Krankenpfleger: Was kann man daraus machen?

    Es ist schon etliche Jahre her, dass ich in der Ausbildung zum KP war.


    Ich habe nie in diesem Job gearbeitet, weil mir der WE und Schichtdienst tierisch auf den Keks gegangen sind und weil mir die Arbeitsbedingungen in dem Job einfach zu heftig waren.


    Aus welchen Gründen auch immer, habe ich mich nicht beraten lassen, was Alternativen gewäsen wären.


    Also nicht auf der Station arbeiten, sondern etwas anderes was man aus diesem Job machen kann- wer kennt sich aus??


    PS, Altenpflege ist definitiv ausgeschlossen!

  • 31 Antworten

    Da hast du allerdings wieder Schichtdienst und verdienen tust du allemal nicht viel...zumindest nicht wenn man mal an die arbeitszeiten und die verantwortung dabei denkt,denn da steht das gehalt in keiner relation zu. zudem kommt das schwere heben und tragen, ausserdem finde ich nicht wirklich das die Jobsituation da besser ist und ich weiss wovonich rede, habe das jetzt zehn jahre hauptberuflich gemacht und auch als Fachdozent gearbeitet. RettAss kann man machen aber sicherlich nicht mehr sein leben lang. Zudem schreibt der TE ja, dass ihm die Schichtarbeit etc.aufn Keks gegangen ist.


    AlsKP kannst du versuchen in die Ausbildung sprich als Dozent zu arbeiten in ner Krankenpflegeschule oder du machst,sofern es geht ein FH Studium im Bereich der Pflegewissenschaften.


    Gruss

    Also in der Pflege und generell im Gesundheitswesen wirst du schlecht um Wochenend- und Schichtdienst herum kommen.


    Möglichkeiten wäreen bei deinen besonderen Kriterien:


    - Studium (es würde sich z.b. Psychologie, Pflegemanagment, Pflegewissenschaft anbieten)


    - komplett umsatteln

    Also du hast viele Möglichkeiten in diesem Beruf.Leider fallen sämtliche Fachweiterbildungen weg,da du eine mindestens 2-jährige Berufserfahrung vorweisen musst.


    Eine andere Möglichkeit sind die Studiengänge "Pflegewissenschaft,Pflegemanagement,Public Health",die wirklich Zukunft haben und mit den man anschließend überall arbeiten kann(Krankenkasse,MDK,Krankenpflegeschulen usw.).Die Möglichkeiten sind riesig.Im Allgemeinen finde ich es aber besser,wenn man vorher etwas Berufserfahrung gesammelt hat.:)^

    Hi Basti86,


    die 6 Monatige Ausbidlung die du meinst ist der Rettungssanitäter.


    Die Ausbildung zum Rettungsassitenten dauert 2 Jahre und ist ein abgeschlossener Beruf.


    Rasmuss bitte nicht persönlich nehmen aber ich muss dir sagen was ich davon halte und sage dir ganz ehrlich meine Meinung.


    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass du garnicht arbeiten willst, zumind. nicht im Pflegebereich.


    Zitat von Rasmuss: Also Studium ist gut aber da müsste ich nebenher ja noch arbeiten...


    Zitat Ende


    Ich denke einmal du hast bei der Ausbildung die falsche Wahl getroffen.


    Hast du während der Ausbildung keine Wochenenddienste gehabt? Hast du nicht schon während der Ausbidlung gemerkt, dass der Beruf dir so nicht liegt? Da hättest du die Ausbildung schon abbrechen können.


    Welche Tätigkeit führst du denn jetzt aus, welcher Arbeit gehst du jetzt nach??


    Wie schon gesagt benötigst du mind. 2 Jahre Berufserfahrung um an höherwertigen Fortbildungen, wie z. B. PDL, Teilnehmen zu können.


    Ich würde dir anraten, suche dir einen gänzlich anderen Beruf, der deinen Neigungen, sowenig als möglich zu arbeiten, entgegen kommt.


    In der Pflege, ob mit oder ohne Studium, bist du meiner Ansicht nach fehl am Platz, da dir das grundlegende Interesse an diesem Beruf zu fehlen scheint.


    Ich weis, das sind harte Worte, aber du musst der Realität ins Auge schauen.


    LG

    @ grisuh

    das mit derAusbildung zum RA stimmt so nicht ganz, es sind bei vorheriger Krankenpflegeausbildung nur drei monate schule und dann das Anerkennungsjahr sprich 1600 stunden aber auch da kann bei der vorherigen Ausbildung Antrag auf Verkürzung gestellt werden sodass es nur etwa die hälfte ist.

    Hier einmal die Ausbildungsvoraussetztung Rettungsassistent:


    Die zweijährige Ausbildung ist durch das Rettungsassistentengesetz vom 10. Juli 1989 geregelt. Sie gliedert sich in zwei Teile: Das erste Jahr besteht aus der Vermittlung von Theorie an einer staatl. anerkannten Rettungsassistentenschule und einem Praktikum in verschiedenen Abteilungen einer Klinik. Dieser Teil der Ausbildung endet mit einer staatlichen Prüfung. Unter anderem haben Rettungssanitäter und examiniertes Krankenpflegepersonal, Sanitätsunteroffiziere der Bundeswehr, sowie Sanitätsbeamte der Polizei und Bundespolizei die Möglichkeit sich einen Teil ihrer bisherigen Ausbildung anrechnen zu lassen. Das zweite Jahr verbringt der Schüler auf einer Lehrrettungswache. Dort werden die praktischen Fähigkeiten vertieft. Rettungssanitäter können sich Teile ihrer bisherigen rettungsdienstlichen Tätigkeit anrechnen lassen. Der praktische Teil endet mit einem sog. "Abschlussgespräch", bei dem der Auszubildende noch einmal auf seine Eignung für diesen Beruf geprüft werden kann. Danach erhält der Auszubildende von der zuständigen Behörde (i. d. R. am jeweiligen Regierungspräsidium ansässig) die Urkunde über die "Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Rettungsassistent/-in".


    Darüber hinaus gibt es als Insellösung auch eine dreijährige Ausbildung zum Rettungsassistenten. Der RettAss-Azubi ist hierbei fest bei einer Rettungsdienstorganisation angestellt, erhält eine Ausbildungsvergütung, bekommt Lehrmaterialien und Dienstkleidung gestellt und erlangt neben der Ausbildung zum Rettungsassistenten noch Zusatzqualifikationen wie zum Beispiel die als MPG-Beauftragter oder die Aufstockung des Führerscheins der Klasse B zur Klasse C1. Da dies Initiativen einzelner Dienststellen sind, obliegt ihnen auch der organisatorische Ablauf und die Zusatzqualifikationen. Es handelt sich dabei jedoch keinesfalls um eine Erweiterung der RettAss-Ausbildung an sich: Grundlage für die Ausbildungsinhalte bleibt das Rettungsassistentengesetz (RettAssG) bzw. dessen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Eine oft geforderte, erweiterte Handlungskompetenz mit entsprechender rechtlicher Absicherung folgt daraus nicht.


    Die Voraussetzungen für den Beginn einer Ausbildung sind die gesundheitliche Eignung, Vollendung des 18. Lebensjahres und ein Hauptschulabschluss, eine gleichwertige Schulbildung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung. Häufig wird jedoch die Mittlere Reife oder ein Hauptschulabschluss plus abgeschlossene Berufsausbildung verlangt. Des Weiteren wird das polizeiliche Führungszeugnis eingefordert.


    Aus der "Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten (vom 7. November 1989)":


    Selbst bei der Anerkennung einer Vorausbildung dauert die Ausbildung mind. ein Jahr.


    Aber das ist nun nicht das Problem das Rasmuss hat.


    LG

    ja, sie dauert fast ein jahr,dass weiß ich aber keinesfalls zwei bis zweieinhalbjahre. bilde jaselberwelche aus, kann die aber gerade den passenden artikel wasdieverkürzung der schulischen ausbildung betrifft schicken,da ich nicht zu hause bin. zudem kommt eh eine komplette wandlung der ausbildung auf uns zu nach dem urteil des BVG vom 20.11.2007 oder 2008.


    Das stimmt rasmuss hat definitivein anderes problem.

    Zitat

    Ich habe den Eindruck gewonnen, dass du garnicht arbeiten willst, zumind. nicht im Pflegebereich.

    Im Pflegebereich nicht, das stimmt.


    Das liegt zwar an den Schichten aber hauptsächlich an den katastrophalen Zuständen die heute in der Kranken und Altenpflege herrschen.


    Da arbeitet man täglich am Rande des Nervenzusammenbruches..


    Und das ist ja auch der Grund, warum die Menschen in Heerscharen diesen Job verlasen.


    Es herrscht Fließbandarbeit und man hat null Verhältnis mehr zu Bewohnern oder den Patienten, das kann man nicht nur teilweise mit seinem Gewissen nicht mehr vereinbaren.

    Zitat

    Ich würde dir anraten, suche dir einen gänzlich anderen Beruf, der deinen Neigungen, sowenig als möglich zu arbeiten, entgegen kommt.

    Ich habe mir einen gänzlich anderen Beruf gesucht.


    Mit Arbeit hatte ich noch nie ein Problem und habe auch im Pflegerischen stets mein Bestes gegeben.


    Ich frage mich, ob du dich im Beruf der Kranken oder Altenpflege überhaupt näher auskennst.

    Hi Rasmuss über deine Frage: ob ich mich im Beruf der Kranken oder Altenpflege überhaupt näher auskenne,


    habe ich herzlich gelacht.


    Ich bin seit dreißig Jahren Krankenpfleger und betreibe seit einigen Jahren einem eigenen ambul. Pflegedienst. Ich weis wovon ich spreche.


    So ein Gefühl und so eine Anschicht über den Beruf wie du Sie hast ist bei mir in den dreißig Jahren noch nie aufgekommen. Ich habe alle Höhen und tiefen mit gemacht. habe versuch was zu ändern, was leider nicht immer geglückt ist. Aufgeben, was zu verbessern werde ich aber nie.


    Es kommt eben darauf an welche Einstellung man zu dem Beruf hat.


    Ich bleibe bei meiner Aussage; lass die Finger von diesem Beruf egal in welcher Form du machst dich und andere damit nicht glücklich !!


    LG

    Hallo, ich denke Möglichkeiten gibt es viele:


    - viel Geld verdienen: geh in die Schweiz arbeiten


    - kein Wochenend- oder Schichtdienst: Ambulanz oder Tagesklinik


    - Abwechslung: OP, Intensivstation, Psychiatrie...


    - Studienbetreuer, Firmenkrankenpfleger....


    Was hast Du bis jetzt gearbeitet, und warum möchtest du das nicht mehr machen?