• Wer ist Krankenschwester und glücklich damit?

    hallo, ich möchte demnächst eine ausbildung zur MTRA ( medizinisch-technischen-radiologieassistentin) beginnen, muss dafür aber umziehen und en menge geld bezahlen!! mir steht noch eine krankenschwesterausbildung zur verfügung. oder wüsste jemand, der mir einen medizinischen beruf vorschlagen kann( habe Mittlere Reife aufm Gym gemacht). Auf jeden fall…
  • 77 Antworten
    Zitat

    Kann man eigentlich auch mit einem hauptschulabschluss eien ausbildung zur kinderkrankenschwester machen?Verdient man in diesem beruf viel?

    Nein, da braucht man einen Realschulabschluss.


    Verdienen tut man gemessen an der Leistung, die man erbringen muss nicht.


    Alternative bei deinem Schulabschluss wäre eventl Kinderpflegerin. Oder du holst den Realschulabschluss nach.


    Ich bin auch Krankenschwester, aber seit 7 Jahren nicht mehr berufstätig. Würde diesen Beruf auch nie mehr lernen.

    Hi,


    ich bin Krankenschwester in der ambulanten Pflege. Meinen Beruf kann ich nicht so ausüben,wie ich es für angemessen hielte.Man hetzt mit dem Auto vom einen zum andern und hat viel zu wenig Zeit für die psych. Betreuung (Gespräche etc.) Ausserdem macht einen der ständige Zeitdruck ganz schön zu schaffen. Kurz und gut,so richtig glücklich bin ich mit dem Job nicht.Gibt s jemanden,dem s auch so geht? Lb. Gr. *:)@:)

    Sehr interessantes Thema!


    Vor allem, wie verschieden doch die Meinungen sind.


    Ich habe nach meinem Zivildienst eine Ausbildung zum KP gemacht, warum kann ich bis heute nicht sagen.


    Haben mich doch die Arbeitszeiten von Anfang an angekotzt.


    Das erste halbe Jahr in der Ausbildung hat mir sehr viel Spass gebracht, Einsatz auf der Chirugie.


    Danach war alles nur ätzend, Einsatz auf der Inneren, d.h. nur alte Leute.


    Nach der Ausbildung bnin ich dann in ein Seniorenheim gegangen, was auch grausam war, wie in einer Fabrik, soviele Bewohner wie möglich wurden von so wenig Personal wie möglich betreut.


    Ich habe dann zu meinem großen Erstaunen eine Umschulung bewilligt gekriegt zum Verwaltungsangestellten, habe zwar danach keine Anstellung gefunden gebe aber das Hoffen ned auf!


    Ich kann nur jedem abraten in einen pflegerischen Beruf zu gehen, die Unzufriedenheit unter den Patiennten wächst, weil die Zeit immer knapper wird, die Dienstzeiten, man ist für jeden Scheiß zuständig und ist immer in so einer Sanwichposition, d.h. Druck von allen Seiten.


    Wenn schon ein sozialer Beruf dann sollte es auf keinen Fall etwas in der Pflege sein.


    Insgesamt habe ich so 6 Jahre in der Pflege gearbeitet und würde es nie wieder tun.

    Zitat

    Ich kann nur jedem abraten in einen pflegerischen Beruf zu gehen, die Unzufriedenheit unter den Patiennten wächst, weil die Zeit immer knapper wird, die Dienstzeiten, man ist für jeden Scheiß zuständig und ist immer in so einer Sanwichposition, d.h. Druck von allen Seiten.


    Wenn schon ein sozialer Beruf dann sollte es auf keinen Fall etwas in der Pflege sein.

    Absolute Zustimmung, Rasmus.


    Ich habe nach 20 Jahren das Handtuch geschmissen und mit mir noch mehrere Kolleginnen.


    Es ist einfach nicht mehr auszuhalten.


    Klar, es gibt Stationen, da ist halt weniger zu tun.


    Meine Freundin tönte noch vor einem Jahr, dass sie ohne Das Krankenhaus nicht leben könne, wenn sie zum Dienst käme, da täte sich eine andere Welt auf, bla bla bla. Feen und Elfenwelt Krankenhaus:-o Sie hat Nachtwache auf der Gyn/Geburtshilfe gemacht,was heißt: meistens relativ junge Frauen, kaum Pflegefälle, Wöchnerinnen sind ja nun nicht krank und gehen auch recht schnell heim.


    Nun hat das KKH umstrukturiert und sie arbeitet nun auf der Inneren, Gyn hat geschlossen. Ist total fertig, heult nur noch, feiert krank, und empfindet es extrem ungerecht, dass die Schwestern von der Geburtshilfe schon um halb elf Kaffee trinken können.


    Um ein bißchen Schadenfreude komme ich nicht rum. MICH hat sie nämlich nie verstanden!