Ich rede schon mit den Leuten, bleibe ein paar Minuten länger im Zimmer. Manche wollen mehr, das klappt dann halt leider nicht, zum Beispiel Fotoalben anschauen. Viele allein lebende Senioren haben noch viel weniger Ansprache, es ist ja nun nicht so, dass die alten Leute heutzutage bei den Jungen integriert sind. Sonst wären sie ja nicht im Heim ohne Pflegestufe, davon gibts einige.


    Dann gibt es die Betreuungskräfte vom Sozialen Dienst, die sind fest angestellt und unternehmen mit denen, die daran noch Gefallen finden, einiges. Vielleicht immer noch nicht genug, aber da sind wirklich auch andere Menschen noch gefragt, nicht nur Angestellte.

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    Ich kenne ein heim, da waren nach dem Mittagessen die Zimmer abgeschlossen, damit die alten Leute keinen Mittagsschlaf machen > dafür abends schlafen.

    Das kenne ich gar nicht. Das ist zum Beispiel etwas, da könnte man als Angehöriger sehr wohl aktiv werden und sich das verbitten. Die Entscheidungsfreiheit sollte schon weitgehend gewahrt bleiben. Ich mache leider oft die Erfahrung, dass Angehörige Entscheidungen fällen, die nicht gut für die Bewohner sind, regelrecht über sie bestimmen.

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    Niemand sollte in seinem Kot rumliegen müssen. Da spielt das Alter keine Rolle für mich.

    Das ist jedem klar. Süntje hat ja schon beschrieben, wie es laufen kann, ansonsten versucht man natürlich, solche Zeiten so gering wie möglich zu halten. Es gibt auch Bewohner, die im Rollstuhl sind, sehr schwer zu händeln, und da der Personalschlüssel so gering ist, passiert es da am ehesten, dass sie nicht sauber gemacht werden, bevor sie endgültig im Bett sind. Es ist für eine Pflegekraft allein schlicht zu anstrengend und zeitraubend, man müsste halt öfter mal Hilfe haben, dann wäre alles besser zu machen.

    Also ehrlichgesagt erinnern mich diese Zustände eher an die Reha Klinik, wo mein Vater gelegen ist, damit er wieder auf die Beine kommt. Damals war es auch so: 2 Fachkräfte +3 Hilfskräfte für über 110 Bewohner auf knappe 3 Stockwerke....dass es da nicht immer reibungslos verläuft, ist eigentlich klar..da braucht man sich nix schönreden


    Gott sei Dank konnte mein Vater so ziemlich alles selber erledigen (Toilettenganz, essen usw). Aber wir haben da genug andere gesehen (Senioren und auch Reha Patienten), die es nicht alleine konnten, und die sind dann auch zu kurz gekommen...und man hat dem Personal deutlich angesehen, dass sie mehr als überfordert waren mit der Situation...


    Das ist nicht nur in Deutschland so, sondern bei uns in Österreich genauso....das ist nichts neues..ich meine is zwar schön, dass Walraff dass aufdecken will, aber dann sollte er sich lieber mit neueren Themen befassen, als diese Zustände anzusprechen, wo es ee bekannt ist, wie es abläuft


    Ändern wird man daran erst was können wenn entweder mehr in Personal investiert wird oder ganz einfach es mehr Heime gibt...

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    Ein Angehöriger im Pflegeheim sollte eigentlich nicht bedeuten, daß man sich um nichts mehr kümmern muß. Im Gegenteil, unsere Mutter kriegt jetzt mehr Besuch als früher, und wir sind alle 2-3 Tage da, mindestens. Sie blüht jetzt regelrecht auf, so gut ist es ihr seit Jahren nicht gegangen.

    Das ist meines Erachtens nach sehr wichtig, ein Heimbewohner sollte immer hin und wieder Besuch von den Angehörigen bekommen..das ist der beste Balsam für seine Seele, als irgendwelches überfordertes Personal..

    Ich hoffe du siehst meine Beiträge nicht als Angriff, denn das sollen sie nicht sein. Ich habe großen Respekt vor Altenpflegern und weiß was ihr leistet. Ich sage auch nicht, dass die wenigen Angestellten sich die Zeit nehmen sollen. Und dass man nur 2 Hände hat und nicht jeden sofort sauber machen kann, ist auch klar. Sollte trotzdem nicht sein, deshalb hacke ich ja die ganze Zeit auf dem bescheidenen Personlaschlüssel rum.


    Aber es gibt so viele Arbeitslose oder ungelernte, könnte man denen nicht das Geld aufstocken, die können sich doch dann die Fotoalben ansehen? Also natürlich vernünftige Leute, die auch mit den Senioren gut umgehen können.

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    themen, die wallraff in jüngster zeit angeprangert hat: burger king, zalando, pflegeheime.


    alles klischee-themen, die nun schon wirklich weder neu noch überraschend sind. gibt es keine neuen themen und skandale aufzudecken, gehen die themen aus oder will die sendung einfach auf nummer sicher gehen

    Sollte es jeden Tag geben, als Pflicht. Und dann sollten mal unsere Politiker dort ein 4 wöchiges Praktikum machen....


    Ich erinnere mich noch ans Hamburger Abendblatt und den Bericht, wie Loki Schmidt dort im Krankenhaus lag und sie erfreut berichtete, wie sie umsorgt wird.


    2 SEiten weiter wurde angeprangert, dass eine Frau nach einer OP, die nicht aufstehen konnte, 1 1/2 Tage im nassen Bett gelegen hat. Immer mal wieder jemand da, der gesagt hat, wir kommen gleich, ohne dass sich was tat.


    Da helfen nur solche Berichte, damit sich was ändert. Alte Leute sind zu eingeschüchtert, sich zu wehren und wenn dann Monika65 in Zimmer kommt und sagt, ja, dass ist eben das System und nix zu machen und warum wohnt ihre Tochter eigentlich in Halifax, die könnte hier viel besser mal n bischen was helfen... erfreut das die Welt....

    Ich finde den Vergleich zwischen Kindern und alten Menschen im Grunde treffend. In einem normalen Kindergarten hat man zwei Fachkräfte und einen Praktikanten für ungefähr 22 Kinder, zumindest war das einmal so. Und alleine das ist schon anstrengend, wenn Kinder krank abgeliefert werden, sie noch nicht richtig sauber sind, sie gefüttert werden müssen, Schuhe zubinden ect., Zähneputzen, je nachdem, was so anfällt. Alte Menschen sind doch ähnlich bedürftig und sie haben oftmals Krankheiten. Wie kann es da sein, dass man für 100 Menschen nur eine einzige Person da hat, selbst wenn dann nicht irgendwelche Essenszeiten sind ect. Ich glaube für 3000 Euro würde man einen Luxuskitaplatz bekommen, sollte das privatisiert sein.


    Da läuft jedenfalls gewaltig etwas schief. Und in anderen Ländern funktioniert es besser. Warum wohl? Über Luxembourg habe ich vor kurzem einen Bericht im Internet gelesen. Da flieht anscheinend das Pflegepersonal hin, wenn es in Grenznähe wohnt.


    http://www.swr.de/landesschau-rp/pflegekraefte-nach-luxemburg/-/id=122144/did=12615006/nid=122144/1x3txil/index.html

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    Die Sache mit dem verstopften Katheder passiert immer wieder mal,

    Traurig. Ich stelle mir grade vor wie das wehtun muss wenn man 1l Urin in der Blase hat. Aber sagt mal, eine Gesundheits- und Krankenpflegerin, eine "Krankenschwester" darf doch auch einen Katheter wechseln

    - darf eine Altenpflegerin das nicht ?


    Ich kann (gottseidank) nicht von eigenen Erfahrungen berichten aber von Bekannten, die Angehörige in Pflegeheimen haben. Die Unterschiede sind immens, natürlich gibt es auch viele gut geführte Einrichtungen, aber hier ein paar Beispiele wie sie mir zugetragen wurden (verschiedene Einrichtungen / auch Reha-Einrichtungen (!):


    - Katheter für Leute die (mit Hilfe) noch allein auf Toilette gehen könnten


    - Essen wird hingestellt und fertig [das kann ich allerdings dann verstehen wenn Angehörige zu Besuch da sind, dann versorgt die Pflegekraft in der Zeit jemand anderen das macht Sinn]


    - Leute werden im Rollstuhl an den Tisch im Speisesaal gefahren, im Zimmer ist derweil die Heizung auf 0 (spart Geld)


    - es ist eine examinierte Kraft da, der Rest sind Aushilfen - oft Leute die kaum Deutsch vertehen


    oder auch: jemand wurde auf Betreiben des Heims von Pflegestufe 2 auf 3 hochgestuft, es gab mehr Geld von der Pflegekasse aber das Heim kassierte so viel mehr dass es im Endeffekt teurer wurde, die Pflege und der Zeitaufwand blieben aber genau der-/dieselbe


    - Tabletten werden entweder einfach aufs Tablett gelegt oder es werden 8 Tabletten auf einmal gegeben. Oft im Liegen. (in Zeitschriften steht immer wieder, man soll Tabletten nicht im Liegen einnehmen sondern im Sitzen)


    - Windeln werden gewechselt, die Leute aber hinterher nicht gewaschen (1x die Woche duschen verstehe ich - aber täglich waschen sollte doch drin sein ?)


    - Medikamente, die die Kasse nicht bezahlt, werden vom Pflegepersonal auch mal für andere Patienten genommen


    Auch wenn solche Fälle in der Minderheit sein sollten: es ist nicht ok ! Und in manchen Fällen geht es halt nicht anders, da können die Leute nicht mehr allein leben !

    Zitat

    Traurig. Ich stelle mir grade vor wie das wehtun muss wenn man 1l Urin in der Blase hat. Aber sagt mal, eine Gesundheits- und Krankenpflegerin, eine "Krankenschwester" darf doch auch einen Katheter wechseln

    - darf eine Altenpflegerin das nicht ?

    Denk ich mir allerdings auch...kann eine Fachkraft keinen Katheter wechseln? Da bin ich jetzt selbst überfragt...

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    Denk ich mir allerdings auch...kann eine Fachkraft keinen Katheter wechseln? Da bin ich jetzt selbst überfragt...

    Das Problem war, die hatten keine Katheter vorrätig. Als welche vorrätig waren, war keine kompetente Schwester da und beim 3. Mal war zwar eine Schwester da, aber der Katheter hatte die falsche Größe. Und die Bitte, den Katheter einfach zu ziehen und draußen zu lassen – dafür hätte das einer ärztl. Anordung bedurft. Und der Heimarzt war nicht zu erreichen.....

    Kommt auf den Katheter an. Die durch die Bauchdecke machen Ärzte, die über die Genitalregion gelegten machen auch Plegekräfte, allerdings nicht alle. Und tatsächlich hat man nicht immer die passende Größe. Bei uns kommen in diesen Fällen Ärzte, das machen auch unsere Fachkräfte nicht. In Notfällen, also bei Verlust oder Verstopfung folgt meistens eine kurze Krankenhauseinweisung.

    Ahornblatt

    Du bist unfair und liest das, was du lesen willst. Ich habe nie behauptet, dass es normal sei, dass Leute stundenlang oder gar Tage lang in einem nassen Bett liegen. Genauso könnte ich dich angreifen und dir vorwerfen -das tue ich hiermit – wieso du solche unhaltbaren Zustände, wenn sie denn so waren, akzeptiert hast? Mir unbegreiflich.


    Allerdings differnzierst du nicht.. es gibt in der Tat Dinge, die systembedingt sind und die auch ein zu hohes Anspruchdenken offenbaren. Aber das hast du vorher schon nicht verstanden und wirst es jetzt auch nicht, wenn ich es wiederhole, also spare ich mir das.


    Zudem ist mir klar, dass die Pflege hier alles andere als optimal läuft, aber das ist so, solange sich nicht grundsätzlich etwas ändert und das geht nur mit Geld. Wie hoch sollen die Abgabe für die Pflegeversicherung werden? Wer schließt eine private Versicherung ab? Nächtes Jahr sollen die Pflegestufen verändert werden, ich bin ja gespannt, was dabei herauskommt. Ich will hier nichts verteidigen, sondern versuche zu erläutern, wie es ist. Davon abgesehen ist es nicht in jedem Heim gleich.


    Zu Silbermondauges Beispielen könnte ich auch noch ein paar Sachen sagen, aber ich weiß gar nicht, ob das Sinn macht. :-(

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    Das mit der Behindertenpflege und Betreuung stimmt, der Personalschlüssel ist kein Vergleich. Ich habe früher in einem Behindertenheim gearbeitet, Geld ist mehr da, hängt aber auch vom Bezirk ab. Und vom Träger. Allerdings sind die Aufgaben erheblich umfangreicher, da Pflege und Betreuung in einer Hand ist, nicht so deutlich voneinander abgegrenzt. Aber auch da läuft vieles nicht optimal, vor allem, was den Bereich Selbstbestimmung anbelangt.

    Ich arbeite in einer Pflegeeinrichtung und uns kotzt allesamt dieser Beitrag nur an.


    Wir haben unheimlich viele Freizeitangebote, liebevolle Pflegekräfte und sehr viele Bewohner und Angehörige, die sehr glücklich mit unserer Einrichtung sind.


    Natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein. Wo so viele Menschen aufeinandertreffen und die Pflege für die Mitarbeiter auch belastend sein kann, gibt es auch mal unfreundliche Worte, oder immer wieder mal auch Pflegerinnen, von denen ich mir wünschte, sie würden einfach gar nicht mit Menschen arbeiten.


    Es überwiegt aber deutlich die andere Seite. Zugewandtheit, Abwechslung, Lebendigkeit, Fürsorge.


    Über Einrichtungen wie unsere wird ganz einfach nicht berichtet. Und das macht mich vor allem deshalb so unsagbar sauer, weil damit eine Riesen – Angst in der Bevölkerung geschürt wird – vor dem eigenen Alter und davor, einen geliebten Menschen in eine Einrichtung geben zu müssen. Angehörige machen es sich in der Regel eh nicht leicht und werden durch so einen Scheiß in den Medien noch bis zum geht nicht mehr verunsichert. Schuldgefühle gratis inbegriffen, weil man seine Lieben ja "abgeschoben" hat.


    Die Scheiß – Heime gibt es es. Die Medien tun aber regelmäßig so, als gäbe es eben nur diese. Oder überwiegend.


    Und im Übrigen sind Pflegeheime und Krankenhäuser auch zwei ganz verschiedene Dinge. Die werden hier gerne in einen Topf geschmissen, nach dem Motto "ist ja beides Pflege". Die Versorgung in Krankenhäusern scheint (das kann ich aber nur aus berichten unserer Bewohnern so schuldern) wirklich oft horrormäßig zu sein.

    Im Übrigen wird die Soziale Betreuung in solchen Berichten meist (aus meiner Erfahrung eigentlich immer) völlig unterschlagen.


    Natürlich haben Pflegekräfte wenig Zeit, auf einzelne Bewohner einzugehen. Aber dafür gibt es extra Personal! Sozialarbeiter, zusätzliche Betreuungskräfte nach §87b des Pflegeweiterentwicklungsgesetztes, Altentherapeuten... und damit sind keine Ehrenamtlichen gemeint, sondern Hauptamtliche. Der MDK und die Heimaufsicht verlangen in Punkto Betreuung sehr viel, das ost für ein Heim nicht optional. Wir haben in diesem Feld 10 Mitarbeiterinnen mit je einer halben Stelle. Die Aufgaben reichen vom Ausflug bis zur Sterbebegleitung!

    Das ist doch schön, dass es die andere Seite auch noch gibt.


    Aber ich denke trotzdem, dass auf die Missstände hingewiesen werden muss, damit sich in den SCHLECHTEN Einrichtungen etwas ändert. Man kann das doch nicht alles unter den Teppich kehren.


    Und Angehörige, die die Möglichkeit der Wahl haben, werden doch sehen, dass es bei euch gut läuft. Dass es gute und schlechte gibt, müsste doch jedem klar sein. Ist doch mit allem so, Kitas, Schulen, Krankenhäusern, usw...

    Ich kann dir nur Recht geben Frau Kopfsalat.


    Ich arbeite auch im Seniorenzentrum und bei uns ist es ganz anders wie in dem Bericht gestern gezeigt.


    Natürlich hätten auch wir gerne mehr Pflegekräfte um mehr Zeit mit den Bewohnern verbringen zu können.


    Aber das Klima ist durchaus sehr positiv bei uns.


    Alle sind sehr freundlich und bemüht um jeden einzelnen, auch die bettlägerigen.


    Während der Pflege wird fröhlich geredet, das alleine reicht schon oft dass der Bewohner mitarbeitet.


    Ich glaube jeder würde sich sträuben wenn ein Pfleger, so wie gestern gezeigt, versucht den Bewohner mit Gewalt aus dem Bett zu zerren.


    Aber wenn die Pflegekraft schon fröhlich pfeifend und einem netten Guten Morgen Frau.... ins Zimmer kommt, dann ist der Bewohner gleich positiv gestimmt und arbeitet auch mit.


    Bei uns gibt es viele Angebote des sozialen Dienstes.


    Kegeln, singen, basteln, malen.


    Dann gibt es Hundevisite, Kinder aus dem Kindergarten kommen.


    Es gibt Feiern zu jedem möglichen Anlass, Modenschau usw.


    Und nachmittags gehen auch ehrenamtliche mit den Bewohnern spazieren. Wir haben einen schönen kleinen Park mit Vogelvoliere.


    Selbst wenn Stress angesagt ist, der natürlich nicht ausbleibt, sind wir immer bemüht dies den Bewohner nicht spüren zu lassen.


    Beim Essen anreichen nehmen wir uns einfach die Zeit, auch wenn wir hinterher die Hufe schwingen müssen weil noch 5 Betten zu beziehen sind.


    Unser Essen kommt aus dem Mutterheim und wird frisch gekocht und geliefert.


    Die Küche dort hat schon eine Auszeichnung bekommen wegen der Frische und der Hygiene.


    Es wird durchaus Heime geben wie die gestern gezeigten, jedoch möchte ich Angehörigen die Angst nehmen denn die meisten Heime sind bedeutend besser und menschlicher.

    Ich denke, das es auch auf die verschiedenen Träger der Heime ankommt. Bevor meine Mutter damals einen Vollstätionären Platz bekommen hat, war sie in einer Kurzzeitpflege als Übergang. Dort, ich weiß nicht, ob ich den Träger nennen soll, waren noch nicht einmal Frische Pflanzen oder Blumen erlaubt, es wurde uns sogar vorgeschrieben, wieviel Sachen zum Anziehen die Bewohner mitbringen dürfen.


    Ich kann die Awocura-Gruppe nur loben.


    Zugewandtheit, Abwechslung, Lebendigkeit, Fürsorge. Das kann ich nur Bestätigen.


    Es sollten wirklich auch mal positive Berichte im TV benannt werden.


    Therapien mit Hunden, Altagsbegleiter, Abwechslungsreiches Programm, Tagesausflüge........


    Und wenn ein Bewohner Geburtstag hatte, da wurde vom Haus eine ganze Torte für den Bewohner und Angehörige bereit gestellt. Ein Aufenthaltsraum wurde schön hergerichtet das der Bewohner auch merkte, das es sein Geburtstag ist.


    Sämtlich Anlässe wurden gefeiert und immer waren die Angehörigen dazu eingeladen wie z.B Weihnachtsfeiern, Karneval....große Sommerfeste mit Grillstand, Tombola selbsthergestellte Plätzchen oder Handarbeiten der Bewohner....


    Meine Mutter ist jetzt schon 2 Jahre Tod, und mein Bruder und ich stehen heute noch in Kontakt zu dieser Einrichtung. Es waren dort alle halt ein Große Familie...


    Achso die Sterbebegleitung war auch sehr gut organisiert, wir als Angehörige wurden super mitbetreut. In der Sterbephase meiner Mutter war immer eine Pflegekraft für sie und uns da. Sogar auf der Beerdigung unserer Mutter war eine Pflegekraft (im Namen der ganzen Station) und die Chefin des Sozialen Dienstes dabei. Das fand ich total toll.


    Also, man muß auch mal die guten Taten erwähnen und mal all die Leute loben, die sich Tag und Nacht für unsere "Oldies" aufopfern. Und ganz ehrlich, ich möchte diesen Hammerharten Job nicht machen müssen......

    Wenn ihr alle in so tollen Heimen arbeitet, braucht ihr euch ja auch nicht angegriffen fühlen. Dass es bei euch toll ist, heißt ja nicht, dass es die Missstände in den anderen Einrichtungen nicht gibt.


    Bei Berichten über schlechte Kitas oder Erzieher fühle ich mich ja auch nicht angegriffen, weil ich mit mir und meiner Arbeitsstelle sehr zufrieden bin.

    Meine Schwiegermutter macht auch Sterbebegleitung und ist für die Patienten wie für die Familie da, egal wie lange es dauert. Sie macht das auch mit viel Feingefühl und geht auch auf Wunsch zur Beerdigung.