• 8 Jahre Symptome ich weiß nicht weiter

    Hallo ihr lieben. Seit 8 Jahren nun habe ich Angst vorm sterben. Mein ex mann hat sich vor 8, 5 Jahren das Leben genommen. Habe 3 kinder und seitdem diese Angst davor. Speziell Herzinfarkt und Schlaganfall. Habe jeden tag körperliche Symptome die auch nicht großartig wechseln. Habe 2 Jahre Ärztehopping gemacht und nix kam bei raus. Ausser ein…
  • 44 Antworten

    Vielleicht hast Du Probleme mit der Wirbelsäule und/oder verspannungen? Das kann auch so einiges an Missempfindungen, ich glaube sogar Tinnitus, auslösen.


    Angst führt ausserdem auch zu einer dauerhaft falschen, verspannten Körperhaltung.

    @ rr2017

    Ja hatte ich ja geschrieben im allerersten Post. Habe einen bandscheibenvorfall in der halswirbelsäule und eine vorwölbung in der brustwirbelsäule. Beides aber ohne rückenmarksbedrängung oder spinalkanalverängung.


    Ich würde behaupten das ich nicht mehr so ängstlich bin wie vor 8 Jahren. Da bin ich von Arzt zu Arzt und habe Panik geschoben ohne ende. Wollte paarmal nachts ins Krankenhaus weil ich Attacken hatte mit Todesangst. Jetzt ist es so das die Angst unterschwellig immer da ist, und ich ab und an eine Attacke bekomme aber lange nicht mehr so stark wie es mal war.


    Verspannt.. Mein physio sagt ich wäre es nicht. ":/ .. obwohl ich merke das die Muskeln auf den Schultern schmerzen. Schwer sind wie blei. Aber es ist nicht so das wenn du drauf drückst ich an die Decke springe.


    Vielleicht ist das alles schon chronisch weil nach 8 Jahren kann man nicht verlangen das es von heute auf morgen weg ist.


    Vielleicht ist es fibromyalgie oder rheuma oder was weiß ich.. nur ewig zu Fachärzten rennen, da warteste n halbes jahr auf Termine und ich hab da langsam keine Lust mehr drauf.

    Luigi


    hast du mal deine Schildrüse checken lassen?? Krankheitsängste können durchaus von SD verursacht werden. Nur mal so als Möglichkeit :)_

    Hey flamechen


    Wird immer beim Blutbild tsh wert abgenommen und der ist immer okay. Hab nen Knoten in der Schilddrüse das wurde vor 8 Jahren beim Ultraschall gesehen. :-/

    Der TSH-Wert alleine ist wohl nicht so aussagekräftig, wie ich gehört habe!


    Ich würde an deiner Stelle noch einen Termin beim Endokrinologen ausmachen.

    Naja bei einem TSH von 0,2 könnte man von "normaler Schilddrüse" schon ausgehen....


    Allerdings würde ich mir den Wert mal mitteilen lassen. Liegt er bei 3 oder 4, ist das für viele Hausärzte "zwar noch aber normal". Inzwischen gehen aber viele Spezialisten mit dem Wert lieber unter 2,5, eher noch niedriger.

    Alsooo


    Der letzte tsh wert lag bei 1, 43 .. ft3 bei 3, 12 und ft4 bei 1, 11


    Wusste gar nicht das er ft3 und ft4 auch abgenommen hatte. ":/


    Ob das jetzt gut oder nicht gut ist .. keine ahnung.

    Ohr"brummen" kann auf Blutdruckschwankungen hinweisen, aber ich gehe davon aus, dass das längst aufgefallen wäre. Knoten in der SD zeigen auf, dass die SD nicht so ganz okay sein dürfte. Lebensgefährlich ist aber nichts davon. Wenn du "logisch" empfinden würdest, würdest du beispielsweise auf der Straße und im Auto viel mehr Angst haben müssen, als an einer unentdeckten Krankheit zu sterben. Aber logisch ist das alles ja nicht.


    Das Tragische ist, der Arzt kann irgendwas finden - man sagt ja, wer gesund ist, wurde nur nicht lange genug untersucht - es können sogar diverse OPs und Behandlungen folgen, und die Symptome bleiben trotzdem. Genau das hast du ja selbst auch schon erlebt. Man kann nur das Fazit ziehen: Die Ängste haben dich fest im Griff. Ich würde an deiner Stelle die Schilddrüse noch näher untersuchen lassen und es außerdem psychisch angehen.

    Wobei ich mit "psychisch" vor allem meine, alles daranzusetzen, eine andere Einstellung zum Leben und Sterben zu finden - was auch hieße, dich so zu orientieren, dass du nicht mehr meinst, deine Kinder könnten ohne dich nicht weiterleben. Sie können. Jeder kann das (ich habe selbst schon ewig keine Eltern mehr, und da es mich nicht umbrachte, hat es mich stabiler gemacht).


    An der Symptomsache wirst du unmittelbar psychisch nichts drehen können, sonst hättest du es schon. Aber vielleicht kannst du doch noch lernen, damit besser zurechtzukommen.

    Hallo ,


    das ist schon schwierig, eine unsichtbare Krankheit heilen.


    Als erstes würde ich mal in die Natur. Also jeden Tag 1 Sttunde mit den Kindern in den Wald, bis dir die Puste ausgeht. Als nächstes würde ich mich quälen mit Sport oder Anstrengung, damit ich merke , wie mein Körper echte Schmerzen und Leid erzeugt, also so lange Muskelanspannung bis es weh tut.


    Dann würde ich mal schauen ob ich Kapitän in meinem Körper bin. Also es herrscht dein Gehirn , dein Körper über Dich, besser wäre es, wenn Du deinem Gehirn sagst , wie es ticken soll und wenn Du deinem Körper sagst , wann er weh tun darf.


    Du suchst mit den Ärzten etwas Greifbares und versendest die Verantwortung nach draussen. Sie ist aber in Dir. Also , so fies das ist und so anstrengend es sein kann, werde ein guter, selbstliebender Kapitän in deinem Boot und streng Dich an , für andere und geh dabei an die Grenzen, dann wirst Du über kurz oder lang deine Beschwerden verlieren. Eine Psychotherapie hilft auch nur dann , wenn Du an deine Grenzen gehst.


    Okay... harter Tobak , aber es hilft , ich drücke Dir die Daumen :)^ :)^ :)^


    KB

    Puuhhh.. Ich danke euch erstmal für die antworten.


    Ja Schilddrüse werde ich auf jeden Fall richtig untersuchen lassen.


    Alles andere klingt fast genauso wie heute bei meiner Psychologin. ":/


    Auf jeden Fall muss ich daran arbeiten. So wie Audrey tattoo schon schrieb, meine kinder werden es auch alleine schaffen. Ich muss von dem Gedanken los kommen das sie ohne mich nicht zurecht kommen, bzw. Seelisch kaputt gehen. :-(


    An meine Grenzen bin ich glaub ich noch nicht mal annähernd dran. Wird ein hartes Stück Weg.

    Dass deine Kinder allein überleben können, ist ja nur das Worst case-Sczenario! Du wirst vermutlich 90 werden und noch all deine Enkel und Urenkel auf dem Schoß tragen. ;-)


    Aber der Grundsatz, das Schlimmste durchzudenken, dann das Vertrauen zu entwickeln, es würde schon irgendwie weitergehen - und dann leben, als ob man 90 wird - ich glaube, das ist gesünder, als sich jeden Tag damit zu beschäftigen, was alles passieren kann. So leben wir ja alle, machen es uns nur in der Regel nicht bewusst.


    Jeder von uns muss mit dem Gedanken leben, dass dieses Leben irgendwann ein Ende hat. Die Zeit bis dahin zu leben, das ist das, worauf es ankommt. Mir kommt der Spruch von Shakespeare in den Sinn:


    "Der Ängstliche stirb tausend Tode, der Mutige nur einen". :)z*:)

    Ja Audrey.. Du hast da sehr wohl recht. Man muss es sich bewusst machen zu leben. Und das wir alle irgendwann sterben müssen.


    Nur wie flaemchen schon sagt. Leider ist das bei uns Angsthasen nicht immer so einfach. Die Angst überrennt dich einfach und du kannst nix dagegen tun. :|N


    Es war schon einmal viel schlimmer bei mir. Mit notarzt rufen, denken du wirst verrückt ..usw.


    Wenn ich keine angst habe und logisch denke weiß ich das ihr alle recht habt. Und ich was tun muss. Ich bin ja auch dabei.


    Nur die körperlichen Symptome machen ein fertig. Wie oben jemand sagte.. Bis an die Grenzen gehen.. Sport..ect.


    Mache ich Sport geht's mir noch schlechter, ich weiß das es erstmal schlimmer wird bevor Besserung Eintritt. Ich male mir dann aber das schlimmste aus. Ich habe auch das Vertrauen in den Körper verloren. Bei 8 Jahren täglichen Beschwerden., weiß ich nicht mehr was ist jetzt realistisch und was übertrieben. Ich weiß noch Nicht mal mehr wie sich muskelkater anfühlen muss. ":/


    Täglich das Gefühl als hätte man arme wie blei, Tonnen auf den Schultern liegen und der physio sagt einem,sie sind nicht verspannt. Und schon geht das Gedankenkarussell wieder los. Ja was ist es dann? Mann kann sich .. oder ich zumindest nicht vorstellen das alles Psyche sein soll.


    Natürlich ist es dann so das ich von den Ärzten eine für mich aktzeptable Diagnose haben möchte. Das wenn sie auf ihrem Gebiet aber nix finden und mir dann sagen,da ist nix.. oder das und das haben sie aber Symptome passen nicht, ist ja nur logisch.. Für mich aber nicht akzeptabel.


    Und daran muss ich jetzt arbeiten,egal wie.


    Aber ich finde den Austausch mit euch toll, manchmal braucht man nen Denkanstoß..So hart es auch manchmal klingt :)^ :)z