Angst vor Lungenkrebs

    Hallo zusammen *:)


    Ich rauchte ca. 6 Monate lang. Mit unterbrüchen. Am 28.5.14 hörte ich auf. Ich hatte angefangen, nach dem ich mit einer Schusswaffe überfallen wurde und kurz dannach am Arbeitsplatz die Kündigung bekam. War irgendwie zuviel für mich.


    Ich bin 22 Jahre alt und befürchte, Lungenkrebs zu haben :°( Ich merkte am Tag des Aufhörens eine art druck in der Lunge. Ein ziehen im linken Bereich der Lunge oder Brust? Ich kann es nicht genau erklären wo der Schmerz herkommt.


    Zurzeit befide ich mich in Belgrad und bin erst am 8.6.14 wieder in der Schweiz. Daher kann ich erst dann zum Hausarzt gehen.


    Ich habe schon stundenlang im Internet gelesen und viele beschrieben die Situation als normal, da sich die Lunge gerade säubern würde.


    Diese Probleme hatte ich nie. Ich bin sonst ein enorm sportlicher Mensch.


    Ich neige leicht zur Hyperchondrie. Kann es sein, dass ich einfach zurzeit sensibel auf Symptome achte?


    Ich habe angst, richtig angst :°(

  • 10 Antworten

    Hallo,


    mit 22 Jahren Lungenkrebs zu kriegen, ist fast unmöglich. Die 6 Monate Zigarettenkonsum machen da auch kaum einen Unterschied, selbst wenn es 20 oder 30 Stück am Tag waren.


    Das Lungenkrebsrisiko soll erst ab 15 bis 20 "Packungsjahren" deutlich ansteigen (verglichen mit Nichtrauchern). Die Packungsjahre berechnen sich aus der Zahl der Schachteln, die jemand pro Tag rauchte, multipliziert mit der Zahl der Jahre, die er geraucht hat.


    Übrigens heißt es Hypochondrie ;-)

    Danke viel mal für die Antwort :)_


    Ich werde nie NIE wieder Kippen rauchen. Das braucht echt kein Mensch.


    Ich wusste gar nicht, dass es so lange dauern "würde" mit den Jahren am Tabakkonsum :-o

    Zitat

    Ich wusste gar nicht, dass es so lange dauern "würde" mit den Jahren am Tabakkonsum

    Das sind natürlich statistische Werte... Tatsache ist, dass man sich mit jeder Zigarette Giftstoffe zuführt (Kohlenmonoxid, Teer und andere nette Sachen) und deshalb jeder einzelne Glimmstengel dem Körper schadet.


    Also herzlichen Glückwunsch zu Deiner Entscheidung, das wieder sein zu lassen. :)=


    Obendrein spart man auf Dauer eine ganze Menge Geld...

    Ja, denke ich. Eine solche Krebserkrankung ist in diesem Alter wirklich äußerst unwahrscheinlich.


    Eventuelle kleinere Schädigungen durch die wenigen Monate des Rauchens kann Dein noch junger Organismus sicher gut "reparieren". Es dauert nur einige Zeit.


    (Grundsätzlich sollte aber bei länger anhaltenden oder gar immer stärker werdenden Beschwerden ein Arzt aufgesucht werden. Wir sind hier im Forum ja keine "Hellseher"...)

    Der Druck bzw. das Stechen klingen mehr und mehr ab. Ich denke, dass sind gewöhnliche "Entzugserscheinungen" die man die ersten 2-3 Wochen hat. Wenn es für dich ok ist, werde ich dich auf dem laufenden halten :-D


    Danke nochmals für die Hilfe :)_

    So war beim HA und er meinte, der Bluthockdruck sei normal. Er hörte auch das Herz und die Lungen ab und konnte keine aufälligen Geräusche hören. Es sei soweit alles in Lot.


    Auch er meinte, dass es ein sehr sehr niedriges Risiko gäbe seitens schlimmen Krankheiten. Es könnte der Rücken oder auch vom Herz kommen.


    Am 18.6.14 werde ich mein Herz und Blut untersuchen lassen, und dannach eine Lungenfunktion durchführen lassen.


    Mensch im Netz findet man ja die schlimmsten Symptome und die schlimmsten daraus folgenden Krankheiten %-|

    Also ich war beim HA und mir wurde Blut entnommen, ein EKG gemacht sowie ein Lungenfunktionstest durchgeführt.


    Alles sei in Ordnung und das Stechen könnte psychischer Natur verursacht werden oder evt. Verspannungen durch den Stress in den letzten Monaten.


    6 Monate seien laut HA viel zu wenig um ernsthafte Krankheiten auszulösen + mein junges Alter.


    Der Druck ist zwar noch da, aber ich ignoriere ihn einfach ;-D


    Danke Musicus für das Dasein als ich jemanden brauchte :)_

    Vermutlich haben Dir die beiden einschneidenden Erlebnisse diese Ängste beschert; Du hast sie noch nicht verkraftet – mit dem Ergebnis, dass sie sich jetzt in den hypochondrischen Bereich verlagern.


    Achte gut auf Dich; ich kenne jemanden, bei dem war es ähnlich und es wurde so krass, dass er psychologische Hilfe in Anspruch nehmen muss.

    Ich bin schon bei einer Psychologin, da hatte ich auch keinen falschen Stolz diesbezüglich :-)


    Aber mir geht es schon viel besser und nun will ich wieder der Sportler sein, der ich mal war vor ein paar Monaten


    Hypochondrie ist echt nicht zu unterschätzen und Freunde denken irgendwann, ich hätte eine Schraube locker :|N


    Wie auch immer :)