Schlampiger Ambulanter Pflegedienst? Oder normal?

    Ich bin bei einer alten bettlegerigen Dame als Haushaltshilfe beschäftigt und wunder mich immer öfter darüber was sich der ambulante Pflegedienst so erlaubt. Es kann ja sein das es wirklich in diesem Beruf so zugeht ( Zeitdruck etc. ) Aber mich würde mal interessieren was andere dazu meinen.


    1. Die alte Dame wird sehr selten geduscht. Obwohl laut Pflegemappe dies einmal in der Woche passieren sollte.


    2. Sie soll jeden Tag für ein paar Stunden in den Sessel gesetzt werden. ( Laut Mappe) Dies ist nur etwa 1 mal in der Woche der Fall.


    3. Manchmal wird sie Mittags einfach vergessen. Es kommt keiner, ist aber eingetragen.


    4. Was mich ärgert ist das immer ein ziemliches Chaos hinterlassen wird. Klodeckel immer offen, Müll nicht weggeworfen, total verkleckert alles mit Babyöl usw., Kleidung wird einfach in die Ecke geworfen, und viele Sachen mehr.


    Dem Betreuer habe ich noch nichts davon gesagt weil ich nicht weiss wie es in diesem Beruf so abgeht. Nur mir tut die Dame einfach leid. Vorallem weil sie sich nicht mehr dazu äußern kann und somit jeder mit ihr machen könnte was er wolle.


    Viel Grüße

  • 32 Antworten

    Hallo, also meiner Meinung nach ist das nicht normal!!! Ich arbeite in einem Altenheim und dürfte mir das nicht erlauben!


    1.) Es könnte ja sein das die Frau nicht geduscht werden möchte/in den Sessel gesetzt werden möchte. Wenn sie das ablehnt kann man sie ja nicht zwingen, aber dann darf es auf keinen Fall in der Mappe als erledigt eingetragen werden dürfen.


    2.) Wie kann es für Mittags eingetragen sein, wenn kein da war? Das ist die Höhe, denn schließlich wird Geld dafür abgerechnet und die Versorgung der Frau ist nicht mehr gewährleistet.


    3.) Der Arbeitsplatz muß sauber und ordentlich verlassen werden. Das läßt ja schon tief Blicken auf die sonstige Pflege.


    Mein Tip, sprech die Angehörigen darauf an. Die sollen sich mit der Leitung des Pflegedienstes zusammen setzen und ihre Beschwerden vortrage. Evtl. über einen bestimmten Zeitraum selber aufschreiben, was NICHT gemacht wurde, aber eingetragen ist, wann erst gar niemand gekommen ist usw. Entweder knöpft die Leitung sich die entsprechenden Kräfte ordentlich vor und es ändert sich sofort was, oder am besten direkt den Pflegedienst wechseln.


    Für Altenheime gibt es die Heimaufsicht, denen man Pflegemängel melden kann, dann wird das Heim geprüft. Ich weiß nicht wie das in der ambulanten Pflege ist, wer dafür zuständig ist. Evtl. auch die Heimaufsicht.

    Hallo Eiche


    Das Problem ist das Sie keine Angehörigen mehr hat.


    Der Betreuer hat ganz selten Zeit und ist somit nicht sehr oft da.


    Ich bin sozusagen die einzige die so etwas mitbekommt. Diese Dame ist sehr verwirrt und kann ihre Wünsche und Bedürfnisse nicht mehr äußern. Aber wenn sie gefragt wird ob sie duschen möchte sagt sie immer ja. Ist ja auch ekelig wenn man 3 Wochen nicht die Haare gewaschen bekommt oder mal ganz duscht. Mir ist das auch unangenehm denn man kann sich ja vorstellen wie das riecht. Ich denke ich werde den Betreuer darüber informieren. Ich rege mich nur so darüber auf weil diese Dame wirklich hilflos den ganzen Tag im Bett liegt und auf diesen Pflegedienst angewiesen ist.


    Danke für deine Meinung dazu.

    Naja, viele alten Leute haben da ihre eigene Meinung ob es ekelig ist wochenlang nicht zu duschen und fettige Haare zu haben. Aber wenn sie das zu läßt und es einfach aus bequemlichkeit nicht gemacht wird ist das echt traurig.


    Informier auf jeden Fall den Betreuer. Bitte ihn um ein Gespräch, in Ruhe! Es ist seine Pflicht sich zu kümmern, schließlich hat er die Betreuung übernommen.

    Übrigens tut mir die Frau auch total leid, wenn ich das nur lese. Wechselt den Pflegedienst, der Betreuer kriegts ja wahrscheinlich nicht mit, von daher ist es gut, das Du da darauf guckst und versuchst der Frau zu helfen@:) .


    Kann ja aber uch sein, das nur eine Kollegin bei dem PD ein schwarzes Schaf ist und die halt meistens zu der Frau kommt.

    Interessant wäre noch, was am Ende für Leistungen abgerechnet werden.


    Dann wär das nämlich nicht nur unschön.... !!


    Offene Klodeckel usw. sind Kleinigkeiten, die jetzt nur indirekt etwas mit der Pflege zu tun haben. Das kann man schlecht "fordern", lediglich wünschen.


    Wie viel Wasser und Mobilisation nötig und möglich ist, gehört dafür eindeutig zu den pflegerischen Entscheidungen.


    Über die Häufigkeit des Waschens kann man sich streiten. Ist so auch kaum beurteilbar - nur auf Grund des Postings.


    Die Mobilisation ist aber eindeutig zu wenig. Wer 1mal die Woche mobilisiert werden kann, kann es auch täglich werden... und muss es meiner Meinung nach.


    Die Kosten für Sozialstation sind nicht ohne. Dafür kann man auch professionelle Hilfe erwarten.


    Falls Du den Verdacht hast, dass falsche Leistungen abgerechnet werden, würde ich sowieso gleich mit dem Betreuer reden.


    Wenn Du die Behandlung als schlecht empfindest, würde ich ihn auch informieren, damit er sich selbst ein Bild machen kann.


    (Da hab ich auch eine eindeutige Meinung zu den Betreuern.. wer das annimmt, der muss sich dann auch drum kümmern)

    @ Bibabutz

    Schön, dass es Menschen gibt, die noch genau hingucken!


    LG


    reX

    sprich zuerst mit dem Pflegedienst der jetzt dort eingesetzt ist,das kannst du machen,da musst du nicht unbedingt auf den Betreuer warten.


    Ändert sich nichts dann wechseln,es gibt genug gute Hauspflegedienste!

    hallo Bibabutz

    ich habe einige Jahre in der ambulanten Pflege gearbeitet und kann nur sagen, dass es nicht normal ist.An deiner Stelle würde ich die Leitung der Pflegestation anrufen und die Situation mal schildern.


    In den meisten Pflegediensten wird wirklich unter Zeitdruck gearbeitet.Aber die Leistungen, die in der Mappe beschrieben sind, sollten auch wirklich durchgeführt werden.Wenn die Patientin aus triftigen Gründen mal nicht geduscht werden kann (weil der Allgemeinzustand es nicht zulässt,oder die Frau das ablehnt...)muss es in der Mappe schriftlich dokumentiert werden.


    Es kann nicht angehen, dass Leistungen abgerechnet werden, die nicht durchgeführt werden.

    darf nicht sein

    Was dieser Pflegedienst macht ist eine Sauerei und Betrug. Man darf keine Leistung eintragen ohne sie erbracht zu haben. Auch hat der Pflegedienst trotz Zeitdruck seine Leistung korrekt und in guter Qualität zu leisten. Ich würde die Person sofort ansprechen wenn die Arbeit nicht korrekt war. Wenn dies nichts bringt sofort bei den Pflegedienst anrufen und sich beschwerden. Wenn dies auch nicht den Erfolg bringt, mit der Öffentlichkeit drohen.


    Diese unqualifizierte Arbeit von den Pflegedienst ist nicht die Regel,es gibt auch sehr gute Pflegedienste. Meine Mutter wird von der Caritas gepflegt. Die Schwestern sind immer sehr nett, erbringen pünktlich und in super Qualität ihre Pflegeleistung. Sie machen dies ohne Hektik und in einer sehr liebevollen Art. Es ist sehr wichtig, dass Angehörige oder wie Sie Angestellte die Leistung überwachen und sofort eingreifen wenn was nicht in Ordnung ist. Trotz dass ich sehr zufrieden mit den Pflegedienst bin, kontroliere ich immer ob auch alles gemacht wurde und ob auch alles korrekt erledigt wurde. Dies weiß auch der Dienst genau,denn Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Der Pflegedienst würde es sich bei mir nicht trauen schlampig zu arbeiten, weil sie genau wissen, dass ich mich sofort beschwere wenn die Leistung nicht korrekt erledigt sind.


    Mein Tipp: Alle Fehler dokumentieren und bei der Pflegedienstleitung erst telefonisch informieren. Auch das Telefonat dokumentieren. Werden die Schlampigkeiten nicht abgestellt schriftlich beschwerden, oder vielleicht besser den Pflegedienst wechseln.

    hallo bibabutz,


    der Pflegedienst muß alles dokumentieren, was an pflegerischen Maßnahmen notwendig ist. Es gibt für jede pflegerische Maßnahme bestimmte Zeitvorgaben, die eingehalten werden müssen. Was nicht dokumentiert ist auch nicht gemacht.


    Da es hier ja umgekehrt ist, notiere und fotografiere alles, was nicht an Pflege geleistet wird.


    Da du keine Angehörige und Betreuerin bist, darfst du auch dem Pflegedienst keine Anweisungen erteilen. Erst recht nicht mit denen telefonieren. Dieses muß der Betreuer erledigen!!! Nur er darf sich über diese maßlose Schlamperei beschwerden. Setz dich sofort mit dem Betreuer in Verbindung. Die Notizen und Fotos gib dann dem Betreuer, damit er was gegenüber dem Pflegedienst in der Hand hat.


    Nur gut, dass die alte Dame dich im Haushalt hat, die ein Auge auf den ambulanten Pflegedienst hält.


    Gutes Gelingen!


    sophia1712

    narmal ist das nicht

    Ich bin Geschäftsführer eines ambulanten Dienstes. So soll es auf jeden Fall nicht sein. Aber es kommt oft vor wie man es manchmal hört. Bei uns ist das auf gar kein Fall so. Bei uns wird jeder Patient auf Händen getragen und es wird (so weit es geht) jeder Wunsch erfühlt).


    Hier paar ganz kurze Lösungstips:


    1. Leistungsnachweise am ende des Monats nicht unterschreiben


    = der Pflegedienst bekommt die Leistungen nicht gezahlt


    2. Bei der AOK Pflgekasse und bei der jeweiligen KK anrufen und es melden


    = Pflegedienst verliert die Lizenz


    Gruß bursch

    Das geht ja garnicht!

    Hallihallo!


    Ich arbeite momentan auch im ambulanten Pflegedienst und kann dir ebenfalls sagen, dass das nicht normal ist!


    Zum Thema Müll wegräumen: bei uns ist das ein Muss, denn meistens verursachst du ihn ja, gerade was offene Klodeckel, schmutzige Waschlappen und dreckige Waschschüsseln angeht. Das gehört ganz normal dazu.


    Die zeitvorgaben sind zwar extrem knapp (wir haben 10Minuten Zeit für eine große Toilette, heißt: den ganzen Körper waschen, rasieren etc.), aber trotzdem ist das keine Ausrede für Schlamperei!


    Dann werden halt mal nur jeden zweiten Tag die Beinde gewaschen und der rest dafür umso gründlicher usw. Möglichkeiten gibts da viele.


    Und abgesehen davon ist der Pflegedienst von euch abhängig, denn wechseln kann man schneller, als du vielleicht glaubst, aber das ist wirklich Sache des Betreuers.


    ich würde mich auf jeden Fall an ihn wenden, alles dokumentieren, vor allem die Namen der Schwestern, die das abgezeichnet haben!!!


    Und darüber nachdenken, den Pflegedienst zu wechseln, denn für das Geld, was die verdienen müssen sie echt was leisten, so geht dat ja nischt!

    Hallo Bibabutz,


    ich habe auch schon etwas weiter oben zu diesem Thema eine Frage gehabt und auch Stellung bezogen.


    Schau mal unter Rigamuc ........die Alten werden betrogen..


    In einer TV Sendung habe ich gesehen, dass etwa 60 Prozent aller ambulanten Pflegedienste ihre zu pflegenden Patienten/innen wissentlich und absichtlich betrügen, d. h. schlampig arbeiten, Leistungen gar nicht erbringen, diese doch abrechnen.


    Dies ganz besonders bei Dementen und Hilflosten.


    Was ist zu tun:


    1. Sofort eine schriftliche Beschwerde an die Pflegekasse, diese Leute haben alle eine Pflegestufe und erhalten Leistungen daraus.


    2. Sofort eine schriftliche Beschwerde an den Medizinischen Dienst.


    Dazu brauchst Du kein Angehöriger oder Betreuer sein.


    3. Den gesetzlichen Betreuer sofort verständigen, diesem drohen, dass wenn er nicht sofort einschreitet, dem Vormundschaftgericht ein Bericht erstellt werde. Berufsmäßige Betreuer reagieren da schnell, da sie ja davon leben.


    Evtl. auch die örtlichen Altenverbände und Vertretungen hinweisen.


    Auch überlegen, ob die örtliche Presse einbezogen werden kann.


    Nun, selbst als Fremder mit der Leitung des Pflegedienstes zu verhandeln bringt gar nichts. Die verstecken sich sofort hinter dem Datenschutz. Also selber handeln.


    Eine Erfahrung von mir: Nie einen privaten Pflegedienst engagieren, die wollen nur Geld verdienen mit wenig Leistung.


    Dann nur einen kirchlichen, vereinsmässigen oder Caritativen ambulanten Pflegedienst engagieren.


    Private Pflegedienste also GmbH's betrügen wahrscheinlich zu mehr als 90 Prozent.


    Caritative wahrscheinlich erheblich weniger.


    Also sofort handeln.


    Ich habe im Falle meines ehemaligen dementen Kollegen alles zum besseren erreichen können. Später dann mit einer gesetzlichen betreuerin war dann kein Problem mehr da.


    Herzliche Grüsse


    aus München


    Richard

    Ich arbeite auch in einem ambulanten Dienst als Stützpunktleitung. Darum ist es mir ein Anliegen zu diesen Thema posten.


    Ich weiß nicht welcher Pflegedienst das war aber wir sind ein privater Verein und bei uns wird Qualität sehr groß geschrieben.


    1. bekommt man nur Landeförderungen wenn man bestimmte Richtlinien erfüllt, diese werden auch regelmäßig kontolliert. Ich glaube kaum das sich das ein Verein leisten kann auf Fördergelder zu verzichten!


    2. wenn einem schlampige Verhältnisse vorkommen gehört das an die Stützpunktleitung weitergeleitet, dann ist es nämlich nicht ein Problem des Ambulanten Dienstes, sonder eine schlampige ungenaue Mitarbeiterin und das gehört geklärt.


    3. kann man nicht alle ambulanten Dienste auf einen Haufen werfen! :(v


    4. muss man bei der Einstellung schon achten, wenn man nimmt. Da Hauskrankenpflege was sehr privates ist, man sieht und hört sehr viel, kommt in die privaten Räume/ Wohnungen da gehört sehr viel Vertrauen dazu! und SCHWEIGEPFLICHT


    5. finde ich es nicht notwendig die Klienten jeden Tag glänzend zu waschen - das sind alte Leute in deren Biograpie sie sich wahrscheinlich auch nur einmal in der Woche gebadet haben! Oft kommen dann Aussagen wie " Wassersparen", " schon wieder waschen bin eh nicht schmutzig" usw.... Da ist wichtig die Lebensgeschichte der einzelnen zu kennen!


    Ich könnte noch sehr viel mehr schreiben, aber das wüede den Rahmen sprengen.


    Ich finde es nur nicht in Ordnung ambulante Dienste zu kritisieren ohne nähere Hintergründe zu kennen!


    Es werden uns sehr viele Richtlinien auferlegt und weil ein schwarzes Schaf dabei ist werden alle in einen Topf geworfen.


    >:(


    Und was die Kosten betrifft: Diese sind gestaffelt nach Einkommen (Pension + Pflegegeld + andere Einkünfte). Es wird den Klienten nicht das Geld aus den Taschen gezogen!


    Bei näheren Infos bescheid geben


    Liebe Grüße


    Angelika

    Hallo Angelika,


    natürlich, da stimme ich Dir ausdrücklich zu, gibt es Ausnahmen, auch bei privaten ambulanten Diensten, die fürsorglich und sauber arbeiten.


    Aber tatsächlich betrügen lt. einer TV Sendung, die erst vor etwa 4 bis 6 Wochen gelaufen ist, etwa 60 Prozent der ambul. Pflegedienste.


    Und zwar so raffiniert und versteckt, dass die Pflegekassen einfach nicht darauf kommen (können).


    Was habe ich bei einem privaten ambulanten Pflegedienst bei meinem ehemaligen jetzt dementen Kollegen erlebt:


    1.Die besagte Pflegerin wird von mehreren Hausnachbarn gesehen, dass sie nur max 5 Minuten beim zu Pflegenden anwesend war (also Kommen und Gehen gesehen). Ins Dokubuch schreibt sie aber 20Minuten als anwesend ein und noch dazu schreibt sie 8 verschiedene Leistungen, davon 3 Grundleistungen als getätigt ein. Verrechnet diese auch.


    2.) Sie kommt an bestimmten Tagen (obwohl sie täglich kommen soll) überhaupt nicht. Trägt alles nach, als ob sie anwesend gewesen wäre und alle Leistungen ordnungsgemäß erbracht hätte.


    3.) Sie schreibt täglich bei mehreren Leistungen (Pat. verweigert) rein, verrechnet aber alles doch als ordentlich geleistet.


    4.) Weil der Patient dement ist, bringt sie Unruhe in seine Person und in seine Umgebung.


    5.) Sie hat Leistungen aufgeführt, die der Patient aufgrund seiner körperlichen Mobiliät niemals benötigte.


    Sie hat die Frechheit, dieses Verfahren weiter zu machen, obwohl sie weiss, dass Nachbarn ein Auge darauf haben.


    Der demente Patient unterschreibt ihr alles was sie will.


    Sie hat sich immer auf den Datenschutz hinausgeredet, wenn man was zu ihr sagte.


    Nun, das ganze hat sein gutes Ende gefunden: Der Demente bekam eine gesetzliche Betreuerin, der ambul. Pflegdienst wurde von ihr sofort gekündigt.


    Der neue Pflegedienst, ein caritativer, macht die Sache gut. Es gibt keine Verweigerungen mehr, er stinkt nicht mehr, es stinkt nicht mehr in seiner Wohnung und auch nicht mehr im Hausgang.


    Fazit: Der demente Kollege wurde in seinem privaten Geld und die Pflegekasse mit Beiträgen betrogen.


    Also ich bleibe dabei, ich würde für meine Angehörigen keinen privaten ambulanten Pflegedienst engagieren.


    Ausnahmen sind natürlich möglich.


    Gruß


    Richard

    Schlampige Pflegedienste

    Uhhh, aaaah, dann ist Richard auf gewacht. Alles was er erzählte war doch nur ein böser Traum.


    Das was sie schreiben, kann sich kein Pflegedienst erlauben.


    Vorstellen kann ich es mir auch nicht. So blump kann keiner sein!!!!


    Wenn dem so wäre wie sie schreiben, warum haben sie dann den PD noch nicht bei der Pflege/Krankenkasse gemeldet


    Ist es doch wohl nur ihrer Phantasie entsprungen?


    Ohne Frage, schwarze Schafe gibt es überall.


    Um auf ihren Inhalt einzugehen, würde jetzt den Rahmen sprengen. Nur so viel dazu: Schauen sie unter, http://www.bpa.de, nach, dort finden sie Beiträge zu den angeblichen betrügereien von PD's. ( es waren keine 60%, sondern die AOK sprach von knapp 50%). Dort werden sie erfahren, dass die AOK ihre eigenen Gesetzte und richtlinien erlässt.


    Ich persönlich denke einmal, das was sie schilderten ist einzig ihrer Phantasie entsprungen.


    Grüße

    Ich mache gerade Zivildienst bei einem ambulanten Pflegedienst. Bei uns sind auch einige Pflegeschwestern dabei die ihre Arbeit nicht so genau nehmen. Eine z.B. richtet einem Patienten zwar das Mittagessen her aber macht danach gar nichts mehr. Das schmutzige Geschirr steht dann am Abend wenn ich komme immer noch da. Eine andere ist letztens auf die Schnauze gefallen weil sie sich eingetragen hat obwohl der Patient zu dem Zeitpunkt im Krankenhaus war. Jetzt muss sie eine Stellungnahme an die Krankenkasse schicken. Aber die meisten Pflegeschwestern bei uns sind sehr hilfsbereit und nehmen die Arbeit auch ernst bis auf ein paar schwarze Schafe die unserer Pflegedienstleiterin aber auch bekannt sind.


    Manche Patienten sind aber auch wirklich schwer zu ertragen. Einer z.B. der noch relativ fit ist und Pflegestufe 1 hat versucht permanent die Pflegeschwestern gegeneinander auszuspielen und erzählt irgendeinen schmarrn. Ich muss mit ihm immer spazieren gehen und das ist auch schwierig weil er nicht mein einziger Patient ist und ich nicht jeden Tag 3 Stunden nur für ihn da sein kann.

    Hat sich nicht gebessert

    Hallo,


    Es hat sich in der Pflege der alten Dame nichts geändert. Es ist eher noch schlimmer geworden. Dem Betreuer scheint es nicht zu interessieren und ich versuche mich nicht mehr darüber aufzuregen. Was mir natürlich nicht immer gelingt.


    Kotverschmierten Fussboden,ausgelaufene Katheterbeutel,zerissene Unterhosen,Urinbekleckerte Klobrillen,Fussboden als Mülleimer benutzen usw. Tja damit muss ich wohl Leben.


    Die alte Dame bekommt zum Glück nicht mehr viel mit. Ihr macht es wohl nichts aus nicht gepflegt zu werden. Ist auch besser so denn mich würde es stören Wochenlang die Fingernägel nicht geschnitten zu bekommen oder die Haare nicht gewaschen usw.


    Liebe Grüße

    Griesuh1 v. 26.9.06

    an Griesuh1


    Von wegen, dass die von mir geschilderten Verhältnisse über die Schlampigkeit und Abrechnungsbetrug meiner Phantasie entsprungen sind!


    Setz Dich mit mir in Verbindung und ich zeige Dir die gesammelten Beweise für meine Behauptungen. Das sind ganz einfach gerichtstaugliche Dokumente.


    Deine Aussagen Griesuh1 kann ich wirklich nicht verstehen


    "nichts wissen und solche Behauptungen aufstellen"


    Das ist auch nicht richtig.


    Ich denke, die meisten Leser/innen dieses Forums bemerken dies auch.


    Gruss


    Richard