Inakzeptable Pflege

    Hi liebe Community


    Folgendes Problem möchte ich schildern:


    Es gibt eine Pflegekraft bei uns auf der Demenzstation die sich unmöglich benimmt. Ordinäre Ausdrucksweiße mit Fäkalsprache, Mobbing der Betreuungskräfte und generell Pflegerischen Kollegen gegenüber aber das schlimmste, sie zieht Bewohner gegen 14:30 Uhr wieder in den Schlafanzug/Nachthemd um. Pflegerisch also völlig inakzeptabel. WBL, PDL sowie HD wissen über die Problematik Bescheid. Unternommen wird aber rein gar nichts. Die Pflegerin ist auch sehr, sehr Schwierig im Umgang. Man kann sie leider kaum auf die Problematik ansprechen ohne das diese ausflippt. Ich möchte nun Extern jemanden einschalten. Wäre die Heimaufsicht dafür zuständig? Ich bitte um euren Rat und eure Meinungen dazu.


    Vielen vielen Dank

  • 2 Antworten

    So ganz verstehe ich das Problem noch nicht. Vorsichtig ausgedrückt, am früheren Nachmittag Schlafanzug anziehen ist nun nicht so ein Verstoß gegen pflegerische Sorgfalt. Demenzkranke gehen ja auch früh ins Bett. Erkläre doch mal genauer, was das Problem ist. Bei der Heimaufsicht wirst du mit sowas nicht weiter kommen, wage ich zu behaupten.

    Noch zum Thema Mobbing, in dieser Branche nicht unüblich. (Viele Frauen untereinander ;-) , könnte da auch einige Beispiele dazu beitragen.) Manchmal hilft ein Versetzen in eine andere Station. Eigentlich ist das aber nicht dein Problem, sondern das der Mitarbeiter untereinander. Die Betreuungskräfte sind normalerweise den Pflegekräften nicht unterstellt, insofern ist das auch wieder eine Sache, die die miteinander regeln müssen.


    Ordinäre Ausdrucksweise gegenüber den Bewohnern kannst du als Angehöriger sehr wohl untersagen, das geht gar nicht. Passiert leider häufiger, ist aber sehr oft ein Zeichen von Arbeitsüberlastung. Ob das bei dieser Person der Fall ist, kann ich natürlich nicht beurteilen. Vielleicht ist sie einfach ein Mensch, der "immer" so redet.


    Beschweren kannst du dich beim MDK. Vielleicht wird dann überprüft.