Meine Oma, die schwest inkontinent ist und diese Dinger auch nicht so mag, nennt sie Windeln ;-) Und jeder nennt sie auch. Bei unserem Hausarzt, wenn wir ein Rezept dafür holen müssen, reden die auch von Windelhösschen :=o


    Im Sanitätshaus ebenso ;-)

    Zitat

    Meine Oma, die schwest inkontinent ist und diese Dinger auch nicht so mag, nennt sie Windeln ;-) Und jeder nennt sie auch. Bei unserem Hausarzt, wenn wir ein Rezept dafür holen müssen, reden die auch von Windelhösschen :=o


    Im Sanitätshaus ebenso ;-)

    Genau *:)

    Ich bin der Meinung, man sollte Mensch, Mensch sein lassen. In einem Altenheim hat niemand richtig Intimsphäre. Mir ist das auch schon passiert, dass ( allerings weibliche) Bewohnerinen dabei "erwischt" hatte. Da ist mir dann beim ersten Mal auch auch "Huch" rausgerutscht, die (demente) Bewohnerin nahms mit Humor, sagte etwas Witziges dazu, und ich lies sie in Ruhe und kam später wieder.


    Kein Ding, es ist nicht unbedingt angenehm, da man jemanden in der Regel nicht in solch einer Situation vorfindet. Ich finde nur, dass man einfach mehr Verständnis haben sollte, die sind nie alleine, haben oft gar nichts mehr, da sollte man sich nicht so anstellen ":/ Vor allem ist es nur SB – nix was man nicht selbst kennt.

    Ich bin der Meinung, ob der Mann jetzt dement ist oder nicht, spielt hier nur bedingt eine Rolle.


    Es ist auf keinen Fall ein Grund sich als sorry

    missbrauchen zu lassen.


    Sobald es den einen stört ist das Missbrauch und man muss sich das nicht gefallen lassen.


    Schliesslich hat man auch eine Würde, die respektiert werden soll.


    Wie wäre das wenn die Betreuerin, jedesmal bei der Pflege, von ihm eine gescheuert bekommt? Soll sie dann auch die andere Wange hinhalten, nur weil er geistig umnachtet ist?


    Ich habe eine Zeit lang mit meinem Pferd Behindertenreiten gemacht. Die Behinderten waren erwachsene Menschen. Das klappte auch sehr gut, bis auf ein Patient mit Down-Syndrom. Immer wenn er auf dem Pferd sass, hat er sich am Sattel gerieben und vor Erregung gejauchzt. Das hat er immer bis zum orgiastischen Ende gemacht und alle, auch seine behinderten Kollegen haben sich dadurch sehr gestört gefühlt.


    Wir haben ihm ganz klar gesagt, wenn er das wieder macht, ist er bald nicht mehr dabei.


    Er hat dann tatsächlich damit aufgehört.


    Also ich finde man sollte dem Mann klar sagen, dass er damit aufhören soll.

    Achja. In diesem Fall geht es offensichtlich nicht um mangelnde Intimsphäre, da er ja erst in Gegenwart der Betreuerin und nach der Intimpflege damit angefangen hat.


    Es ist ein anderer Fall, wenn man in ein Zimmer kommt und jemand grad "dabei" ist. Dann würde ich mich auch entschuldigen und wieder rausgehen. Es hat ja dann auch nichts mit mir zu tun.

    Ich finde schon, dass es eine Rolle spielt, ob der Mann an Demenz leidet oder nicht. Wie gesagt, der Bruder einer Freundin ist geistig behindert und er hat sich auch zu passenden oder unpassenden Gelegenheiten in die Hose gegriffen und onaniert, eben auch, wenn ich zu Besuch war und er mich anschaute (vor allem im Sommer, wenn wir luftiger angezogen waren). Klar, angenehm war das nicht immer, haben ihm auch meist gesagt, dass er lieber in sein Zimmer geht, was er auch tat. Der Vater wollte ihm dann Medikamente geben lassen, welche seinen Trieb in Schach halten, so etwas finde ich menschenverachtend. Menschenverachtend finde ich auch, wie hier von den alten Personen gesprochen wird. Jeder kann in die Situation kommen, die Privatsphäre zu verlieren, sei es im Alter, durch Krankheit, Unfall etc. Sollen dann auch alle anderen "igitt" rufen? ":/

    Liebe TE;


    das Verhalten, wie Du es beschreibst, kann tatsächlich im Rahmen einer neurodegenerativen Erkrankung, wie einer Demenz, auftreten. Je nach Lokalisation der betroffenen Hirnareale treten sehr vielfältige verschiedene Symptome auf. Bei einer Schädigung des Stirn- u. Schläfenlappens kann es z. Bsp. zu enthemmtem Verhalten, mit übertriebenen sexuellen Handlungen, mangelnder Kritikfähigkeit u. Aggression kommen, genauso gut sind aber auch Antriebslosigkeit und Rückzug möglich.


    Dennoch kann ich sehr gut verstehen, dass Dich der Vorfall/Übergriff sehr unangenehm berührt. Bei der Pflege/Betreuung von Demenzerkrankten geht man oft an seine Grenze. Gibt es bei Euch die Möglichkeit solche Probleme im Kollegenkreis anzusprechen? Vielleicht hilft es Dir, mit einer/einem Kollegin/Kollegen zu sprechen, der den Patienten besser kennt und ggf, weiß, ob einer Demenzerkrankung bei ihm vorliegt oder ob es andere Gründe für sein Verhalten gibt. Ich würde das schon ansprechen (Stationsleitung usw.) und klären, damit du weißt, wie Du Dich verhalten und "schützen" kannst.

    @ :)

    Ich rufe nicht "igitt".


    Ich finde aber wenn ich etwas nicht will, ist es mein gutes Recht, dieses auch kund zu tun. Sicher sind es mildernde Umstände, sollte der Mann geistig angeschlagen oder dement sein.


    Ich würde mich dem jedenfalls nicht aussetzen wollen. Ich bin aber auch keine Altenpflegerin und muss das daher auch nicht. Zum Glück.

    Zitat

    die (demente) Bewohnerin nahms mit Humor

    Das scheint das zu sein, was den meisten hier fehlt :-/

    Ursina

    Zitat

    Ich hoffe nur, dass du nie "gewindelt" werden musst.

    Und jetzt bitte das (politisch korrekte o:) ) Verb für die von Dir bevorzugten Begriffe

    Zitat

    Inkontinenzslip, Inkontinenzvorlage, Schutzeinlage oder Binde

    ???

    Ich hoffe, dass du nicht inkontinentgeslipt werden musst?


    Und auch nicht inkontinenzvorgelegt, oder gar gebindet oder besser gesagt gealwayst?


    Und schon gar nicht hoffe, ich, dass du einlageschützt wirst


    ???

    Ich kann verstehen, dass das für die Threaderstellerin erstmal blöd sein muss.


    Aber, so Sätze wie: "allein der Gedanke, dass sich ein Typ beim Wixen ausgerechnet mich vorstellt" – ehrlich, wo ist das Problem? Die Gedanken sind frei. Wenn ich auf der Straße angestarrt werde von irgendwelchen notgeilen Typen und die sich danach eine Freude machen wollen sollen sie. Gibt nix, was mir egaler wäre.


    Da muss sich die TE ein dickeres Fell zulegen :-)

    Ja, oder sie hat eben den falschen Job erwischt, soll vorkommen. Klar, dass das etwas eigenartig ist, wenn man noch relativ jung ist, aber so schockierend find ich es jetzt nicht, er hat sie ja nicht angefasst oder so. Man kann es echt übertreiben. %-|

    Zitat

    Da kommt einfach eine junge Frau, die nimmt die Decke weg und wechselt die Pampers....... was ist mit seiner Intimsphäre?


    Wann kann ein Altenheimbewohner ungestört masturbieren?

    Die ganze Nacht lang? Während des Mittagsschläfchens? Kurz bevor sie klopft, um danach wieder loszulegen, sobald sie weg ist? Auf Klo? Wieso stört SIE jetzt SEINE Intimsphäre, wenn ER beginnt, vor IHR zu masturbieren?

    Zitat

    Achja. In diesem Fall geht es offensichtlich nicht um mangelnde Intimsphäre, da er ja erst in Gegenwart der Betreuerin und nach der Intimpflege damit angefangen hat.


    Es ist ein anderer Fall, wenn man in ein Zimmer kommt und jemand grad "dabei" ist. Dann würde ich mich auch entschuldigen und wieder rausgehen. Es hat ja dann auch nichts mit mir zu tun.

    Eben!

    Zitat

    Und flugs wird die Neuroleptika-Dosis erhöht – dann sitzen solche demente Patienten nur noch vor sich hindösend im Tagesraum – und Ruhe herrscht.


    Hab ich tatsächlich erlebt. Furchtbar.

    Das is aber auch übel!

    Zitat

    Und jetzt bitte das (politisch korrekte ) Verb für die von Dir bevorzugten Begriffe

    Wie wärs mit: die Einlage wechseln?


    Wobei ich mich gerade frage, ob die Namen für all die Inkontinenz-Produkte vielleicht länderspezifisch anders genannt werden? Hier in der Schweiz sagt definitiv niemand "Windeln" und auch nicht "Pampers", denn dieser Produktename gibt es nur für Babys. Könnte ja sein, dass in Deutschland diese, für mich echt abfälligen Wörter, gebräuchlicher sind ???