Danke für die Infos, Griesu1

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    Wurde der Eilantrag abgelehnt und Widerspruch eingelegt, kommt der MDK zur Begutachtung ins Haus. Wird dann eine Pflegestufe festgestellt, zahlt die PK rückwirkend ab Datum der Antragstellung des Eilantrages das Pflegegeld.

    Der Eilantrag des Krankenhauses wurde sofort abgelehnt. Das ist eine Woche her. Ich habe darüber nichts schriftliches. Der MDK kann nicht ins Haus kommen, denn meine Mutter konnte nicht nach Hause, sie ist direkt ins Pflegeheim gekommen. Ist es denn nun so, dass ich einen Widerspruch einlegen könnte, oder müsste dies das Krankenhaus als Antragsteller tun, obwohl meine Mutter ja nun nicht mehr Patientin ist, seit einigen Tagen?

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    Griesuh1

    Zitat

    ein Arzt ist nicht für eine Einstufung verantwortlich

    ich habe nicht geschrieben das der Arzt dafür verantwortlich ist, sondern das sie es mit ihm, mit seiner Hilfe beantragen muss oder sollte,


    denn irgend jemand muss die Pflegebedürftigkeit doch bescheinigen,


    ich glaube nicht das es ausreicht, wenn sie zur Kasse geht und sagt: meine Mutter ist pflegebedürftig usw:-/

    Hallo, suli88


    wie komme ich zu einer Pflegestufe??


    Der Betroffene oder desen Angehörige stellen einen formlosen Antrag, per Telefon oder schriftlich bei der zuständigen Pflegekasse des Pflegebedürftigen.


    Die Pflegekasse schickt einen Fragebogen an den Pflegebedürftigen. Dieser Fragebogen ist ausgefüllt an die Pflegekasse zurück zu geben. Evtl. liegt auch ein Pflegetagebuch bei, das über mehrere Tage geführt werden soll. Das Pflegetagebuch wäre dem MDK bei der Begutachtung aus zuhändigen.


    Ist das Formular bei der Pflegekasse eingegangen, so beauftragt diese den MDK zu einer Begutachtung im häuslichen Umfeld des Pflegebedürftigen.


    Der MDK ermittelt den Hilfebedarf. Er gibt der Pflegekasse eine Empfehlung zur Pflegestufe. Die Pflegekasse entscheidet letztendlich über das ja oder nein und über die Höhe der Pflegestufe. Der behandelnde Arzt hat ausser, dass er Diagnosen und Arztberichte zur Einsicht weiter gibt, keine Einflußnahme auf die Einstufung.


    Denn nicht die schwere der Erkrankung, sondern der aus der Erkrankung und Einschränkung resultierende Hilfebedarf ergibt die Pflegestufe. Da ist ein Arzt nun wirklich nicht die erste Adresse um beurteilen zu können welche Hilfe in der Grundpflege erforderlich ist.


    Viele örtl. Pflegedienste bieten hilfen bei Problemen mit der Einstufung an. Dahin sollten sich Betroffene zur Beratung und als Beistand wenden. Denn die PD's haben Erfahrung damit.


    LG Griesuh, Pflegedienstleitung und MDK Gutachter.

    Hallo Peddi


    gegen die Ablehnung muss deine Mutter Widerspruch, nicht Einspruch, einlegen. Oder in Vertretung der Bevollmächtigte deiner Mutter. Kein Arzt, keine Klinik oder sonst wer kann bzw. darf Anträge für einen Pflegebedürftigen stellen, ausser bei einer Vormundschaft oder es liegt eine schriftliche Vollmacht vor.


    Ansonsten siehe meine Vorherigen beiträge.


    Lg Griesuh

    Hallo erst mal.


    also, wie geschrieben hab ich ja mit dem Pflegeheim nun auf normalem Wege erneut ein Forumlar eingereicht. Damit ein Arzt des MDK sich das ganze vor Ort ansieht. Ich habe von der Krankekasse mitlerweile ein Schriftstück, dass bei dem Eilantrag Pflegestufe null festgestellt wurde.


    Und ich habe mittlerweile den Paragrafen, nach dem der Sachbearbeiter des örtlichen Sozialamtes fragte.


    Ich kann nun erst mal nichts anderes tun, ausser Warten.


    Was mich aber nun etwas verwundert ist folgendes: Meine Mutter wurde noch mal an der Lunge geröngt, bevor sie entlassen wurde. Sie bekam ja auch bis zur letzten Minute bevor sie ins Pflegeheim transportiert wurde, Antibiotika iv. Ich habe immer angenommen, das sei wegen Blase , Niere und Galle.


    Es war nun eine Hausärztin am Bett meiner Mutter und diese sagte, dass die Lungenentzündung noch immer gut zu hören sei. Meine Mutter fragte, welche Lungenentzündung. ??


    Also mal ehrlich, ist es rechtens, eine 70 Jahre alte schwache Frau, welche nicht laufen kann, blind ist, mit Rippenbrüchen und einer frischen Lungenentzündung einfach so aus dem Krankenhaus werfen???


    Leider ist sie vor einer Woche ja auch Vormittags entlassen und nicht, wie besprochen , mittags. Denn ich bin ja extra deshalb gekommen, und wenn ich das mitgekriegt hätte, dann hätte ich nachgefragt, warum ihre Lunge geröngt wird.

    Sie ist seit heute abend wieder im Krankenhaus.


    Was sie genau hat, weiß noch keiner. Aber sie ist sehr durcheinander, kann Wörter schlecht finden, spricht wie betrunken. Schlechter Blutdruck, viel zu niedrig, sie hat eher hohen,ihr tut die rechte Seite weh.


    Ich hab ne Scheißangst.

    Hallo Peddi,


    ja, ist möglich, kann aber auch viele andere Ursachen haben.


    Im Krankenhaus wird man aber sicher nach Ursachen suchen; eine Lungenentzündung, nicht völlig ausgeheilt und ggf. Flüssigkeitsmangel reichen ja schon.


    Ich wünsch dir Kraft für die kommenden Tage und deiner Mutter alles Gute, :)*

    Hm... sie hat voll in die Sch... gegriffen.


    obwohl sie viel trinkt, ist sie dehydriert. Die Nieren sind entzündet, und der Neurologe hat gesagt, dass er auf Schlaganfall tipt. Ja, erst morgen weitere Diagnosen. Ist schlimm, wirklich schlimm, wie es ihr geht.

    Eigentlich hatte sie mit Zucker wenig Probleme, sie nimmt Tabletten, spritzt nicht. Also kein Insolin, sondern Tabletten. Das wurde im Heim ja auch immer kontrolliert. Ebenso wie das trinken, sie hat ja auch viel ausgeschieden.


    Sie hat ja so viel, wie schon mal geschrieben.


    Lungenentzündung noch nicht ganz ausgeheilt


    Gallensteine/war auch vereitert, vor 3 Wochen


    Nierensteine/Entzündung


    Rippenserienfraktur


    Sprungelenksfraktur


    Verdacht auf Dickdarmentzündung


    Dehydriert,


    nach Meinung des Neurologen höchstwahrscheinlich eben Schlaganfall.


    Ja, ich mach mir richtig Sorgen. Dass die Dehydration allein schon reicht für Sprachstörungen kenn ich von meiner Tochter (Herzkind) Aber zum Teil weiß sie nicht, wo sie ist, verwechselt Namen, Personen, Und ich glaube, sie kann noch schlechter sehen, sie hatte ja immerhin noch ein Prozent sehkraft vorher, nun sieht sie meiner Meinung nach viellicht noch 0,5 Prozent. Sie konnte vorher immer noch Bewegungen von Personen wahrnehmen. Die rechte Seite tut ihr weh plus rechter Arm.

    Nun, du wirst jetzt wohl einfach die weitere Untersuchungen im Krankenhaus abwarten müssen.

    Zitat

    Die rechte Seite tut ihr weh plus rechter Arm.

    Ist dies die Seite der Rippenfraktur bzw. der Lungenentzündung?


    Möglicherweise ist es ja auch die Kombination aller dieser Probleme, die sie zur Zeit so "schafft".


    Eine Lungenentzündung steckt selbst ein junger Mensch nicht einfach so weg.


    :)*

    Ja, genau so ist es, ich kann nichts , gar nichts tun.


    Ich weiß, dass sie Angst hat, ich hab mir ihr gesprochen, wie mit einem Kind, dass alles gut ist und ihr geholfen wird. Ich kann nur warten. Mal schaun, was der morgige Tag bringt.


    Danke Buddleia