, dann kann dieser Betrag nicht mehr zu seinem Unterhalt herangezogen werden. Unabhängige Beratung ist dabei sinnvoll.

    Habe vor mit meinen Geschwistern einen bestattungsvertrag abzuschließen.


    Mich würde noch interessieren ob das Sozialamt das Geld vom Treuhand Konto zurückfordern kann.


    Die 2500 Ersparnisse (Treuhand Konto) sollen lediglich für Bestattungskosten eingesetzt werden-


    Ist auch im Testament beschrieben und festgelegt.

    Ein Bestattungsvertrag wird zwischen dir und einem Bestattungsunternehmen abgeschlossen, die Kosten deiner Wünsche werden errechnet und dann entschieden, wie sie angespart oder eingezahlt werden. Das eingezahlte Geld befindet sich dann beim Treuhänder. Der bezahlt daraus zunächst die Bestattung. Bleibt was übrig, dann könnte sich das Amt eventuell einschalten bevor es an Erben ausgezahlt wird. Das ist aber alles nur eine Vermutung!!! Gewissheit bekommst nur über ein Gespräch mit einem Bestattungsunternehmen und einem Fachanwalt.


    Rechtsberatung dürfen wir hier nicht betreiben.