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    Steht deine Mutter überhaupt unter Betreuung ?

    Meine Mutter hat eine Betreuungsvollmacht an meinen Bruder erteilt. Aber natürlich sprechen wir Geschwister uns untereinander ab, und die Entscheidung wird nur nach Rücksprache mit unserer Mutter gefällt, auf keinen Fall gegen ihren Willen!

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    1x die Woche ist wenig. Sie hatte somit gerade mal 2x Training in ihrer Reha,

    Nicht zweimal Training, sondern viermal. Immer von Dienstag bis Freitag Physiotherapie, und zweimal noch Ergotherapie. Ist das zuviel in ihrem Zustand?

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    Wenn denn hier soooo viel an der Mutter liegt, würde ich mir erst mal schauen, ob sie nicht in der Nähe untergebracht werden kann.

    Das wollten wir eigentlich von Anfang an, aber die Krankenkasse hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Reha, die am nächsten bei uns liegt, ist angeblich nur für viel schwerere Fälle (und außerdem ca. 200 € pro Tag teurer laut Krankenkasse), und in der etwas weiter entfernten, aber immer noch gut für uns erreichbaren war kein Platz frei. Also wurden wir mit diesem Saftladen in der hintersten Ecke des Sauerlandes abgespeist. Wir arbeiten bereits daran, sie verlegen zu lassen, nach meinen (ganz neuen) Informationen muß die KK eine Verlegung bewilligen, nur eine wohlgemerkt.

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    Niemand erzähle mir, dort, wo diese Mutter jetzt in der Reha ist, hätte immens viel Zeit für sie.


    Ich habe meine Mutter im Pflegeheim gepflegt, einfach weil das Personal dort gar nicht die Zeit hatte. 2 Leute für 30 Patienten und dort in der Reha wird es nicht anders sein...

    Genauso ist es. Zu Anfang war es noch schlimmer, es sind ein paar Sachen vorgefallen, auf die ich jetzt nicht näher eingehen will, aber wir sind schon zu zweit da aufgelaufen und hatten eine heiße Diskussion mit Pflegepersonal und Arzt. Vorher war mein Bruder am Telefon richtig wütend geworden.


    Wir fahren zu ihr, so oft es eben geht. Wir haben schon im KH, sei es während der Zeit auf der Intensivstation oder danach, immer an einem Strang gezogen und uns abgesprochen, damit wirklich jeden Tag mindestens einer, meist aber zwei von uns bei ihr waren, und das hat ihr auch sehr gut getan. Aber da wir alle vollzeit-berufstätig sind, nebenbei noch Familien haben und in einem Fall Probleme mit dem Autofahren bei Nacht haben, ist es uns nicht möglich, jeden Tag nach der Arbeit 2 Stunden Fahrt mal zwei für Hin- und Rückweg plus die Zeit bei ihr auf uns zu nehmen. Wir sind so schon fertig genug im Moment.

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    ch weiß ja nicht, ob sie auf der Intensiv beatmet wurde. Aber zum Sprechen werden auch die Muskeln für die Atmung beansprucht und wenn man künstlich beatmet wird, dann verkümmern die wie jeder nicht gebrauchte Muskel und müssen erstmal wieder trainiert werden. Das kann dann ein Grund sein für ihre Probleme.

    Wurde sie, ist aber noch im ersten KH komplett von der Beatmung entwöhnt worden. Die Schluckprobleme kamen erst dann ans Licht, aber in dem KH ging es merkwürdigerweise wesentlich besser.


    Ich muß vielleicht noch dazu sagen, daß meine Mutter ziemlich wehleidig ist und einem auch durchaus mal eine gute Show hinlegen kann. Am Telefon klingt sie im übrigen viel leidender als wenn man bei ihr ist. Eben habe ich sie angerufen, sie klang wieder ganz schwach und meinte, sie hätte solche Schmerzen, schwer atmend, ganz dünnes Stimmchen, alles. Und dann höre ich sie auf einmal mit Hand auf dem Hörer lauthals "Hilfe!" rufen, offenbar einem Pfleger hinterher. Sie sagte mir dann noch, der wäre einfach rausgegangen. WTF??? Naja, ich habe dann im Schwesternzimmer angerufen, und da sagten die mir, heute wäre gar kein Pfleger da, nur Schwestern. Also hat sie mir eindeutig was vorgespielt. Es scheint schon so, daß sie da eine Show abzieht für uns, um aus dieser Reha wegzukommen. Ich kann sie ja verstehen, aber wir machen uns Sorgen, wenn sie am Telefon so schlecht klingt!


    Naja, nachher ist meine Schwester mit ihrer Familie bei ihr, die wird uns näheres sagen können, wie es ihr wirklich geht.

    Kleiner Einwand: mein Onkel hat eine PEG, trotzdem bekommt er noch – in kleinen Mengen – weiche Sachen, Brei, Eis, mal ein bißchen (in Kaffee getauchten) Kuchen und solche Sachen.


    Aber das Pflegeheim in dem mein Onkel ist, das ist eins der "besseren" Sorte...ich könnte mir schon vorstellen dass in den meisten Pflegeheimen – oder eben Rehas – dann das "Essen anreichen" gänzlich gestrichen wird.


    Zum Thema:vielleicht bin ich jetzt naiv aber sollte nicht bei jeder Mahlzeit das Schlucken geübt werden ? Machen sowas nicht normalerweise Logopäden ?


    Und Physiotherapie / Ergotherapie für die anderen Sachen...


    Man sollte annehmen dass die Krankenkasse Interesse zeigen sollte wenns in einer Reha schlecht läuft. Sind doch für die auch Mehrkosten ?

    Mein zukünftiger Schwiegervater bekommt einmal die Woche Besuch von einer Logopädin. Die übt mit ihm Schlucken und sprechen. Bei ihm ist halt das Problem, dass er beatmet wird und es dadurch mit dem Essen nicht klappt.


    Aber deine Mutter hat Anspruch auf eine Logopädin und auch auf eine Untersuchung durch einen HNO, ob durch den Tubus etwas verletzt wurde, was ihr nun das Schlucken erschwert

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    Kleiner Einwand: mein Onkel hat eine PEG, trotzdem bekommt er noch – in kleinen Mengen – weiche Sachen, Brei, Eis, mal ein bißchen (in Kaffee getauchten) Kuchen und solche Sachen.

    Das ist natürlich klasse und sollte auch so sein, zumindest um den Patienten seine Sinne zu "befriedigen". Schmecken und Riechen :)^


    In Krankenhäusern und schlechten Altenheimen ist das aber meistens leider nicht der Fall.


    Das Problem ist das sich daraus neue Probleme ergeben.


    Kein Essen oder nur weiche kost hat nämlich zu Folge das die Kaumuskulatur abbaut. Das führt dazu das die Prothesen nicht mehr passen und das Sprechen dadurch noch schwerer fällt.


    Darum ist die Arbeit mit einem Logopäden hier ganz, ganz wichtig. Aber das ist natürlich eine Hürde das durch zu bekommen bei älteren Menschen. :(v

    Achso.

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    Die Reha, die am nächsten bei uns liegt, ist angeblich nur für viel schwerere Fälle

    Du schreibst angeblich? Hast du mal mit der Reha Klinik gesprochen?


    Man hat nämlich nach § 9 SGB IX ein Wunsch- und Wahlrecht was die Reha Klinik angeht!!! Das wissen nur leider die wenigstens.

    Ich denke das Problem ist der erhöhte CRP u. der Gamma-GT.


    Dadurch fühlt sie sich so schwach u. krank.


    Kommt der erhöhte Gamma-GT denn noch von der Lungengeschichte?


    Vielleicht hat sie ja auch eine Entzündung an der Gallenblase oder dem Gallengang?


    Dann ist es wohl auch nicht verwunderlich dass sie keinen Appetit hat – dann ist ihr nämlich übel nach dem Essen.


    Ich denke das müßte vorrangig abgeklärt werden.

    Also, nach dem Essen ist ihr eigentlich nicht übel, aber sie hat, wenn sie mal relativ viel gegessen hat, ein Völlegefühl.


    Was die teurere Reha angeht, ja, wir haben da angerufen und versucht, einen Platz zu bekommen, bevor uns die KK was aufdrückt. Wir haben uns auch gegenüber der KK eindeutig geäußert, aber es wurde alles abgeschmettert, mit Begründungen wie eben "kein Platz frei" oder "für schwerere Fälle und außerdem zu teuer". Da mach noch was dagegen!

    Moment, lass mich folgen. Die andere Reha Klinik war damit aber einverstanden??


    Klar kann man was dagegen machen. Und zwar Widerspruch einlegen und mit Anwalt drohen. Die wissen schon das die dann dagegen keine Chance haben.


    Ich hab das Spielchen mit der Reha ganz oft und kenne die Machenschaften der KK oder der DRV.

    Darum hätte man das am besten davor klären müssen.


    Eigentlich, wenn es um sowas geht, ist die Krankenkasse ganz fix. Die wissen dann das du weißt das du im recht bist. Da haben die ja eh keine Handhabe mehr gegen. Wenn man dann auch noch die Reha Klinik hinter einem hat die sagt die würden dich (oder Mutter ect.) aufnehmen dann sind der KK sowieso die Hände gebunden.


    Ich kenne leider sogar schon einige die ihre (bzw. die ihrer Kinder) Rehas sofort übern Anwalt beantragen. Innerhalb einer Woche haben die die Zusagen. :)^


    Man muss sich von denen nicht alles gefallen lassen, nicht immer sitzen die am längeren Hebel.


    Aber in dem Falle hier ist es ja jetzt eh egal. Die Mutter gehört mit den Werten definitiv in ein Krankenhaus und nicht in eine Reha Klinik.

    Also mal generell sollte man eine PEG bei einem bestimmten Anlass nicht verteufeln,. man kann auch mit PEG wieder essen lernen und es auch tun, selbst wenn man die PEG noch im Bauch hat.


    Wirklich schlimme Komplikationen kenn ich persönlich nur aus Büchern nicht aus dem Alltag (eigentlich haben in meiner häuslichen intensiv arbeit alle eine PEG).


    Jedoch ist doch bei deiner Mutter erstmal die Ursache der Schluckprobleme zu klären... und ehrlich wenn meine Leber derart wenig arbeitet, irgendwas hat, dann sind auch völlegefühle nur die Spitze vom eisberg...


    Man muss da erstmal die Gründe finden und behandeln.... dann wirds ihr auch besser gehen und dann kommt evtl auch die Lebensfreude wieder. Das einzige was stimmt, mit PEG wird sie bis ganz zum Ende künstlich ernährt werden, durch essensverweigerung wird sie dann nicht von dieser Erde gehen, das darf das Personal dann nur mit ner Verfügung.

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    Also mal generell sollte man eine PEG bei einem bestimmten Anlass nicht verteufeln,. man kann auch mit PEG wieder essen lernen und es auch tun, selbst wenn man die PEG noch im Bauch hat.

    Wenn absehbar ist das die PEG dann irgendwann wieder entfernt werden kann ist sie als vorübergehende Hilfe bestimmt nicht verkehrt.

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    Wirklich schlimme Komplikationen kenn ich persönlich nur aus Büchern nicht aus dem Alltag (eigentlich haben in meiner häuslichen intensiv arbeit alle eine PEG).

    Aber es sind doch auch schon die "kleinen" Komplikationen die ärger machen können. Bsp. eine Entzündung. Ich weiß ja nicht in welchem alter deine Patienten sind. Aber ich habe schon 2 mal mitbekommen wie versucht wurde die PEG rauszuziehen. War nicht lustig.

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    Das einzige was stimmt,

    Wieso sollte das das einzige sein was stimmt?? ":/

    Meine Patienten sind Kinder. .also mit raus ziehen hab ich Erfahrung.. Entzündung nehm ich jetzt in den meisten Fällen nicht als echtes Problem. . Kommt auf die schwere Natürlich an.. und nein nicht nur vorübergehend hat das ne gute seite auch im Langzeit gebrauch.. gerade für nur vorübergehend tut es auch ne nasale sonde. .für wenige Wochen bzw Monate. Erst bei längerer absehbarer Zeit würde ich ne peg anlage empfehlen.. sonst lohnt der aufwand kaum.


    Gut das es da mehrere Meinungen geben kann.

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    Gut das es da mehrere Meinungen geben kann.

    Natürlich kann es da mehrere Meinungen geben, dass sollte von mir ja auch kein Angriff sein @:)


    Wir haben da halt Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen und ehrlich gesagt habe ich mich nie mit einer PEG Anlage bei Kindern befasst (musste ich auch noch nie). Da würde ich die Sache wahrscheinlich auch anders betrachten.


    Ich arbeite halt in der Geriatrie. Da sind grade Entzündungen bei den oftmals sowieso schon geschwächten Bewohnern mit sehr schlechtem Immunsystem leider kein kleines Problem mehr.


    Das raus ziehen ist halt auch sehr "typisch". bzw. das ältere Personen (ob mit oder ohne Demenz) Probleme haben die PEG zu akzeptieren.

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    Erst bei längerer absehbarer Zeit würde ich ne peg anlage empfehlen.. sonst lohnt der aufwand kaum

    Natürlich ist der Aufwand immens und würde darum auch für ein paar Tage oder Wochen keine PEG legen. Ich meinte damit auch ehr einen längeren Zeitraum wo aber absehbar ist das der Patient irgendwann wieder Nahrung zu sich nehmen kann. Aber das ist bei älteren Patienten so gut wie gar nicht der Fall darum habe ich mich damit auch kaum befasst.


    Wie gesagt meine Erfahrungen beschränken sich auf ältere Bewohner und Patienten. Und ich denke das es sehr wichtig ist beide Seiten zu kennen. Ärzte reden das ganze sehr gerne schön.


    Wie oft Bewohner schon mit einer PEG wieder kamen und die Angehörigen ganz verzweifelt waren weil niemand sie über die ganze Tragweite aufgeklärt hat und immer nur Druck gemacht wurde. Gerne auch das schlechte Gewissen "Wollen sie ihre Mutter etwa verhungern lassen" :|N

    Klar, die Seite ist mir zwar nur durch 2. Hand geläufig, aber ich hab auch schon in nem Altenheim gearbeitet. Die Frage ist eben was man will... es ist schon eine Art "künstlich am Leben halten"... aber das mal ganz objektiv.


    Nur muss man in diesem Fall hier erstmal wirklich die akuten Sachen abklären... bei den Leberwerten keinen Hunger haben kann ich mir durchaus vorstellen... das klingt alles nach ganz anderen Baustellen.


    Die Kinder die ich betreue sind schwerst mehrfach behindert....hätten die keine PEG wären sie wohl tot... bzw nicht zu Hause... da ist es natürlich ganz anders als wenn man so eine Anlage nur macht um sich das Essen anreichen zu sparen bzw Zeit zu sparen dabei. (und ich weiß das das gerade geriatrisch gern als Grund genommen wird)

    Gestern abend ist meine Schwester vom Besuch bei unserer Mutter zurückgekommen, leider mit sehr beunruhigenden Neuigkeiten. Sie hat sich aufgegeben, sie sagt, sie kann nicht mehr und hat das selber essen total eingestellt. Sie reagiert auch nicht mehr auf Aufmunterungsversuche. Sie hat sich gestern wohl von den Enkelkindern verabschiedet und sie gesegnet... :°( Ich bin noch ganz fertig.


    Ich glaube, wir müssen sie so schnell wie möglich da herausholen. Erstmal müßte sie in die Klinik hier bei uns vor Ort, um die Blutwerte abzuklären, und dann wäre es das Beste, wenn sie nach Hause könnte. Eine Vollzeitpflegerin ließe sich organisieren, das Geld ist zum Glück kein Problem. Ich hoffe nur, daß sie das nicht zum Anlaß nimmt, uns einfach unter den Händen wegzusterben!


    Wir hätten es früher begreifen müssen. Sie hat auch im KH immer wieder mal gesagt, daß sie nach Hause will, aber wir haben es ihr mit den besten Absichten ausgeredet, so "du sollst doch wieder auf die Beine kommen" und "wie soll das denn zuhause gehen mit deiner Pflege, das können wir doch gar nicht leisten".


    Das mit der PEG begreife ich erst jetzt so richtig, und auch, warum sich der Arzt am Telefon so aufgeregt hat, als ich gezögert habe. Ich traue mich gar nicht, das mit der Zwangsernährung gegenüber meiner Mutter anzusprechen, denn wenn sie das einmal kapiert, zieht sie sich womöglich die Nasensonde auch gleich raus!


    Ich habe heute nacht kaum ein Auge zugetan, mir ist richtig schlecht vor Angst. Ich hoffe, ich kann ihr heute mit der Aussicht, da rauszukommen und in absehbarer Zeit nach Hause, ein bißchen Hoffnung und Lebensmut zurückgeben. Wir wollen sie doch noch eine Weile behalten!

    Vielleicht ist es wirklich besser, ihr holt sie erst mal nach Hause u. klärt dort die Werte mit dem Hausarzt. Der wird schon wissen was zu tun ist.


    In ihrer gewohnten Umgebung fühlt sie sich bestimmt auch gleich besser.

    Ohje das klingt danach als wäre es höchste Eisenbahn sie daraus zu holen!


    Leider, leider kann ich deine Mutter sogar verstehen. In der Klinik haben die wahrscheinlich das Alter deiner Mutter gesehen und entschieden es bringt eh nicht mehr viel.


    Und das wird deine Mutter spüren, dass alle "versuche" dort eh nicht mehr ernst gemeint sind.


    Sowas ärgert mich so :-( Aber es läuft (fast) überall nach dem Schema.

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    Nur muss man in diesem Fall hier erstmal wirklich die akuten Sachen abklären... bei den Leberwerten keinen Hunger haben kann ich mir durchaus vorstellen... das klingt alles nach ganz anderen Baustellen.

    Das habe ich in meinen anderen Beiträgen ja auch geschrieben. Das es erstmal wichtig ist die Blutwerte und alle abzuklären. Ich hatte nur die Befürchtung das der Arzt, in diesem Fall hier, soviel Druck wegen der PEG ausübt. Darum bin ich darauf so eingegangen.

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    Die Kinder die ich betreue sind schwerst mehrfach behindert....hätten die keine PEG wären sie wohl tot.

    Ich musste mich nie mit sowas beschäftigen (darüber bin ich auch ganz froh) und stelle mir das ganz schwer vor. Für mich war es schon schlimm als mein Sohn eine Nasensonde hatte.

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    hätten die keine PEG wären sie wohl tot.

    Ich hoffe doch, dass das bei jedem so ist der eine PEG hat. Als letzte Möglichkeit.Und nicht aus Bequemlichkeit.


    Cornelia56


    ich hoffe auch dass deine Mutter wieder neuen Lebensmut bekommt.


    Die eine oder andere Therapie kann auch der Hausarzt oder ein niedergelassener Neurologe beantragen (und die Therapeuten kommen auch auf Hausbesuch).


    :)*

    Ganz ehrlich? Heutzutage wird eine PEG auch oft gelegt, weil es überall massiven Personalmangel gibt. Oder kannst Du Dir vorstellen dass es ein Krankenhaus gibt, in dem eine Schwester sich mind. 45 Min. Zeit nehmen kann um 1 Patienten zu versorgen.


    Bei meinem Vater wurde das Essen hingestellt u. eine halbe Stunde später wieder abgeholt. Er war halt nicht in der Lage alleine mit Messer u. Gabel zu essen u. niemand ist geblieben um es klein zu schneiden. Nein, sie kamen später wieder mit der Frage: "keinen Hunger heute?" – haben den Teller einfach wieder mitgenommen.


    Wenn wir nicht zu den Essenszeiten gekommen wären u. ihm geholfen hätten – niemanden hat das wirklich interessiert. Sehr traurig...