Zitat

    Und ich habe tiefsten Respekt vor jedem der sich dazu entschliesst

    Ich denke, dieser Respekt war hier zeitweise nicht zu spüren :°(


    Es gibt Situationen da weiß man nicht, was man tun soll... schwierige Entscheidungen und große Herausforderungen.


    Es ist nicht moralisch verwerflich, einen Angehörigen in professionelle Pflege zu geben. Besonders dann nicht, wenn man mit der Situation an die eigenen Grenzen kommt. Es ist aber auch nicht falsch oder naiv zunächst mal zu versuchen, die Oma zu Hause zu pflegen.


    Leana schreibt ja hier nicht, dass sie mit der Pflegesituation nicht klarkommt – sie sucht nach Tipps, wie sie diese für sie neue und sicherlich überwältigende Situation ordnen kann. Die Familie hat sich entschieden ihre Oma nach Hause zu holen und die TE hat nicht um Rat gebeten, diese Entscheidung zu revidieren, sondern um konkrete Hilfen.

    Hallo!


    Ich habe gerade deinen Beitrag gelesen, und kann dir nur raten, dich an einen Pflegestützpunkt zu wenden. Die gibt es deutschlandweit und beraten kostenlos und unabhängig. Denn dass deine Oma, wenn sie solch eine inkomplette Hemiparese hat, kein Pflegebett bekommt, das wag ich doch zu bezweifeln. In Ba-Wü sind diese Pflegestützpunkte in den Landratsämtern oder ähnlichen Institutionen angesiedelt. In welchem Bundesland lebst du?


    Ich wünsch dir viel Kraft!


    Grüße


    Steffi

    Ich bin nicht überfordert mit einer Pflege (die ich nicht mal ALLEINE bewältigen muss). Sondern ich bin emotional überfordert, ich stehe vor einem Riesenproblem für das es nicht uneingeschränkt Lösungen gibt. Und ich denke, dass man das auch ruhig sein darf!


    Meine Oma hat es verdient, dass man alles dafür tut, dass sie noch zu Hause leben kann. Und ich finde es mehr als rechtens und moralisch dies auch zu versuchen. Ich sag dazu nun gar nichts mehr, wer dies nicht verstehen kann, und eine andere Meinung hat, ist das schön und und gut. Aber für meine Situation und für unsere Lage gibt es eben nur grad diesen Weg. Und den müssen und wollen wir auch gehen.


    Dass ich selbst krank bin und da an einem Hindernis stehe, kann niemand was dafür. Trotzdem will ich versuchen das zu tun, was ich tun kann.


    Steffi, Danke dir für deinen Tipp, ich werde morgen danach googlen und dann mal anrufen. Das Problem mit dem Bett hat sich wie gesagt erledigt. Wir haben einfach eins gekauft. Wenn sie nun noch nachträglich ein Rezept dafür bekommt, ist das schön. Aber wenn sie eben keines bekommt, haben wir trotzdem eins. Und es geht in erster Linie ja darum, dass sich niemand von meinen Eltern das Kreuz kaputt macht. (Ich kann sie ja eh nicht heben, ich kann sie nur beschäftigen, ihr Essen machen und Medis etc. machen).


    Tatua, ich danke dir wirklich, dass du hier so eine neutrale und kompetente Meinung abgibst. @:) Deine Beiträge helfen mir wirklich, und ich freue mich immer, wenn ich von dir lesen.


    Nun können wir nur noch abwarten, bis sie nach Hause kommt.

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