Angst vor Krankheiten->Symptome:Angst,Kopf,Ohr,Phobie,Hypo usw.

    Hallo zusammen,


    Ich habe seit vielen Jahren eine Angststörung(angst an ersticken fester Nahrung-Phagophobie) und bin auch ein Hypochonder, renne allerdings nie zu einem Arzt.


    Kann mich oft selber beruhigen und bleibe Cool.


    Aber seit 3-4 Wochen schaff ich es nun auch nicht mehr selber, trotz Ambulante Therapie.


    Ich hatte hier eigentlich schon mal einen Account, leider ist mir die Email und das Passwort abhanden gekommen, falls jemand meine Geschichte bekannt vor kommt.


    In 1 Woche beginnt die Tagesklinik, vor einigen Jahren war ich mal Stationär, danach ging es mir super.


    Nach Absetzen meiner Tabletten, ging es mir noch soweit okay, aber dies wurde dann schlimmer.


    Meiner Angst bezüglich meiner bestimmten Angststörung wurde stärker und ich bekam auch wieder etwas Krankheitsangst.


    Derzeit esse ich wenig(bedingt meiner Angststörung) und trinke auch nicht so viel.


    Vor ca. 1 Monat fing es an, dass ich Herzstolpern bekam.


    Ist nichts neues, jedoch die Häufigkeit.


    Irgendwann legte es sich wieder.


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    Seit Ewigkeiten habe ich,wie schon im anderen Thread geschrieben, Schwellungen hinter beiden Ohren, bzw. eine Erhebung, nicht verschiebar, sie kommt und geht.


    Tinnitus durchgehend, Schwindel und Kopf kribbeln.


    An beiden Augen befindet sich ab und an eine doppelte Oberlidfalte.


    Anhand Bildern kann man es auch erkennen.


    Ärzte hatten nichts dazu gemeint, dass es irgendwas schlimmes wäre.


    Wegen den Ohren angeblich eine Allergie, die aber keiner weiß, welche.


    außerdem kommt und geht sie.


    Wenn sie verschwindet und es hinter beiden Ohren flach ist, wird mir mehr Schwindelig und der Tinnitus wird lauter.


    Am Hinterkopf unten spüre ich auch manchmal Erhebungen.


    Eine Userin hier meinte, es könnten Myogelosen sein.


    Dem stimme ich teils sogar zu.


    Meine Matratze, das Kopfkissen und meine Bewegung , sind nicht die Besten.


    Aber Ohren und Augenlidfalte, passt nicht mit Myogelosen , finde ich.


    Vor fast 10 Jahren hatte es mit den Ohren angefangen, bzw, es kam eine Flüssigkeit aus den Ohren, oder Ohrläppchen, oder in der Umgebung.


    Ich weiß es nicht mehr.


    Jedenfalls trat das ganze 2 Mal auf und dann nie wieder.


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    Abends fühle ich mich öfters Benommen, dass schlucken fällt mir schwerer, kann aber auch mit meiner Angststörung zu tun haben, die sich auch aufs Schlucken auswirkt, vorallem Abends.


    Schleim durchgehend im Hals, jagt mir jetzt aber nicht mehr so viel Angst ein.


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    Nun habe ich wieder den Tinnitus stärker, mir ist leicht Schwindelig und mein Kopf fühlt sich komsich an, da seit gestern die Schwellung hinter den Ohren nicht mehr so krass ist.


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    Jetzt gehts los...


    Ich denke an einem Gehirntumor.


    Ich bin ab und an Müde, habe KEINE Kopfschmerzen, eher selten und manchmal Drückts.


    Warum ein Hypochonder immer an Krebserkrankungen denkt, weiß ich nicht, finde es aber nicht schön.


    Menschen, die es wirklich haben, denen geht es nicht gut, jedoch Leben sie ihr leben einfach weiter.


    Die Leute, die nichts haben, machen sich täglich Sorgen um irgendwas, schade.


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    Ich stelle Pro und Contra auf, einen Tumor zu haben, hilft nicht unbedingt weiter, jedoch schließe ich es an einigen Tagen dann doch auch, so etwas zu haben.


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    Seit gestern fühlt sich mein Oberarm unten bei Berührung nicht gut an, es schmerzt irgendwie.


    Was mach ich?


    Googln.


    Was lese ich?


    Unsinn und Gürtelrose.


    Allerdings habe ich keine Blässchen und Fieber.


    Also habe ich auch wieder mit dem Googln aufgehört.


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    Seit ich vor ca. 1 Monat Herzstolpern bekam, wurde alles schlimmer.


    Das mit dem Essen, die Angst , alles.


    Zu dieser Zeit bekam ich aber auch die Zusage der Tagesklinik.


    Vielleicht ist es innerliche Anspannung, Angst, was einen erwartet, ob es richtig ist, ob es hilft, ob man mit anderen Leuten in Kontakt kommt.


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    In der Regel schlafe ich schlecht und wenig.


    Werde in der Nacht öfters wach und schlafe auch recht kurz.


    Allerdings seitdem es kühler geworden ist und auch dunkler draußen,schlafe ich länger.


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    Ich habe Angst alleine zu sein.


    Mein Freund geht arbeiten, ich derzeit nicht, da ja bald die Klinik ansteht.


    Wenn ich alleine zu hause bin, beschäftige ich mich natürlich sehr oft mit meiner Angst und habe einfach immer Angst, dass etwas passiert.


    Wenn mein Freund da ist, geht es mir etwas besser und mit dem Essen klappt es auch besser.


    Muss er wieder arbeiten, wirds schlechter.


    .... Jetzt gerade habe ich 1 Brot gegessen, es ging okay, jetzt müsste ich die nächste Hälfte essen und mein Hals sagt wieder, da ist was, ich kann nicht gut schlucken und diese Innerliche Angst, einfach wegen allem und wegen der Sache mit dem Kopf/Ohren ect.


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    Meist hab ich das mit den Augenlidern jeden Tag , aber sehr sehr selten morgens.


    Nun hab ich es seit 2 Tagen nicht mehr wirklich,seitdem die Schwellung hinter den Ohren auch zurück gegangen ist.


    Das ganze macht mir wieder Angst, komisch, ist aber so.


    Jetzt auch dieses Kribbeln und der Schwindel , oder Kribbeln in der Stirngegend.


    Da denk ich dann, ist das Gehirnflüssigkeit , oder sonst irgendwas absurdes, wo ich nichtmal annähernd weiß, ob es stimmen kann.


    *********


    Ist es wirklich die Psyche, die mir jetzt die ganzen Symptome schenkt?


    Ist es vielleicht doch eine Krankheit?


    Zumahl ich die Symptome ja kenne, bezüglich jetzt auch mit der Schwellung und dem Schwindel.


    Mal ist es gut, mal schlecht.


    Bei einem Tumor z.b. wirds ja schlimmer.


    Gut, ich könnte jetzt sagen, dass es ja seit 1 Monat schlimmer wird.


    Kann aber das reinsteigern sein.


    Also wie man liest, ich versuche auch alles logisch zu erklären.


    * Wieso kommt alles so plötzlich aufeinmal.


    Was sind es für Symptome, nur Angst, doch eine Erkrankung, was ist richtig und was ist falsch?


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    Ich danke euch bis hier her erstmal fürs lesen.


    Was sagt ihr dazu.


    Psyche, Angst, Erkrankung?


    Was kann ich tun, um bis zur Klinik nicht so viel daran zu denken?


    Du hast auch Krankheitsangst?


    Erzähl mir, was du in einer Akuten Situation tust, wenn das ablenken mit zocken, Serie schauen, oder malen nicht ausreicht.


    Die Symptome beachten, weil ich vielleicht doch eine Krankheit habe?


    Die Symptome nicht beachten, weil es doch die Psychische Erkrankung verursacht?


    Liebe Grüße,


    Fee

  • 12 Antworten

    Ich würde ein CT machen um eine Mastoiditis auszuschließen (HNO)


    Die Lidfalte klingt tatsächlich nach eine Allergie - kenne das selber. Verschwindet, wenn ich das Haus verlasse oder richtig gut durchlüfte. Vermute mein Haustier schuld war (gerade weggeben).


    Zu die Reste würde ich auf die Psyche tippen.google mal Globusgefühl.

    Globusgefühl habe ich ab und an, ist nichts neues :)


    Mastoiditis, danke für die Info, halte ich auch nicht das passende.


    Habe keine Schmerzen an den Ohren, habe auch keine Entzündung gehabt,habe kein Fieber, ich höre nicht weniger ect.


    Meinem Hno hab ich das mit dem Ohren schon gesagt, er meinte ist nichts, was er kennen würde.

    Was mir noch einfällt.


    Ich habe das schon ein paar Jahre mit der Schwellung.


    Manchmal wenn ich lange drüber fasse, geht sie dann zurück.


    Manchmal drückt es leicht und fühlt sich komisch an, so als ob es einfach Talgdrüsen sind, die rein und raus gehen.


    Gibts denn sowas?


    Ich hab keine Ahnung.

    Danke!


    Ich hoffe, dass irgendwann mal ein Arzt raus findet, was es ist.


    Klar, viele Symptome sind auf die Psyche zurück zuu führen, jedoch nicht alle.


    Wegen dem Augenlid, hatte ich u.a. auch schon einen Allergietest gemacht, da ich auch eine Katze habe.


    Doch der Test hatte nichts ergeben!

    es ist halt immer schwer, weil viele symptome alles sein können, deswegen findet man beim googlen auch allen möglichen quatsch.


    aber ich denke zwei dinge sind auffällig, es ist ständig etwas anderes und es ist besser wenn du nicht allein bist. ich würde sagen das spricht doch für psyche.


    du musst dich richtig ablenken und nicht drüber nachdenken. ich mein wenn man ständig kochshows schaut bekommt man eher hunger als wenn man hitler-dokus schaut. oder? so funktioniert die psycho doch auch, wenn sich mit krankheiten beschäftigt fühlt man sie auch, wenn einer über zahnschmerzen klagt hat man am nächsten tag selbst welche :)


    das mit der müdigkeit und benommenheit kenne ich auch, kann von angst kommen, aber auch schlaf und zu wenig essen und trinken, wird den kreislauf schwächen.


    allgemein würde ich sagen entspannung, in der tagesklinik hat man da doch auch möglichkeiten oder? yi-gong oder muskelentspannung, autogenes training sollte dir auch beim einschlafen helfen, sauna, solarium, sport. kann dir alles helfen, entweder beim ablenken und auch allgemein.


    wenn ich so ängste habe versuche ich mir bewusst zu machen wie realistisch das jetzt ist. habe ich wirklich einen herzinfarkt nur weil der im film vorhin auch einen hatte? oder wenn ich jetzt bei den kopfschmerzen einen hirntumor habe, wieso ist es beim ct nicht aufgefallen und müßte der nach 15 jahren nicht langsam mal mehr symptome haben als kopfschmerzen. nicht ablenken sondern einfach sich beruhigen und versuchen real zu bleiben, und vielleicht auch einfach sagen, wird schon nicht so schlimm sein.

    @ quicknick85

    Ich danke dir, für deinen Text.


    Ja, ich kann mich oft selber beruhigen, aber manchmal gehts einfach nicht, oder eher in letzter Zeit.


    Ich habe das Gefühl, je näher die Klinik rückt, so mehr Ängste, Symptome ect. kommen.


    Diese Fing auch schon schrecklich an.


    Ich habe sogar Gedanken bekommen, dass mein Körper die Flüssigkeit,also Trinken nicht mehr wirklich auf nimmt, oder das mein Essen nicht im Bauch landet, oder aufm Halben Weg stecken bleibt.


    Also sowas kam plötzlich, vorallem, ist es einfach sinn frei.


    Genau du sagst es, nach 15 Jahren müsste viel mehr passiert sein ect.


    Und das denke ich mir auch immer.


    Ich habe schon länger diese Schwellungen, diesen Tinnitus, Schwindel und Benommenheit, aber das wars auch.


    Und mehr wirds nicht.


    Ct ect. habe ich noch nie machen lassen.


    Ich gehe selten zum Arzt, obwohl ich ein Hypochonder bin, aber noch nie hat mich ein Gang zum Arzt bewegt, es sei denn, es ist wirklich etwas, oder was ich einfach abgeklärt haben möchte.


    Deshalb war ich ja wegen dem Tinnitus auch beim Hno, da man ja Hörsturz ect. ausschließen möchte.


    Heute ist Donnerstag, nur noch ein paar Tage, bis die Tagesklinik anfängt.


    Bisher gings mir heute gut und habe 2 Scheiben Brot schon verspeisen können, was in den letzten Tagen nichtmal ansatzweise ging.


    Ich bin Hoffnungsvoll, dass die Klinik mir etwas bringen wird, da ich weiß, ich habe es schonmal geschafft =)

    siehst du, und was du einmal geschafft hast kannst du auch wieder schaffen.


    auf jedenfall scheinst du zu viele zu denken. das dein körper die flüssigkeit nicht aufnimmt, ich verstehe nichtmal wirklich wie du das meinst, ich meint sie ist ja in der drin oder?


    tinnitus, schwindel und benommenheit gehören aber auch zusammen. deswegen hast dich schonmal durchchecken lassen?


    ich wünsch die auf jedenfall viel erfolg in der tagesklinik und das es dir weiterhilft und besser geht. wäre schön wenn du berichtest wie es dir geht.

    Das mit der Flüssigkeit auf nehmen, habe ich in dem Sinne gemeint, dass ich aufeinmal Angst hatte, dass die Flüssigkeit zu schnell verbrennt wird und nur, weil ich aufeinmal ungewöhnlich viel getrunken habe.


    Dabei ist der aufzwingende Gedanke total dumm, aber dass weiß ich auch.


    Ich habe mich wegen dem Tinnitus untersuchen lassen(beim Hno) und er konnte keinen feststellen.


    Hörtest und Ohrdruck wurde untersucht.


    War nichts auffälliges.


    Schwindel kann viele Ursachen haben.


    Benommenheit kann ich mir noch nicht viel erklären, die tritt meist abends auf.


    Als ich weniger Schlaf hatte, habe ich es darauf zurück geschoben, als ich mehr Schlaf hatte, wusste ich dann auch nicht weiter.


    Aber gut, es ist halt so.


    Die Tage verlieren soweit okay.


    Ich hab zwar so meine Beschwerden, auch mal wieder neue, aber die haben mich noch nicht in Panik versetzt, also alles okay :)


    Ich werde im Laufe der Zeit berichten, ob es Fortschritte gibt ect.


    :)

    Zitat

    In 1 Woche beginnt die Tagesklinik, vor einigen Jahren war ich mal Stationär, danach ging es mir super.

    Wenn man stationär geht werden doch normalerweise erstmal alle körperlichen Sachen abgeklärt - sprich EKG, CT usw.


    Was wurde bei dir gemacht?


    Wenn man in die Tagesklinik geht wird man auch erstmal körperlich durchgecheckt ...

    EKG wurde damals schon gemacht und jetzt wurde ein einmaliges gemacht. Ct hatte ich nicht.


    Dafür wurde so generell alles abgeklärt.


    Wie gesagt, als ich vor einigen Jahren stationär war, war alles viel besser und die Symptomatik kaum vorhanden.


    Derzeit ist es ja wieder schlimmer, sodass ich mich entschlossen habe, die Tagesklinik zu besuchen.


    ********


    Derzeitiger Stand, nach dem 2ten Tag:


    Ob das Programm mit zusagt, kann ich noch nicht beurteilen.


    Die Konzepte haben leichte Ähnlichkeit, mit meiner damaligen Klinik, dennoch ist einiges auch anders.


    Qigong wird u.a. auch angeboten, dass ich damals nicht hatte und vielleicht interessant sein kann.


    Ansonsten geht die Tagesklinik relativ lange, 16-18 uhr.


    Ich bin gespannt, wie die nächsten Tage verlaufen werden, ob diese Klinik geeignet ist, die ihren Schwerpunkt leider nicht auf Angststörungen hat, aber das sollte kein Hindernis sein =)