Übergewichtige Mutter fordert Rollstuhl, nachgeben?

    Meine Mutter ist erst 48, fordert aber dass wir einen Rollstuhl kaufen da sie aufgrund ihres Übergewichts nicht mehr gut laufen kann und will. Meine Schwester und ich glauben sie soll so viel laufen wie möglich, mein Papa will ihr den Rollstuhl kaufen und dass wir uns etwas mehr um sie kümmern. Sie liegt sowieso so viel und wir haben halt Angst dass sie dann noch dicker wird (aktuell ca. 200 Kg). Was ist richtig?

  • 11 Antworten

    Also "gut laufen" und "soviel laufen wire möglich" mit 200 Kilo (!) geht auch bei trainierten Menschen kaum!


    Und anderswo schreibst du noch dass deine Mutter bettlägerig ist und jetzt noch hohes Fieber hat!


    Das ist doch ein Fall für ärztliche Hilfe! Fürs Spital!

    Wenn sie 200kg wiegt, wie wäre es denn dan erst mal sie auf Diät zu setzten und die nicht mehr zu "füttern".

    In einem anderen Post schreibst du das sie alleine kaum aufstehen kann, also kann sie sich auch kein Essen selbst holen.

    Lonwa schrieb:

    Wenn sie 200kg wiegt, wie wäre es denn dan erst mal sie auf Diät zu setzten und die nicht mehr zu "füttern".

    In einem anderen Post schreibst du das sie alleine kaum aufstehen kann, also kann sie sich auch kein Essen selbst holen.

    Habe ich auch erst gedacht--- aber dann habe ich mir überlegt, dass bei 200 kg möglicherweise Grunderkrankungen z.B. Diabetes vorliegen. Dann kann der gutgemeinte Rat auf Diät setzten, nach hinten losgehen- Wir kennen den Fragesteller ja nicht, hernach lässt er sie hungern, und sie unterzuckert......

    darkwillow schrieb:

    Habe ich auch erst gedacht--- aber dann habe ich mir überlegt, dass bei 200 kg möglicherweise Grunderkrankungen z.B. Diabetes vorliegen. Dann kann der gutgemeinte Rat auf Diät setzten, nach hinten losgehen- Wir kennen den Fragesteller ja nicht, hernach lässt er sie hungern, und sie unterzuckert......

    stimmt wäre auch unklug. Aber ein bisschen eigendenken/Verantwortung setze ich vorraus. Außerdem finde ich ist es ein Unterschied das gezielte füttern zu unterbinden und hungern lassen. Zu reduzieren wäre ja schon mal ein Anfang.

    Normalerweise kauft man Rollstühle nicht, sie werden verordnet. Und bei ihrem Gewicht wird nicht jeder Rollstuhl in Frage kommen. Es kann gut sein, dass der Arzt auch einen Rollator empfiehlt. Vor allem wäre eine medizinische Reha sinnvoll, um die Beweglichkeit zu erhalten.

    ms92 schrieb:

    Normalerweise kauft man Rollstühle nicht, sie werden verordnet.

    Geb ich dir fast recht- natürlich kann man die auch privat kaufen...

    nur würde ein Arzt m.E. vor der Verordnung mal nach den Ursachen schauen.

    Übergewicht in dem Maß ist ja eher krankhaft und hat eine Ursache gegen die man evtl. etwas tun kann (WENN die Patientin mitmacht!).

    Jeder Arzt würde erstmal abnehmen "anordnen".

    Eine durchschnittlich große Frau mit 200 kg hat so einen großen Umfang, dass es ein sehr/extra breiter Rollstuhl sein muss, den muss man in einer normalen Wohnung/Haus erst einmal unterbringen bzw. manövrieren können...

    Ernährungsberatung und viel Bewegung wären für mich die ersten Schritte, wenn ich mir überlege, dass die Frau nur 3 Jahre jünger ist als ich und schon jetzt so träge durchs Leben geht {:(%:|:[]

    Lonwa schrieb:

    stimmt wäre auch unklug. Aber ein bisschen eigendenken/Verantwortung setze ich vorraus. Außerdem finde ich ist es ein Unterschied das gezielte füttern zu unterbinden und hungern lassen. Zu reduzieren wäre ja schon mal ein Anfang.

    ich habe das schon verstanden, genau so.

    bin jedoch mal eines besseren belehrt worden, als mein Vater fragte, was er gegen trägen Darm und festen Stuhlgang tun kann. ich sagte, er solle 1-2 Tassen Leinsamentee trinken. 4 Tage später rief er mich an, dass ich ihn wohl umbringen wollte, weil er Dünnschiss hatte wie Hölle. Was war passiert? Da er der Meinung war, das eine Tasse ja nichts ausrichten könne, hat er zwei große Kannen Leinsamentee getrunken, nach drei Tagen hatte er dann den Salat....