Also wir haben ganz klar die Anweisung,am Bewohner NICHTS zu verändern bis der Arzt da war.Danach decken wir den Bewohner mit einer anderen Decke zu und falten die Hände des Bewohners.So können die Angehörigen Abschied nehmen.Alles Andere erledigt später der Bestatter ( der im Übrigen dafür Geld bekommt...)

    ihr macht nicht nochmal sauber? zieht ihm/ihr irgendwas anderes über?


    also ich habs schon immer so gehalten das ich die patienten (is eben kh) so herrichte ich wie es mir selbst als angehörige auch wünschen würde.wobei es bei und sicherlicher auch etwas ...ähm... unschöner wäre,wenn ich den pat. nicht herrichten würde.


    hände werden allerdings nicht gefaltet.

    Habe auch oft "Totenwache" geschoben. Es war bereits klar dass der Bewohner sterben wird. Nur der Zeitpunkt war nicht immer feststellbar. D.h. wenn diese Typischen Zeichen des Sterbens eingetreten sind (z.b. Dreieicksmund, spize Nase, Fieber, viel Schlaf, appetitlosigkeit, kein Wasserlassen mehr...usw...) dann legen wir den BW so hin, dass es ihn Bequem ist, er wird dann auch nach bed. frisch gemacht aber nicht ununterbrochen rein ins Zimmer geguckt, weil das die Sterbenden sehr anstrengen kann und sie sich dann nicht wohl fühlen. Meistens ist dann noch leise Musik im Zimmer, je nach Religion ein Kreuz, Kuran, oder sonst was am Nachtisch hingerichtet.


    Wenn er dann verstirbt, Arzt informieren(er ist ja dann schon vorbereitet gewesen) den Toten Bewohner bequem hinlegen, und wir waschen dann meistens das Gesicht und kremen ihn/ sie ein... Tja die Familie wird dann nach erlaubnis vom Arzt informiert. Es war jedoch bis jetzt immer so das mind. ein Fam.mitglied während der Sterbephase sich im Zimmer befand.