Das klingt doch schon besser als dein letzter Bericht! Bis dieses Dreckszeug aus dem Körper ist, braucht es länger als nur ein paar Tage, das haben wir bei unserer Mutter gesehen. Es wird Zeit brauchen, bis es besser wird, auch das Becher halten und ähnliches. Haben wir alles fast genauso erlebt, nur bei uns war das Dreckszeug Haldol (ohne daß wir davon wußten, wir war nur total in Sorge, weil sie so gar nicht mehr ansprechbar war und nur noch wirres Zeug redete).


    Das Blutbild wird hoffentlich die Dinge etwas klarer machen. Wenn sie so blaß ist, dann fragt mal wegen Anämie. Ist das vielleicht sogar eine Nebenwirkung des Targin? Eventuel könnten Eisenpräparate helfen, aber das ist jetzt ein Schuß ins Blaue.


    Gute Besserung für deine Mutter und ganz viel Kraft wünsche ich euch! @:) :)*

    Jetzt sind einige Wochen vergangen und ich möchte mal berichten, wie es weiter ging. Ich hatte ja schon geschrieben, dass meine Ma ein anderes Schmerzmittel bekommt. Das verträgt sie sehr gut. Sie bekommt soviel, dass das Leben lebenswert ist und sie aber immer nich Schmerzen hat. Sie kämpft sich zurück ins Leben. Sie trainiert jeden Tag auf ihrem Minibike. Sie geht mit ihrem Rollator für 30 Minuten spazieren. Sie kann sich mal ein paar Kartoffeln kochen. Sie lebt. Und das gerne! Natürlich ist sie im Vergleich zu vor einem Jahr nur noch ein Schatten ihrer selbst. Aber im Vergleich zu vor sechs Wochen ist sie ein Wunder. Sie selber ist ein wrnig unzufrieden mit sich, weil sie mehr können möchte. Nach wie vor hat sie große Erinnerungslücken von der Zeit, in der es ihr so schlecht ging. Aber die Zeiten davor und danach sind präsent.


    Uch glaube dennoch, dass sie einen leichten Schlaganfall hatte. Aber daran können wir jetzt sowieso nichts mehr anderen und so lassen wir das auch nicht weiter untersuchen.


    Soviel zu meinem Update.