Sarkom Erfahrungen Becken? Schmerzen

    Hallo hatte jemand damit erfahrungen also mit einem Sarkom, den ich habe seit längere Zeit ein druck gefühl rechts im Gesäß Bereich. Hausarzt meinte, da wird schon nichts sein, dan habe ich wenn ich mir rechts am Becken Knochen nur leicht anfase schmerzen, ok dan drückte auch nicht mehr drauf, tat aber trotzdem weh, also eher ein brennen. Hausarzt da man man nichts machen... Auch andere Hausärzte sagen nur ist halt so. Ok gut könnte damit gut leben nur habe ich jetzt seit 2 Monate Schmerzen im Schambereich, auch da nur Urin getestet und gesagt alles gut... Jetzt wieder 4 Wochen später, starke Schmerzen in der Leiste und schlimmer in den Hoden, war auch heute beim Urologe, alles unauffällig, ich solle zum Ortophäde und wenn da nichts ist, eine Überweisung in das Krankenhaus geben lassen... Im Internet gab ich das mal ein und bin auf ewig sarkom gestoßen und genau so fühlt es sich bei mir an, habe ziemliche Panik... Mfg Walter

  • 12 Antworten

    Hast Du extreme Schweißausbrüche in der Nacht, also mehrfach die Bettwäsche wechseln? Rapide Gewichtsabnahme? Da Du nichts davon schreibst, wohl eher nicht. Also hör mit der Googelei auf und versuch nicht, Dir selbst Horrordiagnosen einzureden, das ist nämlich Quatsch.


    Eher kann Dein Becken verschoben/schief sein oder eine Blockade im unteren Wirbelbereich. Guck mal, ob Du einen Chiropraktiker in Deiner Nähe hast und werde da vorstellig.

    Walter87 schrieb:

    Im Internet gab ich das mal ein und bin auf ewig sarkom gestoßen

    Ewing-Sarkom... ziemlich unwahrscheinlich. Zur Panik besteht erst mal überhaupt kein Anlass.


    Ein solcher Tumor müsste auf einem Röntgenbild (oder CT = Computertomographie) gut zu sehen sein. Danach könntest Du den Arzt fragen. Wenn man auf dem Bild keinen Tumor sieht, ist auch keiner da.

    Es wurde noch kein Röntgen gemacht auch kein ct, hab nur Sono an Bauch, leiste, blase und Hoden gemacht bekommen und er fragt sich halt woher die Schmerzen kommen und ich sagte nur, dass ich da schon länger schmerzen habe, die brennen und bei Berührung zusätzlich weh tun, und er geht vom Becken aus, das der Schmerz andester ausstrahlt, nein ich bin nur müde, wobei ich schon immer ein Mensch bin der Müde ist das einzigste ist, das ich im Nacken schmerzen habe links und rechts wie Gliederschmerzen, mal ist es da mal nicht, kein schweisausbruch und Gewicht ist wie immer eigentlich, also nichts erkennbares, man weiß halt nicht woher es kommt und das macht mir schon etwas Sorgen mfg danke für die antworten

    Warum immer gleich Krebs...werde es nie verstehen, warum.man bei leichten Beschwerden immer gleich an Krebs denkt ???....gibt ja wohl einige Möglichkeiten, die wahrscheinlicher sind..

    Walter87 schrieb:

    nein ich bin nur müde, wobei ich schon immer ein Mensch bin der Müde ist das einzigste ist, das ich im Nacken schmerzen habe links und rechts wie Gliederschmerzen

    Immer müde.... Schlafprobleme? Ernährst Du dich einigermaßen gesund?


    Manche Probleme - auch Schmerzen - können durch Mangel an wichtigen Stoffen entstehen, z.B. Eisenmangel, Magnesiummangel, Vitamin-D- oder auch B12-Mangel. So was kann durch spezielle Blut-Tests erkannt werden (Arzt). Manche Tests werden nicht (oder nicht in jedem Fall) von den gesetzlichen Kassen bezahlt, so daß man sie privat bezahlen muss.

    Vitamin-D-Mangel haben im Winter (bis April/Mai) viele Leute. Manche auch das ganze Jahr über. B12-Mangel hat mit der Jahreszeit nichts zu tun, tritt gerne bei Veganern auf oder bei Leuten mit Magenproblemen (Einnahme von Säureblockern).


    Nackenschmerzen hängen oft auch mit der Nutzung von Smartphones usw. zusammen. Lies z.B. hier: https://www.apotheken-umschau.de/Handynacken

    Lieber Walter87 ,


    ich melde mich mal zu Wort, da ich leider ein kleines bisschen Erfahrung mit dem Ewing Sarkom gesammelt habe. Mein Sohn, jetzt 9, erkrankte 2017. Vor kurzem hatten wir einen Rezidivverdacht, welcher sich zum Glück nicht bestätigt hat.


    Jetzt mal ganz nüchtern betrachtet: In deinem Alter ein Ewing ist selten. Gut, im Alter meines Sohnes auch, generell ist es selten, also ist das jetzt nicht das stärkste Argument. So ein Sarkom bildet sich - soweit mir bekannt - rasend schnell aus. Wenn es also ein Sarkom im Becken wäre, hätte man das beim Sono gesehen. Bei meinem Sohn war es bei der Sonografie und beim Röntgen deutlich zu sehen. Er hatte allerdings auch eine Reihe weiterer Symptome: Fieber, starke Schmerzen, Gewichtsverlust sind nur einige davon. Es wurde leider nicht sofort erkannt, so dass etwa 3 Monate bis zur Diagnose ins Land gingen - da war es so groß wie ein Fussball - dies würdest du also schon sehr deutlich anhand von anderen Symptomen merken. Hierzu zählen im Bereich des Beckens auch Probleme beim Wasserlassen oder mit der Verdauung zum Beispiel.


    Wie die anderen schon schrieben: Solange es sich "nur" auf Schmerzen beschränkt (und das ist ja schon schlimm genug), gibt es viele Ursachen. Es kann ein gereizter Nerv sein, Nierensteine (die sieht man beim Ultraschall oft nicht!), eine Blockade, eine Schleimbeutelentzündung in der Hüfte, eine andere Entzündung, oder oder oder...


    Nimm die Schmerzen ernst, sie haben eine Ursache - aber vermutlich nicht Krebs! Lass es weiterhin abklären, erbitte ein Röntgenbild (mir wollte mal keiner glauben, dass ich massive Rücken-/Beckenschmerzen hatte, es wurde immer auf Verspannungen geschoben - dabei hatte ich mir das Kreuzbein gebrochen) und bleib hartnäckig. Schmerzen sollte keiner haben, auch nicht, wenn die Ursache harmlos ist.


    Ich wünsche dir alles Gute!


    Ach, und wie die anderen schon geschrieben haben: Google das nicht. Mein Abszess unter der Achsel war lt. Google Lymphdrüsenkrebs, mein geschwollener Lymphknoten ebenfalls. Außerdem habe ich mir schon Gebärmutterhalskrebs ergoogelt, Brustkrebs und auch Darmkrebs. Ach, Bauchspeicheldrüsenkrebs hatte ich lt. Google auch schon. Und einen Hirntumor sowie einen Schlaganfall. Im Endeffekt hatte ich glücklicherweise nichts von all dem. Google bringt einen bei Krankheiten nicht wirklich weiter. ;-)

    Conchi2301 schrieb:

    Warum immer gleich Krebs...werde es nie verstehen, warum.man bei leichten Beschwerden immer gleich an Krebs denkt ???....gibt ja wohl einige Möglichkeiten, die wahrscheinlicher sind..

    Liebe Conchi, :)_

    ich denke, manchmal hat man einfach zu viel schlechte Erfahrungen gemacht. Ich wurde als Kind schon sehr früh und in aller Heftigkeit mit Krebs konfrontiert, so was hinterlässt manchmal ein Trauma. Ich konnte es aufarbeiten, war im Reinen damit. Aber seit der Erkrankung meines Sohnes trifft der Gedanke "es trifft uns nicht, wir sind so jung" nun halt auch nicht mehr zu. Man verliert manchmal so ein bisschen das Urvertrauen, weißt du, was ich meine?

    Nachdem ich als Kind jemanden an Krebs aus nächster Nähe grauenvoll sterben sah, hatte ich schon als junges Mädchen (Grundschulalter) Angst, dass ich Krebs haben könnte.

    Wenn man zu viel gesehen und erlebt hat, sind diese unwahrscheinlichen Dinge manchmal wahrscheinlicher (für einen selbst!) als etwas harmloses.

    Du hast sicherlich in meinem Faden bemerkt, dass ich da auch manchmal "etwas" drüber bin. Also obwohl die erneute Erkrankung nicht bestätigt wurde, dreh ich trotzdem durch, obwohl ein Rezidiv wirklich unwahrscheinlich ist (das sage ich jetzt, morgen dreh ich dann wieder durch, ich kenn mich ja). ":/

    Aber Fakt ist: Wenn man immer als erstes an Krebs denkt, sollte man sich Hilfe holen, dann muss man daran arbeiten. :)^

    Hallo viele Dank für Ihren Antworten :( es macht mich sehr Traurig das man mit 9 Jahren schon Krebs hat :( Meine Mama ist damals gestorben, sie hatte enormste Schmerzen im Schulterblatt,so stark das sie nicht mal schlafen konnte. Monate lang wurde sie von Arzt zu Arzt geschickt, Diagnose Beckenschiefstand, Skulliose etc, erst als sie sich 3 Wochen fast nur erbrochen hat, bekam sie ein Mrt. Diagnose Lungenkrebs... Kopf, darm, Lymphknoten überall hingestreut.


    Die sSonographie beim Urologe war nur Bauch, Leiste, Hoden und Schambereich. Es wurde noch ein kleines Blutbild gemacht plus einen crp Wert. Wenn ich mich hinsetzen, merke ich einen Druck, als wenn dort was drin ist, ich muss dan auch immer die Sitzposition wechseln... Hoffe Ihrem Kind geht es heute super

    Was ich noch schreibe wollte ich habe Blutauflagerungen auf dem Stuhl, habe vor 3 Monate Hämorrhoiden gelötet bekommen und nach 3 Monaten ist das Blut immer noch nicht weg, aber die Hämorrhoiden sind auch noch da, er wundert sich sehr und ich hab nächste Woche wieder eine Darmspiegelung... Zur Sicherheit wird eine Magenspiegelung gleich mitgemacht.

    Lieber Walter87 ,


    wir duzen uns hier alle. Das ist im Internet wohl so. ;-)


    Meinem Sohn geht es übrigens gut. Er ist ein ganz normaler 9jähriger.:)^


    Ich verstehe, dass du Angst vor Krebs hast, nachdem deine Mutter scheinbar sehr früh und sehr heftig daran erkrankt ist.


    Gut, dass noch mal gespiegelt wird. Mit Hämorrhoiden hat man leider oft länger zu tun, diese erklären aber meiner Meinung nach nicht die Schmerzen im Becken. Hier kann ich mich aber täuschen, ich hatte glücklicherweise noch nie mit Hämorrhoiden zu tun.


    Wenn ein Ultraschall von deiner Leiste gemacht wurde, hätte man dort einen Tumor vermutlich schon gesehen, wenn einer da wäre.


    Lass dich ordentlich durchchecken und denk darüber nach, ob du die Erkrankung deiner Mutter nicht ggf. mit einem Therapeuten aufarbeiten solltest, damit du wieder unbeschwerter leben kannst und nicht immer sofort an Krebs denkst. Ich kann sehr gut nachvollziehen, wie sehr einem die Erkrankung von nahestehenden Personen nachhängt. Das Urvertrauen, was einem signalisiert, dass alles in Ordnung ist, weil man es bisher immer so erlebt hat, wird durch solche Dinge arg erschüttert. :)*

    Hallo ich wollte mich mal zurück melden, nachdem ein Röntgen gemacht wurde, ist eine schambeinentzündung entdeckt worden und ein großer weißer Schatten im Sitzbein, da wo ich auch den Knubbel spüre beim sitzen. Ich bekam eine Überweisung zum Mrt des Beckens mit Fragen an TU, den Termin bekam ich sehr schnell, das mrt wurde gemacht und als Ergebnisse war zum Glück nichts, eine verkalkung link im Becken kamm mehr nicht, als ich auf den Schatten angesprochen habe, meinte sie wenn da doch was wäre, würde man es im mrt sehen, sie meinte der Schatten ist da aber wird einfach nichts sein mehr nicht