Druck seitlich vom Hals , Zunge ...

    Hallo , habe schon seit Jahren mit schlimmen Krankheitsängsten zutun . Hatte nun gestern die Situation , dass ich mit einer Person im Auto auf dem Rückweg einer Einkaufstour war ( habe wenn ich im Auto alleine bin , keine Probleme , nur mit mehreren , weil ich dann nicht einfach anhalten könnte . ) auf jedenfall hat sich dann auf der Rückfahrt der Hals richtig zugeschnürt , sprich links und rechts enormer Druck im Hals , und das Gefühl das keine Luft mehr ankommt . Habe nun Angst das es mit den Halsschlagadern zutun haben könnte . Bin danach 20 Kilometer mit dem Rad gefahren , da sind die Probleme langsam wieder abgeklungen .


    Das fühlt sich an , als würde die Zunge sich aufrollen , und der Hals zugeschnürt werden . Ob das auch wohl mit Verspannungen zutun haben kann ? Auf der hintour gestern ging es mir noch recht gut , und war froh das ich normal fahren konnte , und dann stieg ich wieder ein zur rücktour , und dachte wirklich ich überlebe den Rückweg nicht .


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  • 12 Antworten

    Hallo , ja , dass ist immer das Problem , die Angst vor der Angst . Stand dann beim Rückweg vor der Ampel , auf einmal wurde mir klar , dass ich noch eine Stunde fahren muss , und nun nicht raus kann , und dann zog sich alles zu. Werde den Druck nun nicht mehr los .

    Ist dir denn klar das du im Grunde jederzeit darum bitten kannst das der Fahrer anhält und du aussteigen kannst?


    Das du Einfluss auf die Situation nehmen kannst?


    In welchen Situationen hast du das Problem noch?

    Bin ja selber gefahren , sonst wäre es wahrscheinlich noch schlimmer gewesen . Züge oder Busse meide ich inzwischen vollkommen .


    Das schlimmste ist , dass der Druck nicht abnimmt . Wahrscheinlich weil ich die ganze Zeit dran denke .

    Ne , auch in alltäglichen Situationen wie beim


    Einkaufen in der Schlange vor der Kasse oder ähnliches .


    Das fing vor paar Jahren an , wo ich nach Party Wochenenden mit sehr viel Alkohol auf dem Rückweg von Verschiedenen orten war , und dann wohl ausnüchterte , dann kommt die Angst als erstes .

    Für mich klingt das nach einem psychischen Problem. Ich hatte damals bei dem Tod meines Vaters auch so enge Gefühle im Hals , Herzrasen und Luftnot. Mir hat der Sport geholfen. bin in Tai chi gegangen, und wenn ich nachts so einen Anfall hatte, habe ich im Wohnzimmer tai chi gemacht. Vielleicht hilft dir auch , wenn Du wieder so einen Anfall hast , einfach bewusst ausatmen, mehr ausatmen wie einatmen.


    Denn im Tai chi wird mehr ausgeatmet wie eingeatmet.


    Vielleicht kannst du mit joggen anfangen. Sport hilft über 'Ängste weg-

    wenn Du Angst hast, dass es etwas mit deiner Durchblutung zu tun haben könnte, dann würde ich doch einen Facharzt für die Halsschlagader aufsuchen und eventuell einen Check bei einem Kardiologen machen. Wenn das auch keine neuen Erkenntnisse bringt, dann ist es doch ein psychisches Problem. Ich glaube nicht , dass es etwas bringt immer wieder darüber zu reden, was passiert. Mach einfach Nägel mit Köpfen.

    War vor 3 Wochen ja beim Kardiologen . Belastungsekg + Herzecho . Habe die vorletzte Stufe bei der Wattzahl beim Belastunksekg erreichen können . Das hatten die das ganze Jahr da wohl nicht gehabt . Bin aber auch erst 26 , und sonst kommen dort ja hauptsächlich ältere menschen . Kann man dadurch auch auf die Halsschlagader schließen ?

    Also , ich denke du hast wirklich nur ein psychisches Problem, das aber auch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Geh zu einem Psychologen und bespreche das mit deinen Ängsten, denn alleine kommst du da nicht raus.Das können ganz verschiedene Probleme sein, die du gar nicht bemerkst und die Deinem Körper in Stress versetzen. Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, sind einige Übungen, die vielleicht helfen. Oder Yoga. Aber wie gesagt, du musst erst einmal die Ursache finden, was mit dir los ist. Vielleicht hast Du einfach Angst davor, dass dir etwas schlimmes passieren könnte. Aber glaube mir, genieße den tag und verbringe ihn nicht mit Ängsten, denn jeder Tag , den man nicht nutzt, ist ein verlorener Tag. Lass Dir von einem Psychologen helfen .