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    diese deine Aussage ist schlichtweg falsch und zeugt davon dass dir das Hintergrundwissen fehlt:

    selbst wenn, da ich diesem furchtbaren Beruf bald den Rücken kehre, ist mein Interesse an großem Wissen eher gering.

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    Übrigens, so eine Einstellung wie die deine schadet dem kompl. Berufsstand.

    soviel zum Thema mangelndes wissen. Wenn du mal wüsstest, wie verbreitet diese Einstellung ist.

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    Auch ich frage mich warum du 1. den beruf gelernt und 2. noch immer darin arbeitest wenn es dich so anbiedert?

    1. du hast also nie dumme Fehler im Leben begangen?


    2. habe ich bereits beantwortet, kann man nachlesen.


    Davon abgesehen hat Anakin alles wichtige hinzugefügt.

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    Ich wünsche dir, solltest du einmal pflegebedürftig werden und zu hause versorgt werden wollen, dass es dann kaum noch solche Leute wie mit deiner Einstellung gibt, sonst haste verloren

    solange sie ihre Arbeit gescheit machen, ist mir deren Einstellung herzlich egal.

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    diesem furchtbaren Beruf

    Vielleicht sind manche einfach zu jung wenn sie sich für diesen Beruf entscheiden. Ich habe ihn auch nach meinem Abitur direkt gelernt und fand ihn scheiße. Ich wollte nur noch weg.


    Ich hab einige Jahre studiert und bin schließlich und endlich Jahre später dich wieder in meinem Beruf, weil ich mittlerweile einfach sehe das er gar nicht immer so scheiße ist wie man immer gedacht halt als man noch einige Jahre jünger war.


    Aber vielleicht wollen viele das auch nichts sehen, aber auch an diesem Beruf ist nicht alles schlecht. Aber vielleicht müssen einige auch erst was anderes machen um zu verstehen das jeder Beruf seine guten und schlechten Seiten hat.


    Aber ich denke wer mit der Einstellung

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    ätzende Pflegefälle, die bringen ja schön viel Geld ein…

    zum Arbeiten geht, der ist auch gut beraten es bleiben zu lassen, sowohl für sich selber als auch für die Menschen die die Pflege brauchen.


    Wir wollen man nicht vergessen das wir den umgang mit den "ätzenden Pflegefällen" ja nun mal gelernt haben und das das der Großteil unserer Aufgabe ist, nämlich pflegen. Und wer das nicht ab kann, der ist nun mal abolut fehl am Platz!

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    solange sie ihre Arbeit gescheit machen, ist mir deren Einstellung herzlich egal

    Das wage ich zu bezweifeln, denn du merkst sofort wenn jemand da steht den das alles ankotzt und der das eigentlich gar nicht will. Daher kann ich mir nicht vorstellen das deine Patienten deine Einstellung nicht mitbekommen, ob du nun anständige Pflege machst oder nicht. Das Zwischenmenschliche ist eben einfach nicht das gleiche wenn man eigentlich nur hofft das das jetzt hier schnell fertig ist und man Frau/ Herr x dann erst mal nicht mehr sehen muss ....

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    Wir wollen man nicht vergessen das wir den umgang mit den "ätzenden Pflegefällen" ja nun mal gelernt haben und das das der Großteil unserer Aufgabe ist, nämlich pflegen. Und wer das nicht ab kann, der ist nun mal abolut fehl am Platz!

    Das Ding ist einfach, dass mein PD eigentlich nur psychiatrische Pflege ist. Also schön Pillen verteilen, morgens machen die Kollegen Psychpflege, mit Gesprächen etc.


    Jetzt kommen aufwändige Pflegefälle in Mode, die null ins Konzept meines PD passen. Und vor allem passen sie nicht in den Zeitplan. Ich höre seit Januar!!! Blabla, wir machen eine 3. Spätdienstrunde auf, stattdessen kommen immer neue Patienten, die Runden werden immer länger, aber kaum Personal da. Keine Ahnung, ob mein PS da ein Saftladen ist, oder ob das grundsätzlich so ist. Bei uns wird halt wie gelabert und versprochen, aber ändert sich eh nix.

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    Das wage ich zu bezweifeln, denn du merkst sofort wenn jemand da steht den das alles ankotzt und der das eigentlich gar nicht will. Daher kann ich mir nicht vorstellen das deine Patienten deine Einstellung nicht mitbekommen, ob du nun anständige Pflege machst oder nicht.

    Den Zahn muss ich dir ziehen. Ich habe eine hervorragende Fassade. Ich werde überschüttet mit Pralinen, Mandarinen, Gebäck und vor allem Kommentaren wie "Gott sei Dank sind sie wieder da" / "Sie kommen erst in 2 Wochen? Aaach… scheisse." / "Schön, dass sie endlich wieder da sind!".


    Warum? Weil ich eine Eigenschaft besitze, die im ambulanten unabdingbar ist (vergleichen mit den meisten Kolleginnen): SCHNELLIGKEIT! Ich bin gründlich und flott. Ich machen meine Arbeit richtig und bin knapp 1-2h schneller als alle anderen, die bei den Leuten teilweise erst um 22 Uhr auflaufen, weswegen die Patienten regelmäßig die Krise kriegen.


    Und auch wenn mich die Arbeit ankotzt: Wo liegt das Problem, freundlich und begeistert zu wirken? Ich sehe die meisten Leute nur 1 Minute zwecks Medgabe und die Pflegefälle versorge ich in 20 Minuten. Diese Zeit über kann ich mich hervorragend zusammenreissen. Zumal ich gerade im Praxissemester bin und nur alle 2 WE momentan dort bin (immer noch zu viel^^).


    Als Vollzeitkraft im Stationsdienst könnte ich mich nicht mehr zusammenreissen. Jedes 2. WE im A****, jährlich gehen Feiertage drauf, wenn ich an das Aufstehen für den FD denke und den damit einhergehenden Stapel an Waschschüsseln, wird mir schlecht. und alles für 1600 netto? Nee danke.


    Ich freue mich für jeden der diesen Beruf mit Begeisterung macht (nicht nur mangels Alternativen), aber ich kann es einfach nicht mehr nachvollziehen.

    Da ich selber Krankenpfleger und seit 1992 auch ununterbrochen in der pflege arbeite kann ich sagen, das es nur sehr wenige Länder in Europa gibt, wo Krankenschwester/Pfleger so eine schlechhte stellung haben. Allein Schon der Name des Berufes ist lächerlich Krankenpflege, wo hört man den Unterschied zu Gartenpflege oder Fenster- Schuhpflege? Schrecklich, unsere misslungene Berufsbezeichnung gibt überhaupt nicht wieder, was wir leisten! In anderen Sprachen klingt das ganz anderes, da spiegelt der Name bereits unsere Leistung, Kompetentz : zb im italienischen Infermieristica


    Ausserdem ist in der Deutschen Politik immer noch die vorherrschende Meinung, das eine Krankenschwester/Pfleger eigentlich nur von Luft und dem Dank der Patienten lebt, weil wir alle so ein großes Herz und sehr Kleines Gehirn haben, brauchen wir gar nicht so viel Geld. Der Dankbare Blick der Patienten und das anerkennende Nicken der Ärzteschaft ist doch Lohn genug. Was kann den eine kleine Krankenschwester mehr erwarten?!


    Und warum muss eine Krankenschwester/Pfleger in Deutschland ALLE Pflegefremden Aufgaben selbst ausführen: Die Patienten nach Essen befragen Essen austeilen, Staton aufräumen, Betten Hin und her fahren, Usw usw. In den meisten Krankenhäusern ist das so, nicht in allen, aber in den meisten!!!


    Wirklich zum Kotzen. Immer noch ist in Deutschland die Pflegeausbildung nicht akademisiert, in Italien z.B ist die Basis-Ausbildung ein 3-Jähriges Studium. http://www.ipp.uni-bremen.de/downloads/abteilung3/DBfK-AKtuell_05-08_freigabe.pdf


    Welcher Arzt in Deutschland will schon eine studierte Schwester neben sich haben? Die Ärztelobby ist in Deutschland immer noch eine Heilige Kuh, Unantastbar.


    Was wir Brauchen, ist die Anerkennung der Krankenpflege wiederliches Wort, als eigenständigen HEILBERUF....

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    Den Zahn muss ich dir ziehen. Ich habe eine hervorragende Fassade. Ich werde überschüttet mit Pralinen, Mandarinen, Gebäck und vor allem Kommentaren wie "Gott sei Dank sind sie wieder da" / "Sie kommen erst in 2 Wochen? Aaach… scheisse." / "Schön, dass sie endlich wieder da sind!".

    ist auch meine erfahrung. habe lange jahre meine großeltern gepflegt und bei meiner oma kamen auch 2x pflegekräfte am tag (pflegestufe 3, bettlägerig).


    im grunde finde ich die pflege absolut furchtbar, weil es nur um schnell schnell geht. wenn da nicht noch angehörige zu hause die eigentliche pflege übernehmen, dann geht man da ganz schnell vor die hunde.


    aber, eines muss ich sagen. die jungen, manchmal etwas schnippigen pflegekräfte hatten am meisten know how – also wenigstens das – und mehr zählt für mich nicht. wenn schon nur 25 minuten zeit für körperreinigung, zähne putzen, wundversorgung, umbettung, frühstück da sind, dann wenigstens jemand der das gut macht u. vor allem trotz zeitmangel vielleicht ab und an noch eine gute idee mit einbringt.

    ich habe übrigens für dieses leben mein soll an pflegen schon erbracht, wenn auch im privaten bereich (aber pflegedienste lernt man da ja auch sehr gut kennen u. außer der wundversorgung u. kathederwechsel habe ich letztlich auch alles gemacht) – ich will definitv nie wieder jmd pflegen – beruflich wäre das der reinste höllentrip für mich.

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    aber, eines muss ich sagen. die jungen, manchmal etwas schnippigen pflegekräfte hatten am meisten know how – also wenigstens das – und mehr zählt für mich nicht. wenn schon nur 25 minuten zeit für körperreinigung, zähne putzen, wundversorgung, umbettung, frühstück da sind, dann wenigstens jemand der das gut macht u. vor allem trotz zeitmangel vielleicht ab und an noch eine gute idee mit einbringt.

    Die Schnippigkeit sollte man sich halt soweit es geht klemmen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Ich bin der Meinung, dass eine schnelle und gezielte Pflege vor allem für den Patienten besser sind als dummes in die Länge ziehen. Das ist eine Situation, die für keinen Pat angenehm ist, wenn man nicht zu Pofte kommt beim waschen, wird dem Pat kalt. Ich bin die letzte, die nicht gerne mal zwischendurch mal gerne ein Paar Sätze wechselt, aber ich bin eine fremde Person in einem Privathaushalt und werde fürs effektive Arbeiten bezahlt, nicht für Kaffeeklatsch. Ich bin und bleibe dabei, wenn es um pflegerische Tätigkeiten geht: Lieber zielgerichtet und zügig, statt langsam und in die Länge ziehend.

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    Aber die Krankenpflege wird in Italien eben NICHT an einer Schule gelehrt, sondern an einer ordentlichen Universität!

    sind das dann wirklich pfleger oder wie hier in dtschl. dann pflegemanagment-sachen?


    was italien betrifft, ich lebe da ja öfter, so weiß ich gerade gar nicht, ob es da überhaupt so etwas wie häusliche pflege als kassenleistung gibt. ich sehe da eigentlich immer nur die realität, dass osteuropäische frauen bei einer familie lebt und pflegebedürftige menschen betreut, und zwar tag ein tag aus. das finde ich ziemlich krass, ist dort aber wirklich gang und gäbe.

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    Aber die Krankenpflege wird in Italien eben NICHT an einer Schule gelehrt, sondern an einer ordentlichen Universität!

    Käme im leben nicht auf die Idee, waschen, Katheterbeutel leeren und Exkremente kehren zu studieren. Geht auch ohne Studium nicht so schwer.


    Oder Verstehe ich das falsch mit Italien und der Uni?

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    Die Patienten nach Essen befragen Essen austeilen, Staton aufräumen, Betten Hin und her fahren, Usw usw. In den meisten Krankenhäusern ist das so, nicht in allen, aber in den meisten!!!

    Das muss ich nicht machen, dazu haben wir Küchenhilfen, Stationssekretärin, Transportdienste efür intern und extern, Damen die das Essen scannen .... ;-)


    Und da bin ich auch sehr froh drum :)z Da habe ich deutlich mehr Zeit fürs wesentliche.

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    ich sehe da eigentlich immer nur die realität, dass osteuropäische frauen bei einer familie lebt und pflegebedürftige menschen betreut, und zwar tag ein tag aus. das finde ich ziemlich krass, ist dort aber wirklich gang und gäbe.

    Hier doch auch. Aber die verdienen hier ja auch super, wenn man das dann umrechnet. Kenne ja die Lebensunterhaltungskosten in Polen sehr gut.

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    Ich bin und bleibe dabei, wenn es um pflegerische Tätigkeiten geht: Lieber zielgerichtet und zügig, statt langsam und in die Länge ziehend.

    das geht aber letztlich eh nur (also bei der häuslichen pflege), wenn da noch jemand da ist zu hause, der dann den rest macht – die pflegekräfte damals waren mir immer super dankbar, dass ich mich um das frühstück gekümmert habe, und mir war wiederum klar, dass es ein ding der unmöglichkeit ist, meiner oma kurz nach der körperwäsche, direkt die schnabeltasse in den mund zu tun und ihr die toastbrotscheiben reinzuschieben. ich habe da in schlechten zeiten manchmal stunden gesessen.

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    Hier doch auch. Aber die verdienen hier ja auch super, wenn man das dann umrechnet. Kenne ja die Lebensunterhaltungskosten in Polen sehr gut.

    achso, wusste zwar, dass es das gibt aber so verbreitet kam mir das bislang nicht vor. in italien scheint es hingegen wirklich normalität.

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    das geht aber letztlich eh nur (also bei der häuslichen pflege), wenn da noch jemand da ist zu hause, der dann den rest macht – die pflegekräfte damals waren mir immer super dankbar,

    Naja es kommt ja auf den Auftrag an, den man hat. Wenn man noch essen anreichen muss, dann Gute Nacht...

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    Naja es kommt ja auf den Auftrag an, den man hat. Wenn man noch essen anreichen muss, dann Gute Nacht…

    das sowieso. soweit ich das damals mitbekommen hatte, waren die touren der pflegekräfte aber auch so, dass sich leichte und schwere fälle mischten. die fuhren halt auch oft einfach nur zum insulinspritzen zu den leuten, dazwischen dann meine oma – wenn man nur so bettlägerige alte leute zu pflegen hat, wo der partner ja meist auch angeschlagen ist, das stelle ich mir einfach nur horror vor!

    Du hast scheinbar wirklich nichts verstanden .... vielleicht besser das du nicht mehr in der Pflege arbeiten wirst.


    Da spare ich mir jetzt jegliche Energie das zu kommentieren. Bei manchen ist es echt besser das sie dem Beruf den Rücken kehren