• Chemotherapie: Lässt meine Mutter sich zu sehr hängen?

    hallo, meine mutter ist vor kurzem an brustkrebs erkrankt. der tumor wurde sehr früh erkannt und problemlos entfernt. der krebs hat auch nicht gestreut. die heilungschancen stehen mehr mehr als gut. nur macht sie jetzt erstmal alle 3 wochen über ca 3 monate ihre ambulante chemotherapie. die erste ist jetzt am donnerstag 2 wochen her. trotzdem liegt meine…
  • 30 Antworten

    Hallo flubu,


    meine Mutter hat seit Ende Dezember eine Chemo durchgezogen. ERst 4 x alle 3 Wochen und dann 12 x jede woche. Seit letzter Woche ist sie fertig. Die Depressionen und auch die Highstimmung gehören dazu. Mein Vater(79) ist mit seinen Nerven auch am Ende. Ich fahre alle 4-5 Wochen hin um meinen Vater für 1 Woche zu "befreien". Diese Gifte im Körper sind nicht von ohne. Die Depressionen und das Gefüh "man ist ausgesondert" vom Leben scheine ganz groß zu sein.Allerdings weiß ich von Leuten, die das ganze Durchstanden haben, dass es wieder besser wird. Also eine absehbare schlimme Zeit ist.


    Meine Mutter hatte in der Zeit der Chemo auch 3 mal einen Infekt und hat Penicillin bekommen. Ähnliche Aussagen: "eine Infektion bringt sie um" hat sie auch gehört. Vielleicht hat sie es auch nur so scharf gehört - aus Angst.


    Ich brauche jetzt auch erst einmal eine Auszeit, wenn die Bestrahlungen um sind. Freundschaften leiden momentan. Aber ich kann immer nur um Verständnis bitten. Es ist eine Zeit, die wieder rum geht.


    Liebe Grüße und gute Nerven