Zitat

    Ich hoffe einfach nur, das du eine andere Tätigkeit findest


    und du nicht bei meinen Pflegbedürftigen hin musst

    sei unbesorgt, ich strebe kein Arbeit im Altenheim an, das überlasse ich denen, die Lust darauf haben.

    ich mag die Berufsbezeichnung "Krankenpflege".


    Das ist das, was ich machen wollte.


    Und ich bin gar kein Freund der immer spezialisierteren Arbeitsweise.


    Ich möchte auf keinen Fall annähernd ausschließlich die patientenfernen Tätigkeiten ausführen, Visiten- und Schreibtischarbeit kann jede Stationssekretärin erledigen.


    Und nichts gegen die Pflegehelfer, die sind wichtig und wir brauchen sie sicher.


    Aber ich denke doch mit meiner gründlichen Ausbildung kann ich Zusammenhänge von Pflegeproblemen und Erkrankungen ganz anders einschätzen und entsprechend handeln, als die Pflegehelfer.


    Aber das geht nur, wenn ich die Patienten selbst auch sehe und erlebe.


    Klar wäre es schön, etwas mehr Geld zu verdienen. Mir wären allerdings mehr Kollegen auf die die Arbeit verteilt werden kann, wichtiger.

    es ging mir nur darum zu zeigen, das die Krankenpflege auch eine akademischen Potential hat und das unser Beruf in Deutschland leider immer noch sehr klein gehalten wird und das in anderen Länder für die Krankenpflege sehr viel mehr und größere Möglichkeiten gesehen und geschaffen werden, als hier in D#LAnd!!!!

    Hallo, wollt mich nur kurz einklinken: auch in Deutchland ist es mittlerweile möglich Pflege zu studieren, macht meine Schwester momentan. Hier mal ein Link: http://www.htw-saarland.de/studium/studienangebot/bachelor/pflege-ausbildungsintegriert-b-sc (hoffe er funktioniert). Meine Schwester hat lange überlegt ob sie "nur" die Ausbilding zur Gesundheits-u. Krankenpflegerin machen soll, hat sich dann aber für das Studium entschieden, da sie so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann und nach 4 Jahren 2 Abschlüsse hat. Mit so einem Bachelorabschluss lässt sich ggf was anfangen wenn sie irgendwann merkt das sie den Beruf aus irgendwelchen Gründen doch nicht mehr machen kann oder will, dann kann sie vllt noch den Master machen um in ne andere Position zu wechseln.

    Das ist ja die ganze Zeit mein Kritikpunkt. Obwohl die WHO mehr Kompeten und dadurch auch mehr Geld und deutlich breitgefächerte Aufgabenspektrum durch akademisierung fordert, ist die deutsche Politik meilenweit davon entfern. Pflegestudium ist in deutschland total inkonsequent umgesetzt.


    In anderen Ländern sind Krankenschwester/Pfleger anerkannte, souveräne Heilberufe mit weitreichenden Kompetenzen und Autorität.


    Aber die meisten deutschen professionell Pflegenden sind schon so gehirngewaschen, das sie sich gar keine anderes Aufgabengebiet VORSTELLEN können, ausser grundpflege und vielleichet ab und eine eine Wunde zu versorgen...


    das ist echt traurig!!!!