Nachtdienst im Altenheim: Wie viel Personal wird eingesetzt?

    Hallo, *:)


    Mal eine Frage an alle die die in einen Altenheim arbeiten...


    We sieht bei euch der Nachtdienst aus?


    Wie viel Personal wird bei euch eingesetzt?


    Ich fang bald auch wieder in einen Altenheim an zu arbeiten, als Dauernachtwache aber ich bin eig. "nur ein Helfer", da ich keine direkte Ausbildung als Altenpfleger oder Altenpflegehelfer habe, also werde ich wohl kaum ganz alleine sein im Nachtdienst oder? ":/


    Das Haus is immerhin auch ziemlich groß mit 309 Plätzen die auch fast alle belegt sind.

  • 8 Antworten

    Ich war im KKH auf einer chirg.Station mit über 60 Patienten alleine. Später bekam ich von 20°°-00°° eine Hilfe dazu, aber erst nach schriftlicher Beschwerde, dass ich die Verantwortung nicht mehr übernehmen kann. Ist aber schon etliche Jahre her.

    also wo ich vorher gearbeitet habe war nur 1nachtwache für 65 personen ich fande derbs häftig und wo ich zu letzt gearbeitet hatte da war auf jeder station eine und da waren um die 120bewohner.ich würde an deiner stelle lieber mal nachfragen

    Leider gibt es keine gesetzlichen Vorgaben betreffs der Personalsituation in Pflegeeinrichtungen für den Nachtdienst. Lediglich Richtlinien und Empfehlungen und das allgemeine Arbeitsrecht.


    Die Empfehlung geht von einer Besetzung von 1:50 aus und von mindestens einer Fachkraft. Das Arbeitsrecht schreibt die Pausen vor. Und in den Pausen musst du theoretisch die Einrichtung auch verlassen können.


    Demzufolge müssten eigentlich mindestens zwei Fachkräfte im Nachtdienst sein. Die Realität sieht bekanntlich oft anders aus!


    Allerdings geht der Heimbetreiber dann ein Risiko ein. Sollte es nämlich zu einem Vorfall kommen, bei dem eine nächtliche personelle Unterbestzung nachweisbar ist, kann seitens der Heimaufsicht eine Bestzung von bis zu 1:20 angeordnet werden. Und dann wird's für das Unternehmen richtig teuer.


    Zumindest brauchst du keine Angst zu haben, dass du als Pflegehelfer in der Nacht ganz alleine dastehst. Eine Fachkraft muss wenigstens für dich abrufbar sein. Und die solltest du im Zweifelsfalle dann auch wirklich bemühen!

    ... das was ich hier meist Lese sind Katastrophale zustände !!! Der Personalmangel ist meist untragbar und absolut unverantwortlich. Demnach danke ich jeden Tag das ich Freiberuflerin bin und mir meine Einrichtungen bzw. Arbeitszeiten selbst aussuchen kann und ich in Pflegeeinrichtungen wo die Basis nicht stimmt erst gar nicht hingehen muss.


    Ich bin immer der MEinungdas wenn jmd. eine Pflegeinrichtung führt auch die finanzielle Konsequenz und somit auch die Verantwortung trägt das der Personalschlüssel gegeben sein muss. Zu der gegebenen Situation soll das kommende Gesetz was noch in Planung ist aber demnächst in Kraft treten wird abhilfe verschaffen. Denn laut Heimaufsicht soll bzw. muss eine Pflegeeinrichtung einmen bestimmten höhere Anteil des Stammpersonal den Personalschlüssel in der Mehrheit stehen. Jedoch ist das alles in der Theorie nur machbar und die Praxis wird demnach weiterhin so aussehen, ich bin gespannt wie die Heimaufsicht agieren wird bzw. wie Einrichtungen die neue Gestzesregelung umsetzten wollen. Mein Fazit ist ich will nie mehr in einem Angestelltenverhälltniss stehen !!! Zumal der Stundelohn eine Fars ist!!!


    Lg.


    Laura

    Wir hatten 3 Stockwerke (Stationen) 60 Bewohner und waren 2 Leute. Eine Examinierte und eine Pflegehilfskraft. Das war immer gut zu schaffen wenn es eine außergewöhnlichen Vorfälle gab (Todesfälle, Stürze oder irgendwas auf der Dementenstation)


    Hallo Laura *:)