Meine Mutter/Demenz?

    Also, ich kann nicht mal sagen, ob meine Mutter wirklich dement wird, oder ob es einfach nur Altersvergesslichkeit ist.


    Das Problem ist, meine Mama ist 76 Jahre alt, und seit der letzten OP vor 9 Monaten baut sie vom Kopf her ab... sie vergisst ganz viel, erzählt dafür ganz viel von früher...... Sie ist fast blind, darum kann ich häufig auch nicht sagen, ob sie was vergisst, oder einfach nur nicht sieht.... nun mag ich sie nicht darauf ansprechen, denn sie hat Angst davor, für verrrückt gehalten zu werden.


    Alles was Zahlen, Telefonnummern angeht, hat sie ein sehr gutes Gedächnis, auch Termine. Das vergisst sie nie... aber eben manches, was grad war, ich kann das nicht mal richtig erklären. Meine Mutter lebt alleine, hat einen Pflegedienst, um alles andere kümmere ich mich.


    Kann man Demenz testen?? Und wenn, wie mach ich das am besten, ohne meine Mama zu verletzen?? Sie hat häufig schwierigkeiten, Wörter zu finden, und gestern lallte sie fast, also, als ob sie was getrunken hätte.... Eine schwere Zunge eben... Ich hoffe, ich irre mich einfach, allerdings mach ich mir sorgen. Sie raucht auch nicht grad wenig, und vergisst zu lüften, gut, das ist das Geringste... Es ist halt einfach ein Gefühl, dass ich mir Sorgen mache.

  • 5 Antworten

    hi,


    alos ich kenne das von meiner oma nach ops,


    das hat sich aber nach ein paar monaten wieder gegeben. das war einmal die narkose und zum anderen hatte sie mini-blutgerinsel, wenn die sich gelöst hatten war alles wieder okay.


    lallen und selektives vergessen gehört weniger zur demenz. das hört sich "mechanischer" an aber zum arzt sollte sie natürlich auch.


    neurologe, der macht auch einen demenztest.

    Zitat

    Alles was Zahlen, Telefonnummern angeht, hat sie ein sehr gutes Gedächnis,

    Für Dinge, die lange zurück liegen, haben alte Leute ein hervorragendes Gedächtnis, aber neue Sachen, die zu merken sind, da hapert es... "Weisst du noch, wie wir in unserem ersten Urlaub in Spanien ..."


    Sicherlich kann der Neurologe Demenz testen, aber wahrscheinlich nicht heimlich.


    Nach meinem kargen Kenntnisstand kann man aber auch nicht viel dagegen unternehmen – also wird dir die Erkenntnis nicht viel bringen.


    Du solltest beobachten, ob sich ihre Fähigkeiten verschlechtern oder konstant bleiben.


    ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit.

    Es gibt verschiedene Demenzformen und das, was du schilderst, klingt ein wenig danach, aber nicht so eindeutig. Wortfindungsstörungen können, aber müssen nicht, ein Zeichen dafür sein. Das "Lallen" zum Beispiel kann schlicht daran liegen, dass sie eventuell zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, das kann wie Demenz erscheinen.


    Wenn sie allerdings noch Termine einhalten kann, die Tageszeiten, Wochentage richtig einordnen kann, würde ich mir noch nicht so viele Sorgen machen. Sprich mal mit dem Pflegedienst, welchen Eindruck sie haben.